Der Marathon-Pater aus Duisburg-Neumühl

Pater Tobias beim Oman-Wüsten-Marathon. Foto: Foto: Projekt LebensWert
Pater Tobias beim Oman-Wüsten-Marathon. Foto: Foto: Projekt LebensWert

Es gibt nicht unbedingt viele gute Gründe für einen samstagsabendlichen Ausflug nach Duisburg-Neumühl. Das Nachtleben und Freizeitangebot im Norden von Duisburg ist – abgesehen vom Besichtigungspunkt Landschaftspark Nord – genauso trostlos wie im restlichen Gebiet der Ruhrmetropole. Angrenzend an Oberhausen, ist dieser Stadtteil – selbst beim liebevollen Blick als überzeugter Duisburger – nicht unbedingt der schönste Fleck der stolzen Ruhrgebietsstadt. Die Arbeitslosenquote liegt deutlich über dem Stadt-, Landes- und Bundesdurchschnitt – der Strukturwandel hat den Norden von Duisburg hart getroffen. Aber auch in diesem Problemstadtteil gibt es Lichtblicke.

Soziale Projekte in einem Brennpunkt von Duisburg

Wenn man als Duisburger viel auf Facebook und in anderen sozialen Medien unterwegs ist, stößt man, früher oder später, auf Pater Tobias: Bekannt als der Marathon-Pater. Pater in der Katholischen Gemeinde Herz-Jesu in Duisburg-Neumühl, Geschäftsführer der LebensWert gGmbH, Initiator des syrisch-deutschen Restaurants Sham und – man kann es sich aufgrund des Spitznamens Marathon-Pater vielleicht denken – begeisterter und erfolgreicher Marathon-Läufer.

Neugierig geworden durch einen Beitrag auf Facebook – Pater Tobias ist aktuell auf der Suche nach finanziellen Mitteln um ein Schwimmbad für Kinder zu realisieren – machte ich mich auf dem Weg nach Neumühl um mehr über seine sozialen Projekte und das geplante Schwimmbad zu erfahren. Es wurde ein sehr interessanter Abend mit – Spoiler – einer vorzüglichen syrischen Mahlzeit.

Syrisch-Deutsches Restaurant Sham und "Offener Treff mit Herz"; Foto: Peter Ansmann
Syrisch-Deutsches Restaurant Sham und „Offener Treff mit Herz“; Foto: Peter Ansmann

Unser Treffpunkt  war das syrisch-deutsche Restaurant Sham (Die arabische Bezeichnung für die „leuchtende oder strahlende Stadt“: Damit ist Damaskus gemeint!) im Zentrum von Neumühl. Kleiner Hinweis am Rande für die Menschen, die dieses Restaurant mittels Taxi aufsuchen möchten: Es existieren zwei Holtener Str. 176 im Norden von Duisburg. Wenn mal also – im Gegensatz zu mir – keine umfangreiche Sightseeingtour mit zwei Taxen durch den abendlichen und verregneten Duisburger Norden erleben möchte: Bei der Fahrt mit dem Taxi, schadet ein dezenter Hinweis auf den Stadtteil Neumühl oder die Postleitzahl 47167 mit Sicherheit nicht.

Pater Tobias: Realistische Visionen für ein besseres Duisburg

Das Sham, eines der Hauptprojekte von Pater Tobias, liegt direkt am Stielmuspark: Eine zentrale und – für Duisburger Verhältnisse – zugleich ruhige Lage. Die stark frequentierte Obermarxloher Straße wird durch den Park auf Abstand gehalten. In den gleichen Räumen befindet sich das Sozial-Café Offener Treff – ebenfalls ein Projekt der Lebenswert gGmbH. Pater Tobias ist dort, neben seiner Haupttätigkeit als Seelsorger der katholischen Gemeinde in Neumühl, Geschäftsführer und – die passende Bezeichnung ist wohl – realistischer Visionär für Duisburg.

Sozial-Café "Offener Treff" und Restaurant Sham; Foto: Peter Ansmann
Sozial-Café „Offener Treff“ und Restaurant Sham; Foto: Peter Ansmann

Zwei Dinge fallen beim Betreten des Restaurants auf: Der Laden ist voll – der kurze Schriftverkehr mit Pater Tobias mit der Frage nach der Personenanzahl die erscheint, macht plötzlich sehr viel Sinn. Was außerdem auffällt: Das festliche Ambiente. Weiße Tischdecken, brennende Kerzen auf jedem Tisch, sauber gefaltete Stoffservietten. In dieser Hinsicht brauchst sich Sham in keinster Weise vor Nobelrestaurants zu verstecken. Was beim Betreten außerdem aus dem Rahmen fällt: Das (sehr) familiäre Ambiente. Pater Tobias sitzt an einem Tisch, unterhält sich mit einem Angestellten und steht immer wieder auf um scheidende Gäste mit Handschlag und freundlichen Worten zu verabschieden. Nach kurzer Begrüßung nehmen wir Platz an einem Zweipersonentisch: Was mir sofort gefällt: Die Küche ist offen und man kann den Angestellten bei der Zubereitung der (übrigens: köstlichen) Speisen zusehen. Als miserabler Koch, der relativ viel auswärts speist und die Schließung zweier Stammlokale wegen Rattenbefalls miterlebt hat, weiß ich inzwischen einsehbare Küchen in Restaurants sehr zu schätzen.

Die Speisekarte enthält verschiedene Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen: Spezialitäten aus Syrien. Die Preisstruktur überrascht: Das Sham ist – auf den ersten Blick –  günstig. Wir bestellen uns Mineralwasser – ich ging zu diesem Zeitpunkt noch fälschlicherweise davon aus, kein Bier in einem syrischen Restaurant zu bekommen – und Fatat Jaj: Hähnchen, mit einer Sauce aus Sesam und Jogurt, mit syrischen Reis, gerösteten Nüssen und frischem Brot. Weine werden aktuell aus dem Libanon importiert. Der Weinexport aus Syrien ist, aufgrund der aktuellen Lage in dem Bürgerkriegsland, kein florierendes Geschäftsfeld. Bei einer Weinprobe im April 2018 wurden die Mitarbeiter des Sham mit den Weinen des Hauses vertraut gemacht.

Rabee, Nel (Beide aus Aleppo) und Yamen (Aus Damaskus) sorgen für leckere Speisen im Sham. Foto: Peter Ansmann
Rabee, Nel (Beide aus Aleppo) und Yamen (Aus Damaskus) sorgen für leckere Speisen im Sham. Foto: Peter Ansmann

Die Zeit bis zur Speisung überbrückt Pater Tobias mit viel Information zu seinen Projekten in Neumühl und Duisburg. Die Gründung des Restaurants Sham – das am 18. März 2019 sein fünfjährige Bestehen feiert – hat einen sportlichen Ursprung. Angefangen hat alles mit Marathon: Mit circa 15 Flüchtlingen aus Syrien und Nordafrika –  Nigeria, Guinea und Ghana – begann Pater Tobias im Jahr 2015 regelmäßig zu trainieren. Pater Tobias:

Sport verbindet“

Pater Tobias absolvierte mit den Asylbewerbern, aus dem Flüchtlingsheim an der Usedomstraße in Neumühl, 10-Kilometerläufe in Duisburg, Halbmarathon- und Marathonläufe. Sieben Läufer blieben dieser sportlichen Tätigkeit mit Pater Tobias treu: „Inzwischen haben andere Sportvereine dieses Konzept übernommen.“ Begonnen hat die Projektarbeit für den Stadtteil noch früher.

Best Practice Neumühl: Aufgeschobener Kaffee; Foto: Peter Ansmann
Best Practice Neumühl: Aufgeschobener Kaffee; Foto: Peter Ansmann

2007 startete Pater Tobias das karitative Projekt LebensWert mit dem Zielbedürftigen Duisburgern zu helfen: Bei Amtsgängen, Themen wie Arbeitslosengeld, Grundsicherung, Kindergeld, Wohngeld und bei Bewerbungen zum Beispiel. Im März 2014 öffnete das Café Offener Treff mit Herz seine Pforten: Hier bekommt man Speis und Trank – in verschiedenen Preisklassen. Neben den normalen Preisen, gibt es einen ermäßigten Tarif für Rentner, einen Tarif für Leistungsbezieher – und kostenlose Speisen und Getränke für Obdachlose. Das Konzept des „aufgeschobenen Kaffees“ stammt aus Neapel – und wird im Café Offener Treff mit Herz ebenfalls umgesetzt: Man bestellt einen Kaffee und einen „aufgeschobenen Kaffee“ – den man ebenfalls bezahlt. Dieser Aufgeschobene ist als Spende für einen Menschen bestimmt, der sich diese Tasse Kaffee oder Espresso sonst nicht leisten könnte.

KiPa-Cash-4-Kids ist ein weiteres Projekt der LebensWert gGmbH: Dieses Kinderhilfswerk fördert die Teilhabe von Kindern aus finanzschwächeren Familien am sozialen Leben: Durch Unterstützung bei den Beiträgen für Sportvereine oder Musikunterricht und der Finanzierung vom benötigtem Musikinstrument oder der Sportausstattung. Kinderfreizeiten und Tagesausflüge stehen bei KiPa-Cash-4-Kids ebenso auf dem Programm wie Kinderfeste oder Weihnachtsaktionen.

Kinderlernküche

Besonders interessant: Die Kinderlernküche, in der Kids gesundes Kochen und Backen lernen – und nebenbei den Ernährungsführerschein des Bundeszentrums für Ernährung erwerben können. Pater Tobias:

Wir haben zusätzlich neben dem Restaurant eine große Küche. Dort haben wir eine Kita-Lernküche eingerichtet vor einigen Jahren. Kinder können bei uns kochen und backen. Letzte Woche Freitag haben vier Kinder den Ernährungsführerschein gemacht. Das heißt, Wissen darüber wir man sich richtig ernährt und Hygienevorschriften in der Küche. Sechs bis acht Kinder lernen am Vor- und Nachmittag, Einer unserer Köche ist dann dabei und lernt die Kinder an. Begleitet von ehrenamtlichen Helferinnen. Mit sechs Jahren kann man dort anfangen.

Die Kosten für den Umbau vor fünf Jahren in Höhe von 130.000 Euro,  in den Räumen befand sich zuvor ein Friseurgeschäft, wurden über Spenden und Zuschüsse von Aktion Mensch und die Bambi-Förderung bewältigt. Bei der Finanzierung der Projekte geht die LebensWert gGmbH äußerst professionell vor. Die bekannte Marke „Pater Tobias“ hilft natürlich dabei:

Wir haben zwei Fundraiser für unsere Projekte, die machen nur Fundraising. Und damit sind wir gut aufgestellt. Wir haben Konzerte hier. Und wenn 650 Leute in der Kirche sind – Vicky Leandros war jetzt hier, da hat die Karte 69 Euro gekostet, – da kriegen wir anteilig Gelder für unsere Projekte.

Restaurant Sham: Syrisch-deutsche Küche in Neumühl; Foto: Peter Ansmann
Restaurant Sham: Syrisch-deutsche Küche in Neumühl; Foto: Peter Ansmann

Alle diese Projekte laufen unter der eingetragenen Marke Pater Tobias. Als Spendenläufer – teilweise in Begleitung von syrischen oder afrikanischen Mitläufern aus Neumühl – erhält Pater Tobias bundesweit Aufmerksamkeit für seine Projekte, die auf Spenden angewiesen sind. Multimediale Vorträge, z.B. über den Wüstenmarathon, sind dabei natürlich ein wichtiger Baustein von vielen. Ein weiteres Element: Der Gewinn des Restaurants Sham – finanzielles Ziel dieses Projekts ist die schwarze Null – finanziert die anderen Projekte in der Gemeinde und darüber hinaus mit. Der Einzugsbereich der Sozialberatung ist aufgrund von geschulten Sozialarbeitern nicht auf Neumühl begrenzt: Auch Duisburger aus Hochfeld, Rheinhausen oder Hüttenheim – und Menschen aus anderen Ruhrgebietsstädten – nehmen die Beratung bei LebensWert in Anspruch. Ein langjähriger Unterstützer für das Projekt LebensWert ist die Deichmann-Stiftung. Weitere Geldmittel fließen über Firmenspenden in Neumühl und den Einnahmen aus Konzerten in der Herz-Jesu-Kirche in die sozialen Projekte: Im Dezember war Schlagerikone Vicky Leandros, im Januar Angelika Milster („Cats“), zu Gast. Im Mai 2018 singen Die Prinzen in Neumühl. Ebenfalls demnächst Gast in Neumühl: Marc Marschall, Sohn des badischen Entertainers Tony Marschall.

Das Team im Sham: Yamen, Nel, Pater Tobias - und begeisterte Gäste; Foto: Peter Ansmann
Das Team im Sham: Yamen, Nel, Pater Tobias – und begeisterte Gäste; Foto: Peter Ansmann

Zurück zum Sham: Seit zwei Jahren gibt es in Neumühl syrische Küche. Sechs Syrier machen heuer eine Ausbildung im Sham – und halten den Betrieb des Restaurants aufrecht. Hintergrund: Eine berufliche Perspektive in Deutschland finden. In einer Sprachschule erwarben die Syrier das Sprachzertifikat B1, Einblicke ins Arbeitsleben erhielten sie über Praktika und über den Bundesfreiwilligendienst. Die Arbeit in der Küche und im Servicebereich gefiel. An ihre früheren beruflichen Tätigkeiten konnten sie nicht anknüpfen. Pater Tobias:

Das was sie gelernt haben, konnten sie hier in Deutschland nicht anwenden. Einer hat als Jurist gearbeitet. Als Rechtsanwalt. Er ist jetzt 35 und hätte in Deutschland neu studieren müssen. Seit einem Jahr sind sie jetzt eingestellt – wir sind Ausbildungsbetrieb – als Restaurantfachleute.

Mit Erfolg: Aktuell ist das Sham nur am Freitag und Samstag geöffnet. Yamen, der seine Ausbildung ein Jahr früher als die anderen begonnen hat, wird im Juli seine Prüfung ablegen und dann im August Vollzeit zur Verfügung stehen. Ab dem Spätsommer gibt es somit jeden Tag syrische Küche. By the Way: Wenn die Temperaturen steigen und die Gesamtwetterlage es zulässt, kann man demnächst auch im Freien speisen.

Sprachlich geht es auch vorwärts: Die Restaurantfachleute in spe bereiten sich auf das Sprachzertifikat C1 vor.

Inzwischen wurde natürlich auch gespeist und ich muss meine Einschätzung der Preise korrigieren: Das Sham ist sehr günstig. Ich hatte, vor ein paar Monaten, eine ähnliche Mahlzeit bei ähnlichen Ambiente: In dem gemütlichen Restaurant in Neumühl schmeckte es besser – und es war 25% günstiger. Die positiven Berichte in den lokalen Medien, die guten Kritiken von undercover operierenden Kritikern und die weitgehend positiven Bewertungen auf Google verwundern mich nicht.

Der Marathonpater

Bei der Vielzahl von Projekten – wobei sich natürlich verschiedene Geschäftsführer um das Tagesgeschäft kümmern – stellt sich die Frage: Woher nimmt Pater Tobias – als Mastermind hinten den Projekten – die Energie um seine Aufgaben zu bewältigen? Mit seinem Hauptjob als Seelsorger – in seiner Gemeinde stehen beispielsweise ca. 70 Taufen pro Jahr an –  und seiner Arbeit bei LebensWert kommt Pater Tobias Breer O.Praem auf einen ausgefüllten 16-Stundentag.

Eine Antwort auf diese Frage ist vermutlich zum einen seine Biografie: 1962 geboren. Kaufmännische Ausbildung. Später Wehrdienst und Abitur – kein typischer Lebenslauf. Theologie-, Philosophie- und Psychologiestudium: Während dieser Zeit wurde er bereits zum Diakon geweiht. Nach der Priesterweihe, im Jahre 1994, als Militärseelsorger (bis 2004) bei der Bundeswehr tätig: Zugleich ist er  in der Gemeinde Duisburg-Hamborn aktiv. 1997 gründete Pater Tobias die LebensWert gGmbH. Seit 2008 ist Pater Tobias als Priester in Neumühl aktiv – seine bisherigen Tätigkeiten führte er fort. Daneben ist Pater Tobias als Motivationstrainer in der Privatwirtschaft aktiv: Zugunsten seiner Projekte.

Das die Kirche seine andere Tätigkeit – den Sport – mit Wohlwollen sieht, verwundert nicht: Gute Presse ist – auch für die Kirche – wichtig. Und die Mischung aus Guter Hirte und Extremsportler ist nicht alltäglich. Das werbefinanzierte Hochglanzmagazin LebenswerteNews (Hier auch in der digitalen Version zu lesen.) und eine professionelle Öffentlichkeitsarbeit – über lokale Medien und soziale Netzwerke – ist ein Gewinn für die Projekte des Paters und für die – zeitweise krisengeschüttelte – katholische Kirche.

Läuft für seine Projekte: Pater Tobias; Foto: Foto: Projekt LebensWert
Läuft für seine Projekte: Pater Tobias; Foto: Foto: Projekt LebensWert

Klar: Nach über 75 Marathonläufen, hat man ein gewisses Fitnesslevel erreicht und Energie für viele Projekte. Marathonläufer seit 2006, Ultramarathonläufer seit 2010 und Wüsten-Marathon-Trailläufer seit 2015: Seine Trainingseinheit, die er vor unserem Treffen – überrascht vom übelsten Unwetter des jungen Jahres – absolviert hat, ist ihm nicht anzumerken. Mit Bewunderung und Erstaunen lausche ich seiner Erzählung über den Omar-Wüsten-Marathon im letzten November: 165 Kilometer. In sechs Tagen. Unter der heißen Sonne Omars. Mit begrenzten Vorräten. Die letzten Kilometer – über die Steigungen in der Wüste – eher gegangen als gelaufen. Nur ein Ziel vor Augen:

Am Ziel ankommen.

Neben dem Bild des „guten Hirten“ habe ich, bei Pater Tobias, auch ein anderes Bild im Auge. Ein Bekannter von mir – ehemaliger (Dank Brexit!) britischer Staatsbürger – hat früher beim britischen Special  Air Service (SAS) gedient: Ab und zu – nach genug Guinness – berichtet er gerne von der Höllenwoche (seine Worte): 65 Kilometer, mit einem 20 Kilogramm schweren Rucksack, in 20 Stunden zurücklegen. Ich bin sicher: Der Marathonpater würde auch diesen Marsch – wenn er damit seine Projekte in Duisburg voranbringen könnte – mit einem Lächeln bewältigen.

Mit dieser Energie und diesem Durchhaltewillen – damit wird auch sein aktuelles Projekt erfolgreich werden: Ein Lehrschwimmbad für Kinder. Pater Tobias sucht noch Spenderinnen und Spender um diese Vision real werden zu lassen.

Nach einem Kaffee und syrischem Gebäck – Made @ Sham – verabschiede ich mich von Pater Tobias. Ich werde definitiv wiederkommen.

Beim Warten auf den Bus für den Heimweg, benachrichtigt Facebook mich über den 79. Geburtstag von Chuck Norris am 10. März – dem folgenden Tag. Spontan geht mir der – mutmaßlich – erste Neumühler Chuck-Norris-Witz durch den Kopf:

Chuck Norris läuft beim Marathon sogar vor Pater Tobias durchs Ziel.

Weitere Infos zum Restaurant Sham: Auf Facebook

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Wolfram Obermanns
Wolfram Obermanns
5 Jahre zuvor

In der 2. Bildunterschrift hat sich ein freudscher Fehler eingeschlichen, Spam statt Sham.

Helmut Junge
5 Jahre zuvor

Früher hatten einzelne Künstler dort Kunstaustellungen durchgeführt. Ich war 2012 da. Daß ich nicht katholisch bin, habe ich dem Pater Tobias nie gesagt. Hat er aber auch nie nach gefragt.

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[…] und Selbstoptimierung ist in: Beim Biken, Nordic-Walking, Marathon oder im Fitnessstudio wird heute über Fitness-Apps und dazugehörige Hardware, wie Smartwatches […]

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[…] mit einem Café, einem syrischen Restaurant, Beratungen und Projekte um Kinder in Neumühl, nicht gerade ein Vorzeigestadtteil (Sollte es sowas […]

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