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Schalkes schwere Gang. Am Donnerstag soll Gelsenkirchen 25,5 Mio. rüberschieben

Foto: flickr / cerberusofcologne2008

Irgendwann am Donnerstag will der Rat der Stadt Gelsenkirchen darüber entscheiden, ob er dem Fussball-Club Schalke 04 über eine Tochterfirma 25,5 Mio Euro geben will. Das Ganze sei eine Art Darlehen, Kredit, was auch immer, schließlich werden ja auch Anteile von der Arena gekauft und später mit Gewinn zurückverkauft, sagt ein Sprecher. Alles klar? Noch nicht. Bis jetzt wissen wir nur: die Lage bei Schalke spitzt sich weiter zu.

Nach eigenen Angaben ermittelt die Staatsanwaltschaft Essen gegen den verantwortlichen Schalker Finanzvorstand Peter Peters, sowie den Vorgänger im Amt und jetzigen Schalker Vereins-Präsidenten Josef Schnusenberg. Es geht um den Vorwurf der Insolvenzverschleppung.

Auslöser der Strafermittlungen sei die Anzeige eines Privatmannes, teilte ein Sprecher der Essener Staatsanwaltschaft mit, ohne Einzelheiten zu dem Anzeigenerstatter zu nennen. Schalkes Finanzvorstand Peters wollte zunächst nichts zu dem Vorgang sagen: „Ich weiß von der Angelegenheit nichts. Zu Sachen, von denen ich nichts weiß, kann ich mich nicht äußern."

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft geht die Anzeige auf „Pressemeldungen“ der letzten Zeit zurück. Es werde nun geprüft, ob der Anfangsverdacht der Insolvenzverschleppung begründet sei, bevor weitere Schritte unternommen würden.

Tatsächlich könnten für die Schalker Vorleute die Ermittlungen gefährlich werden. Bis jetzt ist bekannt, dass in einem Finanzkarussell mit mehreren Tochterfirmen eine aktuelle bilanzielle Überschuldung von über 55,9 Mio. Euro ruht, zudem konnten mehrere dubiose Überweisungen von Sicherungskonten nachgewiesen werden, so dass diese unter die vertraglich mit den Investoren der Schechter-Anleihe vereinbarte Grenze rutschten.

Seit Monaten gab es Warnungen, die auf einer dramatischen Zuspitzung der Finanzlage hinwiesen.

Foto: flickr / cerberusofcologne2008

Irgendwann am Donnerstag will der Rat der Stadt Gelsenkirchen darüber entscheiden, ob er dem Fussball-Club Schalke 04 über eine Tochterfirma 25,5 Mio Euro geben will. Das Ganze sei eine Art Darlehen, Kredit, was auch immer, schließlich werden ja auch Anteile von der Arena gekauft und später mit Gewinn zurückverkauft, sagt ein Sprecher. Alles klar? Noch nicht. Bis jetzt wissen wir nur: die Lage bei Schalke spitzt sich weiter zu.

Nach eigenen Angaben ermittelt die Staatsanwaltschaft Essen gegen den verantwortlichen Schalker Finanzvorstand Peter Peters, sowie den Vorgänger im Amt und jetzigen Schalker Vereins-Präsidenten Josef Schnusenberg. Es geht um den Vorwurf der Insolvenzverschleppung.

Auslöser der Strafermittlungen sei die Anzeige eines Privatmannes, teilte ein Sprecher der Essener Staatsanwaltschaft mit, ohne Einzelheiten zu dem Anzeigenerstatter zu nennen. Schalkes Finanzvorstand Peters wollte zunächst nichts zu dem Vorgang sagen: „Ich weiß von der Angelegenheit nichts. Zu Sachen, von denen ich nichts weiß, kann ich mich nicht äußern."

Nach Auskunft der Staatsanwaltschaft geht die Anzeige auf „Pressemeldungen“ der letzten Zeit zurück. Es werde nun geprüft, ob der Anfangsverdacht der Insolvenzverschleppung begründet sei, bevor weitere Schritte unternommen würden.

Tatsächlich könnten für die Schalker Vorleute die Ermittlungen gefährlich werden. Bis jetzt ist bekannt, dass in einem Finanzkarussell mit mehreren Tochterfirmen eine aktuelle bilanzielle Überschuldung von über 55,9 Mio. Euro ruht, zudem konnten mehrere dubiose Überweisungen von Sicherungskonten nachgewiesen werden, so dass diese unter die vertraglich mit den Investoren der Schechter-Anleihe vereinbarte Grenze rutschten.

Seit Monaten gab es Warnungen, die auf einer dramatischen Zuspitzung der Finanzlage hinwiesen. Nach Informationen der Welt sollen sowohl Schnusenberg als auch Peters auf die Situation deutlich hingewiesen worden sein. Passiert sei trotzdem wenig. Aktuell ist die Rede von einem Finanzloch zwischen 20 und 30 Mio. Euro.

Um die Situation nun wenigstens bis zum Ende der Saison zu beruhigen, soll der Stadtrat von Gelsenkirchen am Donnerstag Verträge zwischen der Tochterfirma GEW und dem FC Schalke 04 absegnen, mit denen die Stadt mittelbar rund 45 Prozent an der Arena übernehmen würde. Schalkes Finanzchef Peters sagte, nach dem Deal sei der Verein bis zum Ende der Saison sauber durchfinanziert: "Ein weiterer Verkauf von Rechten, Anteilen oder Spielern ist aus wirtschaftlichen Erwägungen heraus nicht notwendig.“

Das kann sein. Doch bei den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft könnte beispielsweise eine Stille Beteiligung der B. & C. Tönnies Fleischwerk GmbH & Co. KG an der Schalker Fussball-Arena für weitere Unruhe sorgen. Zunächst hatte Schalkes Finanzchef Peters angegeben, die stille Beteiligung sei“Teil des Finanzierungskonzeptes für den ARENA-Neubau.“

Allerdings wurde der Arena Neubau in den Jahren 1997 und 1998 finanziert. Und die Tönnies Firma hatte ihre stille Beteiligung laut Vertrag erst am 22. Dezember 2006 in Höhe von 12 Mio. Euro eingebracht. Nach meinen Informationen soll der Vertrag zudem rückdatiert worden sein. Tatsächlich habe man erst Anfang 2007 beschlossen, die stille Beteiligung abzuschließen. Sie sei auf Bitten eines namentlich bekannten Vereinsvorstandes in den Dezember des Vorjahres geschoben worden, um Probleme in der damaligen Vereins-Bilanz wegzuschminken. Das Eigenkapital des Vereins sollte damit gestützt werden, sagten mir mehrere Quellen. Ein Schalke-Sprecher wollte sich im Namen des Vereines nicht zu dem Vorgang äußern und drohte stattdessen mit presserechtlichen Schritten.

Merkwürdig ist die stille Beteiligung auf jeden Fall. So heißt es weiter in den Unterlagen, die mir vorliegen, die Tönnies-Firma habe kein Bargeld für die Beteiligung an der Arena gezahlt, sondern alte Darlehen verrechnet. Dann heißt es, im Jahr 2007 habe die Tönnies Company sieben Mio. Euro von der stillen Beteiligung zurückbekommen.

Für Schalkes Finanzchef Peters ist es nicht die erste Strafermittlung der Staatsanwaltschaft Essen. Vor drei Jahren wurden Ermittlungen gegen ihn wegen Bilanztricks unter der Auflage eingestellt, 25 000 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zu überweisen. Nach Ansicht der Ermittler hatten Peters und der damals Mitbeschuldigte Rudi Assauer „mit Vorsatz“ das Parkstadion falsch bewertet, um die Schalke-Bilanz besser aussehen zu lassen. Peters und Assauer hatten die marode Kampfbahn für einen Euro gekauft und für 15,6 Mio. Euro in die Bilanzen eingebracht.

Wie wird sich das Ganze auf das Geschäft mit der Stadt auswirken? Schwer zu sagen. Bis jetzt musste die Gemeinde immer wieder Geld, in den Verein pumpen. Und es wurde nie abgelehnt. Das letzte mal, dass ich davon weiß, gab die Stadt 2006 rund 2,8 Mio Euro in die Arena. Eigentlich hätte Schalke die Millionen für die Baugenehmigung nachzahlen müssen, wie es anderen Bauherren geht. Bei den Kickern drückte die Gemeinde beide Augen zu. Auf die Auszahlung wurde verzichtet. Das Geld wurde auf die stille Beteiligung aufgeschlagen.

Gespart wurde woanders.

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31 Kommentare zu “Schalkes schwere Gang. Am Donnerstag soll Gelsenkirchen 25,5 Mio. rüberschieben

  • #1
    FS

    Bei aller Skepsis gegenüber der schalker Finanzsituation – die Aussage „Staatsanwalt ermittelt gegen Peters und Schnusenberg“ ist ohne ergänzende Erläuterung verzerrend und sensationsheischend. Wie richtig beschrieben ist die Ursache der Ermittlung die Anzeige einer Privatperson, deren einzige Informationsquelle über die Vorgänge bei Schalke die Medienberichterstattung ist. Was dem Nichtjuristen nicht unbedingt klar ist: die Staatsanwaltschaft verfolgt diese Anzeige jetzt nicht etwa weil die so schlüssig begründet ist oder weil die Situation bei Schalke offensichtlich kriminell zu sein scheint sondern weil sie von Gesetz her verpflichtet ist jeder Anzeige nachzugehen. Würde ich die Ruhrbarone morgen wegen Diamantenschmuggel anzeigen zöge auch das Ermittlungen nach sich – unabhängig von der Unsinnigkeit der Vorwürfe. Ein erläuternder Satz in diese Richtung hätte dem Eintrag gutgetan (und dass Platzgründe kein Argument für das Weglassen von Informationen sind, darüber gibt Hannelore Kraft sicher gerne Auskunft). 😉

  • #2
    Bernd576

    zu den Ermittlungen:
    http://www.derwesten.de/nachrichten/sport/fussball/1-bundesliga/s04/2009/11/10/news-140274211/detail.html

    was ist an einer stillen Beteiligung merkwürdig?

  • #3
    Essener

    David Schraven sollte wissen, dass die GEW (nich die Stadt Gelsenkirchen) Arena-Anteile gekauft hat und diese Gesellschaft ihre Gewinne schon seit Jahren nicht an den städtischen Haushalt abführt, sondern öffentliche Projekte finanziert. Sie hat z.B. den Zoo zu einem touristischen Höhepunkt entwickelt.

    Und wenn es ein kaufmännisch und strukturpolitisch sinnvolles öffentliches Projekt in Gelsenkirchen gibt, dann das Gelände rund um die Arena, das vor dem Bau der Arena noch als Brachland galt und jetzt Gelsenkirchens wertvollstes Entwicklungsgelände ist und wo die meisten neuen Arbeitsplätze entstehen.

    Anders als in anderen Städten wird hier gerade kein Profiklub mit Steuergeldern subventioniert, weder direkt noch indirekt. Vielmehr kauft die GEW Anteile an der multifunktionalen Arena, erwirbt also einen Anteil/Wert (viele sagen: Schalkes Tafelsilber), der Rendite abwirft, und wie in den letzten Jahren werden Gewinne an die Anteilseigner ausgeschüttet.

    Wenn man einem Verein gerade keinen Steuergeld-Vorwurf machen darf, dann Schalke 04: dem zweitgrößten Steuerzahler der Stadt und einzigen deutschen Profi-Verein, der seine Arena ohne Steuergelder (!) und auf eigenes finanzielles Risiko gebaut hat!

    Es sieht mir bei David Schraven inzwischen leider auch nach einem ganz privaten Rachefeldzug des Journalisten gegen Schalke aus.

  • #4
    David Schraven Beitragsautor

    @ Bernd 576

    an einer stillen Beteiligung ist nichts merkwürdig.

    Haben Sie den Text gelesen und verstanden? Wenn nicht, hier nochmal im Stenostil

    a) Stille Beteiligung wozu? – Aussage Peters: Finanzierung Stadionneubau
    b) Finanzierung Stadion wann? – 1997/98
    c) Stille Beteiligung wann? – Dez. 2006
    d) Stille Beteiligung bar – nein, Umwandlung Darlehen
    e) Stille Beteiligung zurückgeführt? – ja 7 Mio. in 2007
    f) Stille Beteiligung zurückgeführt bar? – unklar
    g) Stille Beteiligung zurückdatiert um Bilanz zu schminken? – Unklar: Ja – sagen Quellen – Schalke sagt dazu nichts.
    f) ist das merkwürdig? – Ja. Denn Stille Beteiligung wird als Eigenkapital in der Konzernbilanz ausgewiesen.

    Für alle, die keine Ahnung haben:

    Die bilanzielle Überschuldung ist keine insolvenzrechtliche Überschuldung. Dieses Detail verleitet immer mal wieder Experten dazu Unsinn zu verbreiten.

    Die bilanzielle Überschuldung ist der nicht durch Eigenkapital
    gedeckter Fehlbetrag. Wenn die Schulden größer sind als das Vermögen wird dieser Betrag auf der Aktivaseite angezeigt, um die Bilanz auszugleichen.

    Die bilanzielle Überschuldung ist ein Signal für die erheblich Schieflage eines Unternehmens. Es wäre klug, hier nicht um den Brei zu reden, sondern Klartext zu verbreiten.

    Aber da bekommen eben manche Angst und verkleistern klare Worte

  • #5
    Angelika

    „…wenn es ein kaufmännisch und strukturpolitisch sinnvolles öffentliches Projekt in Gelsenkirchen gibt, dann das Gelände rund um die Arena, das vor dem Bau der Arena noch als Brachland galt..jetzt Gelsenkirchens wertvollstes Entwicklungsgelände ist..wo die meisten neuen Arbeitsplätze entstehen…“ (Kommentar 3)

    Genau so ist es!

  • #6
    lebowski

    @Essener
    „Und wenn es ein kaufmännisch und strukturpolitisch sinnvolles öffentliches Projekt in Gelsenkirchen gibt, dann das Gelände rund um die Arena, das vor dem Bau der Arena noch als Brachland galt und jetzt Gelsenkirchens wertvollstes Entwicklungsgelände ist und wo die meisten neuen Arbeitsplätze entstehen.“

    Das müssen Sie mir als Laien mal erklären. In welcher Branche entstehen im Stadionbereich Arbeitsplätze? Das können ja nur Arbeitsplätze im Bereich Catering und ähnlicher Dienstleistungen sein. So viele werden das nicht sein und allzu sicher sind die Arbeitsplätze auch nicht.
    Die Einnahmen, die abseits des Fussballs in der Arena erwirtschaftet werden, sollen auch nicht allzu hoch sein, was nicht verwunderlich ist bei der harten Konkurrenz der Veranstaltungsorte.

  • #7
    David Schraven Beitragsautor

    @ Essener

    auch durch Wiederholung werden Märchen nicht wahrer.

    >>>>>>>>>>einzigen deutschen Profi-Verein, der seine Arena ohne Steuergelder (!) und auf eigenes finanzielles Risiko gebaut hat!<<<<<<<<<<<<<<<< a) Das Risiko hat das Land übernommen mit einer Bürgschaft. b) Die Stadt Gelsenkirchen und die GEW haben schon weit über 10 Mio in die Arena gesteckt. OK, das mag für Sie kein Geld sein. Für mich schon. Alleine die Kosten für die erhöhte Baugenehmigung in Höhe von 2,8 Mio hat die Stadt nicht eingenommen, sondern in ihre Stille Beteiligung in die Arena gesteckt. Rachefeldzug? Weswegen den Rache? Was soll dieses persönliche Diffamierung? Ich berichte Fakten. Wenn Die Ihnen nicht passen, OK. Aber lassen Sie diese persönlichen Nummern bleiben.

  • #8
    Deichhopser

    Schalke findet am freien Finanzmarkt keinen Investor mehr, deshalb muss die Stadt Gelsenkirchen herhalten und Ihre Teilhaberschaft an der Arena erhöhen.

    Die Stadt Gelsenkirchen ist nicht beteiligt sagen hier viele. Dann erklärt mir mal bitte, warum dann der Stadtrat der Stadt Gelsenkirchen, morgen in geheimer Stizung, über den GEW-Deal zu entscheiden hat.

    Hier wird Geld, das die Stadtwerke scheinbar über erhöhte Rechnungen, die sie ihren Verbrauchern in Rechnung gestellt haben an den Profi-Club FC Schalke 04 übertragen.

    Ich bin gespannt, wie die Kommunalaufsicht diesen Vorgang abnicken wird. Für gewöhnlich dürfen öffentliche Einrichtungen keine Gewinne erwirtschaften. Sie haben kostendeckend zu arbeiten. Demnach dürfte die GEW über keinerlei freie Ressourcen verfügen.

    Ich bin interessiert. Die Kommunalpolitiker können nicht gewissenhaft abstimmen, da der öffentliche Druck viel zu groß ist und ich nicht davon ausgehe, dass Courage am Donnerstag groß geschrieben wird.

    Ein Armutszeugnis, dass dem FC Schalke 04 hier ausgestellt wird. Mit redlicher guter Arbeit hat das nichts zu tun. Und weil man „systemrelevant“ für Gelsenkirchen ist, kann man schalten und walten, wie man will. Man arbeitet ja mit doppelten Boden. Immer mal raus mit der Kohle. Die Stadt kann es sich nicht leisten, auf uns zu verzichten.

    Die Anstellung von Magath war ein kluger Schachzug. Dieser vernebelt dem gemeinen Schalke 04 Fan vollends die Sinne.

    Das schöne ist ja, die Schulden bleiben auf Schalke und die Handlungsfähigkeit der Kommune wird weiter eingeschränkt.

    Herzlichen Glückwunsch an die Politik, so macht man sich überflüssig. Weil man durch dieses Geld im Bereich der Kommune Gelsenkirchen, womöglich noch etwas hätte bewegen können. Jetzt ist das Kapital auf Schalke 04 gebunden zur Finanzierung des Profifußballs und die Politiker der Stadt Gelsenkirchen wissen nicht, ob sie es jemals wiedersehen.

    Wenn Schalke nicht unter die ersten 5 in der Abschlusstabelle dieser Fußballsaison kommt, dann wirds nächstes Jahr richtig dunkel. Mit einem jährlichen Umsatz von 156 Mio und einer Fremdkapitalbelastung von über 240 Mio. Hat sich hier vielleicht mal jemand der vermeintlichen Bilanzexperten die Mühe gemacht und die Eigenkapitalquote errechnet. Dann lest mal nach, ob ihr in ein solches Unternehmen Euer hart verdientes Geld investieren würdet.

    Wenn ihr es würdet, dann bitte die Eigenkapitalquote hier nennen. Bin gespannt und bitte auch die Handlungsempfehlungen bei einer solchen Quote gleich mitposten, damit man Eure Begründung auch nachvollziehen kann.

    Da kann man nur eins, mit dem Kopf schütteln.

    Herr Schraven meine Hochachtung für Ihre Courage! Ich wünsche Ihnen weiterhin alles Gute bei Ihren Recherchen. Viele Menschen können womöglich garnicht begreifen, dass ihr Anliege dergestalt ist, dass sie noch größeren Schaden von dieser Region abwenden wollen und das Wohl der Region nicht abhängig von einer Prophezeiung machen wollen. Die Prophezeigung, das Schalke in der nächsten Saison wieder an der CL teilnimmt.

  • #9
    CoolC

    @ Deichhopser

    Wie man mit Umsatz und Fremdkapital eine Eigenkapitalquote errechnet, erschliesst sich mir nicht!

    Der jährliche Umsatz ist in diesem Zusammenhang ebenso wenig relevant, wie die Höhe des Fremdkapitals.

  • #10
    Essener

    @ David Schraven
    Erst einmal vielen Dank, dass sie mir geantwotet haben.

    Zu der Landesbürgschaft (a), die immer so gerne angeführt wird, sollten Sie wissen: Es gibt in ganz Deutschland (nicht nur NRW!) kein einziges derartiges Großprojekt, kein einziges derartiges (Größenordnung) privates Bauprojekt ohne eine solche Landesbürgschaft (früher, vor der Finanzkrise lediglich/höchstens Eigenprojekte von Banken selbst).
    Und noch viel wichtiger: Diese Landesbürgschaft kann nur dann in Anspruch genommen werden, wenn Schalke vorher ganz verschwindet, also wenn S04 bei der Baugläubigerbefriedigung sein letztes Hemd gegeben hat und selbst in die Insolvenz gegangen ist. Deswegen stimmt meine Aussage, dass Schalke komplett auf eigenes (nicht nur finanzielles!) Risiko diese Arena gebaut hat, auch wenn Sie es nicht wahr haben wollen und womöglich so tun wollen als ob die Landesbürgschaft Schalke 04 schützt.

    Anderswo (Köln, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, Bremen, Berlin, Bochum, Essen, Oberhausen, Leipzig, Dresden, Magdeburg, Stuttgart, Hannover uvm.!) ist es genau umgekehrt. Die Vereine tragen dort überhaupt kein Risiko hinsichtlich Stadion(bau): Dort ginge umgekehrt (erst) die Kommune oder das Land (sofern Gebietskörperschaften pleite gehen können) in die Insolvenz und dem Verein würde trotzdem überhaupt nichts passieren, wenn z.B. das Stadionprojekt scheitert.

    (b) Ja, die Stadt/GEW hat minimale (stille) Beteiligungen an der Arena. Vielleicht ist es gar nicht schlecht für den Steuerzhaler, wenn die Stadt sich dadurch auch ein Mitspracherecht sichert. Oder sollen nur, ausschließlich private Interessen eine Rolle spielen; darüber kann man streiten.
    Im Übrigen: Sie haben es ja selbst geschrieben: Diese Gelder sind so minimal, geradezu vernachlässigenswert im Vergleich dazu, dass anderswo die Länder und Kommunen die Stadien komplett auf Kosten und Risiko des Steuerzahlers gebaut haben. Jeder der o.g. Kommunen u.a. würde liebend gerne und sofort mit Gelsenkirchen tauschen.
    Umgekehrt (!) müsste Gelsenkirchen Schalke 04 die Arena komplett abkaufen und selbst zu nde finanzieren (Schalke wäre dann übrigens auf der Stelle schuldenfrei!) und – wie anderswo üblich – lediglich eine niedrige Stadionmiete (unter Marktüblichkeit) verlangen: Das wäre dann der status quo wie in anderen Bundesligastädten und wettbewerbern von Schalke.
    Und ich muss ganz ehrlich sein, genau diesen Fehler werfe ich Schalke vor: Man hätte von Anfang an die Stadt GE das Stadion auf deren eigenes Risiko bauen und finnzieren lassen sollen ohne sich selbst zu verschulden und ohne jedes eigene Risiko. Schalke ginge es dann heute nämlich prächtig und böte übergaupt keine Angriffsfläche mehr für Neidhammel anderer Vereine und Journalisten, die jedes Haar in der Suppe suchen, oder sich wie Sie – sorry, aber das ist meine Überzeugung nach der Lektüre mehrer Ihrer Artikel zum Thema! – in eine Sache total verrannt haben und deshalb auf Stimmungsmache aus sind.

    @lebowski
    Sie müssen wissen, dass Schalke das ganze Gebiet weit um die Arena herum gehört (Arena-Park, Berger Feld). Habe mal gehört das wären sage und schreibe 1 Mio Qudratmeter (weiß es aber nicht genau). Jedenfalls war das alles, als es noch der Stadt Gelsenkirchen gehörte, Brachland und die Stadt konnte damit schlicht und einfach nichts anfangen; sie hatte weder Ideen noch Geld um dort etwas zu schaffen! Heute – nachdem Schalke das Land übernommen hat – ist es nicht nur das mit Abstand wichtigste und wertvollste Entwicklungsgelände der Stadt, wo auch die meisten neuen Arbeitsplätze entstehen. Bereits heute stehen da (praktisch ohne Zutun der Stadt und des Steuerzahlers!) z.B. ein komplettes (bundesweit angesehenes!) Reha-Zentrum und Vier-Sterne-Hotel und unzählige dauerhafte und zukunftsträchtige Arbeitsplätze sind dort entstanden. Das sind die Fakten, die die Stadt alleine Schalke zu verdanken hat. Schalke hat von der Stadt ja sogar das alte völlig nutzlose Parkstadion übernommen; vorher war das nur ein Klotz am Bein der Stadt, Instandhaltungskosten wären (für den Steuerzahler!) angefallen, ohne dass daraus ein Nutzen entstanden wäre. Schalke ist sogar für die Abrisskosten aufgekomen, bevor all das enstand, was heute ja jeder sehen kann, der nur will.

    Kurzum: Nirgendwo – ich betone: nirgendwo! – sonst in Deutschland hat ein Verein auch nur annährend – ich betone: auch nur annähernd! – seiner Kommune so viel gegeben und eingebracht (Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Besucher/Touristen, Imagegewinn, Entwicklungsland uvm.), wie Schalke in GE!

  • #11
    David Schraven Beitragsautor

    @ Essener

    Sie verbreiten viele Märchen.

    >>>>>>>>>>>>>>Sie müssen wissen, dass Schalke das ganze Gebiet weit um die Arena herum gehört (Arena-Park, Berger Feld)< <<<<<<<<<<<<<< Das stimmt schlicht nicht. >>>>>>>>>>>>>>Habe mal gehört das wären sage und schreibe 1 Mio Qudratmeter < <<<<<<<<<<<<<< Ich hab die Grundbücher der Grundstücke. Glauben Sie mir. Hier und da hat Schalke eine Pacht - kein Eigentum. That's it. Und selbst der Asphalt auf den Parkplätzen ist zugespitzt formuliert verpfändet. >>>>>>>>>>>>>>z.B. ein komplettes (bundesweit angesehenes!) Reha-Zentrum<<<<<<<<<<<<<<< Das Minus macht. Ende 2007 lag der Verlustvortrag bei 5.4 Mio. Euro. Das Eigenkapital hat es ins Minus geschafft. Nix mehr da. Und zum Rest.....Mal ganz privat, dann nicht ganz privat. Dann sinnvoll dann nicht

  • #12
    Essener

    @Daniel Schraven

    Es macht überhaupt keinen Unterschied und schwächt überhaupt kein einziges meiner Argumente, ob Schalke Eigentümer ist oder große Teile von der Stadt nur pachtet: Ohne Schalke wäre nämlich da gar nichts entstanden, kein einziger der unzähligen (alleine 200 im medicos) Arbeitsplätze.
    Sollte Schalke große Teile tatsächlich nur pachten, dann würde das meine Argumentation ja nur stärken, denn dann hätte Schalke (nur Pächter und nicht einmal Eigentümer) ja nur noch selbstloser und zu Gunsten des Steuerzahlers (immer noch Eigentümer, der Pacht verlangen kann) gehandelt.

    Bezeichnend ist schon, dass Sie sich nur zwei Dinge aus meinem Beitrag herauspicken (offenkundig haben Sie sonst gar nicht entgegenzusetzen, keine Gegenargumente etc.). Trotzdem widersprechen Sie sich selbst in Ihren ganz kurzen Antworten auf die zwei einzelenen Punkte: „Alles (bis hin zum Asphalt der Parkplätze)“ soll also verpfändet sein? Wie funktioniert denn das, wenn Schalke das ganze Grundstück angeblich nur pachtet?

    Einen Verlustvortrag von medicos aus 2007 (früher ging es nun wirklich nicht!!) führen Sie an. Sie wissen offensichtlich nicht einmal (oder unterschlagen es gerne!) wann medicos anfing, welche Investitionen im ersten Jahr nötig waren und, dass für medicos inzwischen eine Grundauslastung alleine durch Verträge mit Versicherungsanstalten (und damit mehrere Hundert Arbeitsplätzen!) gewährleistet ist.

    Nennen Sie mir doch mal eine einzige Kommune, Stadt oder Region (von mir aus in ganz Europa!), wo ein Verein auch nur annährend – ich betone: auch nur annähernd! – seiner Kommune so viel gegeben und eingebracht (Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Besucher/Touristen, Imagegewinn, Entwicklungsland uvm.) wie in GE Schalke 04!

    Sie werfen mir vor „Mal ganz privat, dann nicht ganz privat. Dann sinnvoll dann nicht“. Selbst weigern Sie sich aber hartnäckig, Farbe zu bekennen.
    Wäre es Ihnen also auch (wie mir aus egoistischer Sicht eines S04-Fans!) lieber gewesen, wenn alleine die Stadt Gelsenkirchen auf ihre (sc. Steuezahler) Kosten und ihr eigenes Risiko die Arena gebaut hätte und von Schalke wie anderswo nur eine geringe Miete velangen würde?

  • #13
    dominik

    @schraven Es gibt keinen Asphalt auf den Parkplätzen auf Schalke! Wenn Sie sich hier nicht auskennen, berichten Sie doch über Bayern oder ein Altersheim!

  • #14
    lebowski

    @Essener
    Es ist nicht schwer, sich Kohle zu leihen, ein Reha-Zentrum zu bauen, das einige Mitarbeiter beschäftigt und dann zu behaupten, man habe eine Menge Arbeitsplätze geschaffen. Die spannende Frage ist doch wohl, ob dieses Reha-Zentrum wirtschaftlich arbeitet.
    Und die zweite spannende Frage ist, wieso ein Fußballverein überhaupt ein Reha-Zentrum bauen muss.
    Aber, wie Manager sagen, Fußballvereine sind heutzutage Wirtschaftsunternehmen. Gut, dann sollte man sie aber auch wie Wirtschaftsunternehmen behandeln.
    Natürlich sind Fußballvereine nur solange Wirtschaftsunternehmen wie es um die wirtschaftlichen Freiheiten und Erfolge geht, sobald aber die wirtschaftliche Risiken fällig werden, ist Schalke auf einmal wieder der bodenständige Heimatverein im Herzen Gelsenkirchens und die Allgemeinheit darf blechen.

  • #15
    David Schraven Beitragsautor

    >>>>>>>>>>Es macht überhaupt keinen Unterschied und schwächt überhaupt kein einziges meiner Argumente, ob Schalke Eigentümer ist oder große Teile von der Stadt nur pachtet< <<<<<<<< Offensichtlich besitzen Sie keine Immobilie. Auf gepachtetem Grund gehört das Grundstück dem Eigentümer - der Stadt. Die Bauten auf dem Grund können, wie hier, dem Pächter gehören. Das ist in diesem Fall die Abdeckung der Parkplätze. Dieser Besitz kann beliehen werden. Auch die Pacht selbst kann beliehen werden, aber je nach Abhängigkeit der Pachtdauer ist die Sicherheit (Pacht) nichts wert, kann also nicht hoch beliehen werden. Es gibt immer so Leute, die denken ihnen gehört was geliehenes. Bis sie schmerzlich erfahren müssen, dass das doch nicht so ist. >>>>>>>Ohne Schalke wäre nämlich da gar nichts entstanden<<<<<<<<<<<<< 2007 ist die letzte öffentliche Bilanz der medicos.AufSchalke Reha GmbH & Co. KG - an der ist Schalke beteiligt. Die nächste Bilanz (2008) wird nicht besser - jede Wette. 2006 lag der Verlustvortrag bei 3.7 Mio Euro. Daraus schließt der Laie, die haben 1,6 Mio. Miese in 2007 gemacht. Tolles Investment. Aber mit Verlaub. Ich will Sie nicht bekehren. Essener. Glauben Sie wem und warum Sie wollen. Naja. Einen Meter kleiner geht es auch.

  • #16
    Essener

    Sorry, aber Sie werfen jur./technische Begriffe (Besitz, Leihe, Pfändung, Leihe) ständig durcheinander. Eigentlich ist mir das egal, aber Sie haben damit angefangen solche Begriffe zu verwenden.

    Wie auch immer, ich stehe Ihnen gerne mal zu, dass Schalke die Grundstücke nur pachtet und nicht Eigentümer ist, sondern die Stadt (ich habe da zwar meine Zweifen, weiß es aber definitiv nicht anders!).
    Ich habe es oben bereits geschrieben (Sie aber nichts entgegengesetzt): Das würde meine Argumentation ja sogar noch stärken, denn dann hätte Schalke (nur Pächter und nicht einmal Eigentümer) ja noch selbstloser und zu Gunsten des Steuerzahlers (der als Eigentümer Pacht verlangen kann) gehandelt, indem er auf dem Areal so viel gebaut/geschaffen hat.

    Und noch einmal:
    Nennen Sie mir doch mal eine einzige Kommune, Stadt oder Region (von mir aus in ganz Europa!), wo ein Verein auch nur annährend – ich betone: auch nur annähernd! – seiner Kommune so viel gegeben und eingebracht (Arbeitsplätze, Steuereinnahmen, Besucher/Touristen, Imagegewinn, Entwicklungsland uvm.) wie in GE Schalke 04!

    Und auch noch einmal:
    Sie werfen mir vor „Mal ganz privat, dann nicht ganz privat. Dann sinnvoll dann nicht“. Selbst weigern Sie sich aber hartnäckig, Farbe zu bekennen. Deslab meine Frage:
    Wäre es Ihnen also auch (wie mir aus egoistischer Sicht eines S04-Fans!) lieber gewesen, wenn alleine die Stadt Gelsenkirchen auf ihre (sc. Steuerzahler-)Kosten und ihr eigenes Risiko die Arena gebaut hätte und von Schalke wie anderswo nur eine geringe Miete velangen würde?

    Und gleich noch eine Frage: Meinen Sie wirklich, dass man Ihnen trauen kann: Jemand, der vor kurzem in der Welt am Sonnatg geschrieben hat, dass Schalkes Schulden höher seien als bekannt (konkret wohl 237 Mio EUR = 137 Mio Euro bekannte in Vereinsbilanz ausgewiesene Schulden zuzüglich weitere bisher angeblich unbekannte Schulden 100 Mio Euro, die Sie durch „eigene Recherchen“ aufgedeckt haben wollen), obwohl Sie bereits am 29. November letzten Jahres mit Bezug auf Schalke-Präsident Josef Schnusenberg in der Welt geschrieben haben, dass Schalke 250 Millionen Euro Verbindlichkeiten hat.

  • #17
    Angelika

    „…Ich hab die Grundbücher der Grundstücke…“ (siehe Kommentar 11)

    „…Ich hab…“ Sicherlich nicht, diese Grundbücher liegen nämlich dort, wo sie hingehören, im Grundbuchamt. Ggf. gemeint also: Einsicht in die Grundbücher.

  • #18
    Jens König

    @Michael
    … ist aber eine gute Methode der Wahrheitsfindung. Folter ist momentan ziemlich geächtet und göttliche Mitteilung schwer aus der Mode.
    Wie also bitteschön soll man als Journalist noch Nachricht geben, wenn die Nebelkerzenwerfer Legion sind? Genau, man führt Beweise oder weitere Argumente an. Wie es hier geschieht.
    Wer das als JaNeinJaNein Spiel versteht, schiesst zu kurz.

    Und ob alle Beteiligten Eristiker sind, wage ich doch mal zu bezweifeln.
    In diesem Sinne: Der Schönsten…

  • #19
  • #20
    Steuerzahler

    In der Tat ist es auch für mich bezeichnend, dass David Schraven auf unbequemes Nachhaken einfach nicht mehr reagiert (z.B. auf die Einwände und unbequemen Fragen des Esseners, offensichtlich kein RWXler), sondern sich nur bestimmte Themen und einen Verein herauspickt, ohne das Ganze (z.B., dass es anderswo viel schlimmer zugeht, gerade, wenn es um Steuergelder geht) zu sehen.

    Bezeichnend auch, dass er die Lüdenscheider nicht kritisiert hat, bei deren Finanzchaos und der direkten Hilfe des Steuerzahlers damals. Oder wo war der Journalist Schraven als in 2004/05 die Stadt Dortmund dem BXB Gewerbesteuerforderungen in Millionenhöhe gestundet/erlassen hat, als die Westfalenhalle (Stadttochter) vor 2006 Millionen dem BXB für Investitionen vorschoss, als das neue BXB-Trainingsgelände von den Stadtwerken Dortmund finanziert wurde, weil der BXB es nicht konnte, usw.?

    Oder wo ist der Journalist Schraven, wenn anderswo im Ruhrgebiet für reine Steuergeld-Stadien viel zu geringe Mieten verlangt werden und damit die Fußballmillionarios (und nicht nur eine Arena-Finanzierung) direkt vom Steuerzahler subventioniert werden?

    Ich habe Schravens Artikel immer gerne gelesen, aber mir ist es auch nicht erklärlich, warum er sich da in die Schalke-Sache so sehr hereingesteigert hat. Jedenfalls sind Emotionen (insbes. negative Emotionen gegen irgendetwas) sicher keine guten Ratgeber für einen Journalisten.

  • #21
    Deichhopser

    Eine Frage zum Verständnis.

    Das Kreditinstitut, von dem namentlich nichts bekannt ist. Vergibt dieses Institut den Kredit direkt an den FC Schalke 04 oder ist es so, wie ein Kommentator beim „Der Westen“ dies kolportiert, dass dieser 10,5 Mio Kredit dem FC Schalke 04 über die GEW vermittelt wird?

  • #22
    David Schraven Beitragsautor

    Deichhopser,

    der Kredit läuft über die GEW – Schalkes Kreditwürdigkeit ist derzeit so lala

  • #23
    David Schraven Beitragsautor

    Steuerzahler,

    wenn Du meine Berichte gelesen hättest, hättest Du meine Berichte über den BVB gelesen und über Rot Weiß Essen gelesen.

    Stimmungsmache kannst Du, lesen auch?

    Und damit sind wir beim Essener, beim Fussballfan, bei Manfred. Erstaunlich dass ihr alle am gleichen Rechner sitzt wie Du, Steuerzahler.

    Seltsamer Zufall?

    Bei dem Zitat: >>>>>>>>In der Tat ist es auch für mich bezeichnend, dass David Schraven auf unbequemes Nachhaken einfach nicht mehr reagiert (z.B. auf die Einwände und unbequemen Fragen des Esseners, offensichtlich kein RWXler)<<<<<<<<<<<<< Denke ich eher nicht. Für wie doof hältst Du mich eigentlich? Verbreite Deine Märchen doch bitte woanders. Zu dem Punkt der alten Berichte. Ich hab es schon sehr oft gesagt. Ich schreibe seit Jahren über Schalke. Und über deren Finanzen. wenn Du lesen würdest, könntest Du sehen, dass ich seit 2006 etwa über die sich zuspitzenden Verhältnisse berichte. es ist seither einfach immer schlimmer geworden und nicht besser. Die Links kannst Du Dir selber suchen, da hab ich jetzt keine Lust zu.

  • #24
    Deichhopser

    Der Kommentator meinte zudem, dass der Cashflow der GEW nicht ausreichen würde, um die Anteile zu kaufen und auch dafür von der GEW Kredite aufgenommen werden müssten.

    Das ist doch wohl nicht mehr als ein schlechter Witz, oder?

    Sind die Geschäftsabschlüsse der GEW öffentlich einsehbar? Schließlich handelt es sich ja um ein „öffentliches“ Unternehmen.

  • #25
    David Schraven Beitragsautor

    Dass der Cashflow nicht ausreicht, ist völlig normal. Dabei geht es nur um das Geld in der Kasse. Die GEW wird Geld leihen müssen, um Schalke zu bezahlen. Wenn die dann die Kredite bekommen, steigt der Cashflow an und sie können daraus Schalke bedienen. Das ist völlig normal.

    Nicht ganz so normal ist es, dass sich eine städtische Tochter verschuldet, um einen verschuldeten Verein zu retten. Zumal der GEW-Chef für seine Tätigekeit bei der Schalker Arena KG auch noch ein nicht unerhebliches Salär bezieht.

  • #26
    Deichhopser

    Ich kann mich nicht erinnern, dass dies irgendwann einmal so von der Presse kommuniziert wurde.

    Die GEW muss selbst einen Kredit aufnehmen, um die Anteile aufstocken zu können.

    Aus der Presse war mir bislang folgendes bekannt:
    Das städtische Tochterunternehmen Gelsenkirchener Gesellschaft für Energie und Wirtschaft (GEW) und eine Bank wollen sich mit insgesamt 25,5 Millionen Euro bei dem Bundesliga-Club engagieren. Die GEW erhöht ihre Kommanditanteile an der Schalker Arena KG um bis zu 15 Millionen Euro. Zudem wollen die Vertragspartner der Arena- Gesellschaft Darlehen in Höhe von 10,5 Millionen Euro gewähren.

    Jetzt gehe ich davon aus, das die Bank den Kredit nicht direkt an Schalke 04 gibt, sondern an die GEW. Das geht mE so nicht direkt aus der Meldung hervor.

    Damit würde die GEW dann nämlich einen Kredit in Höhe von 36 Mio gewähren.

  • #27
  • #28
    Arnold Voss

    Sieht eher wie ein Rachefeldzug der Schalker gegen einen Journalisten aus.Den Jungs muss der Arsch schwer auf Grundeis gehen.

  • #29
    Angelika

    „Staatsanwaltschaft stellt Schalke-Verfahren ein“ (sueddeutsche.de, siehe link unten)

    http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/885550

  • #30
    Michael

    Mich würde es nicht wundern, wenn „Ruhrbaron“ David Schraven die Privatperson war, die Strafanzeige gegen Schalke erstattet hat. Okay, das geht vielleicht zu weit. Aber jedenfalls hat auch David Schraven diese Strafanzeige (etwa genüsslich?) ausgiebig thematisiert in seinem Artikel, obwohl offenkundig gar nichts dahinter stand (nicht einmal die Staatsanwaltschaft sieht auch nur einen Anfangsverdacht!!).

    Der Anzeigenerstatter jedenfalls hat sein Ziel erreicht: Schalke-Verantwortliche und vor allem Schalke 04 wurde mehrere Tage lang in der Presse mit der Straftat in Verbindung gebracht. Ich hoffe, dass man dem querulatorischen Anzeigenerstatter wenigstens noch die Kosten und Auslagen, die Schalke 04 und der Staatsanwaltschaft (und damit dem Steuerzahler) durch die Anzeige entstanden sind (z.B. Rechtsanwaltskosten, Akteneinsicht, Personalaufwand usw.), in Rechnung stellen wird.

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