Raketenterror gegen Tel Aviv: „Gewöhnlich ist es nicht. Aber ich weiß ja, dass die ein funktionierendes Luftabwehrsystem haben.“

Israelische Nachrichten: Raketen aus Rafah abgefangen (Foto: Peter Ansmann)
Israelische Nachrichten: Raketen aus Rafah abgefangen (Foto: Peter Ansmann)

Tel Aviv, 26. Mai 2024, 14:02 Uhr. Mein Sohn am Strand, fünf Minuten fußläufig erreichbar. Wir im Hotel. Rouven, unser Hotelmanager, spricht mich an und weist auf die laufenden Nachrichten hin. Raketen aus dem Terrornest Rafah wurden über Tel Aviv abgefangen. Über dem Strand. Ein Gast aus Deutschland, eine junge Frau, telefoniert mit jemanden in Deutschland und erwähnt den aktuellen Angriff. Rouven macht mich auf den sicheren Bunker im Keller des Hotels aufmerksam. Panik gibt es nicht. Ich gehe zum Strand, wo mein Sohn wartet. Er hat den Angriff mitbekommen. Sirenen waren hier BTW nicht zu hören.

Das Geld für das Terrorhilfswerk UNWRA, über das die islamistischen Terrorgruppen zumindest teilfinanziert werden, wird wohl trotzdem weiter fließen. Auch aus Deutschland.

Minuten nach dem abgewehrten Terrorangriff: Business as usual in Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)
Minuten nach dem abgewehrten Terrorangriff: Business as usual in Tel Aviv (Foto: Peter Ansmann)

Ruhrbarone: Es wurden hier gerade Raketen abgefangen. Hier am Strand. Was ist passiert?

Aaron: Ich lag am Strand, habe das halbe Handtuch über meinem Kopf gehabt. Es hat dann Bumm gemacht, es hat niemand reagiert. Ich habe mich einfach weiter gesonnt. Als es nochmal dreimal geknallt hat, habe ich mal nach oben geguckt und dann waren da so vier Rauchwolken in der Luft. Da gab es keine Panik oder so. Gar keine. Ein paar Kinder haben angefangen zu weinen, aber sonst nichts. 

 

Ruhrbarone: Hast du Angst gehabt? 

Aaron: Ja, gewöhnlich ist es jetzt nicht. Aber ich weiß ja, dass die ein funktionierendes Luftabwehrsystem haben.

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thomas weigle
thomas weigle
23 Tage zuvor

auch wenn es zynisch klingen mag:was besseres als diese angriffe aus dem gangsterstützpunkt rafah kann israel nicht passieren. das wird sicher einige der vorlauten israelkritiker verstummen lassen, herrn habeck bspw. das muslimische gangsterübel muss ausgebrannt werden. wenn die „friedliche“ zivilbevölkerung den hamasgangstern nicht einhalt gebietet, wird sie weiter leiden müssen. erinnert mich an deutschland in ww2.

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[…] 27. Mai 2024: Einer Woche nach unserer Ankunft in Tel Aviv ist es Zeit, diese sieben Tage Revue passieren zu lassen. Was sich verändert hat, zu den letzten Aufenthalten in Israel und Tel Aviv. Vor dem islamistischen Terrorangriff vom 7.10.23. Der weiterhin aus dem Terrornest Gaza fortgesetzt wird. […]

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[…] Mit dem Bruch des Waffenstillstandes am 7. Oktober 2023 hat schließlich die Hamas ihren, immer noch fortgeführten, Krieg gegen Israel […]

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[…] zuvor in Duisburg. Vom Krieg gegen den Terror. Von der humanitären Katastrophe in Israel, das immer noch beschossen wird. Von Landstrichen, die unbewohnbar sind. Weil sie mit Raketen angegriffen werden. Nicht nur aus dem […]

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[…] keine Opferrolle, wie es die Hamas macht. Die diesen Krieg beenden könnte, wenn sie einfach den Beschuss Israels einstellen und sich der IDF ergeben […]

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[…] Der benutzte Sprengkopf hat die Katastrophe und den Brand in Rafah, von dem aus wenige Tage zuvor Raketen auf Tel Aviv abgefeuert wurde, nicht ausgelöst: Sondern Sekundärexplosionen, weil die Hamas dort Waffen und […]

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