#1 | Wolfram Obermanns sagt am 11. März 2019 um 16:23 Uhr

"Es war von Anfang an eine Inszenierung. Man ließ sie die Straßenbarrikaden errichten und führte den Feldzug mit dem Ziel im Sinne einer großen Zerstörung weiter.

Auch für die PKK war die Anzahl der Toten nicht so wichtig. Zivilisten oder nicht. Die Erfahrung in den Stadtgefechten in Syrien sammelten sie in dieser Periode.

Es war nicht das Ziel der PKK, zu siegen und es war auch nicht das Ziel des Staates den Terror zu bekämpfen.“
Daß die PKK nicht auf einen Sieg zielte, ist klar. Selbst wenn sie theoretisch einen Sieg hätte erreichen können, entspräche dies nicht der verfolgten Linie. Die PKK ist mehr OK als Befreiungsorganisation, genau wie die Hamas ist sie für die Organisation einer freien Gesellschaft zu herrschsüchtig, habgierig und blöd.

Bemerkenswert ist das Fehlen echter militärischer Leitung beim türkischen Militär. Fehlten die kompetenten Hizmet-Leute? Ging es nur um Propaganda mit empire-strikes-back Kinobildern für den nationalistischen Pöbel? Oder fehlte einfach ein taktisches oder sogar strategisches Ziel wo man sich selbst doch zu einer Reaktion auf den fortgesetzten PKK-Terror genötigt sah?
Einmal mehr steht die AKP ohne Hizmet als ein Verein der Unfähigkeit da. Da könnte man sich fragen, wer denn wirklich der oder die Architekten des türkischen Aufstiegs der vergangenen Jahre war, Erdogan?