Burbacher Asylunterkunft: Belegt Telefonmitschnitt Angriff mit K.O.-Tropfen?

Telefonmitschnitt könnte Entführung mit K.O.-Tropfen belegen. Symbolbild. Foto: Jana Klein
Telefonmitschnitt könnte Entführung mit K.O.-Tropfen belegen.

Im Skandal um die Erstaufnahmeeinrichtung in Burbach ist ein Telefonmitschnitt aufgetaucht, der den mutmaßlichen Angriff mit K.O.-Tropfen zu belegen scheint. Gegen Mitarbeiter der Anlage waren Vorwürfe systematischer sexueller Ausbeutung erhoben worden, hinter Tätern und Mitwissern scheint ein rechter Motorradclub zu stehen.

In die Ermittlungen rund um das Flüchtlingsheim bei Siegen kommt erneut Bewegung. Ein mitgeschnittenes Telefongespräch zwischen einem Zeugen und der Betroffenen der mutmaßlichen Entführung mit K.O.-Tropfen ist von einer Anwältin ins Verfahren eingebracht worden. Auf der Aufnahme in albanischer Sprache ist zu hören, wie sich Zeuge und Opfer der Attacke über eine bevorstehende Aussage bei der Polizei unterhalten. Dabei spricht die Frau aus dem Kosovo immer wieder davon, dass sie sich von den Sicherheitskräften, aus deren Kreis die Täter stammen, eingeschüchtert fühle, sich an wenig erinnern könne und fürchte, dass eine Aussage Auswirkungen auf ihr Asylverfahren haben könnte. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Siegen hatte die vor drei Wochen öffentlich gewordenen Vorwürfe bislang unter anderem mit dem Hinweis darauf als gänzlich unbestätigt eingeordnet, das mutmaßliche Opfer bestreite gegenüber der Polizei selber den Angriff. Die übersetzte Transkription der Aufnahme liegt den Ruhrbaronen vor.

Ende Juni war bekanntgeworden, dass gegen das DRK, das das Heim betreibt, und Mitarbeiter der eingesetzten BEWA-Security wegen schwerwiegender Verfehlungen ermittelt wird. Sie sollen systematisch im Heim alleinstehende Frauen mit Alkohol versorgt und sexuell mit ihnen verkehrt haben, dazu sei auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne extra eine private Räumlichkeit angemietet worden. Es steht die Vermutung im Raum, dass sich die Frauen gegen falsche Versprechungen im Asylverfahren auf die Täter eingelassen haben könnten. In dem Fall, den der Telefonmitschnitt nun belegen soll, will das Opfer zwei Tage später völlig entkleidet in einem anderen Heim wieder zu sich gekommen sein, nachdem ihr K.O.-Tropfen ins Getränk gemischt worden waren. Der Angriff wurde von dem albanischen Zeugen, der auch auf der Aufnahme zu hören ist, laut Eigenaussage heimlich beobachtet. Beim Versuch, einzugreifen, sei er von der Security eingeschüchtert, die bewusstlose Frau dann in einem privaten PKW fortgeschafft worden.

Der Mitschnitt könnte nun als Indiz dafür gewertet werden, dass sich das mutmaßliche Opfer mit der Verleugnung des Angriffs bei der Polizei vor angedrohten Repressalien durch die Täter schützen wollte. Es befindet sich aber mittlerweile nicht mehr in einer durch die BEWA bewachten Einrichtung. Auf der Aufnahme werden Täter und Täterinnen teilweise auch namentlich benannt. Diese sollen im Vorfeld des Angriffs, wie aus dem Gespräch hervorgeht, das Gerücht im Heim verbreitet haben, bei dem späteren Opfer handele es sich um eine Prostituierte. Gegen die beteiligten Zeugen waren in den letzten Wochen weitere Gerüchte und nachweisliche Falschbehauptungen auch in der Presse aufgetaucht. Demnach solle es sich bei ihnen um Kriminelle gehandelt haben, die in dutzende Eigentumsdelikte verwickelt gewesen seien. Der Whistleblower aus dem Burbacher Heim, der die Aussagen stützt und die polizeilichen Ermittlungen ins Rollen gebracht hat, würde aus verletzter Eitelkeit handeln. Mutmaßlich hat es auch mehrere Versuche gegeben, den zwei albanischen Asylbewerbern, die die Vorwürfe bezeugen, Straftaten wie Diebstahl und Körperverletzung anzuhängen.

Die Aufnahme stammt laut Anrufsprotokoll des Handys vom 12. Juni. Die Vorwürfe waren einige Tage zuvor durch eine Anzeige eines Mitarbeiters der Bezirksregierung Arnsberg bei der Polizei bekanntgeworden. Zusätzlich wirft er dem DRK, das die Einrichtung betreibt, systematisches Unterlaufen der Sicherheitsüberprüfungen und eines 8-Punkte-Planes vor, den das Land NRW 2014 nach ersten Misshandlungsskandalen erlassen hatte. Letzte Woche war bekanntgeworden, dass dabei nicht nur fragwürdige Rotationen zwischen der eingesetzten BEWA-Security und dem DRK in den Heimen zustande gekommen sind, sondern dass viele Mitarbeiter der Einrichtung zusätzlich über einen rechts orientierten Motorradclub zueinander in Verbindung stehen. Im Internet lassen BEWA-Securitys wenig Zweifel daran, was sie von den Flüchtlingen in Deutschland halten, auch der Account des Clubs teilte neonazistischen Inhalt. Der Pressesprecher der Bezirksregierung Arnsberg gestand nach Bekanntwerden dieser Informationen ein, dass die bislang behaupteten strengen Überprüfungen der Mitarbeiter sich nicht auf Internetauftritte bezögen. Aber auch der Verfassungsschutz und das LKA, die mit solchen Überprüfungen beauftragt sind, haben die Verbindungen ins rechte Spektrum und zu dem Motorradclub anscheinend nicht ermittelt – oder sie nicht an die entsprechenden Stellen weitergegeben, weil sie sie für unbedenklich hielten.

Der Club, der sich „Watchman True Brothers Crew“ nennt, ordnet sich dem internationalen „Iron-Order“-Club zu, einer Vereinigung, die sich in der Hauptsache aus Sicherheitskräften, Militär, Justizvollzug und Polizei rekrutiert. „Iron Order“ ist immer wieder in kriminelle Machenschaften verwickelt, es steht der Verdacht im Raum, dass Polizeibeamte in den USA Clubmitglieder vor Verfolgung beschützt haben könnten. Unter den Facebook-Freunden von Marco H., der für die BEWA unter anderem als Ansprechpartner in einer Stellenanzeige der Agentur für Arbeit auftritt und auf einer Rocker-Webseite als „Mitglied“ posiert, fanden sich neben Prominenz der AfD und augenscheinlichen Neonazis auch mehrere Siegener Polizeibeamte. Einer dieser Beamten ließ sich von seiner Tätigkeit bei der Polizei in die Bezirksregierung Arnsberg versetzen, um sich dort um die Verteilung von Asylsuchenden zu kümmern. Mittlerweile ist das Facebookprofil von H., der sich dort als ehemaliger Soldat und Motorradnarr inszenierte, deaktiviert. Auch der Facebookauftritt des Unternehmens ist seit kurzem offline, entsprechende Screenshots liegen aber vor.

Ebenfalls letzte Woche kam es zu den ersten zwei Verurteilungen wegen der Misshandlungen, die im Herbst 2014 durch die Medien gingen. Damals sorgte unter anderem ein Bild eines Securitys für Entsetzen, das ihn dabei zeigte, wie er in Burbach einem auf dem Boden liegenden, gefesselten Mann den Stiefel in den Nacken stellt. Vor dem Amtsgericht des benachbarten Bad Berleburg wurde nun ein Sicherheitsmann zu 22 Monaten Haft verurteilt, ein weiterer Mitarbeiter erhielt eine Bewährungsstrafe. Den zwei BEWA-Männern war unter anderem vorgeworfen worden, in der Bad Berleburger Einrichtung einen Marokkaner misshandelt zu haben. Die Kombination aus DRK-Heimleitung und BEWA-Security findet sich gleich mehrfach im Siegener Land.

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Moritz Flesch
8 Jahre zuvor

Eine Überschrift mit Fragezeichen und ein Text voller Mutmaßungen und Verschwörungstheorien…. also viel heiße Luft.
Ich hätte auch einige Fragen:
Wer hat den "Telefonmitschnitt" des "Opfers" und des "Zeugen" denn erstellt? Ist das nicht illegal? Von wem und mit welcher Intention wurde die Autorin über den "Mitschnitt" informiert?…
Inwiefern hier jemand "Täter" oder "Opfer" ist, kann nach meinen Maßstäben nur juristisch geklärt werden. Dies wird – nach den bisherigen Berichten – durch die "Zeugen" verhindert, die nicht mit staatlichen Stellen kooperieren.

Bezirksregierung Arnsberg

Guten Tag,

Nach einer Rücksprache mit einem freien WDR-Mitarbeiter, der ebenfalls in dieser Sache recherchiert, wurde uns glaubhaft mitgeteilt, dass der angeblich belastende Telefonmitschnitt bereits seit mindestens zwei (!) Wochen der Flüchtlingshilfe und Frau Klein vorliegen solle. Wenn das wirklich der Wahrheit entsprechen sollte, möchte ich gerne einmal die Frage aufwerfen, wieso ist dieser bisher nicht an die Bezirksregierung weitergeleitet worden? Wieso werden mögliche Beweise solange zurückgehalten?

Wir können nur insistieren, dass endlich alle Beweise für die Vorwürfe auf den Tisch gelegt und sowohl der Staatsanwaltschaft wie auch der Bezirksregierung zur Verfügung gestellt werden. Wir sind es als Landesbehörde den zu uns geflüchteten Menschen schuldig, dass sie hier sicher und in Frieden leben können – das geht aber nur, wenn alle miteinander kooperieren.

Gruß,
Benjamin Hahn
Pressesprecher
Bezirksregierung Arnsberg

Bezirksregierung Arnsberg

Im Übrigen, Frau Klein, habe wir keineswegs erst "nach Bekanntwerden eingestanden", dass sich die Sicherheitsüberprüfungen nicht auf Facebookund andere soziale Netzwerke ausdehnen. Wir haben das ehrlich gesagt nie verheimlicht und teilen das auch stets auf Anfrage hin mit.

Auch Ihnen hätten wird das gesamte Prozedere samt der rechtlichen Möglichkeiten und Grenzen gerne bereits im Vorfeld des Artikels – also während ihrer Recherche – erklären können. Nur haben weder ich noch meine Kollegen zwischen dem 29. Juni und heute (aber auch erst nach Erscheinen dieses Artikels) Anfragen von Ihnen vorliegen gehabt.

Wir möchten Sie daher gerne noch einmal darauf hinweisen, dass Sie uns jederzeit anschreiben können, wenn Sie Fragen zu Abläufen, etc. haben.

Gruß,
Benjamin Hahn
Pressesprecher
Bezirksregierung Arnsberg

Refugees Welcome Bonn e.V.

Herr Hahn,

die Unterstellung, ausgerechnet wir würden Beweismittel unterschlagen und das auch noch ausgerechnet aus Ihrer Behörde, die bislang im Sinne der Aufklärung wohl keine allzugute Bilanz vorzuweisen hat, ist nicht anders als wohlfeil zu bezeichnen. Ein 38-minütiges Telefongespräch professionell übersetzen und transkribieren zu lassen, kostet seine Zeit. Sobald die Transkription in der vergangenen Woche vorlag, wurde sie auch bereits der Polizei übergeben.

Ebenso weise ich erneut darauf hin, dass die Zeugen angeben, bereits im Februar unmittelbar nach dem beobachteten Geschehen versucht haben, in der Burbacher Eindrichtung darauf aufmerksam zu machen, was offenkundig niemanden interessierte. Auch nach der Anzeige durch den Mitarbeiter Ihrer Behörde hätte sich für Ihre sog. "task force" die Möglichkeit geboten, all die Informationen, die jetzt von Ehrenamtlern und JournalistInnen ermittelt wurden, ans Tagelicht zu befördern.

Auch haben die Zeugen sich zu keinem Zeitpunkt versteckt o.ä., sondern es hätte sich bereits seit über zwei Wochen die Möglichkeit geboten, sie über ihren Rechtsbeistand, der mit Ihrer Behörde vor geraumer Zeit in Kontakt getreten ist, zu kontaktieren und erneut zu befragen. Nichts davon ist geschehen.

Gruß,
Benjamin Kowitzke

Bezirksregierung Arnsberg

Hallo Herr Kowitzke,

Ihre Arbeit in allen Ehren, aber sowohl Staatsanwaltschaft als auch wir sind in der Lage, einen fremdsprachigen Telefonmitschnitt selbstständig zu übersetzen. Eine Kopie der Sprachdatei hätten Sie daher auch umgehend übersenden können. Seit wann liegt Ihnen denn der Mitschnitt vor? Und haben Sie die Sprachdatei auch schon an die Bezirksregierung geschickt?

Wir haben übrigens am Montag der Anwältin ein Einschreiben zugeschickt, in dem es auch um ein Gespräch geht. Hat das die Anwältin noch nicht erreicht?

Gruß,
Benjamin Hahn
Pressesprecher
Bezirksregierung Arnsberg

Karie Muster
Karie Muster
8 Jahre zuvor

Sehr geehrter Herr Hahn,

ich hatte letzte Woche Freitag in der Bezirksregierung angerufen und ihren Kollegen all dies mitgeteilt sowie um Rückruf gebeten. Sie verweigern den Zeugen die Unterbringung in einer kommunalen Unterkunft nach § 49 II Asylgesetz, obwohl Sie mir mitgeteilt haben, dass nur die ZAB Bielefeld dies entscheiden könnte. Ich denke bei dem Ausmaß an Verflechtungen und Indizien ist die Voraussetzung des § 49 II Asylgesetz gegeben.

VG

Karie Muster

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
8 Jahre zuvor

Ist dieses Blog wirklich der einzige offizielle Kommunikationskanal, den es zwischen einer Bezirksregierung in Arnsberg und Refugees Welcome Bonn gibt? Nicht dass es die Ruhrbarone und ihre Leser nicht interessieren würde, aber für eine hoch angesiedelte Behörde, deren "Task Force" sich einer umfassenden Aufklärung verschrieben hat, sollte es doch mehr Möglichkeiten der vor allem zielgerichteten Kommunikation und der Problemlösung geben – oder hat sich seit dem Envio-Skandal dort wirklich nichts geändert?

Benjamin Sherbig
Benjamin Sherbig
8 Jahre zuvor

Ein Teil des Dilemmas zeigt sich allein schon darin, wie die Bezirksregierung Arnsberg hier agiert. Professionelle Pressearbeit sieht anders aus.
Sitzen in der gesamten Behörde nur überforderte PraktikantInnen und/oder Komplizen..?! Den Eindruck vermittelt der Herr Hahn zumindest…

Stefan Laurin
Admin
8 Jahre zuvor

@Benjamin Sherbig: Sehe ich, unabhängig von den Inhalten, vollkommen anders: Das Herr Hahn sich hier in die Diskussion offen einmischt ist ein Zeichen von Professionalität und guter Pressearbeit.

Bezirksregierung Arnsberg

Hallo Frau Muster,

Sie vermischen zwei Dinge: 1. Aufhebung der Wohnverpflichtung nach §49 II und 2. kommunale Zuweisung.

1.) Aus Sicht der Bezirksregierung ist es für die Aufklärung des Sachverhaltes sinnhafter, wenn die beiden Zeugen in einer Landeseinrichtung untergebracht sind und dort von Staatsanwaltschaft und Bezirksregierung immer dann aufgesucht werden können, wenn sich neue Ermittlungsansätze ergeben. Gerade vor dem Hintergrund, dass es derzeit für uns sehr schwierig ist, überhaupt an die Zeugen heranzukommen, scheint uns dieser Weg als der für die Aufklärung der mutmaßlichen Straftaten dienlichster. Selbst bei einer Aufhebung der Wohnpflicht müssten sich die Zeugen jedoch bei der zuständigen ZAB in Bielefeld melden, weil das Verfahren dort liegt.

2.) Ist eine kommunale Zuweisung, die durch die Anwältin gefordert wird, nur dann möglich, wenn die ZAB Bielefeld sich für eine Duldung der beiden Zeugen ausspricht.

@#7: Herr Lohmann, es ist bei weitem nicht der einzige Weg, den wir nutzen. Doch angesichts der im Raum stehenden Vorwürfen ist es wichtig, dass eine möglichst große Öffentlichkeit eingeschaltet wird, damit die Kenntnis von den Verdachtsfällen auch potentielle Zeugen erreicht, die Deutschland bereits längst verlassen haben.

Gruß,
Benjamin Hahn

Refugees Welcome Bonn e.V.

Herr Hahn,

wie lange wollen Sie die Leier noch spielen, dass es "sehr schwierig" sei, "überhaupt an die Zeugen heranzukommen"?
Es hat Ihre Behörde geraume Zeit gekostet, überhaupt einmal ein Schreiben an die Anwältin zu senden, "in dem es auch um ein Gespräch geht". Wenn Sie mit den Zeugen reden wollen, nehmen Sie den Telefonhörer in die Hand, rufen Sie die Kanzlei an und machen Sie einen Termin aus.

Das kann doch nicht Ihr Ernst sein.

Benjamin Kowitzke

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
8 Jahre zuvor

@Stefan Laurin: "Einmischen" würde ich es nicht nennen, wenn die *gesamte* Kommunikation (statt evt. eines erläuternden Statements) zwischen Behörde und einer involvierten Flüchtlingsorganisation nur über dieses Blog läuft. Und "professionell" ist das auch nicht.

Lieber Herr Hahn, bislang habe ich von Ihnen hier nur gelesen, was Ihre Behörde *nicht* tut und nicht zu tun bereit ist. Ich weiß auch nicht, ob es PR-technisch sinnvoll ist, Aufrufe zur Meldung von Zeugen, die nicht unsere Sprache lesen können, hier in einem Blog zu verbreiten, welches weder von der Reichweite noch von der Bedeutung im Ausland her größeren Impact als z.B. eine Verbreitung über Facebook hat. Auf Ihrem offiziellen Facebook-Account konnte ich das Thema jedenfalls nicht entdecken.

Bezirksregierung Arnsberg

Guten Tag Herr Lohmann,

Die Bezirksregierung Arnsberg verfügt über keinen offiziellen Facebook-Auftritt. Wir sind für die Inhalte der durch den Logarithmus von Facebook erstellten Seite nicht verantwortlich.

Die Kommunikation zwischen der Flüchtlingshilfe und der Bezirksregierung lief auch auf E-Mail-Ebene und in Telefonaten ab. Herrn Kowitzke liegt übrigens meine schriftliche Einverständniserklärung vor, diese E-Mails im Zweifelsfall auch veröffentlichen zu dürfen. Eines der Telefonate wurde auch mit einem Einverständnis mitgeschnitten. Auch das kann Herr Kowitzke gerne veröffentlichen.

Tätig sind wir hier erst geworden, nachdem uns hier Vorwürfe gemacht wurden und wir durch die Kommentarfunktion dazu Stellung beziehen konnten. Dass es sich in ein gewisses Hick-Hack entwickelt hat, stimmt wohl leider und daran sind wir nicht unschuldig. Da inzwischen ohnehin alle Standpunkte ausgetauscht worden sind und eine Kommentarschlacht der Angelegenheit nicht angemessen ist, ziehen wir uns jetzt aus dem Kommentarbereich zurück.

Gruß,
Benjamin Hahn

Moritz Flesch
8 Jahre zuvor

@8: Ihre polemischen und von Vermutungen sowie Unterstellungen geprägten Traktate als "journalistische Beiträge" zu euphemisieren, geht doch etwas zu weit. Aber zumindest herzlichen Dank dafür, dass sie die Leser/innen in Zukunft nicht weiter damit belästigen! 🙂

Klaus Lohmann
Klaus Lohmann
8 Jahre zuvor

@Benjamin Hahn: "Die Bezirksregierung Arnsberg verfügt über keinen offiziellen Facebook-Auftritt. Wir sind für die Inhalte der durch den Logarithmus von Facebook erstellten Seite nicht verantwortlich."

Das ist schade. Denn die rechtsradikalen Ergüsse dort (u.A. die eines "Kai Wagner") wirken auch nicht gerade vertrauensstiftend auf Jemanden, der im Netz u.U. nach Kontaktdaten zwecks Zeugenaussage suchen möchte.

Aber ich finde auch auf der offiziellen Homepage der Bezirksregierung Arnsberg keinen Aufruf in dieser Angelegenheit. Wie soll also Jemand, der als Zeuge Ihrer Task Force wichtige Erkenntnisse liefern könnte und der sich mittlerweile im Ausland befindet, Ihren Aufruf im Netz lesen und Kontakt mit Ihnen aufnehmen können???

Moritz Flesch
8 Jahre zuvor

@16: Was an
"Dass es sich in ein gewisses Hick-Hack entwickelt hat, stimmt wohl leider und daran sind wir nicht unschuldig. Da inzwischen ohnehin alle Standpunkte ausgetauscht worden sind und eine Kommentarschlacht der Angelegenheit nicht angemessen ist, ziehen wir uns jetzt aus dem Kommentarbereich zurück."
hast du jetzt nicht verstanden?

Falls noch Informationsbedarf besteht, kann man auch per E-Mail, telefonisch oder persönlich Kontakt aufnehmen. Das gilt ebenso für die "Zeugen". Da helfen auch übermäßig viele Fragezeichen nicht weiter.

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[…] Wie zunächst durch die Ruhrbarone und seit heute auch durch das WDR berichtet, weitet sich in Burbach derzeit der Skandal um systematische sexuelle Ausbeutung nach und nach aus. Seit dieser Woche ermittelt die Staatsanwaltschaft Siegen-Wittgenstein gegen mehrere bekannte Hauptverdächtige des Angriffs mit K.O.-Tropfen auf eine alleinreisende Asylbewerberin. Weiterhin geprüft wird die Eröffnung eines Verfahrens wegen vertuschender Tätigkeiten im Sinne der Vortäuschung von Straftaten. […]

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[…] 21. Juli berichteten die Ruhrbarone über einen ins Verfahren eingebrachten Telefonmitschnitt, der noch vor einer möglichen Aussage der Geschädigten, die zunächst geschwiegen hatte, […]

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