Israel: „Du hast genug Alkohol, um jeden Krieg zu überleben. Das ist fast perfekt.“

#BringThemHomeNow - Tel Aviv im Mai 2024 (Foto: Peter Ansmann)
#BringThemHomeNow – Tel Aviv im Mai 2024 (Foto: Peter Ansmann)

Tel Aviv, 20. Mai 2024: Gegen 16:30 Uhr Ortszeit setzt unsere Maschine der israelischen Fluggesellschaft El AL zur Landung an. Der Flieger ist mit Passagieren, die das gleiche Reiseziel – Tel Aviv – wie wir haben gefüllt. Der Sicherheitscheck in Frankfurt vor dem Flug, die Befragung durch Mitarbeiter von El Al, kam länger vor als bei vorherigen Flügen mit El Al. Ansonsten ist alles „normal“. Nur bei den Spots, die zwischen den Fluginformationen auf den Screens über den Passagiersitzen laufen merkt man, dass es keine normalen Zeiten sind. In einem Werbespot von El Al wird auf die Solidarität der Fluggesellschaft für die israelische Armee aufmerksam gemacht.

Nach der Landung ist alles wie gewohnt und es gibt, abgesehen von einem Koffer, der in Frankfurt am Terminal vergessen wurde, keine Probleme.

Unser vierter Israel-Aufenthalt seit Januar 2023. Der erste Trip nach Tel Aviv nach dem 7. Oktober 2023. Mit Kriegshandlungen in Tel Aviv, weit weg vom Terrornest Gazastreifen, ist nicht zu rechnen. Ich bin trotzdem gespannt, was uns erwarten wird und wie der 07.10.2023 und der immer noch andauernde Terror der Hamas die Stadt verändert hat.

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„Es ist schön, dass in Duisburg heute ein Zeichen für die Solidarität mit Israel gesetzt wurde.“

Solidarität mit Israel - am 14. Mai 2024 in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)
Solidarität mit Israel – am 14. Mai 2024 in Duisburg (Foto: Peter Ansmann)

Am 14. Mai 2024, am 76. Unabhängigkeitstag Israel, veranstaltete das junge Forum Ruhr der deutsch-israelischen Gesellschaft eine Solidaritätskundgebung in Duisburg: Die zweite israelsolidarische Veranstaltung in Duisburg (seit dem 7.10.2023) verlief, von einigen Zwischenrufen durch Hamas-Anhänger und Terror-Versteher in der Umgebung des Kundgebungsortes abgesehen, störungsfrei und friedlich.

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Solidarität mit Israel: Schalom, Duisburg!

Blick auf dem Tempelberg in Jerusalem: Unter dem Felsendom (errichtet ca. 690 n. Chr.) liegt der erste salomonische Tempel (errichtet ca. 900 v. Chr.), im Vordergrund: Der jüdische Friedhof am Ölberg, auf dem schon vor 3000 Jahren Menschen beerdigt wurden. (Foto: Peter Ansmann)
Blick auf dem Tempelberg in Jerusalem: Unter dem Felsendom (errichtet ca. 690 n. Chr.) liegt der erste salomonische Tempel (errichtet ca. 900 v. Chr.), im Vordergrund: Der jüdische Friedhof am Ölberg, auf dem schon vor 3000 Jahren Menschen beerdigt wurden. (Foto: Peter Ansmann)

Am 14. Mai 1948 rief David Ben-Gurion die Gründung des Staates Israel aus: Zum 76. Jahrestag der israelischen Unabhängigkeit und um, in der aktuellen Krise, Solidarität mit Israel zu zeigen, veranstaltet das Junge Forum Ruhr der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DiG) am 14. Mai 2024 eine Kundgebung auf dem König-Heinrich-Platz in Duisburg.

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„Solidarität mit unseren israelischen und jüdischen Freunden ist Teil der Düsseldorfer DNA.“

Israelsolidarität in Düsseldorf (Foto: Peter Ansmann)
Israelsolidarität in Düsseldorf (Foto: Peter Ansmann)

Am 7. Oktober 2023 wurde Israel angegriffen. Auf den beispiellosen Genozid-Versuch der Hamas – mit über 1200 toten, entführten und vergewaltigen Menschen – reagiert Israel seitdem mit einer Anti-Terror-Aktion in Gaza. Seit Monaten wird jeden Sonntag in Düsseldorf an das Schicksal der, von den islamistischen Terrororganisationen Hamas und PIJ entführten, Geiseln erinnert und Solidarität mit der einzigen Demokratie im Nahen Osten gezeigt.

Auch am vergangenen Sonntag wurde wieder an die Geiseln erinnert. Diesmal im größeren Umfang als bei den bisherigen reinen Spaziergängen.

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Düsseldorf: Stachel im Fleisch der Israelhasser

Kundgebung gegen Antisemitismus - Düsseldorf, 13.04.2024 (Foto: Peter Ansmann)
Kundgebung gegen Antisemitismus – Düsseldorf, 13.04.2024 (Foto: Peter Ansmann)

Am vergangenen Wochenende fanden, bei Königswetter, zwei pro-israelische Kundgebungen in Düsseldorf statt. Am Samstag zeigten Bürgerinnen und Bürger, als Gegenprotest zu einer Pro-Hamas-Demonstration, Flagge für Israel. Am Sonntag fand zusätzlich der 10. Spaziergang #RunForTheirLives statt, bei dem an das Schicksal der, von der Hamas immer noch in Gefangenschaft gehaltenen, Geiseln aus Israel und anderen Staaten erinnert wird.

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Arye Sharuz Shalicar: „Israel ist gut auf den Angriff vorbereitet gewesen“

Arye Sharuz Shalicar; Foto: IDF / Arye Sharuz
Arye Sharuz Shalicar; Foto: IDF / Arye Sharuz

Der deutsch-israelische Schriftsteller und Politologe Arye Sharuz Shalicar ist oft Ansprechpartner der Ruhrbarone, wenn es um Israel und den Konflikt im Nahen Osten geht.

Nach dem Angriff des iranischen Mullah-Regimes auf Israel, zeigte sich der israelische Armeesprecher Arye Sharuz Shalicar gegenüber den Ruhrbaronen optimistisch:

Israel ist gut auf den Angriff vorbereitet gewesen. Mit Hilfe regionaler und internationaler Partner ist es gelungen, 99% der angreifenden Objekte abzuwehren. Teilweise lange bevor sie den israelischen Luftraum erreicht hatten. Der Iran ist seit dem 7. Oktober 2024 massiv in den Krieg involviert. Wir befinden uns in einem Mehrfrontenszenario. Israel wird weiterhin in Alarmbereitschaft bleiben.

Der Angriff des Irans auf Israel ist heute Thema im Podcast von Arye Sharuz Shalicar. Das Podcast „Pulverfass Nahost“ ist aktuell für den deutschen Podcastpreis nominiert.

Düsseldorf: „Israel hat das verdammte Recht sich zu verteidigen“

Jonathan: "Um ein kleines Zeichen zu setzen. Für ein bisschen Menschlichkeit." (Foto: Peter Ansmann)
Jonathan: „Um ein kleines Zeichen zu setzen. Für ein bisschen Menschlichkeit.“ (Foto: Peter Ansmann)

Sonntag, 24. März 2024: 169 Tage sind vergangen, seitdem die islamistische Terrorgruppe Hamas den Waffenstillstand mit Israel gebrochen, tausende von Israelis ermordet, verletzt, vergewaltigt oder entführt hat. Noch immer sind über 100 Menschen in Geiselhaft der Hamas und des Palästinensischen Dschihads. Irgendwo in Gaza. Die Websites bringthemhomenow.net und run4lives.org gibt den Geiseln ein Gesicht, hält die Erinnerung wach und fordert die Freilassung der Entführten.

In zahlreichen Städten gehen seit dem Terrorangriff auf Israel wöchentlich Menschen auf die Straße und erinnern an das Schicksal der Gekidnappten.

Am 24. März 2024 wurde auch in Düsseldorf wieder an die Geiseln erinnert.

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Der Nahostkonflikt, Muslime in Deutschland und der Kampf um Deutungshoheit: Das Beispiel Sawsan Chebli

Sawsan Chebli bei einer Plenarsitzung des Bundesrates am 12. April 2019 in Berlin Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 de


Nicht erst seit dem Krieg in der Ukraine tritt ein Phänomen auf, das jetzt auch beim Krieg in Gaza zu beobachten ist: Der Krieg um die Deutungshoheit in den Sozialen Medien. Ausgefochten von Akteuren, die selbst im Feld nicht beteiligt sind, wird versucht die jeweils eigene Sicht auf die Dinge zu kontextualisieren, in einen größeren Rahmen einzuordnen und somit zu belegen. Gefährlich wird dies immer dann, wenn insbesondere reichweitenstarke Akteure wie die Berliner SPD-Politikerin Sawsan Chebli offenbar nicht zuvor überprüfen, ob es sich bei den geteilten Informationen um Desinformation, also Fake-News handelt. Von Peter Ansmann und Daniel Bleich

Insbesondere die Hamas ist seit Jahren dafür bekannt, Informationen zu verzerren, falsch darzustellen, Videos angeblicher Angriffe seitens der Israelis selbst zu inszenieren oder schlicht zu lügen. Mit Pallywood entstand sogar ein eigenes Kofferwort für die medialen Umtriebe der Terrororganisation.

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Die Hilfe für Gaza darf nicht in die Hände der Hamas geraten

Willkommen in "Palästina" - Friedenstaube unter Beschuss (Foto: Peter Ansmann)
Willkommen in „Palästina“ – Friedenstaube unter Beschuss (Foto: Peter Ansmann)

Knapp sechs Monate nach dem Terrorangriff auf Israel und dem Beginn der israelischen Reaktion gegen die Terrororganisationen in Gaza, kann man sich aktuell wundern: Die Opfer in Israel und die verschleppten Geiseln, die systematisch eingesetzte sexuelle Gewalt gegen israelische Frauen und der andauernde Terror der Hamas verschwinden aus dem Fokus der Medien. Aktuell wird viel von den zivilen Opfern in Gaza gepsrochen, von einer „überzogenen“ Reaktion Israels und von Möglichkeiten zur Hilfe für Gaza. Momentan werden Hilfsgüter mittels Fallschirmen abgeworfen, zusätzlich zu den LKW-Konvois die nach Gaza fahren. Vom Bau eines Hafens, den die internationale Gemeinschaft zahlt, ist die Rede.

Parallel dazu wird Facebook mit obskuren „Hille für Gaza“-Anzeigen geflutet. Die Debatte über eine angeblich durch Israel verursachte „humanitäre Katastrophe in Gaza“ nutzt nur den Terrorgruppen Hamas und Islamischer Dschihad in Palästina.

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