Duisburg: In Hochfeld startet das „Zentrum für Kültür“ im Hundesalon Amigo durch

Das frühere "Zum St. Johann": Heute Räumlichkeiten des ZK in Hochfeld; Foto: Peter Ansmann
Das frühere „Zum St. Johann“: Heute Räumlichkeiten des ZK in Hochfeld; Foto: Peter Ansmann

Gastronomie- und kulturmäßig war es in Duisburg lange Zeit nicht zum Besten bestellt: Ein gastronomisches Zentrum in Zentrum fehlt. Die Zeiten, in denen man sich um die Börsenstraße herum von einer coolen Location zur nächsten bewegen konnte: Sie sind lange vorbei.

Live-Musik im Epizentrum von Duisburg gibt es noch im INDIE und im Stapeltor, einem soziokulturellem Zentrum in der Nähe des Innenhafens. Ansonsten erinnerte das Zentrum der Ruhrgebietsstadt bisher an die entmilitarisierte Zone zwischen Nord- und Südkorea.

Aktuell passiert in Duisburg einiges um diesen unschönen Zustand zu verbessern: In Hochfeld gibt es seit einigen Monaten das Zentrum für Kultur, betrieben vom Verein Solidarische Gesellschaft der Vielen (SGDV). Jetzt hat die SGDV ein neues Projekt am Start. Die Ruhrbarone haben sich bei Özkan Ulucan umgesehen und hatten einige Fragen zum neuen Projekt „Hundesalon Amigo“.

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Die nützlichen Idioten des Kreml: DIE LINKE Duisburg und ihr „Friedensappell“

Die Linke Duisburg: "Wir fordern, dass der Export von Waffen sofort eingestellt wird"; Quelle: Stadt Duisburg
Die Linke Duisburg: „Wir fordern, dass der Export von Waffen sofort eingestellt wird“; Quelle: Stadt Duisburg

Dass der aktuelle Schwung der ukrainischen Gegenoffensive nicht allen gefällt, dürfte klar sein: Die AfD ist bedrückt, Teile von DIE LINKE – allen voran ihr Putin-Groupie Sahra Wagenknecht – sind traurig, die sogenannte Querdenker-Bewegung ist bedröppelt, weil die erwartete Befreiung der Deutschland GmbH durch Putins Truppen aktuell in weite Ferne gerückt ist.

Der russlandtreuen Truppe von „Die Linke“ in Duisburg scheint die erfolgreiche Verteidigung der Ukraine und eine Niederlage der russischen Armee ebenfalls  nicht zu schmecken: Und fordert in einer Resolution, die der Rat der Stadt Duisburg am Montag verabschieden soll, „dass der Export von Waffen sofort eingestellt wird.“

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Fünfte Kolonne des Kremls: Die „AfD“ preist den Subbotnik mit Diktator Lukaschenko

Lukaschenko beim Subbotnik: Die AfD ist erfreut; Screenshot Facebook
Lukaschenko beim Subbotnik: Die AfD ist erfreut; Screenshot Facebook

Seit Beginn des Ukraine-Krieges fällt die AfD im Landkreis Leipzig und ihr stellvertretender Vorsitzender, Jörg Dornau (Mitglied des sächsischen Landtages), auf Facebook durch extrem viel Verständnis für Russlands „Spezialoperation“ auf: Die bevorzugten Quellen bei den Postings sind Russia Today und die Website „Anti-Spiegel“, die von Thomas Röper aus St. Petersburg aus betrieben wird. Beide Quellen fallen unter die Kategorie „Russische Fake-News-Schleudern“.

Jetzt haben Jörg Dornau und der AfD-Kreisverband Landkreis Leipzig wieder etwas auf Facebook rausgehauen – um den Europäern die Furcht vor einem kalten Winter zu nehmen.

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„Duisburg steht auf“ – nicht die beste Stimmung bei der untoten Dilettantentruppe

300 von 69 Sitzen im Bundesrat abschaffen: Eine der durchdachteren Forderungen der Querdenker in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
300 von 69 Sitzen im Bundesrat abschaffen: Eine der durchdachteren Forderungen der Querdenker in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Ende Februar fand der letzte „Spaziergang“ der Querdenker-Gruppe „Duisburg steht auf“ statt. Damals im Schatten des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine. Und mit viel Verständnis für Wladimir Putin. 

Gestern liefen die tapferen Widerstandskämpfer, die sich aufopferungsvoll gegen das sinistre Corona-Regime auflehnen, wieder durch das Zentrum von Duisburg.

Es wird wohl vorerst der letzte Besuch bei einem Spaziergang der Duisburger Querdenkergruppe gewesen sein: Das Organisationsteam in Duisburg ist, selbst für Querdenkerverhältnisse, überraschend unfähig.

Ich habe schon Beerdigungen mit mehr Besuchern und positiverer Stimmung erlebt.

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Chinas Schulterschluss mit Russland: Duisburg feiert

Kein Grund zum feiern: Das Chinafest in Duisburg; Foto: Peter Ansmann
Kein Grund zum feiern: Das Chinafest in Duisburg; Foto: Peter Ansmann

Kulturell wurde in Duisburg in diesem Spätsommer einiges geboten: Das Hafenfest in Ruhrort, das Stadtfest und das Weinfest in der Innenstadt, ein klassisches Konzert mit den Duisburger Philharmonikern und der Besuch von Chris Norman erfreuten in den letzten Wochen die Duisburger.

An diesem Wochenende findet in Duisburg ein weniger erfreuliches Event statt. Das Timing und der Veranstaltungsort könnten unpassender nicht sein: Seit letztem Freitag wird, bis heute Abend, das Chinafest veranstaltet.

Kurz vor dem Gipfeltreffen zwischen dem Generalsekretär der kommunistischen Partei Chinas, Staatspräsident Xi Jinping, und dem russischen Despoten Wladimir Putin zeigt Duisburg, wo sich die Stadt in der aktuellen Krise sieht:

Irgendwie nicht so ganz auf der Seite der Demokratie und der Freiheit.

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“Neue Germanische Medizin”: Helmut Pilhar verstorben

Todesanzeige von Helmut Pilhar; Screenshot Telegram
Todesanzeige von Helmut Pilhar; Screenshot Telegram

Seit 2018 war Helmut Pilhar, ein Propagandist der „Neuen Germanischen Medizin“, in Paraguay aktiv und schuf dort ein Paradies – in Form einer Privatkolonie – für Impfgegner und Anhänger der Reichsbürgerbewegung.

Zu Beginn der Pandemie war, er bei ersten Welle von Verschwörungtstheorien zum Thema Corona am Start: „Das Corona-Virus ist erfunden! Genau wie Grippe! „Es gibt keine Viren!“, „Die Matrix lacht sich ins Fäustchen!“, „Das Immunsystem gibt es gar nicht!“ waren Aussagen die in seinem – später auf YouTube gesperrten – Video zur Corona-Lage zu hören waren.

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40 Jahre MLPD: Erfolgs- und Glückwünsche von der Volksbank

Zum 40. Geburtstag der MLPD hatte die, vom Verfassungsschutz als linksextremistisch eingestufte, Splitterpartei nach Gelsenkirchen-Horst geladen. 

Am 27. August 2022, wurde, im Rahmen der Feierlichkeiten zum Parteijubiläum, eine Karl-Marx-Statue enthüllt. Diese wurde neben der bereits vorhandenen Lenin-Statue aufgestellt. Der für mich spannendste Aspekt, neben den tieffliegenden Friedenstauben, beim Event:

Eine freundliche Grußbotschaft von den Klassenfeinden der Volksbank in Pirna zum Jubeltag der MLPD.

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Burak Yilmaz in Duisburg-Wanheimerort: Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass

Burak Yilmaz, Autor von "Ehrensache - Kämpfen gegen Judenhass"; Foto: Peter Ansmann
Burak Yilmaz, Autor von „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“; Foto: Peter Ansmann

Den Freitagabend am 19. August 2022 hatte ich eigentlich anders geplant. Ein Besuch des Hafenfests in Ruhrort war geplant. Sonst nix. Nur durch Zufall wurde ich am Donnerstag – beim Besuch einer Pommesbude in meiner Hood – auf die Lesung „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“ im Gemeindesaal der evangelischen Gemeinde Duisburg-Wanheimerort aufmerksam. Anschließend sollte es eine Diskussion mit dem Autoren des Werkes, Burak Yilmaz, geben.

Schreiben wollte ich dazu hier im Blog der Ruhrbarone zu dem Event nichts, da aktuell eine meiner Hände noch in Gips gekleidet ist: Was die Benutzung der Tastatur extrem erschwert und die Rechtschreibprüfung an ihr Limit bringt. Es ging bei meinem Besuch der Veranstaltung eigentlich nur darum, ein Foto zu machen, um dieses eventuell später, bei einer Rezension des Buches „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“ zu verwenden.

Wieso es anders kam, hat mit der überzeugenden, authentischen und der lockeren Art zu tun, mit der Burak Yilmaz sein Buch präsentierte. Ein hochachtungsvolles Chapeau vorab an Pfarrer Jürgen Muthmann und das Team der evangelischen Gemeinde in Wanheimerort, die hier ein spannendes Event auf die Beine gestellt haben.

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Lesung in Duisburg: „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“

Der Duisburger Pädagoge Burak Yilmaz liest am Freitag aus seinem Buch „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“. Anschließend folgt eine Diskussion mit dem Autoren.

Burak Yilmaz wächst in Duisburg auf, postmigrantisch. Sein Bildungsweg – katholisches Elitegymnasium, Koranschule, Universität – durchkreuzt Milieus, seine Arbeit gefährliche Überzeugungen: Als Reaktion auf den Antisemitismus in seinem Jugendzentrum organisiert er Fahrten nach Auschwitz mit muslimischen Teenagern. Ein Explosionsgemisch aus Schmerz, Enttäuschung, Zugehörigkeit entsteht …

Ehrensache ist ein Zeugnis gegen den Hass, ein einzigartiger Lebensbericht und der dringend nötige Vorstoß an einen neuralgischen Punkt der deutschen Öffentlichkeit.

Die Lesung wird von der Friedrich-Naumann-Stiftung unterstützt.

  • 19. August 2022 – 18:30 Uhr
  • Evangelisches Gemeindehaus Wanheimerort
    Vogelsangplatz 1
    47055 Duisburg

Mehr Sowjet-Feeling in Gelsenkirchen: MLPD erweitert ihren Skulpturenpark

Einweihung der Lenin-Statue am 20. Juni 2020; Foto: Peter Ansmann
Einweihung der Lenin-Statue am 20. Juni 2020; Foto: Peter Ansmann

Es wurde bei der Einweihung der Lenin-Statue am 20. Juni 2020 bereits angekündigt. Jetzt wird die düstere Ankündigung Realität: Neben der Lenin-Skulptur wird eine Karl-Marx-Statue aufgestellt. Die Enthüllung des Denkmales findet am 26. August vor der Parteizentrale der MLPD im Gelsenkirchener Stadtteil Horst statt.

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