Rechtsempfinden aus einer anderen Zeit: Das Münchner Urteil gegen Investitigativjournalist Wildhage irritiert

Das ist nicht Marvin Wildhage. Wirklich nicht. Ich schwör'! Grafik: DALL-E
Das ist nicht Marvin Wildhage. Wirklich nicht. Ich schwör‘! Grafik: DALL-E

Der niedersächsische Investigativjournalist Marvin Wildhage ist vor dem Amtsgericht München verurteilt worden, weil er sich beim EM-Eröffnungsspiel 2024 als falsches Maskottchen bis in den Innenraum des Stadions geschmuggelt hatte. Das Gericht sah darin Urkundenfälschung und Erschleichen von Leistungen. Die Strafe liegt bei 60 Tagessätzen zu je 150 Euro, also 9000 Euro, dazu sollen 5400 Euro aus Werbeeinnahmen eingezogen werden. Rechtskräftig ist das Urteil noch nicht, und auch nicht zeitgemäß. Es ist zu hoffen, dass Wildhage die nächste Instanz anruft.

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