Stefan Stoppok begeistert auf traditioneller Vorweihnachtstournee in Dortmund

Stefan Stoppok am 20. Dezember 2012 in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Stefan Stoppok ’solo‘ am 20. Dezember 2012 in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Am gestrigen Donnerstag stand für mich ein ‚vorweihnachtlicher‘ Termin mit inzwischen gewachsener Tradition auf dem Programm. Stefan Stoppok machte auf seiner inzwischen schon altbewährten Vorweihnachtstour mal wieder Station in Dortmund. Ein Ereignis, welches ich mir schon seit längerer Zeit in keiner Adventszeit entgehen lasse.

Das seit Jahren bei Stoppok-Besuchen immer wieder rappelvolle ‚Fritz-Henßler-Haus‘ in der Reviermetropole füllte der inzwischen 56-jährige dieses Jahr gleich an zwei aufeinanderfolgenden Abenden.

Für mich persönlich ein willkommener Anlass der sich überall breitmachenden Weihnachtsstimmung zumindest kurzzeitig zu entkommen.

Ein Beweggrund, den übrigens auch Stefan Stoppok selber vor Jahren schon nannte, als er über seine Motivation plauderte, warum er immer wieder ausgerechnet in den Wochen vor dem größten Familienfest des Landes so ausgiebig auf Tournee geht.

Wer das Weihnachtstreiben mit seinem überall auftauchenden Glöckchengeklingel, dem künstlichem Schnee und die vielen vollen Kaufhäuser also nicht so recht mag, oder wer

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Fußball: Fan-Demo am Samstag in Dortmund

Derzeit sorgt die Aktion ‚12:12‘ für Schlagzeilen im Lande.

Hierbei haben organisierte Fußballfans bisher dazu aufgerufen die ersten 12 Minuten und 12 Sekunden eines Bundesligaspiels bis zum 12. Dezember im Stadion jeweils schweigend zu verbringen, um damit gegen das ihrer Meinung nach völlig unbefriedigende Verhalten der Verantwortlichen von DFB und DFL im Sachen des neuen Konzeptes ‚Sicheres Stadionerlebnis‘ zu protestieren.

Wir berichteten bereits: https://www.ruhrbarone.de/fussball-fans-protestieren-unter-dem-motto-ohne-stimme-keine-stimmung/

Am kommenden Samstag (08. Dezember 2012) planen Fans u.a. in Dortmund nun den ‚Höhepunkt‘ der jüngsten Protestwelle.

In diesem Zusammenhang hat man im Vorfeld der Bundesligabegegnung Borussia Dortmund gegen den VfL Wolfsburg nun zu einer Demonstration aufgerufen.

Treffpunkt soll der Platz der Alten Synagoge in Dortmund sein. Startzeit ist um 11 Uhr.

Die Organisatoren

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Interkommunales Gewerbegebiet ‚Groppenbruch‘ (zwischen Dortmund und Lünen) vor dem Aus

Im benachbarten 'Leveringhäuser Feld' in Waltrop werden Gewerbeflächen seit langem wie 'Sauerbier' angeboten.

Die Städte Dortmund und Lünen werden das geplante Gewerbegebiet ‚Groppenbruch‘, welches an der gemeinsamen Stadtgrenze beider Städte (zwischen Dortmund-Mengede und Lünen-Brambauer) geplant war, zumindest vorerst, nicht realisieren.
Zu diesem Ergebnis kamen die Planer beider Städte übereinstimmend, nachdem eine neue Machbarkeitsstudie jüngst einen zu hohen Quadratmeterpreis für das Areal errechnet hatte.

Auch der geplante Vermarktungspartner ‚RAG‘, dem gut die Hälfte der ursprünglich eingeplanten Fläche bisher gehört, sieht das Projekt nun offenbar nicht mehr als sinnvoll an.
Der Quadratmeter des insgesamt ca. 35 Hektar großen Gebietes im Dortmunder Norden wäre wohl, so das Ergebnis der Machbarkeitsstudie, am Ende nicht unter einem Vermarktungspreis von 97-110 Euro anzubieten.
Im nur ca. drei Kilometer entfernten

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Nach Derby-Krawalle: Kommt jetzt das Aussteigerprogramm für gewaltbereite Fußballfans?

Ungezählte Schlägereien, 200 Festnahmen, eine zerlegte Kneipe plus etliche weitere Sachschäden und der Einsatz von Pfefferspray und Wasserwerfer seitens der Polizei. Das Derby zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 hielt, was es versprach. Die Behörden hatten derlei kommen sehen, wie u. a. Stefan Laurin vor ein paar Tagen hier auf den Ruhrbaronen mit Verweis auf die Ruhr Nachrichten bereits bemerkte. Die Tageszeitung hatte ebenfalls berichtet, dass Fangruppen beider Clubs im Vorfeld nicht zu Kooperationsgesprächen mit den Einsatzkräften bereit gewesen seien.

Wie gemein und damit nicht genug: Die RN zitieren in ihrer aktuellen Berichterstattung zu den Ausschreitungen rund um das Spiel den verantwortlichen Leiter der Dortmunder Direktion für Gefahrenabwehr, Dieter Keil mit den Worten: „Dortmunder und Schalker Gewalttäter haben unser Sicherheitskonzept bewusst unterlaufen und sind entgegen der Ankündigung konspirativ angereist.“ Kann es sein, dass hier eine gewisse Naivität im Umgang mit gewaltbereiten Fans an den Tag gelegt wird? Wie auch immer, etwaige Fehler im Umgang mit den Chaoten auf beiden Seiten werden in nachträglichen Auswertungen sicherlich aufgearbeitet und in Zukunft besser gehandhabt werden. Darauf kann ich mich doch verlassen, oder?

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Der ‚UFO‘-Crash von Dortmund

Kürzlich stolperte ich über einen interessanten, alten Zeitungsartikel, den ich ganz zufällig fand. Er stammte aus dem Jahre 1998 und schwelgte in den höchsten Tönen vom damals gerade frisch geplanten ‚neuen Dortmunder Hauptbahnhof‘, dem sogenannten ‚UFO‘.

Der futuristisch anmutende Plan, ein gigantischer neuer, in seiner äußeren Form tatsächlich an ein riesiges UFO erinnernder Prachtbau sollte, den Planungen von 1998 nach, bereits Dortmund-Besucher ab dem Jahr 2002 in seinen Bann ziehen.

Als ‚Bahnhof der Zukunft‘ bezeichnete der damalige Bahnchef Johannes Ludewig das riesige Bauwerk, welches neben seiner futuristischen Hülle aus Glas und Stahl der Region als ‚unbegrenztes Freizeitobjekt‘ dienen sollte. Die Kosten veranschlagte man seinerzeit auf stolze 850 Millionen Mark.

Auf insgesamt acht Etagen sollten dem erlebnishungrigen Besucher

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