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RVR Ende naht

In Essen wird bald eine Immobilie frei: RVR-Gebäude Foto: RVR

Das Aus für den Regionalverband Ruhr (RVR) kommt jetzt in grossen Schritten: Die Ruhrgebiets-SPD wird in wenigen Wochen ein Konzept für einen RVR-Nachfolger vorstellen. Die Genossen verübeln es der Landesregierung, dass sie den RVR-Vorstand, bestehend aus den Oberbürgermeistern und Landräten, aufgelöst hat und durch einen normalen Hauptausschuss ersetzt hat, wie ihn jeder Rat hat. Detail am Rande: Im "Ruhrparlament" hat die SPD keine Mehrheit, im alten Vorstand dagegen eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Ersetzt werden soll der RVR durch einen neuen, von den Städten dominierten, Verband ohne eigenes Parlament. Das Konzept soll auf einem SPD-Parteitag im Frühjahr vorgestellt und beschlossen werden. Bis zum Herbst könnten die Städte dann ihre Austrittsoption nutzen. Der neue Verband soll künftig Aufgaben wie Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus organisieren, an welchen die Städte gemeinsam arbeiten wollen. Der Verband soll eine feste vertragliche Grundlage

In Essen wird bald eine Immobilie frei: RVR-Gebäude. Foto: RVR

Das Aus für den Regionalverband Ruhr (RVR) kommt jetzt in grossen Schritten: Die Ruhrgebiets-SPD wird in wenigen Wochen ein Konzept für einen RVR-Nachfolger vorstellen. Die Genossen verübeln es der Landesregierung, dass sie den RVR-Vorstand, bestehend aus den Oberbürgermeistern und Landräten, aufgelöst hat und durch einen normalen Hauptausschuss ersetzt hat, wie ihn jeder Rat hat. Detail am Rande: Im "Ruhrparlament" hat die SPD keine Mehrheit, im alten Vorstand dagegen eine Zwei-Drittel-Mehrheit. Ersetzt werden soll der RVR durch einen neuen, von den Städten dominierten, Verband ohne eigenes Parlament. Das Konzept soll auf einem SPD-Parteitag im Frühjahr vorgestellt und beschlossen werden. Bis zum Herbst könnten die Städte dann ihre Austrittsoption nutzen. Der neue Verband soll künftig Aufgaben wie Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus organisieren, an welchen die Städte gemeinsam arbeiten wollen. Der Verband soll eine feste vertragliche Grundlage und auch eine solide Finanzierung bekommen. "Wenn wir uns auf weitere Aufgaben einigen, können wir auch die gemeinsam angehen", so erklärte es mir ein Ruhrgebietssozialdemokrat. Auch Kontakte zu CDU-Oberbürgermeistern bestehen bereits. Die wollen diesen Kurs – zum Teil zumindest – mitgehen. "Was keiner will", so mein Gesprächspartner, "ist, dass der RVR die Regionalplanung bekommt. Das traut denen niemand zu und das wird auch nicht passieren."
Würde eine kritische Masse an Städten und Kreisen aus dem RVR austreten und einen neuen Verband gründen, würde dieser eine Sogwirkung auf die verbliebenen Städte entwickeln, auch auszutreten, denn ein Rumpf-RVR würde endgültig jeden Sinn verlieren.

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17 Kommentare zu “RVR Ende naht

  • #1
    RVR Kenner

    Am 1. März 2008 hat die jetzige RVR Führung ihr dreijähriges Jubiläum. Immerhin hat sie in diesen ca. 1000 Tagen das geschafft, was vorher satte 85 Jahre lang die anderen nicht geschafft haben, nämlich ein Stück deutscher (Ruhrgebiets)Geschichte kaputt zu bekommen.
    Im Namen aller Beteiligten herzlichen Glückwunsch zu dieser bemerkenswerten Leistung. Man sagt, dass die Beliebtheit des Regional“direktors“ jetzt neue Sphären erreichen könnte. Zu diesem Thema würde Herr Blüm sagen: „Wenigstens Ihre Rente ist sicher.“ Und das wäre traurigerweise wohl noch nicht mal gelogen. „Glück auf!“, gebeutelter RVR und auf Wiedersehen…oder eher:Tschüß:-(

  • #2
    Daniel Ullrich

    vielleicht erweitern sie das „Think Big.“-Plakat zu dem Anlass um „Do smallest gemeinsamer Nenner“…
    Aber em, du schreibst hier von einem SPD-Konzept, ob das auch so umgesetzt wird? klingt bei dir so, aber afair haben wir derzeit eine CDU-FDP-Landesregierung, die ist doch dafür zuständig oder regeln die jetzt die RVR-Städte selbst die RVR-Nachfolge?

  • #3
    Stefan Laurin Beitragsautor

    Daniel@ Die Städte können im Sommer selbst entscheiden, ob Sie im RVR bleiben oder nicht. Wenn Sie austreten, war es dann, wenn Sie dann wiederum beschliessen, bestimmte Dinge als Zweckverband zusammen zu erledigen, können sie das auch. Das Land ist erst einmal draussen. Was das Land tun kann (und meiner Meinung nach tun muß) ist die Gründung eines Regierungsbezirkes Ruhr – der ist von der Zustimmung der Städte unabhängig.

  • #4
    weltkind

    die freiwerdende Immobilie entstand ende der 1920er jahre auf dem reissbrett des architekten http://de.wikipedia.org/wiki/Alfred_Fischer_(Architekt) alred fischer, der auch das hans sachs haus in gelsenkirchen verbrochen hat. die verwaltungseliten des jungen ruhrgebiets auf dem hoehepunkt seiner wirtschaftlichen potenz feierten sich mit solchen gebaeuden gerne selber. jetzt gibt es wind von vorn. (bin ganz in der naehe aufgewachsen, die ecke war „mein jagdrevier“; im erdgeschoss war ganz frueher mal ein kino).

  • #5
    Tom009

    Erstaunlich was dieser RVR Kenner so alles zu Wissen scheint.
    Weiß der selbsternannte RVR Kenner den eigendlich warum der SVR/KVR/RVR gegründet wurde?
    Bin mal auf die antwort gespannt.
    Ist er ein Freund vom Dortmunder OB Langemeyer???
    Scheint fast so.
    OB Langemeyer scheint doch Bloß beleidigt zu sein das mann ihm sein schönes spielzeug RVR weggenommen hat,wo er sich immer aufführt wie ein Kaiser.Das sich die Genossen hier im Ruhrgebiet ja seit Jahrzehnten unternander nicht Grün sind-Sich gegenseitig bekämpfen-WIE BLÖD SIND DIE POLITIKER EIGENDLICH.Hauptsache Ihre Bezüge stimmen.

    Wenn ich so nach Frankfurt schaue wo vor erst wenigen Jahren der Umlandverband Frankfurt gegründet wurde der genau das tut was der SVR/KVR/RVR tut bzw getan hat
    so zum beispiel die Regionlaplanung die der SVR bis 1975 ja inne hatte und nach Gründung der Regierungsbezirke ja abteten mußte.(Dank der SPD Genossen im NRW Landtag.)
    Zu weltkind:Wenn es sein Jagdrevier war!
    Weiß er den wo der SVR gegründet bzw in der ersten Zeit sein domizil hatte?
    Und das das RVR Gebäude ja garnicht für/von Ihm selber in auftrag gegeben wurde
    Warum erwähnst du nicht den Protzbau der Emschergenossenschaft/Lippeverband bzw des Ruhrverbandes???

    Frage mich auch noch was soll den anders werden wenn die Städte aus dem RVR austreten
    und dem Städtebund bei.Dann buttert Dortmund alle kleineren Städte unter.Dann hat Langemeyer endlich erreicht was er schon immer wollte.(GRÖßENWAHN ???!!!)

  • #6
    RVR Kenner

    @Tom009

    Weißt Du denn eigentlich, wie weshalb und warum Klink zu seinem Posten gekommen ist? Da mal drüber nachdenken und mich dann nochmal Freund von Langemeyer nennen. Vielleicht steht das 00 in Deinem Nicknamen aber auch für 00 Ahnung oder wir reden aneinander vorbei. Mir geht es alleine darum, dass dem RVR geholfen wird und das fähige Leute das Ruder übernehmen, irgendwelche Scharmützelchen von Einzelpersonen wie Langemeyer sind mir reichlich egal und helfen weder dem Verband, noch dessen Mitarbeitern, der Region oder sonst wem. Deine Frage in diesem INTERNET-Blog, warum der RVR ursprünglich mal gegründet wurde, ist wohl nicht als ernstgemeinter Test meines Wissens oder Nichtwissens gedacht, das wäre ja so, als würde Günther Jauchs Kandidaten Google zur Verfügung gestellt. Abgesehen davon ist der ursprüngliche Zweck, die Behausung oder sonst was bei diesem Thema mehr als nebensächlich. Das eine ist Schnee von gestern und das andere interessiert keine Sau, höchstens ein paar Architekturstudenten.

  • #7
    Tom009

    Hallo RVR Kenner

    Antwort 1.
    Soweit ich mich erinnere War Frau Thoben(heutige Wirtschaftsministerin NRW) Beauftragte des Verbandes.Diese Amt nahm Sie nur eine sehr kurze Zeit wahr.Danach suchte mann einen Nachfolger.Es hatten sich einige Bewerber vorgestellt.Da Herr Dr.Klink Er war zur dieser Zeit Stadtkämmerer(Stadt weiß ich leider nicht mehr).
    Mann meinte wohl als Kämmerer wäre mann eine geignete Person zum Leiten eines Verbandes der von der Umlage der Mitgliedsstädten lebt.Die Endscheidung traf ja die Mehrheit-die die SPD ja hatte.Ich vermute folgendes:Da Die SPD den Verband ja schließen wollte und mann einen Kandidaten suchte der nicht mehr all zu lange im Amt ist verpasst mann Ihm noch zum Abschied einen höher dotierten Posten.Wenn dieser dann in den Ruhestand geht(Und die SPD die damalige Landtagswahl gewonnen hätte)wäre der Verband heute nicht mehr existent.(Mann holte ja sogar Unternehmensberater Roland Berger ins Haus)Mit dem Ergebnis–Auflösung des KVR würde die Städte Millionen kosten.
    Mann will dem Verband also hefen-sehr interessant.Das liest sich aber garnicht so.
    Dann würde ich mal Kritik nicht nur an die Führungsetage die ja allesammt von der damaligen SPD Mehrheit benannt wurden-richten sondern auch an die daran Beteiligte Politik.Das Ruhrgebiet wird doch seit jeher klein gehalten.Weswegen haben dieselben leute eigendlich solche Angst vor einem Starken Ruhrgebiet.???Wenn ich die Argumente höre-ja es wäre eine willkürliche Grenzziehung wenn mann das Ruhrgebiet zur Regierungsbezirk macht.Nur was haben wir den jetzt.Nichts anderes.Warum z.B. verläuft die Grenze RPDüsseldorf/Arnsberg zwischen Essen/Gelsenkirchen.
    Nach welchen Kriterien sind denn damals die „Grenzen“ gezogen worden??Und was sollte der Schwachsinn überhaupt.Da ja in jedem Regierungsbezirk andere Regelungen gelten,wäre es wohl mal Zeit diese Bürokratie–jetzt gehts an die CDU–zu entrümpeln
    Da fällt in den letzten 20 Jahren ganz besonders Die SPD hier im Ruhrgebiet sehr sehr NEGATIV auf.Gerade diese sogenannte Volkspartei fordert und fordert aber kommt irgendwie wenns draufankommt nicht zu Potte.(Dann sind es aber andere Schuld wenn es nicht klappt).

    Und zur Frage nach dem Gründungsort und Haus-GRÜNDUNGSURSPRUNG-

    Diese Frage war ja auch an weltkind gestellt–da er ja schreibt das DAS HIER SEIN REVIER GEWESEN SEI:

    Nur was soll auch ein „Chef“ machen wenn seine Finazleute(Die Palamentarier immer wieder Gelder gerade dort Streichen–Z,B. Öffendlichkeitsarbeit so das mann dazu rein garnichts mehr an Werbung machen kann.(Gut Werbung ist nicht alles)

    Die Selben Politiker die jetzt meckern das der RVR nicht so Präsent ist wie er sollte
    haben aber die Gelder zusammengestrichen.Und das nicht erst seit heute.Aber eine Klasse Außendarstellung ist doch Politisch nicht erwünscht.

  • #8
    Tom009

    Nachtrag:

    Wie Herr Kling zu seinem Amt Kam:

    Weil mann aus Politischer Sicht keinen Starken Chef auf diesem Posten haben wollte.

  • #9
    RVR Kenner

    Lieber Tom009,

    1. Zu Ihrem Nachtrag muss ich Ihnen zustimmen, das war ganz sicher so. Kandidaten wie Zöpel waren sicher zu unbequem, ebenso wie andere Verbandsdirektoren, die sich nicht den OB angedient haben, sondern denen es um die Region ging. So jemand ist Herr Klink sicher nicht.
    2. Damit widerspricht Punkt 1. aber auch schon Ihrem „Vorwurf“ an mich, ich könnte ein Freund des Kollegen Langemeyer sein, denn wenn ich für einen starken RVR bin, dann kann ich nicht gleichzeitig jemandem unterstützen, der jemanden wie Herrn Klink (nicht Kling, der ist nur in der Lindenstraße) auf einen Posten hievt, auf dem er nichts verloren hat.
    3. Richtig ist auch, dass Herr Klink den Posten von Frau Thoben übernommen hat, wobei Sie deren Amtszeit ja nicht wirklich zählen können. Kaum war sie da, wurde sie auch schon wieder weggelobt.
    4. Die Sache mit Roland Berger war ja nun 1-2 Jährchen vorher, wenn ich mich nicht irre.
    Darüberhinaus finde ich eine starken RVR nach wie vor richtig. Was falsch ist, ist der Eindruck der vermittelt werden soll. Nämlich, dass der ganze Verein überflüssig ist. Unter der richtigen Leitung ist er das ganz sicher nicht. Das Kernproblem des RVR ist seit langem der Ruf nach einer Reform, der wieder eine Reform folgen soll etc. Das ist ja nicht neu, aber die rasante Talfahrt hat nun mal im Jahr 2005 begonnen und da sollte man ansetzen und versuchen, das sinkende Schiff zu retten, nämlich mit einem anderen Kapitän und anderen Offizieren. Ansonsten gilt Ihr angesprochenes Ergebnis von Roland Berger sicher immer noch. Warum etwas Neues aus der Taufe heben, wenn es alle nötigen Ressourcen schon gibt und man diese optimieren kann?!

  • #10
    tom009

    Tja und da liegt ja der Hase begraben.
    Solange es Politiker wie Langemeyer und noch einige andere gibt die alles aber auch wirklich alles um ja nur auf der Bremse zu stehen wird das Ruhrgebiet und der RVR nicht weiterkommen.
    Also heißt das im Umkehrschluß:
    DIE GESAMMTE Politikführung im Ruhrgebiet müßte Abtreten um einem Neuanfang starten zu können.Nur sind das leider Wunschträume.
    Denn wie schon gesagt:Warum hat Langemeyer denn solche Angst vor einem Starken Ruhrgebiet???
    Ist es nicht so:Der Mohr hat seine schuldigkeit getan der Mohr kann gehen???!!!
    Jahrzehnte das das Revier das Land am Fressen gehalten.Nur jetzt wo das Revier mal zur Einforderung der Gegenleistung anmahnt wird es doch fallen gelassen wie eine Heiße Kartoffel.Und das ausgerechnet von Dehnen die am meisten vom Kuchen abbekommen haben.
    Und zu den Reformen…Weil Düsseldorf ja auch Angst hatte und noch hat vor einem starken Ruhrgebiet.
    Mann siehst ja daran das es erst 201? zu der Reform der Regierungsbezirke kommen soll.Und vor lauter Gesetzesänderungen die mann ja lesen muß um zu Arbeiten kommt man nicht mehr zum Arbeiten.
    Und zu Roland Berger:Nicht sein ergebnis war das es den Städten Millionen kosten würde sondern die Stadtkämmerer.Bei Auflösung hätten nämlich die Städte anteilig Personal/Darlehen/Die Revierparks-um nur einige Beispiele zu nennen übernehmen müssen.Ro.Berger wollte nach 2 tägiger Prüfung den Verband schließen.Lösungsvoschläge zur Stärkung sind erst garnicht erarbeitet worden.
    Und Roland Berger ist von denen geholt worden die jetzt wieder gegen den RVR wettern.
    Und wie schon gesagt JEDER VERSUCH auch nur Ansatzweise etwas neues zu machen wird von diesen Herren VERHINDERT.Selbst der Versuch eine neue Aussendarstellung wird ja behindert bzw abgewiegelt.
    Warum wurden wohl alle Publikationen die eine Außenwirkung hatten eingestampft???(Bis vielleicht auf 1ne und die kommt Ende des Jahres.Und dort steht wohl in den Sternen ob es sie dieses Jahr auch noch mal gibt.
    Diese Herren fordern fordern fordern wenn mann aber nachharkt wie Sie denn meinten es aussehen solle und woher die Finazen kommen sollen kommt genau von IHNEN DAS SEI NICHT IHR PROBLEM.Diese Herren haben ein Cooperatet Design
    eingeführt.EIN SCHWEINE GELD IST DA VERPULVERT WORDEN.Und???Jetzt haben Sie praktisch keine Müden Euro Mehr um das C.D. anzuwenden.

    Also sagt das doch nur–So ist mein Eindruck:

    DIESE HERREN WOLLEN KEINEN RVR ODER WAS AUCH IMMER.
    Mag ja Sein das die Rasante Talfahrt 2005 bgonnen hat.

    Auch hier: Sagen Sie es den Herren Politiker in der Verbandsversammlung bzw
    Verbandsauschuß -Den Stadtoberen,der Landesregierung.

    Den wenn mann so Abhängig ist von der Politik hilft Ihnen auch der Beste Kapitän nichts.

    Um Bildlich zu sein: Wenn Ihnen jemand beim Schiff immer wieder die Seite aufreißt die Sie gerade geschlossen haben und gleichzeitig werden Sie auch noch torpediert gehen Sie Irgendwann unter.

    Und das Passiert im Moment Massiv.

    Politik die doch ziemlich bekannt vorkommen sollte:

    FORDERN FORDERN FORDERN—-Aber Fördern??? Was ist das wie wird das geschrieben???

  • #11
    Daniel Ullrich

    nur der Vollständigkeit halber: Klink war zuvor Kämmerer meiner Heimatstadt Dorsten im Kreis RE, lebt aber schon länger in GE-Buer. Weiteres unter http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz-Dieter_Klink (Achtung Verschwörungstheoretiker: der Wikipedia-Artikel stammt aus meiner Feder)

  • #12
    tom009

    Nachtrag:Zum RVR Direktor.

    Da ja einige Gute Bewerbungen für diesen Posten anscheinend vorlagen WARUM HAT DANN DIE POLITIK SICH AUSGERECHNET DEN „Schwechsten“ sofern er sich überhaupt beworben hat genommen??? Ich vermute sogar ganz stark das mann Ihn zum Karriereende nochmal wegloben wollte.(Vielleicht sind Sie dort wo er herkam froh das er weg ist).Egal in welche Richtung mann jetzt denkt.

    Also war das doch ABSICHT !!!??? Oder liege ich da falsch

    Vielleicht ist er ein Finanzass aber FührungsQuali???

    Vielleicht Absicht so??

    Vielleicht war alles Absicht denn wenn mann sich doch als Führungsperson einmal Blamiert hat ist mann doch in der Öffendlichkeit unten durch.
    (Anschnitt Aussendarstellung)

    Vielleicht nach dem Motto: Der letzte macht das Licht aus.

  • #13
    David

    Soweit ich weiß, wollte der Klink in Dorsten in den vorzeitigen Ruhestand gehen. Man gab ihn aber nicht frei. Tja und dann kam er verhinderte Ruheständler zum RVR.
    Als er anfing, hielt ich recht viel von ihm. Er brachte frischen Wind mit und er hatte die Chance verdient. Erst im Laufe der Zeit entwickelte sich die Erkenntnis, dass er manchmal „seltsam“ ist. Ich könnte jetzt jede Menge peinliche Interna verbreiten. Tu es aber nicht.
    Nur soviel. Es wird spannend, ob Klink um seinen Verband kämpft oder ob er nicht sogar bei den OB-Runden dabei sitzt, wo sie das Ende seines Verbandes veschließen wollen.
    Grüße David

  • #14
    Tom009

    hallo David

    Ist Klink den FREIWILLIG zum Verband gekommen oder was???
    Warum hat mann Ihn den nicht in den Ruhestand gehen lassen ???
    Man wollte es doch so ín der SPD! oder??

    Wenn vermutlich jemand anderes gewählt worden wäre stünde der Verband wahrscheinlich und mit Sicherheit ganz anders da.

    Den ohne Klink könnte sich die SPD ganz besonders OB Langemeyer nicht wie ein König aufführen.

    Ist es nicht so: SPD wählt einen schwachen RD–Bis er in Ruhestand geht(SPD regiert noch in Düsseldorf)haben Sie den ungeliebten Verband Platt gemacht.
    Nur Leider kam ihnen die Landtagswahl dazwischen und Sie mußten Zähneknischend Feststellen das CDU doch zum Verband hält und Ihn sogar wieder fördern wollte.
    Und seit dieser Ankündigung wird der Verband gerade von der SPD torpediert wo es nur geht.

  • #15
    Daniel Ullrich

    Personalie Klink hin oder her. Was dem RVR wirklich fehlt ist eine wahrnehmbare Aufgabe,
    Verantwortung für etwas Richtiges und die dazu nötige Handlungsfähigkeit. Derzeit ist der RVR eine leere Verein der Grünanlagen, Abfalldeponien und Radwege pflegt ab und zu ein Kulturfest feiert… Auch zu Zeiten von Gerd Willamowski (war übrigens 79 bis 85 auch Kämmerer der Stadt Dorsten) war das im KVR nicht wesentlich anders, aber der hatte zumindest eine Stimme das Wichtigere zu fordern und offensichtlich auch Visionen. Ich verweise dazu mal auf seinen Gastbeitrag in Stefan Laurins Wirtschaftsmagazin Ruhr, Mai/Juni-Ausgabe, S. 16 bis 18: http://www.wirtschaftsmagazin-ruhr.de/Bilder/magazin/0306/0603.pdf

    „Und so bleibt die absurde und einer Metropolregion unwürdige Realität der unstrukturierten Verwaltungsvielfalt von 11 kreisfreien Städten, 4 Kreisen mit weiteren 42 Städten und Gemeinden, 3 Bezirksregierungen, 2 Landschaftsverbänden und dem KVR/RVR, insgesamt also 59 Verwaltungen, die alle standfest ihre Territorialansprüche verteidigen. Hinzu kommen zahlreiche Sonderverwaltungen und kommunale Wirtschaftsförderungsgesellschaften sowie mehr als 20 Verkehrsgesellschaften. […] Das große Ziel für das Ruhrgebiet wäre in der Tat eine Ruhrstadt-Lösung, als regionales Städteverbundsmodell mit dezentraler, schlanker Vor-Ort-Verwaltung, eigener Finanzhoheit und klaren Planungskompetenzen. […] Das derzeitige Gesetz über den Regionalverband Ruhr ist nicht geeignet, die notwendigen Voraussetzungen für ein zukunftsfähiges starkes Ruhrgebiet zu schaffen.“

  • #16
    tom009

    Tja hier liegt der Hase Begraben

    Die Wahrnehmbaren Aufgaben wurden Dem KVR-RVR ja von der SPD entzogen.
    Und eine Ruhrstadtlösung will die SPD ja erst Recht nicht.Und dezentraler Finanzverwaltung sowie so nicht.Verkehrsbetriebe in einer Hand

    BITTE__WO SOLLEN ALL DIE POLITIKVERSAGER DEN UNTERGEBRACHT WERDEN die noch bis zur Erreichung ihrer Pensionanspruchsjahre untergebracht werden müssen.
    Die Organiesation für die Verkehrsbetriebe gibt es ja bereits. DER VRR-Verkehrverbund Rhein-Ruhr

    Und was das KVR-RVR Gesetz betrifft:
    Auch diese wurde ja sooft von der SPD verwässert das anscheiend selbst die SPD nicht weiß ob es Wasser oder eine Andere durchsichtige Flüssigkeit ist.
    Es wurde immer so geändertdas nicht den Erfordernissen/Bedürfnissen sondern wie die Herrschaften es meinten Das es Ihnen in ihre Politik passt.

  • #17
    Nobby Brinks

    RVR Ende naht?

    Wahrscheinlich ja. Zumindest geht der RVR in dem Regierungsbezirk Ruhr auf.

    Bei einigem Punkten, die manche User zu diesem Artikel von sich geben, frage ich mich schon, was haben diese Herren in der Schule über Erdkunde und Geschichte gelernt.

    Wahrscheinlich nix, Pisa lest grüssen.

    Wenn ich höre, die Grenze der Regierungsbezirke Düsseldorf Arnsberg und Münster (Essen, Gelsenkirchen, Bochum) wurden so gezogen, um das Ruhrgebiet zu Teilen, so frage ich mich, was machen die Schulen unseres Landes.

    Nach welchen Kriterien sind denn damals die ?Grenzen? gezogen worden?
    Die Grenzen der Regierungsbezirke entstanden 1815, also zu einer Zeit, als Napoleon lebte. Die Grenzen wurden damals entsprechen ältere Historischer Grenzen gezogen.
    Entsprechend verlaufen auch Heute noch die Grenzen zwischen dem Rheinland und Westfalen.

    Ich finde, im Land NRW sollte man sich mehr um die Schulen und Bildung krümmern. Bei einer guten Ausbildung gäbe es auch im Pott weniger Arbeitslose.
    Ob dabei eine Verwaltung in Essen oder in Düsseldorf sitzt ist dabei absolut unwichtig.
    Wichtig ist eine gute Verwaltung. Die Herren vom RVR machen dagegen alles andere.

    NB

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