
Die Europäische Union begräbt ihre KI-Ambitionen. Ursula von der Leyen ist die Zerstörung der europäischen Wirtschaft durch den Green Deal wichtiger.
An Selbstbewusstsein herrscht in Brüssel kein Mangel: „Ziel des am 9. April 2025 ins Leben gerufenen Aktionsplans für den KI-Kontinent ist es, eine weltweit führende Rolle im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) einzunehmen. Wie Präsidentin von der Leyen auf dem AI Action Summit im Februar 2025 in Paris darlegte, soll diese ambitionierte Initiative Europas starke traditionelle Industrien und seinen außergewöhnlichen Talentpool in leistungsstarke Motoren für KI-Innovation und -Beschleunigung verwandeln.
Der Wettlauf um die KI-Führung ist noch lange nicht entschieden. Von zukunftsweisenden Grundlagenmodellen bis hin zu spezialisierten KI-Anwendungen – die KI-Landschaft in der EU ist dynamisch. Sie wird von Forschung, neuen Technologien und einem florierenden Ökosystem aus Start-ups und Scale-ups angetrieben. Der Aktionsplan „KI-Kontinent“ wird die KI-Innovationskraft der Europäischen Union durch Maßnahmen und Strategien stärken.“
Zu den zentralen Bestandteilen des großspurigen Aktionsplans gehörten vor einem Jahr auch die KI-Gigafabriken. In jeder von ihnen sollten 100 000 KI-Hochleistungschips ausgestattet werden. Den Bau von fünf von ihnen wollte die EU in Europa finanziell unterstützen; eine davon nach Deutschland zu holen, gehörte zu den im Koalitionsvertrag von CDU und SPD festgelegten Zielen der Bundesregierung. Doch es scheint so, als ob die begeisterte Reiterin Ursula von der Leyen (CDU), die Präsidentin der EU-Kommission, als Stute gesprungen und als Sauerbraten gelandet wäre. Wie Tagesspiegel Background gestern berichtete, wird sich die eigentlich noch für Mai geplante Ausschreibung der Gigafabriken wohlmöglich verzögern. Der Grund: Da die Finanzierung weiterhin ungeklärt ist und die EU-Kommission wegen des 2027 auslaufenden mehrjährigen Finanzrahmens (MFR) offenbar deutlich weniger Geld bereitstellen kann als ursprünglich erwartet, droht das Projekt der KI-Gigafabriken erheblich kleiner auszufallen. Dabei hatten die Pläne im vergangenen Jahr Experten begeistert. Holger Hoos, Informatikprofessor an der RWTH Aachen und einer der führenden KI-Forscher Deutschlands, sagte damals über die Pläne der EU: „Nur so können wir unsere globale Wettbewerbsfähigkeit erhalten. Wir müssen daher sicherstellen, dass diese Gigafabriken so schnell wie möglich umgesetzt werden, um den größtmöglichen Mehrwert für die EU-Mitgliedstaaten zu schaffen und unsere internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.“
Kommt es so, wie der Tagesspiegel schreibt, wird man die Hoffnung auf „internationale Wettbewerbsfähigkeit“ wohl begraben können. Verwundern kann das niemanden: Ursula von der Leyen war die Vernichtung der europäischen Wirtschaft durch ihren Green Deal immer wichtiger als die Förderung innovativer Technologien. Und so wird Europa bei KI seine letzte Chance verspielen, mit den USA und China mithalten zu können. Während für die KI-Gigafabriken kein Geld da ist, gibt die „grüne Uschi“ dreistellige Milliardenbeträge für ihre Klimapläne aus. Abhilfe ist nicht in Sicht: Von der Leyen und ihre Kommission können sich noch drei Jahre der Zerstörung Europas widmen.
Die Beiträge zur Wirtschafts- und Klimapolitik von Stefan Laurin lesen sich langsam genauso endzeitlich überspitzt wie die der Gegenseite. Unterhalb der „Vernichtung“ und „Zerstörung Europas“ geht da nichts mehr.
Neueste Analysen zum EU Haushalt belegen, dass 220 Mrd Euro eingespart werden könnten, wenn die Subventionen zielgerichteter wären.
Zum Aufbau eines starken Europas fehlt nicht nur Geld. Es fehlt die Einstellung, Weltpolitik machen zu wollen. Dafür müsste ein Plan her, der die technologische und militärische Entwicklung Europas priorisiert. So wird nur weiter verteilt in mehr oder weniger sinnvolle Projekte.
Die EU Struktur muss reformiert werden. Erst dann besteht die Chance , eine unserer Wirtschaftkraft angemessene Weltpolitik machen zu können. Da das so schnell nicht passieren wird bleibt es beim „weiter so“
Die Politiker in Europa haben verlernt machtpolitidch zu denken. Deshalb wird auch kein Weg gesucht, mit dem trotz der vorhandenen Struktur politisch schlagkräftiges Handeln möglich wird.
Moral ersetzt keine nüchterne Anayse. Klinaschutz ist wichtig keine Frage. Aber, man muss die Relationen sehen. Die E- Autos werden die Co2 Emissionen gerade mal um 4% senken. Damit das realisiert werden kann.müsste aber die Stromproduktion versechsfacht werden. Wo soll das wie geschehen?
Der wiss. Dienst des Bundestages hat ausgerechnet, dass allein in Deutschland die Energiewende bis 2045 11.3 Billionen Euro kosten würde. Das Geld hat niemand.
Für die Menschen und für das Klima wäre eine Realpolitik besser. So wie es im Moment läuft wird die Politik scheitern.
Das sind wunderbare Vorlagen für diejenigen, die Europa wieder teilen wollen.
Unbenommen ist es voll wichtig entsprechende Rechenzentren für die KI bereitzustellen.
Nur dieses dumpfe plumpe „Green bashing“ könnte der Autor mal sein lassen.
Zukünftige Überlegenheit wird sich nur meistern lassen, wenn weiter in die fossilfree Ökonomie mit Beharrlichkeit investiert wird. China läuft uns da weit voraus. Dänemark auch.
Es gibt eben doch noch viele, die gute Lobbyarbeit für die Großkonzerne der fossilen Energie machen.