Straßenstrich: Die Goldene Spurrille

Demonstration der Prostituierten, Foto: Barbara Underberg
Demonstration der Prostituierten, Foto: Barbara Underberg

Ja, es gibt sie. Die Freier, die unnütz herumfahren, manche im Kreis, wieder und wieder drehen sie ihre Runden um dann, zum Ärger mancher Damen und Herren, unverrichteter Weise davonzufahren. Von unserer Gastautorin Nina Lehmann.

2013 wurde im Schauspiel Essen das Theaterstück „Pornoladen“ aufgeführt. Regisseur Marc-Oliver Krampe konzipierte ein Stück für zwei Schauspieler und mehrere Laiendarsteller aus der Sex- und aus der Sozialarbeit. Einer der Darsteller, ein ausdrucksstarker Mann mit Erfahrung auf dem Essener Straßenstrich, berichtet von der Verleihung der Goldenen Spurrille. Diese Auszeichnung erhalten alle Gäste, die ewig ihre Bahnen ziehen, die mit ihren Autos wieder und wieder in der Runde fahren und dabei nichts hinterlassen als die Spurrillen, die sich sanft aber deutlich in den Asphalt prägen.

Was bleibt ist eine schemenhafte Erinnerung an sie, null Umsatz und die Gewissheit, dass sie ein anderes Mal wiederkommen und irgendwann ein Angebot in Anspruch nehmen werden.

Das unnütze Herumfahren gehört dazu wie das Amen in der Kirche. Ein Gast hat wie ein Kunde das Recht, verschiedene Angebote zu sichten, Preis und Leistung zu vergleichen, eine Kaufentscheidung zu tätigen oder eben zu verschieben. Manche wollen sich erst einmal informieren und entscheiden später. Oder auch nicht. Manche nie.

Der wohlwollende Blick auf diese Gäste hört da auf, wohlwollend zu sein, wo sie eine Ordnungswidrigkeit begehen.

Die Stadt Dortmund schickt ihre Task Force regelmäßig in das Herz der Nordstadt, mitten in die verbotenen Orte und zu den Menschen, die Sex gegen Entgelt anbieten. Es ist kein schöner Ort zum Arbeiten, denn er ist klandestin. Es gilt die Sperrgebietsverordnung-hiermit sind große Areale der Innenstadt, die auch die Nordstadt umfasst, für die Ausübung der Prostitution gesperrt. Ausnahme sind die Häuser der Linienstraße, die eine Enklave im Sperrbezirk bilden.

Die heimlichen Orte und Straßen in der Nordstadt werden von den Anbieterinnen sichtbar weniger genutzt, was die potentiellen Gäste jedoch nicht davon abhält, Spurrillen zu bilden. Zunehmend geraten daher sie, die unnützen Männer, ins Visier der Stadt. Zwischen 2011 und 2014 wurden über 900 Ordnungswidrigkeiten festgestellt, u.a. wurden seitens der Gäste das Kontaktaufnahmeverbot sowie Durchfahrverbote missachtet.

Um kein Missverständnis aufkommen zu lassen-Regeln sind dazu da, beachtet zu werden. Doch scheint das Problem, das auf dem Rücken der Nordstadt ausgetragen wird, ein hausgemachtes.

Nach Verbot des Straßenstriches an der Ravensburgerstraße kam es zu ungewollten aber absehbaren Verlagerungen in die Illegalität.

Die engagierte Sexarbeiterin Dani K. klagte dagegen und das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen entschied 2013, dass die Stadt Dortmund einen neuen Standort suchen muss. Mehrere konkrete Vorschläge wurden unter respektvoller Beachtung der Sperrgebietsverordnung bereits während des Verfahrens von der Klägerin eingereicht. Eine andere Kommune hätte sich mit den Beteiligten und Interessenverbänden zusammengesetzt und zarte Bande geknüpft mit dem möglichen Ergebnis, einen vernünftigen Arbeitsplatz mit Sichtschutz und Betreuung durch eine Fachberatungsstelle zu ermöglichen. Eine große Chance für langfristigen Frieden. Was aber macht die Stadt Dortmund?

Die Stadt macht es sich einfach und zugleich sehr schwer. Sie legt Berufung ein, geht in die nächste Instanz. Man möchte scheinbar in Dortmund partout keinen Straßenstrich akzeptieren.

Fakt ist: Es gibt ihn. Heimlich, klandestin, unwürdig. Unwürdig für die Anbieterinnen, unwürdig für ihre Gäste. Unwürdig für Anwohner. Die Chance, einen alternativen Standort einzurichten wurde seitens der Stadt undankbar ausgeschlagen. Lieber schickt sie ihre Task Force regelmäßig in den grauen Dschungel um den Nordmarkt herum und scheut seit Jahren keine Personalkosten, um all die Ordnungswidrigkeiten, die sich bei mehrfacher Häufung zu einer Straftat akkumulieren, festzustellen.

Nüchterne und traurige Bilanz: Derzeit verbüßen mindestens 13 Menschen, die Sex gegen Entgelt anbieten, eine Haftstrafe.

Drogenbesitz und Diebstahl sind Delikte, keine Frage, doch die Verurteilung zu einer Haftstrafe sei maßgeblich dem mehrfachen Begehen von Ordnungswidrigkeiten geschuldet.

Am härtesten trifft es die, die ohnehin bereits Probleme haben, die Drogen konsumieren und nicht davon wegkommen, diejenigen, die kein Erspartes haben, um einen etwaigen Bußgeldbescheid zu begleichen, diejenigen, die vielleicht nur noch ihre Würde haben, denn die ist unveräußerlich. Alle anderen lassen sich nicht erwischen.

Ordnungsamt und Politik versuchen mittels Sanktion, Verbot und Ahndung die Reibungspunkte, die es durchaus gibt, zu reduzieren. Doch das funktioniert auch nach mehreren Jahren nicht.

Die Menschen, die in den Behörden arbeiten, sind teilweise zu verstehen. Ihr Anliegen, für Ruhe und Ordnung zu sorgen, Menschenhandel, wo er die Erotikbranche infiltriert, zu bekämpfen und möglichst zu verhindern, das ist sicherlich das Anliegen aller Beteiligten.

Aber was passiert nach einem Verbot? Die Frauen rutschen in eine unsägliche Grauzone. 13 Menschen sitzen aktuell im Gefängnis, weil sie ihr Leben bestreiten wollen wie jeder andere auch.

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9 Kommentare

  1. #1 | Thorsten Stumm sagt am 14. März 2015 um 11:29 Uhr

    Wenn man möchte, dass Prostitution als ganz normale wirtschaftliche Tätigkeit angesehen wird, wofür ich sehr bin, dann müssen sich die Huren allerdings auch daran halten das sie ihre Betriebstätte nach festgelegten Regel auswählen müssen. Ich darf auf dem Nordmarkt auch nicht einfach einen Imbisswagen aufstellen nur weil ich den Standort super finde. Und an allgemeine Umweltauflagen muss ich mich halten, egal welchen Wirtschaftsbetrieb ich anfange

    Zudem ist der Eindruck, es gäbe in Dortmund ein Verbot der Prostitution schlicht falsch. Die Lienienstrasse existiert weiterhin ohne das es je Forderungen gab diese abzuschaffen. Übrigens liegt sie inder Nordstadt. Die Klagen der Huren, sie müssten dort für ein Zimmer zahlen, als Miete für ihre Beriebsstätte entrichten entbehren nicht ein gewissen Komik. Das tut jeder Unternehmer im Lande…

    Ausserdem ist es erlaubt sich eine Wohnung als Betriebsstätte anzumieten und dort seiner Sexarbeit nachzugehen. Dafür darf sogar geworben werden, hierzu sehen:

    http://www.intimesrevier.com/sexkontakte/privatmodelle/dortmund

    Die Forderung öffentlichen Raum doch gefälligst zur Verfügung zu stellen um einer wirtschaftlichen Tätigkeit nachgehen zu können, würde jedem andern Unternehmen zurecht verweigert.

    Und ohne Umweltplakette in die Nordstadt einzufahren, in der Gastronomie zu rauchen, grillen im Park ist alles mit Strafe verbunden….

    Ich bin kein Gegner der Sexarbeit, aber es ist kein Affront gegen Huren zu fordern, dass wenn sie die Anerkennung Ihrer Arbeit als normale freiberufliche Tätigkeit willen, damit dann auch Regelungen einzuhalten sind.

  2. #2 | keineEigenverantwortung sagt am 14. März 2015 um 11:51 Uhr

    Es gibt gute Gründe, warum die Stadt so handelt.

    Warum geht man/frau nicht in die Bereiche, wo Sex erlaubt ist? Der Job kann ja ausgeübt werden.
    Warum sucht man/frau sich keinen anderen Job?
    Dass stark süchtige Menschen auf dem Strassenstrich arbeiten ist keine Lösung des Suchtproblems.
    Aus Umeltschutzgründen ist es sinnvoll, dass Herumfahren zu verbieten.

    Die Stadt Dortmund liegt mit ihrer Vorgehensweise richtig. Dass enorme Beträge in die Betreuung von Prostituierten gesteckt werden, ist kaum nachvollziehbar, wenn geleichzeitig in vielen Bereichen gespart wird.
    Wenn man dann Prostitiution noch aktiv fördert , dadurch zu immer höheren Sozialausgaben (medizinische Leistungen, Beratungen, etc.) kommt, wäre das eine Politik, die nicht verantwortbar wäre. Andererseit ein wäre damit natürlich auch ein neuer Markt für Beratungsdienstleistungen etc. geschaffen worden.

  3. #3 | Klaus Lohmann sagt am 14. März 2015 um 14:11 Uhr

    Richtig ist, dass auf Dortmunder Stadtgebiet keine *Straßen*prostitution mehr erlaubt ist. Das trifft einen Kern von Prostituierten, der auch vor dem Verbot und auch vor dem erhöhten Zuzug aus Bulgarien/Rumänien existierte und zum großen Teil auch wg. Drogensucht bzw. deren Folgen nicht so einfach wegzieht – was allen Beteiligten auch vorher klar sein musste.

    Durch Abzug und Einstelllung der Hilfsangebote durch die Stadt sind das nun wirklich Betroffene und die immer wieder vorgeschobenen Proteste gegen Drogen-Probleme und Freier-Verkehre wurden nicht wirklich bekämpft/gelöst.

    Dafür durfte dann eine fremdenfeindliche Hetmeiersche als Wahlkampf-Gag „ohne Gummi blasen und tuten“…

  4. #4 | Klaus Lohmann sagt am 14. März 2015 um 14:55 Uhr

    PS, Thomas Stumm: Für die stufenweise Integration der Prostituierten in einen geregelten gewerblichen Rahmen wurde ja zusammen mit den Behörden das international bekannte und respektierte „Dortmunder Modell“ entwickelt. Da man dieses Modell in Dortmund nun gesellschaftlich und politisch nicht mehr will, ist es müßig, über solche Regeln bzw. die wirtschaftlichen Absicherungen neu zu diskutieren.

  5. #5 | Klaus Lohmann sagt am 14. März 2015 um 18:02 Uhr

    Ähm, Nr. 4 war natürlich für unseren geschätzten Thorsten Stumm gedacht, sorry;-)

  6. #6 | Nina Lehmann sagt am 14. März 2015 um 20:34 Uhr

    @#1:
    Sicherlich kann man als Anbieterin ein Zimmer mieten zu horrenden Wochenmieten zu oftmals schlechten Konditionen (abgewohnte Zimmer in Buche-Imitat, fehlende Wäsche, kein Internet, manchmal nicht einmal eine Waschmaschine, …). Hier gibt es gute und schlechte Vermieter. So ist die Klage manch einer gut zu verstehen. Es geht nicht darum, über Betriebsausgaben zu schimpfen, sondern über die Höhe und dem, was dafür leidlich geboten wird.
    Sicherlich kann man auch selber etwas anmieten, wenn man einen Vermieter von sich und seinem Vorhaben, die Immobilie zum Zwecke der Prostitution anzumieten, überzeugen kann und das Bauordnungsamt einer Nutzungsänderung zustimmt. Diese Hürden sind in der Praxis oft genug kaum zu überwinden.
    Dies sind in der Tat mitunter langwierige Bestrebungen, die jemand leisten kann, der in der Lage ist, sich gedanklich und finanziell mit der Materie auseinanderzusetzen.
    Der Bereich der Wohnungsprostitution scheint zuzunehmen, da viele Anbieterinnen als auch vermehrt die Gäste dies den klassischen Clubs, Bordellen, Laufhäusern vorziehen. Da geht der Trend hin. Die Möglichkeiten indes sind limitiert.
    @#2:
    Sie fragen, warum man nicht in Bereiche gehe, wo Sex erlaubt sei. Aktuell gibt es in Dortmund keine legale Möglichkeit, auf der Straße zu arbeiten.
    Sie regen an, sich einen anderen Job zu suchen. Ja, man kann anstelle von Brot auch Kuchen essen.
    Zitat: „Dass enorme Beträge in die Betreuung von Prostituierten gesteckt werden, ist kaum nachvollziehbar, wenn geleichzeitig in vielen Bereichen gespart wird.“ Von welchen enormen Beträgen sprechen Sie in Dortmund?
    Der Beratungsstelle Kober in der Nordstadt, unweit des Nordmarktes, wurde de facto der Geldhahn zugedreht. Umfassende medizinische Beratung und anonyme Untersuchungen werden Sie in Dortmund nicht finden. Beim Gesundheitsamt ist man der Meinung, dass ein kostenloser, anonymer Test auf HIV ausreiche. Auch hier also Sparflamme.
    Übrigens, das dürfte Sie interessieren, die Große Koalition arbeitet seit Monaten an einer Ergänzung des bestehenden Prostitutionsgesetzes, das im Juni verabschiedet und im Januar 2016 in Kraft treten soll. Beratungen bei Gesundheitsämtern (evtl. niedergelassenen Ärzten) sollen verpflichtend werden. Wer hierfür die Kosten tragen wird, ist mir persönlich unklar. Ohne Aufstockung von Personal bei den Ämtern kann ich mir dies in jedem Fall jedoch kaum vorstellen.

  7. #7 | Rasputin sagt am 14. März 2015 um 20:45 Uhr

    Prostitution kann man garnicht verbieten!Wenn man es versucht,findet das Gewerbe illegal im Verborgenen statt.Wie man am Beispiel der Dortmunder Nordstadt deutlich sehen kann.Die Stadt hat seit der Schließung der legalen HBS
    permanent Steuergelder für deren Bekämpfung verschwendet.
    Die Frauen müssen auch weiterhin ihr Geld verdienen und sind nun
    gezwungen unter schlimmen Arbeitsbedingungen weiterzumachen.Vor
    allem ist ihre Sicherheitslage nun draßtisch eingeschränkt.Über=
    griffe von gewaltätigen Freiern werden oft garnicht zur Anzeige
    gebracht,weil die Frauen dann damit zugeben müßten selber illegal
    im Sperrbezirk gearbeitet zu haben.Sie können sich ihre Freier nicht mehr in Ruhe aussuchen,sondern sind gezwungen in aller
    Windeseile ins nächstbeste Auto zu springen,um nicht von Polizei
    oder Ordnungsamt erwischt zu werden.Die Verrichtung findet nicht
    mehr in sicheren und überschaubaren Verrichtungsboxen mit Alarm=
    knöpfen statt,sondern irgendwo einsam im Grünen oder auch in
    privaten Wohnungen.
    Die Nordstadt wird durch den Freiersuchverkehr belastet.Un=
    beteiligte Frauen werden von kontaktsuchenden Männern ange=
    sprochen,weil diese sie irrtümlich für Prostituierte halten.

    Aber einige Lokalpolitiker weigern sich beharrlich ihre vom
    Gelsenkirchener Verwaltungsgericht diktierten Hausaufgaben zu
    machen und nach einen geeigneten Platz zu suchen,an dem das
    Gewerbe wieder sicher und kontrollierbar stattfinden kann.Ich
    halte es für nicht glaubwürdig,daß es in Dortmund keinen solchen
    Ort abseits von Wohngebieten,Kindergärten und Schulen ect.geben
    soll.Lieber werden Steuergelder verschwendet für die Prozeß=
    führung und die Bekämpfung der illegalen Straßenprostitution.

    Derlegale Straßenstrich wurde damal unter dem Vorwand des Jugendschutzes geschlossen.Dabei war doch Allen klar,daß man
    die Menschen,die aus Osteuropa in die Nordstadt kamen zu
    vertreiben.Doch der Plan ging nicht auf.Es werden auch weiterhin
    Menschen in die Nordstadt kommen,weil sich die Lebensbedingungen
    in ihrer Heimat kein Stück verbessert haben.
    Dafür hat man ein eigendlich legales Dienstleistungsgewerbe kriminalisiert und in die Illegalität verdrängt.
    Ich finde es schlimm,daß einige Frauen jetzt im Gefängnis sitzen müssen obwohl das Urteil des Gelsenkirchener Verwaltungsgerichtes besagt,daß es unzulässig ist ein GESAMTES! Stadtgebiet zum Sperrbezirk zu erklären.Es müsse auch einen Ort geben,an dem ein legales Dienstleistungsgrwerbe stattfinden kann.
    Es hat jetzt 1,5 Jahre gedauert um zu entscheiden,daß eine Berufung gegen dieses wichtige Urteil zugelassen wird.
    Der Stadt Dortmund ist meines erachtens viel daran gelegen,eine endgültige Endscheidung möglichst auf die lange Bank zu schieben.

  8. #8 | keineEigenverantwortung sagt am 14. März 2015 um 22:23 Uhr

    @6: Unter
    http://www.derwesten.de/staedte/dortmund/stadt-dreht-prostituierten-hilfe-kober-den-geldhahn-zu-id8592669.html

    wurden hohe 6stellige Beträge genannt, die die Stadt im Bereich Prostituierten-Hilfe gezahlt hat.

    Das ist sehr viel Geld, das natürlich in anderen Bereichen fehlt.

    Ich verstehe immer noch nicht, warum angeblich Prositution ein normaler Beruf ist, der auf der anderen Seite aber vom Staat im Bereich der Strassenprostitution in allen Bereichen unterstützt werden soll. Wenn Dortmund unattraktiv ist, geht man als Gewerbetreibender in eine andere Stadt. Das machen sehr viele Betriebe so. Für Atteste etc. zahle ich bisher immer selber.

    Ein großer Strassenstrich führt natürlich zu vielen anderen Geschäftsmodellen (Internet, Vermietung, Sozialleistungen, Polizei, Wachschutz etc.). Die negativen Folgen überwiegen aber.

    Deshalb ist der Ansatz der Regierung, die Einstiegshürden zu erhöhen richtig. Schließlich soll nicht jeder medizinnahe Dienstleistungen ohne Grundkenntnisse und Gesundheitsprüfung anbieten dürfen.
    Die Stadt Dortmund und die Regierung sind hier also auf dem richtigen Weg.

    Hier ist noch ein anderer Bericht über die gescheiterten KOnzepte:
    http://www.welt.de/regionales/nrw/article131710790/Wenn-das-laute-Stoehnen-die-Anwohner-stoert.html

  9. #9 | Klaus Lohmann sagt am 15. März 2015 um 13:04 Uhr

    @#8: „Die Stadt Dortmund und die Regierung sind hier also auf dem richtigen Weg.“

    Verstehe ich jetzt nicht. Einerseits reden Sie von „erhöhten Einstiegshürden“ für eine geregelte Prostitution, andererseits wissen Sie doch so gut wie Jeder hier, dass diese überhaupt nicht gewollt sind, da die Stadt mit aller Macht die Straßenprostitution weiterhin im gesamten Stadtgebiet als verboten gelten lassen will. Da ist also Niemand „auf dem richtigen Weg“, stattdessen werden die üblichen, alten Ressentiments geschürt.

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