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„Portrait Herr Höcke“

(Falls sein Schatten an andere Politik erinnert, ist dies ein Versehen. Derlei würde die AfD nie dulden.)

hoeckeportrait

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69 Kommentare zu “„Portrait Herr Höcke“

  • #1
    Deutschlandkritiker

    Die Gesichtszüge wirken viel zu hart und erinnern damit eher an Riefenstahl-Ästhetik und die Selbstinszenierung rechter Parteien als vermeintlich unerschrockene Recken, nicht aber an den spießbürgerlichen Jammerlappen, der Höcke tatsächlich ist.

  • #2
    Klaus Lohmann

    Wobei es schon sehr bemerkenswert ist, dass ausgerechnet der "Pegida-Versteher" Werner Patzelt von der TU Dresden in seinem Gutachten für die AfD Höcke als "praktizierenden Rassisten" beschreibt.

  • #3
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Naja, ja, genau die Ästhetik hatte ich ja im Sinn. (Nicht Leni Riefenstahl, die hat nicht gezeichnet, aber die Propagandaplakate aus der Zeit.) Einfach weil ja immer noch versucht wird, in der Öffentlichkeit ein Bild von rechts-konservativ aufrecht zu erhalten. Da möchte die AfD bitte nicht als rechtsradikal gesehen werden. Also, die sehen sich selbst schon so, machen in Richtung Nazis auch immer wieder klar, hier, wir sind eure Partei, aber vor einem größeren Publikum möchten sie so halt eben nicht wahrgenommen werden. Da versuchen sie es zu verstecken.

  • #4
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Jupp – weiter rechts geht nicht. Wobei, etwas eigensinnig finde ich den Herrn Patzelt immer noch: "Er (Höcke) nutze "falsch angewendetes biologisches Wissen", was man vielleicht "einem einfachen Bürger" nachsehen könne." Also, ich denk ja, einfache Bürger mit so ’nem Gedankengut sind ganz genau so Rassisten.

  • #5
    Robert Gorny

    Als ob die bei ihrem Gekrakel in irgendeiner Weise die Kontrolle über eine wie auch immer geartete Ästhetik hätte. Und der Hinweis auf den Schatten ist schon nötig, um ihn überhaupt als solchen erkennen zu können. Und von der Idee her ist es platt wie ein Kuhfladen. Totaler Scheiss.

  • #6
    Klaus Lohmann

    @Robert Gorny: Es gibt mittlerweile sehr gute Reinigungsmittelchen für ansonsten eher empfindliche PC-Monitore, die kriegen selbst Ihre Wic…ähm, Fettflecken weg, um die Sicht zu erhellen und auch wieder Schatten zu erkennen.

  • #7
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Ihrer elaborierten, differenzerten Kritik entnehme ich, dass Sie ein wahrer Kenner sind und sehr wahrscheinlich Autor in einem bekannten Feuilleton. Es ist fast zuviel der Ehre, dass Sie sich in die Niederungen hier hinab bewegen, um mit Ihren feingeistigen Anmerkungen… ach verdorrich noch eins, ernsthaft: auch als AfD – Wähler könnte man doch zumindest versuchen, wenigstens ein ganz bißchen einfallsreicher zu beleidigen? So habe ich ja allerhöchstens Mitleid mit Ihnen.

  • #8
    nussknacker56

    Vor einiger Zeit war ein Video zu sehen – ich meine sogar, bei Ruhrbarone – das Höcke bei einer Rede vor einer Schar Anhängern zeigte. Mit welch fanatischem Hass er dabei mehrmals den Namen Angela Merkel aussprach, war überaus beeindruckend. Da übt keiner mehr, hier ist einer schon weit über diesen Punkt hinaus. Die obige Zeichnung ist leider keine Übertreibung sondern hat diesen Stand genau eingefangen.

  • #9
  • #10
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Ja. Menschenverachtende Nazis. Und ja, ich halte die AfD für gefährlich. Wirkt sie doch wie eine politische Legitimation für – wie viele Brandstiftungen, Überfälle gab es inzwischen auf Geflüchtetenheime? Wie viele Menschenleben haben Nazis auf dem Gewissen? Das sind Kriminelle und Mörder. Gehören Sie dazu?

  • #11
    heike

    Herr Höcke hatte Recht das deutsche Frauen Freiwild sind. Ich denke ihr habt das alle mitbekommen.

    Ich erwarte von Merkel das sie zu den Opfern in Köln geht und sich entschuldigt.

    So geht es nicht weiter. Und hört auf Leute zu bashen die uns davor gewarnt haben.

    Wo ist denn jetzt Merkel, Maas, Frau Schwarzer usw?

    Hätten sich deutsche Männer so gegenüber ausländischen Frauen verhalten wäre schon Staatskrise.

    Bis Gestern war ich auch noch Gutmenschin aber :

    Was haben wir uns nur ins Land geholt?

    Abschieben und Grenzen zu. Wie soll man sonst verhindern das diese Taeter morgen wieder einreisen und sich das nächste Opfer suchen??

    Bitte mal um Antwort. Ansonsten muss man ja annehmen das diese Taten gewollt sind!!

    Das wollte ich nie glauben aber so kommt es mir vor.

  • #12
    mike

    ja natürlich,jeder der hier nicht die nazikeule schwingt gehört dazu.ich habe zumindest keine angst vor einem regionalpolitiker der komisches wirres zeug erzählt und kaum Zuhörer findet. huhhhuhhuuu böse nazis überall,ich lach mal weiter.saudi Arabien ist gefärhlich mit 30mio Einwohnern die alle komische Sachen glauben nicht 3000 Erfurter.

  • #13
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Hm, ich denke im Leben nicht, dass Frau Merkel das, was da in Köln passiert hat, so gewollt hat. Niemand hat das so gewollt, außer den Tätern. Die gehören schnellstmöglich gefasst und verurteilt. Zu den Feministinnen – (ich zähl mich da ja auch zu – also, wie das halt so ist, da hat jede ihre eigene Meinung & Schwerpunkte) – die, die ich kenne, haben sich über Twitter alle gemeldet und das natürlich absolut verurteilt. Da gibt es überhaupt gar kein Vertun und zero Toleranz gegenüber sexueller Gewalt. Es ist trotzdem ungeheuerlich, was Herr Höcke da erzählt. Zum Beispiel, weil die allermeisten Sexualdelikte im privaten Nahbereich der Opfer passieren. Die Wahrheit ist, das sich Männer mit deutschem Pass tatsächlich Frauen gegenüber ganz genau so verhalten. (und bitte jetzt kein "aber nicht alle!" – ditte ist mir doch klar. Sonst hätten wir Frauen eh längst ’n Raumschiff gebaut und alle Männer allein zurückgelassen. Aber dieses "nicht alle!" gilt doch genau so für die Geflüchteten.) Bleiben Sie uns bitte als Gutmenschin erhalten!

  • #14
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Nö, deshalb hab ich ja gefragt. Sie müssen dann vermutlich auch keine Angst haben, weil sie wahrscheinlich eben nicht in einem Geflüchtetenheim leben und auch sonst noch nie von Rassisten angegriffen wurden. Und der Herr Höcke findet halt leider doch Zuhörer. Von alleine wirft sich so’n Brandsatz nu nicht. NSU sagt Ihnen sicherlich auch etwas. Da gibt es nichts zu verharmlosen.

  • #15
    Klaus Lohmann

    @heike: "Hätten sich deutsche Männer so gegenüber ausländischen Frauen verhalten wäre schon Staatskrise."

    Nein, dann wäre Karneval, Schützenfest, Heimspiel, Weinfest oder – eben – Silvester.

    Ist schon ziemlich peinlich, wie die braunen Daueralkoholiker nun krampfhaft von ihrem eigenen, "ächt teutschen" Proll- und Asi-Habitus ablenken wollen.

    @mike #13: Lachen hilft manchmal, wenn der eigene Hohlschädel zu hohl wird. Dann hört und kapiert man wenigstens noch was.

  • #16
    thomas weigle

    #15Klaus Lohmann erklärt uns Gott sei Dank immer wieder die Welt und dass jeder, der nicht so denkt wie der Ruhrpottgroßdenker K.L.mindestens vor dem Eintritt in die AfD steht.

  • #17
    Klaus Lohmann

    Und Thomas Weigle nutzt wieder jedes hingehaltene Stöckchen, um seine persönlichen Animositäten loszuwerden. AfD mit oder ohne einem dumpfen Rassisten Höcke ist halt braun-populistischer Mist und diese meine nicht exklusive Ansicht werde ich bei jeder Gelegenheit und auch sonst wiederholen.

  • #18
    Nansy

    Die Kommentare hier zeigen mal wieder, daß Probleme (z.B. Silvester in Köln) mit Flüchtlinge aus Gebieten mit einem völlig anderen Verständnis von Grundwerten gerne marginalisiert werden (Tenor: "Die Wahrheit ist, das sich Männer mit deutschem Pass tatsächlich Frauen gegenüber ganz genau so verhalten").
    Es darf offenbar nur zwei Positionen zu diesem Problem geben: entweder man gehört zu den Rechtsradikalen und "Brandstiftern", oder man outet sich als "Gutmensch" mit Willkommenskultur, der nach dem Motto "es wird schon gutgehen" argumentiert. Eine Haltung dazwischen ist offenbar nicht erwünscht.

    Zitat des SPD-Politikers Ehrhart Körting: "Wenn wir den Rechtsstaat mit einem Mantel der falschen Nächstenliebe, aus falsch verstandener political correctness außer Kraft setzen, verlieren wir ihn. Unsere Politiker und unsere Medien sind voll von Verständnis für schwierige Einzelschicksale von Flüchtlingen. Das kann ich nachvollziehen. Nicht nachvollziehen kann ich das Verschweigen von Problemen."

  • #19
    Klaus Lohmann

    @Nansy: Nur zum Verständnis – was bitte haben diese (um die Revolvermedien-Tendenzberichte bereinigten) Vorfälle in Köln, Hamburg, Stuttgart und deren "Vorläufer" in den letzten Jahrzehnten z.B. in Berlin und vielen anderen Großstädten mit dem aktuellen Thema "Flüchtlinge" zu tun?

  • #20
    thomas weigle

    @Nansy Es macht keinen Sinn MIT K.L. hier zu diskutieren, nicht mal mehr über ihn und seine Tiraden sollte man diskutieren. Ein wenig Häme hier und da, kurz und knapp, alles andere ist sinnlos.

  • #21
    Klaus Lohmann

    @t.w.: Was für Sie keinen Sinn macht, ist kein Maßstab für Andere. Und PS: Die AfD ist ein Haufen brauner, rassistischer Hohlbirnen. So.

  • #22
    mike

    klaus Lohmann ist wie höcke ,erzählt komisches wirres zeug und keiner nimmt ihn ernst. armer klausi

  • #23
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Sie meinen sicherlich einen anderen Herrn Lohmann. Der hier kann einfach nicht mit gemeint sein. Sie hingegen – beschimpfen, wenn Ihnen die Argumente ausgehen – da wird’s dann sehr viel eher schwierig, das ernst zu nehmen.

  • #24
    JR

    Ich weiß, gehört eigentlich nicht zum Thema Höcke. Aber warum hat ausgerechnet hier eigentlich noch niemand einen der wenigen guten Beiträge zu diesem Mist in Köln verlinkt?
    http://www.prinzessinnenreporter.de/silvester-in-koeln-einige-anmerkungen/

  • #25
    mike

    ich sehe hier nur Beschimpfungen von klausi Lohmann da können sie in jeden Artikel schauen der irgendwie auch entfernt mit afd,oder anderen vermeintlichen super nazis zusammenhängt.also silke immer fair bleiben

  • #26
    Klaus Lohmann

    @JR: Danke für den Link! Ich könnte den ganzen Tag über die abgeschmackte Medienhysterie zur Auflagensteigerung nur noch abkotzen:(

    Super einfallsreich ist auch die "Befeuerung" mit den 30, 60, 90+ Strafanzeigen, von denen nur wenige Medien kolportieren, dass bislang "nur" ein Viertel Anzeigen wg. sexueller Belästigung seien (also 15 v. 60 lt. n-tv, wobei *jede* Anzeige eine zuviel ist, um das klarzustellen).

    Unsere "Präsidenten" ala JuMi Maas, IM Jäger oder der seit der völlig "kontrollierten" Hogesa-Demo in Köln als extrem "arriviert" geltende Polizeipräsi von Köln salbadern und fabulieren von "massenhafter organisierter Kriminalität" und "Verwegewaltigungen", dass einem nur speiübel über soviel Dummheit werden kann.

    Und ja: das gehört allein wg. der Hohlheit mancher Kommentare auch *hierhin*, wenn es um die von Rassisten wie Höcke angestachelte "neue Volkshysterie" geht.

  • #27
    Klaus Lohmann

    @mike: Einfach die braune Brille putzen, dann sehen Sie auch mal was Anderes.

  • #28
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Sind wir schon per Du, Herr Mike? Na, wobei, stimmt, der Hohlschädel, den er Ihnen unterstellt hat, ist nicht sehr nett. Andererseits – komisches wirres Zeug schreibt er ja nun wirklich nicht. Wär dann vielleicht ganz gut, wenn allgemein verbal ein kleiner Gang zurückgeschaltet wird.

  • #29
    Klaus Lohmann

    Und was, liebe Silke, evt. für eine Comic perfekt wäre, ist die Stellungnahme der neuen Kölner OB Reker nach der Krisensitzung heute nachmittags:
    "Verhaltenshinweise geben für junge Frauen und Mädchen, mit denen sich diese zu Karneval sicherer fühlen sollen" oder "Man müsse den Brauch des Karnevals auch Migranten noch einmal näher bringen und erklären, dass der Frohsinn im Karneval nichts mit Extrovertiertheit, ähm, nichts mit extrovertierter Sexualität zu tun hat". Die Schwulenszene in Köln liegt sicher grad rollend auf dem Boden.

  • #30
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Dochdoch, Haltungen zwischen den beiden Positionen sind ganz ausgesprochen erwünscht. Aber die Übergriffe in Köln zu Silvester wurden nicht von Geflüchteten begangen. Die wurden (zumindest nach dem, was ich gelesen habe) einmal missverständlich in einer Zeitungsüberschrift mit erwähnt. Und bisher belegen wirklich alle Statistiken, das Geflüchtete kein bißchen krimineller sind als alle anderen auch.

  • #31
    kE

    Bzgl. der Kölner Vorfälle müssen wir keine Anzeigen zählen. Ich gehe davon aus, dass viele Betroffene keinen Sinn darin sehen, zu einem weiteren Aktenvorgang zu werden.
    Die Polizei hat kaum Ermittlungserfolge. Warum soll das hier anders sein.
    Das Sexualstrafrecht ist schwach. Gesetzesentwürfe sollen vorliegen. Sie haben aber keine Priorität in der Regierung..

    Ich stelle mir nur die Frage, was in NRW noch alles passieren muss, bis Frau Kraft die innere Sicherheit, d.h. die Polizei/Justiz mit Priorität behandelt.
    Silvester gab es eine hohe Gefährdungslage, und die Polizei ist nicht in der Lage dies Vorfälle an diesen Hauptplätzen (Hbf, DOM) zu verhindern bzw. zu dokumentieren?
    Ebenfalls erscheint mir die Personalstärke (<200?) für einen solchen Tag sehr niedrig.

    Interessiert die Sicherheit in NRW überhaupt nicht?
    Es ist wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass die heute "normale" City-Kriminalität in Köln keinen besonderen Verfolgungsdruck hat ("et kütt wie et kütt").
    Es scheint auch so zu sein, dass Kriminelle mit dieser Erfahrung prüfen, wie weit sie bei der Laissez-faire-Haltung der NRW-Behörden gehen können. Die aktuellen Vorgänge zeigen, dass selbst an solchen Plätzen zu Zeiten des Terrors kein Schutz durch die Polizei vorhanden ist und mit einer Strafverfolgung nicht zu rechnen ist.

    Erforderliche Konsequenzen:
    – Gesetzesverschärfung in Sachen Sexualstrafrecht.
    – Stärkere Videoüberwachung an öffentlichen Plätzen/Strassen, die gefährdet sind.
    – Unmittelbare und spürbare Bestrafung von überführten Tätern.
    – Abschiebung von ausländischen Kriminellen beim 2. Vergehen.
    – Personalwechsel bei den Verantwortlichen Politikern und Polizeikräften
    – Dokumentation/Zivilcourage bei solchen Vorfällen von den Anwesenden. Man muss auch kein Zuschauer sein, wenn Chaoten Feuerwerkskörper in die Menge schießen.

    Offen ist natürlich auch, warum diese Fälle über viele Tage in nur sehr wenigen Medien erwähnt wurden. Sonst erscheint Entrüstung in den sozialen Netzwerken immer sehr schnell in den Zeitungen.

    Es ist diese Gemengelage, die dazu führt, dass konservative Werte und Lösungen favorisiert werden. Welche Partei holt diese Wähler aktuell ab? Die NRW-CDU unter Herrn Laschet ist es nicht. Die ist im Tiefschlaf. Die Bundes-CDU ist auf Merkels Laissez-faire-Kurs und die CSU fordert.

    Herr Jäger wird also weiter ebenfalls fordern und nicht handeln. Frau Kraft hat andere Prioritäten (Was macht sie eigentlich zurzeit?).

  • #32
    Robin Patzwaldt

    @ke: "Interessiert die Sicherheit in NRW überhaupt nicht?" Das frage ich mich manchmal auch. Bei mir am Ort kursiert z.B. schon seit Wochen, so wie wohl in anderen Städten im Revier aktuell auch, eine recht extreme Einbruchswelle. Reaktion der Polizei nachdem auch bei meiner Schwester kürzlich eingebrochen wurde sinngemäß: "Verbessern Sie am besten Ihre Sicherheitstechnik am Haus. Wir können Ihnen da ansonsten leider auch nicht wirklich weiterhelfen.", Stichwort ‚Aktion Riegel vor‘. Mit der macht die Polizei auf dem hiesigen Marktplatz hin und wieder auf sich aufmerksam. Ansonsten passiert aber offenkundig nichts weiter. Jetzt wartet der inzwischen völlig aufgeschreckte Ort quasi jede Nacht nur noch auf die nächsten Einbrüche. Eine ziemlich düstere Erfahrung…

  • #33
    kE

    @32:
    Wer im Eigenheim an der Autobahn bzw. verkehrsgünstig wohnt, hat verloren.
    Wie viele Menschen verlassen ihre Wohnung nur, wenn andere da sind?

    Das Leben hat sich geändert. Wo gibt es noch wertvollen Grabschmuck, wer hat Metall im Vorgarten oder ein teures Navi im Auto? Jeder kennt einen Nachbarn, Bekannten, bei dem eingebrochen wurde bzw. der beraubt wurde. Danach folgt der administrative Vorgang und die Einstellung.
    Gleichzeitig gibt es immer noch viel Polizei, um an den Ausfallstraßen mit niedriger Höchstgeschwindigkeit in Dortmund die Geschwindigkeit mit mehreren Polizisten zu kontrollieren.

    Aus meiner Sicht würde es helfen, wenn die Justiz schon früh und schnell einschreitet, damit insbesondere Mehrfachtäter nicht ständig ungehindert weiter Straftaten durchführen können.

    Die schlimme Sicherheitslage wird zum Standortnachteil. Die Parteienlandschaft wird sich verschieben, wenn keine Lösungen bzw. kein Interesse der Politik vorhanden ist.

    Ich kann nicht nachvollziehen, dass Frau Kraft nicht endlich handelt und Personalwechsel durchführt (Innenminister, Justizminister).

  • #34
    Walter Stach

    Klaus Lohmann,
    1.
    warum wills Du nicht einsehen, daß es Menschen " in diesem unserem Lande" gibt, für die Pegida eine Organisation ist und die AFD eine Partei, die "fest auf dem Boden des GG stehen", das heißt vor allem, dass sich danach um eine Organisation/eine Partei zu handeln scheint, die nach den Worten und Taten ihrer Mitglieder bzw. nach ihrer programmatischen Ausrichtung keinen Zweifel daran zulässt, dass sie sich ohne Wenn und Aber zu dem zu bekennen und für das einsetzten,was Art. 1 GG in seinem ersten Satz normiert, nämlich daß" die Würde des Menschen unantastbar ist", also die Würde aller Menschen unabhängig von Rasse, Religion, Herkunft, Geschlecht, Hautfarbe und was insofern das Essentiale des Zusammenleben der Menschen in Gesellschaft und Staat in Deutshland ist?

    Klaus Lohmann,
    ich diskutiere gerne, ich "liebe" den Diskurs, nur dann und wann muß ich einsehen, daß es gelegentlich unsinnig ist, sich mit jedermann in eine Diskussion zu begeben oder gar den Diskurs zu suchen im Sinne " rationaler Kommunikation". Das gilt mittlerweile für mich, wenn ich es mit engagierten , mit überzeugten Anhängern von Pegida und AFD zu tun habe -z.B. einen Diskurs zu versuchen über das fundamentale, über das unantastbare Postulat im Art. 1(1.)GG von der
    der unverletzliche und unveräußerlichen Würde aller Menschen. Gelegentlich gilt dann, jedenfalsl für mich, das, was der Volksmund meint, wenn er sagt: "Das sind Hopfen und Malz verloren".

    Klaus Lohmann,
    ich will Dich als einem insofern "Uneinsichtigen" mi diesem Beitrag nicht davon abzuhalten versuchen, unverdrossen und gelegentlich mit "verbaler Keule" gegen Alle und gegen Alles anzugehen, woran der "Modergeruch faschistischen oder nationalsozialistischer Gesinnung" zu haften scheint; im Gegenteil -meine Anerkennung dafür-, nicht trotz, sondern gerade deshalb, weil wir oftmals in Sachfragen nicht einer Meinung sind.

    2.
    Klaus Lohmann,
    was ich vorab für die Organisation Pegida, für die Partei AFD gesagt habe, gilt uneingeschränkt auch für Herrn Höcke. Seine Worte lassen auf eine Gesinnung schließen, die tief verwurzelt zu sein scheint in faschistichem-nationalsozialistischem Gedankengut. Es bringt nichts, gar nichts, mit Höcke, mit seinen Bewunderern eine Dikurs zu versuchen. Fanatisch einer Ideologie, einer Religion verhaftete Menschen sind einem von der Vernunft getragenen Diskurs nicht zugänglich, folglich auch dann nicht, wenn es um die Person Höcke geht.

    Auch auf Höcke bezogen gilt meine abschließende Bemerkung unter -1-.

    PS
    Was ich vorab gesagt habe hat -selbstverständlich – nichts damit zu tun, daß ein Diskurs geführt werden kann, darüber geführt werden und und folglich auch darüber geführt wird, wie Deutschland – "auf dem Boden seiner Verfassung stehend", dh. insbesondere unter Achtung des Postulates von der unantastbaren Würde aller Menschen, ganz konkret sich seiner Verantwortung zu stellen hat -als Staat, der seinem Wesen und seinem Zweck gemäß, primär seinen "Angehörigen", also den Staatsangehörigen verantwortlich ist, der sich aber darüberhinausgehend verantwortlich sieht gegenüber allen Menschen "ihrer unverletzlichenWürde wegen".
    Daraus folgt, daß "man" über manch konkrete Entscheidung streiten kann, ja in einer freiheitlichen Demokratie streiten muß -sh. u.a. die Disk. über die sog. Obergrenze, sh. die Dis. über verschärfte Grenzkontrollen, sh. die Gesamtproblematik der sog. Integrationspolitik mit ihrer verschiedenen Elementen -u.a.ihr Finanzierungsproblem-, sh die Disk. über ein Einwanderungsgesetz, sh. die Disk.
    über Pflichten/Verpflichtungen von Flüchtlingen, wenn sie sich dauernd in Deutschland aufhalten wollen u. mehr.
    Nur hat das Alles mit Pegida, mit AFD, mit Höcke nichts zu tun bzw. dieses Alles ist Pegida, ist AFD, ist Höcke "nicht zu eigen", es ist ihnen "wesensfremd".

  • #35
    Walter Stach

    Robin,
    ich gehe davon aus, daß die "Ereignisse in Köln" noch zu sehr umfangreichen, kontroversen
    Diskussionen führen werden , auch deshalb, weil sich Pegida, AFD, Höcke u.a. – auch die CSU?– sich ihrer zu bedienen wissen, um sie für ihre politischen Ziele zu nutzen (zu ge- bzw. zu mißbrauchen.)
    Warten wir ‚mal ab, was da alles festgestellt, erklärt, beschrieben, beschrien, beschworen, gefordert werden wird.

    (Ich habe z. B. derzeit kein Verständnis dafür, daß die Polizei in Köln nicht in der Lage war, diesen Gewaltakten am Silvesterabend Einhalt zu gebieten, obwohl angeblich eine "Hunderschaft" im Einsatz war. Aber, wie gesagt, da wird noch Sachaufklärung notwendig sein.)

    Deshalb hier nur kurz etwas zu Deiner Einlassung in Sachen "innere Sicherheit/Wohnungseinbrüche":

    1.
    Ich habe hier mehrfach aus ganz unterschiedlichen Gründen gemeint feststellen zu sollen, daß ein Staat, daß jeder Staat, wenn er sich selbst "als solchen" nicht n Frage stellen will, bei all seinen unterschiedlcihen Aufgaben und Staatszielen sich einem seiner Hauptzwecke, sich dem, was sein Wesen als Staat ausmacht, nicht entziehen darf , nämlich für die Sicherheit der Menschen sorgen zu müssen -für die Unverletztlichkeit ihres Lebens, ihrer Gesundheit, ihres Eigentums-.

    Wenn die Staatsangehörigen zunehmend den Eindruck gewinnen, gewinnen könnten, unser Staat sei sich dieser seiner existentiellen Pflicht nicht, nicht mehr hinreichend bewußt und käme der Erfüllung dieser seiner Pflicht nicht mehr "ausreichend" nach, dann stellt er sich selbst in Frage!!

    Leider, leider wurde und wird diese Selbstverständlchkeit einer staatlichen "Pflichtaufgabe"
    immer wieder -auch in Diisk. bei den Ruhrbaronen- in Frage gestellt, ja sogar als überholtes Staatsverständnis zurückgewiesen : "rückständig, überholt, illiberal, erzkonservativ oder ähnlich-".
    Robin,
    wenn folglich mein Staatsveständnis in diesem Sinne mehrheitlich als überholt angesehen wird, darf man dann in einem konkreten Falle das Versagen des Staates, wenn es um die Sicherheit von Leben und Gesundheit der Menschen geht, beklagen?

    2.
    Was ich vorab als meine hier einschlägigen grundsätzliche Meinung -‚mal wieder- vortragen habe, fand und findet seinen Niederschlag in meiner konkreten Meinung, nach der auf Bundes- und auf Landesebene ( und zwar seitens aller politische Verantwortung tragenden Parteien) dem Thema innere Sicherheit offenkundig nicht die Bedeutung zugemessen wrude, die ihr zuzukommen hat -sh.1-. Und das schlägt sich u.a. nieder in einer m.E. völlig unzureichenden Sach- und Personalausstattung aller Behörden, vor allem der Polizeibehörden, die "von Amtswegen" präventiv und repressiv der Sicherheit der Bürger verpflichtet sind.
    Wenn ich mich diesbezüglich in der Vergangenheit kritisch geäußert habe -auch in " meiner" SPD-, dann …
    sh. oben, abschließend zu -1-.

    Es ist für mich kontraproduktiv, wenn sich die Gesellschaft immer nur " an einem Einzelfall " abarbeitet, wenn es um die innere Sicherheit geht (sh. die Ereignisse in Köln, sh. aber auch die von Dir beklagte erschreckende Zunahme alltäglicher Eigentumsdelike), aber nicht bereit ist, dem Staat zuzubilligen, daß er für die innere Sicherheit der Menschen zuständig ist , und vom Staat einzufordern, daß er sich dieser Pflciht ohne Wenn und Aber stellt und sich nicht hinter "Haushaltsproblemen" zurückzuziehen darf, wenn es z.B. um die Ausstattung der Polizei mit den notwendigen Personal- und Sachmittel geht.

    Robin,
    ich befürchte, daß es über "Aufgeregtheiten" in Einzelfällen hinaus keine grundsätzlich anderer Einstellung von (Mehr)(Gesellschaft und Staat gibt, wenn es um das Thema "innere Sicherheit" geht.

    Robin,
    und noch Etwas:

    Wenn in einer Gesellschaft die Beachtung geltende Rechtes nur noch als Relikt " ewig Gestriger " gilt oder als "Naivität braver Bürger", dann darf man sich doch nicht wundern, wenn es im kleinen wie im großen immer wieder zu Rechtsverletzungen kommt. Es scheint doch leider gesellschaftlicher Konsens" zu sein, immer wieder Rechtsverletzungen zu rechtfertigen, zu entschuldiigen, je nachdem, wie man persönlich zur Rechtsverletzung steht, für wie belanglos oder für wie man belangreich man sie persönlichhält oder je nachdem, wie man persönlich zum Rechtsverletzter steht -sh.die alltäglichen Verletzungen geltenden Verkehrsrechtes, sh. die alltäglichen Verletzungen geltender Regeln zur Sauberkeit in den Städten, sh. die alltäglichen Eigentumsdelikte -u.a. in den Kaufhäusern, sh. die Selbstverständlichkeit von Verstoößen gegen steuerrechtlichen Normen ( "Kavaliersdelikte), sh. die Rechtsverstöße von VW, von DFB, von……, sh. die alltäglichen strafrechtlich durchaus relevanten Beleidiungen -u.a. "im Netz".

    "Law and order" -ja, Robin, nicht nur in Einzelfällen, sondern stets und überall -auf Bundesebene, in den Ländern, in den Kommune- und nicht nur im Großen, sondern beginnend im alltäglichen Leben.
    Robin,
    ich bin diesbezüglich offenkundig ein "radikaler Einzelkämpfer", der eine Meinung hat, damit aber an den Realitäten nichts ändern, jedoch gelegentlich daran erinnert, wo ‚ran es liegen könnte", dass…….

  • #36
    Daniel

    Klaus ist einfach nur ein nerviger Troll, der jede Diskussion auf sein niedriges Niveau zieht und sich dabei auch noch sakrosankt moralisch überlegen fühlt. Da schlägt wohl der dunning-kruger-Effekt zu. Ein Grund, warum eine aktive Beteiligung hier unattraktiv ist.

    Achja, die Zeichnung ist mal wieder nicht witzig. Höcke ist ein christlich-völkischer idiot, den offensichtlich selbst die meisten anderen völkisch-christlichen Spinner der afd peinlich finden. Soll das jetzt eine bahnbrechende Erkenntnis sein?

  • #37
    Klaus Lohmann

    @#34 Walter: Danke fürs Zur-Seite-stehen.
    Vielleicht hilft eine kleine Anekdote, meine Beharrlichkeit ein wenig zu verstehen: Ich habe in relativ jungen Jahren meine "popelige" ältere Verwandschaft gern und ausgiebig damit genervt, von ihnen Gründe für das Erstarken der Nazis kurz vor ihrer Machtergreifung erzählt zu bekommen, weil mich das damals aus Büchern und Schulstoff heraus stark emotionalisiert. Und fast *alle* haben mir unisono geantwortet, dass man die braune Brut eigentlich so richtig gar nicht habe kommen sehen, dass man die Uniform-Hohlköpfe in den Straßen eher ob ihrer geistigen Schlichtheit eher belächelt und beschimpft hatte und dass sich auch Niemand groß einen Kopp drum machte, was da an schlimmster Propaganda und judenfeindlichem Hass gebrüllt wurde, da damals jede gesellschaftlich-politische Gruppierung eigentlich immer irgendwas zu brüllen hatte.

    Und deswegen werde ich heut lieber zu viel, zu laut und zu derb kontra-kommentieren, als aus Ignoranz, Unwissen und Faulheit heraus einfach bequem meine Klappe zu halten.

  • #38
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Guck an, so verschieden sind da die Einschätzungen. So ein Troll, find ich ja eher, ist jemand, der irgendwo reinlatscht, sich nicht mal die Mühe macht zu verstehen, worum es geht (Karikaturen sind keine comedy), aber eh alles irgendwie doof findet und auch sonst nix beizutragen hat.

  • #39
    Klaus Lohmann

    @#35 Walter Stach: Die Kölner Polizei hat ja mittlerweile auch eingestanden, nach ihrer unrühmlich-unterirdischen "Performance" auf der Hogesa-Demo letzten Herbst jetzt *mal wieder* überhaupt keinen Plan von den eigentlichen Vorfällen gehabt zu haben (und sogar noch Neujahrsmorgen eine "Ganz normales Silvester, keine besonderen Vorkommnisse"-Meldung veröffentlichte): http://www.derwesten.de/region/live-koelns-buergermeisterin-nimmt-stellung-zu-uebergriffen-id11430787.html

    Deshalb sollte unser IM Jäger (Dortmund lässt grüßen) nun auch ganz gepflegt sein Plappermaul stoppen und sich aus dem peinlichen Öffentlichkeits-Geschwalle über "organisierte Kriminalität" raushalten, denn auch ihm ist es in den letzten Monaten nicht gelungen, den Sauhaufen Kölner Polizeipräsidium auszumisten, obwohl der stark gestiegene Anteil dieser Diebstahls-OK grad in Köln weithin und länger bekannt war.

    Wenn es als Tat nicht so erbärmlich wäre, müsste man eher schmunzeln über die jetzige Kehrtwende bei der Begründung der Hysterie über "massenweise" sexuelle Belästigungen, denn nun heißt es, die "Antanz"-Delikte der Taschendiebe mit Betätscheln der Bekleidung – um möglichst schnell an Geldbörsen zu gelangen – ist "natürlich AUCH" eine sexuelle Belästigung. Das habe man aber einigen Opfern in ersten Vernehmungen "erst näher erklären" müssen…

  • #40
    Klaus Lohmann

    @Daniel: Sei doch froh, dass Du hier zum ersten Mal in Deinem kleinen Leben überhaupt was mit Niveau kennengelernt hast;-)

  • #41
    kE

    Wir haben im Polizeidienst eine Digitalisierung, es liegen Videoaufnahmen vor, es gibt Internet-Fahndungen….

    Damit muss auch eine Produktivitätssteigerung verbunden sein, wie in vielen anderen Jobs auch.
    Hier immer nur auf fehlendes Personal zu verweisen, ist für mich nicht überzeugend. Datenabfragen etc. dauerten früher deutlich länger.

    In NRW gibt es viele hochrangige Polizisten, die vermutlich auch hochrangige Arbeit mache, d.h. sie verwalten etwas und entscheiden etwas. Solche Organisationen beschäftigen sich oft mehr mit sich selber als mit ihrer eigenen Aufgaben.
    Könnte das eine Erklärung sein, dass es immer wieder zu so groben Fehleinschätzungen kommt?

    Bayern ist deutlich erfolgreicher, die Polizei ist aber auch anders organisiert mit mehr Beamten im einfachen Dienst, und es gibt wenige Laissez-faire.

    Fehlen nicht ganz einfach Beamte, die ihre Revier kennen, die im Kontakt mit den Bürgern sind und die auch mal Eingreifen, wenn bspw. eine Horde Eltern den Nachwuchs mit dem großen Auto in die Einrichtung bringt und dabei so ziemlich alle Verkehrsregeln missachtet, die es gibt? In den USA steht der Sheriff vor den Schulen, wenn die Kinder dort sind.

    Seit der Loveparade 2010 und dem Wandel vom Innenminister im Polizeileitstand zu einer Person, die mit der Veranstaltung eigentlich gar nichts zu tun hat innerhalb von wenigen Stunden, habe ich gar kein Vertrauen zur politischen Leitung. Die Ereignisse und Entwicklungen der letzten Jahre haben mich immer wieder bekräftigt, dass meine Einschätzung richtig war.

  • #42
    Robin Patzwaldt

    @ke: Sehe ich ähnlich. Hier am Ort ist nachts in der Regel gar keine Polizei mehr vor Ort. Die Wache ist nur tagsüber besetzt, und dann auch nur spärlich. Ruft man die Polizei zur Hilfe, dann sitzt sie oft kilometerweit entfernt. Fehlende Ortskenntnisse und lange Anfahrtszeiten erschweren die Arbeit. Der eingeschlagene Weg hat viele Nachteile. Und auch ganz subjektiv hat man durch die zurückgehende Präsenz von Polizei am Ort, gerade auch nachts, ein größeres Unsicherheitsempfinden. Da nützt die Aktion ‚Riegel vor‘ eben auch nichts. Da wird die Verantwortung größtenteils nur einfach an die Bürger weitergereicht, wie ich befürchte, auch wenn es natürlich grundsätzlich immer sinnvoll ist sein Eigentum entsprechend gut zu sichern. Aber hier hat man oft das Gefühl das die Polizei auf dem Rückzug ist, der Bürger bei Sicherheitsfragen im Gegenzug aber ‚aufrüsten‘ soll. Spart dem Land halt Kosten. Aber macht das so wirklich Sinn im Interesse der Bürger?

  • #43
    abraxasrgb

    @ Walter Stach … Zum Thema geltendes Recht einfach mal wieder in das von Ihnen so geschätzte und ver(k)ehrte Grundgesetz schauen: Artikel 16a Abs. 2 😉

    Dann wären da noch diverse europäische Rechtsnormen (Dublin, Schengen), die die Bundesmutti mal eben "wegge-schafft" hat.

    Soweit zum Thema "verbindliche Rechtsprinzipien".

    @ all
    Der tourettige "Kasus Buhmann" mit dem Furor Teutonicus ist doch niedlich, nicht daran stören.
    Ich finde (s)eine unfreiwillige idiosynkratische Komik sehr amüsant.

    Es ist eigentlich logisch: Ein Linker kann, muss aber nicht dumm sein.

  • #44
    Arnold Voss

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-was-in-der-silvesternacht-am-bahnhof-geschah-a-1070625.html

  • #45
    Klaus Lohmann

    @#43: Sie können ja den 16a (2) kopiert alle drei Meter an unseren Grenzen auslegen, dann drehen die Flüchtlinge sicher und sofort um…. Auch immer wieder ein schöner Lacher hier.

    Der 16a (2) konkurriert in der Frage, was mit den hier Angekommenen nach Einzelfall-Prüfung und vorauss. Abschiebungsbescheid geschehen soll, mit Art. 33 GFK und Art. 3 der Europäischen
    Menschenrechtskonvention (EMRK), die beide im Art. 60 AufenthG umgesetzt wurden, was sich in einer faktischen Gleichstellung von Asylberechtigten und Flüchtlingen im neuen Zuwanderungsgesetz bemerkbar macht. Bleibt Merkel also in einem dieser Rechtsprinzipien "legal", wird sie automatisch andere Rechtsprinzipien zumindest teilweise verletzen. Trotzdem sind diese Rechtsprinzipien in ihrer Gestaltungskraft verbindlich und konkurrierende Gesetzgebung gibt es in jedem Rechtsstaat reichlich.

  • #46
    Klaus Lohmann

    @Arnold Voss: Richtig, SPON reiht sich auch mal wieder ins Revolverblatt-Geheule ein.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/koeln-oberbuergermeisterin-henriette-reker-gibt-verhaltenstipps-fuer-frauen-a-1070650.html

  • #47
    Klaus Lohmann

    Und nochmal: http://www1.wdr.de/themen/aktuell/koeln-uebergriffe-hauptbahnhof-krisentreffen-100.html

    "Die Zahl der Anzeigen stieg am Dienstag auf 90. Bei einem Viertel der Anzeigen handele es sich um sexuelle Übergriffe. Diese seien oft vorgenommen worden, um Diebstähle begehen zu können."

    Es handelt sich also weiterhin neben den vorsätzlichen Körperverletzungen durch Böller um eine – zugegebenermaßen recht große – Gruppe von Taschendieben, die mit dem schon länger bekannten "Antanztrick" oder anderen bekannten Methoden die große Mehrzahl der angezeigten Taten verübt hat – und nicht um eine Truppe von "1000 Migranten- oder Flüchtlings-Sexstraftätern mit Vergewaltigungspotential", wie es noch vor Kurzem fast überall der Tenor war und in den braunen Foren immer noch ist.

  • #48
    Helmut Junge

    @Lohmann, es sind nach Ihrer Darstellung, also am Silvesterabend auf den paar Quadratmetern Kölner Hauptbahnhof nur ein " viertel von neunzig", also weniger als 20 Frauen sexuell belästigt worden. Und das nicht etwa aus sexueller Lust, sondern als Taktik zum Stehlen. Das ist ja großartig! Denn das zeigt doch, wenn man Ihnen folgt, daß es sich um ein kleines und nicht um ein großes Problem handelt, wie Pegida wahrscheinlich behauptet.

    Ja, @Lohmann, mit dieser Aussage haben Sie absolut den Vogel abgeschossen.
    Mann, merken Sie gar nichts mehr?
    Aber bei jemanden, der das mit dem üblichen Verhalten im Karneval vergleicht, was selbst mir Karnevalsverächter nicht begreiflich ist, wundert mich das nicht.
    Denn so etwas kann sich nur jemand ausdenken, der sowohl den Karneval nicht mag, wie ich übrigens auch, aber zusätzlich heterogene Sexualität grundsätzlich für verabscheuenswürdig hält.
    Das erklärt vielleicht auch, warum sie keinen Verweis seitens von Feministinnen bekommen.
    Ich lerne da wohl nie aus, wie mir scheint.

  • #49
    Silke Zeidler Beitragsautor

    Na das stimmt allerdings. (Teils massive) sexuelle Belästigung wird nicht weniger schlimm, "nur" weil sie als Ablenkungsmanöver diente.

  • #50
    Klaus Lohmann

    @Helmut Junge: Es ist nicht "meine Darstellung", sondern News der Medien, hier die des WDR. Den entspr. Link werden Sie ja wohl noch alleine lesen können, oder?

    Und jetzt fangen Sie einfach mal zu denken an, bevor Ihnen der Schaum vorm Mund über den Kopf wächst. Wenn selbst die Kölner Polizei im TV sagt, man hätte einige Anzeiger der Straftaten bei deren Vernehmung erst darauf aufmerksam machen müssen, dass es sich bei den Diebstahl-Versuchen evt. *auch* um eine sexuelle Belästigung handeln kann, dann relativiert sich die Medien-Hetze über die angeblich organisierte Meute von 1000 ausländischen "Grabschern" ordentlich. Vor dieser Art Diebstahl in Menschenmengen warnt die Polizei übrigens seit Jahren für *alle* großen Events oder Menschenansammlungen.

    Welche Erklärung haben *Sie* denn dafür, dass nun Nazis in Foren ganz offen zu Gewalt gegen Ausländer in Köln aufrufen, während Politik und Medien Stück für Stück von der Räuberpistole wieder abrücken?

    Auch wenn Sie mir mal wieder Dinge in den Mund legen wollen, die ich so nicht geschrieben habe, werden Sie sowohl hier als auch anderswo nicht verhindern, dass ich journalistische Texte per Link verbreite, die maßlose Übertreibungen relativieren – siehe den Link in #25, der demonstriert, dass auch Andere so agieren.

  • #51
    Klaus Lohmann

    @Silke: Ich relativiere keine Straftaten mit sexueller Belästigung (s. meine obigen Kommentare #28 u. 39), sondern die reißerische, tendenziöse Berichterstattung darüber, die es anscheinend in Kauf nimmt, dass nun Mordaufrufe von Nazis gegen Ausländer die Foren und Blogs fluten.

  • #52
    Arnold Voss

    Menschen die ihre sexuellen Übermachtphantasien und den damit verbundenen Spaß als physisches Machtmittel zur totalen Verängstigung ihrer Raubopfer einsetzen, sind keine Diebe sondern sexuelle Gewaltstraftäter mit der Mentalität von Folterknechten. Geschieht das in der Gruppe, hat das mit "antanzen" einen Scheißdreck zu tun, bzw. ist die Pervertierung jede Art von Tanzanmache zur psychischen und physischen Gruppenfolter.

  • #53
    kE

    Es gab Terrordrohungen zu Silvester. Die Kölner Polizei inkl. Bundespolizei merkt nichts, hat im Vorfeld keine Kriminalität in dem Bereich unterbunden und war nicht in der Lage vor dem Dom und Bahnhof, also Bereiche, die in den Zeiten des Terrors durchaus Gefährdungspotenzial haben, diese Vorgänge zu bemerken.

    Sollen mir solche Behörden Sicherheit vermitteln? Soll ich mich auf diese Informationen verlassen?

    Dann kommen noch Verhaltenstipss für Frauen, nach den vielen Übergriffen auf Frauen. Willkommen in der Zeit, in der frau selbst Schuld war. Die Kommentare der "Pädagogen" verweisen ja auch darauf, wie es zu solchen Handlungen kommen kann und dass die Gesellschaft daran arbeiten muss. Das mag eine Erklärung sein, ich glaube aber an die Handlungsfreiheit von Menschen und erwarte von Menschen, dass die grundsätzlichen Regeln eingehalten werden. Wenn dies nicht der Fall ist, muss der Staat hart sanktionieren. Die erwähnten Länder Nordafrikas sind überwiegend Urlaubsländer, haben teilweise auch gute Werte bzgl. der Sicherheit (z.B. Marokko). Deshalb ist es auch sinnvoll, hier mit Ausweisungen bei Straftäter zu arbeiten.

    Was ist da in Köln los? Der WDR als Informationsquelle? Hier habe ich in letzter Zeit insbesondere in den Kommentaren oft gedacht , dass die Regierungssprecher der Landesregierung auf Sendung sind.

    Offen ist, warum diese Massentaten parallel stattfanden. Zufall? Gegenseitiges Hochschaukeln durch Informationsaustausch (Chat, Video)?

    Hier hilft nur saubere Polizeiarbeit und Informationspolitik, d.h. die Behörden müssen transparent sein. Nur so kann Vertrauen aufgebaut werden. Wenn dann solche Aussagen wie von der Polizei Kölns kommen, muss auch klar sein, dass dort sehr viel schief läuft. Das wissen wir aber schon von anderen Vorfällen, wo die Polizei auch die Situation falsch eingeschätzt hat.

    In Zeiten der sozialen Medien ist es nicht mehr Möglich, solche Vorfälle zu unterdrücken. Wenn Presse und Polizei nicht reagieren, bestimmen Gerüchte und Stimmungen das Geschehe. Das ist genau die Situation die Spaltungen der Gesellschaft und Radikalisierungen fördert.

    Wir brauchen in NRW und auch im Bund dringend "Trainerwechsel" im Bereich der Inneren Sicherheit, damit das verlorene Vertrauen wieder hergestellt werden kann.

    Auf Anfänge von Entwicklungen schauen:
    Ja. Dass meine Freiheit durch Kriminalität eingeschränkt wird, mag ich überhaupt nicht. Die einzelnen Punkt der Einschränkungen hatte ich im Vorfeld erläutert.

  • #54
    Helmut Junge

    @Klaus Lohmann, ich stimme dem Kommentar (52) von Arnold Voß im vollen Umfang zu.
    Der schrieb: "Menschen die ihre sexuellen Übermachtphantasien und den damit verbundenen Spaß als physisches Machtmittel zur totalen Verängstigung ihrer Raubopfer einsetzen, sind keine Diebe sondern sexuelle Gewaltstraftäter mit der Mentalität von Folterknechten. Geschieht das in der Gruppe, hat das mit "antanzen" einen Scheißdreck zu tun, bzw. ist die Pervertierung jede Art von Tanzanmache zur psychischen und physischen Gruppenfolter."
    Daraus resultiert m. A. einzig die Forderung nach Bestrafung der Täter und Verhinderung weiterer derartiger Straftaten. Das ist die einzige Antwort auf diese Art von Verbrechen. Jeder Kommentar, der als Relativierung angesehen werden könnte, oder auch so gemeint ist, bestärkt bei vielen Menschen in diesem Lande das Gefühl, daß solche Verbrechen von bestimmten Personengruppen, aus welchen Gründen auch immer, verschleiert, vertuscht werden sollen. Genau das aber führt dazu, daß es Pegida gelingen kann, Honig aus solchen Vorkommnissen zu saugen. Wenn die Behörden ihrer Aufgabe nachkommen, wird das nicht so, nicht in diesem Maße geschehen.
    Was hilft es also, die Angaben dieser Behörden argwöhnisch darauf abzutasten, ob sie nicht doch irgendwelche Ungereimtheiten enthalten? Welchen Zweck sollen solche umgedeuteten Erklärungsversuche erfüllen? Da ich mittlerweile einige solcher "Beweisführungen" gelesen habe, und auch ihre "linke" Herkunft kenne, denke ich, daß sie aus zwei Gründen entstehen. Einmal ist es wegen der Erschütterung eines schon lange bestehenden Weltbildes, daß von einigen Linken krampfhaft verteidigt wird, und zum Anderen ist es der Versuch, eine Antwort auf die maßlose Übertreibungen von Pegida und Konsorten zu formulieren.
    Das Problem dabei ist aber, daß solche Versuche von der Forderung nach sofortiger Strafverfolgung ablenken, ja diese als fragwürdig darstellen zu lassen. So wirken sie jedenfalls auf alle, die mit dem speziellen "linken" Selbstbewußtsein nichts am Hut haben.
    Soviel als Erklärung meiner Position.
    Und Sie, Herr Lohmann haben relativiert, obwohl Sie das nicht wissen wollen.
    Nehmen Sie mal Ihre Antwort im Kommentar 15 auf @Heikes Frage " "Hätten sich deutsche Männer so gegenüber ausländischen Frauen verhalten wäre schon Staatskrise."
    Sie schreiben da:
    "Nein, dann wäre Karneval, Schützenfest, Heimspiel, Weinfest oder – eben – Silvester. "
    Mit diesem Satz relativieren Sie aber diese Straftat.
    ODER NICHT?

  • #55
    bob hope

    Um noch einmal auf den Topic zurück zu kommen. Ich glaube, dass das, was an Silvester passiert ist, genau das ist, was Höcke mit "wir brauchen mehr Männlichkeit" meint. Dass ausgerechnet die neuen und alten Rechten, die Jünger von Sarrazin und Pirincci, die Wähler der AfD und Marschierer in Pegidas Namen sich zu Verteidigern des "schwachen Geschlechts" und zu Kämpfern für Emanzipation und Selbstbestimmung der Frau aufschwingen, ist absurd aber gehört zum Programm. In Wahrheit hätten nicht wenige von ihnen liebend gerne selbst mitgemacht bei den sexuellen Übergriffen. Schließlich gehört das "deutsche Weib" immer noch dem deutschen Manne, dem "natürlichen" Oberhaupt der Familie und Statthalter der Nation. Klaus Theweleit hat in seinem Buch "Männerphantasien" übrigens vor 40 Jahren den Korpsgeist analysiert, der nicht nur die Höckes dieser Welt gut beschreibt, sondern der auch zeigt, dass sie sich kaum von den religiösen Fundmentalisten unterscheiden. Der antiweibliche Geschlechterkampf gegen alles, was die patriarchale Ordnung bedroht, ist beiden gleich wichtig.

  • #56
    Walter Stach

    -43-

    1.
    Ich bin der Auffassung, daß die Bundesregierung bezogen auf Art. 16(2)GG n i c h t verfassungswidrig gehandelt hat bzw. ihr verfassungswidriges Unterlassen zuzurechnen ist.
    Über das Handeln, das Unterlassen aller (!!) europäischer Regierungen bezogen auf die sog. Schengen- und Duplin-Abkommen (Verträge?) ließe sich streiten, aber………..
    -die "Rechtslage" erscheint mir nicht zweifelsfrei-
    -es geht hier weniger um das Einhalten von Normen, sondern um die Frage eines politischen Konsens zwischen den europäischen Staaten, und wenn der nicht, nicht mehr besteht, läßt sich der unter Berufung auf Normen nicht widerherstellen.
    – Zudem fehlt es an hinreichenden Sanktionsmöglichkeiten/ an einem hinreichenden Sanktionswillen, falls hier -durch wen?-verbindlich festgestellt werden sollte, daß die Bundesregierung geltendes europäisches Recht verletzt hat. Eine Erklärung von Herrn Orban reicht da nicht. Und solange in der Realität mit einer Sanktion bei Rechtsverstößen nicht zwingend zu rechnen ist, ist die Rechtsnorm faktisch keine.

    2.
    Im übrigen:
    Der Hinweis auf die vorgebliche Nichteinhaltung von Rechtsnormen durch andere -hier durch die Bundesregierung- ändert nichts an dem, was ich meinte, grundsätzlich "beklagen" zu sollen, sondern wäre ggfls. eine Bestätigung dessen.
    Zudem ist es "typisch", wenn es um Rechtsverletzungen geht, stets auf Andere zu verweisen, die sich auch nicht…………….! Und exakt das ist ein Teil unseres Problemes -sh.z.B. die Diskussion über den Straftäter Höness -"……..haben ja andere auch"!

    Mich überrascht es nicht, daß sich niemand -auch nicht in der Disk. hier bei den Ruhrbaronen- mit dem Wesentlichen meiner Gedanken zum Thema "Geltendes Recht, seine Achtung, seine ,Beachtung,, seine Durchsetzung" unter dem Aspekt befaßt, ob einschlägige Mängel mittlerweile als kennzeichnend für unsere Gesellschaft gelten könnten und welche Folgen das für den "gesamtgesellschaftlichen Zustand" hat bzw. haben wird.
    Verständnis vom Wesen des Rechtes, von der Bedeutung einer Rechtsordnung für das Zusammenleben der Menschen in jeder menschlichen Gemeinschaft………..-fehlt das ‚was in unserer Gesellschaft?

    Ich weiß, und ich habe das in meinem Beitrag -35-benannt, daß diese meine Gedanken "auf taube Ohren stoßen" und erspare mir deshalb, sie zu vertiefen.
    Ich frage mich allerdings, warum das so ist.

    PS
    Ich bin weder ein Verehrer und schon gar nicht ein Verkehrer des GG, sondern ein Staatsbürger, der sich den wesentlichen Normen des GG verpflcihtet fühlt, also jemand, der sich "verfassungs-/rechtstreu" zu verhalten versucht, und das geschieht zudem in der Überzeugung,, daß unsere Verfassung in ihren wesentlichen Normen im weltweiten Vergleich vorbildlich ist, jedenfalls für denjenigen, der sich zu den Menschenrechten bekennt und für den die Prinzipien einer freiheitlich-demokratischen staatlichen Grundordnung alternativlos sind -bei allen ihren Schwächen und Mängeln im politischen Alltag-. Und -selbstverständlich- läßt sich über die Auslegung einer einzelnen Verfassungsnorm -hier z.B. über Art. 16(2)GG- trefflich streiten, ggfls. vor dem BVerfG, im übrigen m.E. ebenfalls eine weltweit vorbildiche Einrichtung!

    Und noch eines -provokant?- nachgefragt:
    Wie reagieren Viele von denen -Medien einbezogen-, die jetzt – naheliegend und verständlicherweise-die eklatanten Rechtsverstöße in Köln beklagen, die zudem jetzt mangelhaften Verhalten der Polizei anklagenbeklagen, wenn es zu Rechtsverstößen kommt, durch sie selbst, durch ihnen z.B. in der Gesinnung nahestehende Dritte, und wenn dann Polizei/Staatsanwaltschaft/die Strafgerichtsbarkeit konsequent, ohne Wenn und Aber ihren Pflichten nachkommen -präventiv und repressiv? ‚Mal darüber nachzudenken, war mein Anliegen, nicht etwa, wie man mir böswillig unterstellen könnte, um von den in jeder Hinsicht erschreckenden Ereignissen in Köln abzulenken, auf die bezogen es für mich immer noch gewaltige Lücken im sog. Sachverhalt gibt -bezogen auf die Täter, bezogen auf das Tun/Unterlassen der Polizei.

  • #57
    mike

    klausi Lohmann der sozialromantiker mit der knallroten brille relativiert hier sexuelle übergriffe.er glaubt tatsächlich das wäre eine Räuberpistole.na dann warten wir mal ab wie sich das ganze entwickelt.die ganze aktion passt nicht in ihr wir sind alle freunde Weltbild.sie sind zum lachen, immer witzig der klausi.

  • #58
    Klaus Lohmann

    @#54 Helmut Junge: Nochmal – ich versuche nichts Anderes, als die medial-hetzerische Berichterstattung über weißgott verabscheuungswürdige Strattaten auf ein Maß, welches *nicht* Simplifizierung, tendenziöse Berichte, Verdummung der Rezipienten und Aufstachelung zu blindem Fremdenhass im Netz zur Folge hat, zu relativieren. Damit stehe ich auch nicht allein, wie Ihnen z.B. das Prinzessinnenblog demonstriert.

    Wenn selbst heute noch n-tv in seinen Beiträgen die Argumentationskette "1000 männliche Angreifer aus Nordafrika/Arabischem Raum -> sexuelle Übergriffe -> 90 Strafanzeigen" ohne die mittlerweile bekannten Details und faktisch notwendigen Differenzierungen, insbesondere über die Anzahl der von der Polizei schon am Tattag benannten "40 – 50 einschlägig bekannte Diebstahls-Straftäter" und die Anzahl der Strafanzeigen wg. sexueller Belästigung, absondert, so ist das nicht nur in meinen Augen eine manipulative Berichterstattung, über deren gewalttätige Konsequenzen wir noch nichts wissen.

    *Jede* sexuelle Straftat ist eine verabscheuungswürdige Straftat zuviel. Die mediale Empörung darüber darf aber nicht als "Transportmittel" ausländerfeindlicher Ressentiments, Vorurteile und Fakten-Verwässerung führen, die dann wieder von den Nazis als "Argumentation" für ihren Rassen- und Ausländerhass genutzt werden.

    Womit wir wieder beim Ausgangspunkt dieses Threads, beim AfD-Rassisten Bernd Höcke wären (wie "bob hope" hier vorhin sehr schön kommentierte).

  • #59
  • #60
    Klaus Lohmann

    @mike: Um es innerhalb Deiner schriftstellerischen Schlichtheit zu beantworten: Du mich auch.

  • #61
    Thomas Weigle

    Was@Robin, die Sache mit den Einbrüchen angeht, so liegt Halle noch in der Provinz. Das wird so nicht bleiben, denn bei uns wird gerade die A33 gebaut und anlässlich der Bekanntgabe der neuesten Zahlen in Sachen Einbruch wurden dieser Tage die Bewohner längs der zu bauenden Autobahn darauf eingestimmt, dass mit Fertigstellung der A33 mit steigenden Einbruchszahlen zu rechnen ist. Das ist gewiss in Hinblick auf die Tätigkeit von organisierten Einbruchsbanden längs der A2 kein Blick in die Kristallkugel, eher Ausdruck der Hilflosigkeit der Strafverfolgungsbehörden angesichts dieser Kriminalität.

  • #62
    Walter Stach

    Ich habe Klaus Lohmann nicht als Relativerer verstanden, sondern als jemand, der Grund dafür zu haben scheint, ‚mal wieder darauf aufmerksam zu machen, wie im sog. Medienzeitalter, wie in der Zeit sich überschlagender Informationen und Kommunikatione via Internet, ein erschreckend, schreckliches Geschehen gebraucht -oder mißbraucht? wird, genutzt -oder benutzt?- wird, um "Auflage zu machen", um die "Einschaltquoten" zu erhöhen, um sattsam bekannten Vorurteilen Nahrung zu geben, um Schuld festzulegen und um Schuldige auszumachen, weil es nach dem eigenen Weltbild " ja gar nicht anders sein kann" , aber auch, um sich schon jetzt -sh.Polizeipräsident in Koln- zu exkulpieren.

    Etwas mehr Nachdenklichkeit über Ursachen und Folgen des Geschehens?

    Etwas mehr Geduld, wenn es um die lückenlose Aufklärung des Sachverhaltes geht -bezogen auf die Täter, bezogen auf das Tun/Unterlassen der Polizei mit der Folge, das verbale"Fallbeil" über den Köpfen der Polizei "bis auf Weiteres" stecken zu lassen?

    Leider gehört es zu den Gepflogenheiten unserer Gesellschaft, daß "morgen" dieses Geschehen weitestgehend das mediale Interesse verlieren wird und die Nachdenklichkeit bei den meisten Menschen, falls von einer solchen überhaupt geredet werden darf, sich mit anderen Geschehnissen befassen wird.
    Ich habe anhand eines Beispieles -Recht, Rechtsordnung, Rechtsverständnis-versucht darzulegen, daß ein solches erschreckendes Geschehen mit dazu beitragen könnte, über "Grundsätze, Grundlagen, Grundbedinungen " für ein weitestgehend friedliches, gewaltfreies Miteinander der Menschen in Deutschland nachzudenken.
    Das wird nicht geschehen. Ich nenne ein Beispiel als Begründung für diese Feststellung, nämlich den NSU-Prozess und damit die 12 NSU-Morde!!

    Seinerzeit gab es im Zusammenhang mit der Prozesseröffnung einen heftigen Journalisten-Streit über die Platz"zuweisungen" im Gerichtssaal, es gab darüber tagelange Berichte in den Medien, es gab dann zunächst tagtäglich Berichte in den Medien -weniger über die rassistisch motivierten Morde des NSU , über ihre möglichen Ursachen, mehr über die Person Tschäpe-, es gab m.E. zugleich eine für mich erschrekchende Gleichgültigkeit in der Mehrheitsgesellschaft gegenüber der Tatsache von 12 rassistisch motivierten Morden.
    Und heute?
    Gelegentlich wird über die Prozess-Taktik von Frau Tschäpe informiert und diskutiert. Der Fakt der 12 rassistisch motivierter Morde in Deutschland durch Deutsche scheint aus dem Bewußtsein der Menschen in Deutschland gänzlich verschwunden zu sein, nicht nur , aber auch deswegen, weil das dem medialen Geschäft nichts nutzt -vielleicht sogar schadet?

    Warum weise ich darauf hin?
    So "tickt" unsere Gesellschaft und so tickt sie folglich auch bezogen auf die Geschehnisse in Köln!
    "Bestenfalls, schlechtestenfalls" werden die Geschehnisse in den nächsten Monate noch deshalb mediale Erwähnung finden, wenn Pegida, AFD, CSU und andere versuchen werden, sie für ihre politischen Interessen nutzbar zu machen.

    PS
    So nebenbei angemerkt:
    Ich denke darüber nach
    (angesichts des U-Bahnneubau-Einsturzes in Köln, angesichts der für mich unbegreiflichen mehrfachen Mängel bei den Kommunalwahlen (OB-Wahl) in Köln, angesichts der jetzt anstehenden Nachfragen zum Tun/Unterlassen der Polizeibehörde u.ä. mehr),

    ob in Köln l das "Besorgen der öffentlichen Angelegenheiten", ob die Besorgnis der Verantwortlichen für das bonum commune generell " irgendwie in eine Schieflage " geraten sein könnte.
    Nur darüber detailiert nachzudenken ist nicht "mein Bier", sondern das der Kölner.

  • #63
    Helmut Junge

    @Klaus Lohmann, die Antwort auf meine Frage bzgl. Ihres Vergleichs dieser Straftat mit dem Karneval in Kommentar 15 haben Sie offenbar vergessen.
    Ich habe den Artikel im Prinzessinnenblog gelesen und Sie wegen Ihrer, von dort übernommenen Ansicht gescholten, weil Sie hier im Thread diskutieren, die Autorin des Prinzessinnenblogs zumindest namentlich bisher nicht. Die wird sicher bald hier Artikel veröffentlichen, und dann werden wir sehen, wie die Diskussion mit ihr abläuft. Ich bin da ganz zuversichtlich, daß ich mit ihr besser diskutieren kann, als mit Ihnen.
    Es gibt eben Wege, die in die falsche Richtung führen, auch wenn es anders gemeint ist. Und wenn jemand wirklich eine positive Absicht hat, läßt sich mit dieser Person auch über den Weg zum erwünschten Ziel diskutieren. Das ist bei Leuten, die eigentlich nur ihr eigenes Ego befriedigen wollen, prinzipiell nie der Fall, weil die sich niemals zurücknehmen können. Und falls Sie mich fragen würden, wie ich Ihre Kommentare einschätze, würde ich Ihnen auch sagen, daß ich Ihnen die, in den letzten 1 bis 2 Jahre von Ihnen gezeigte linke Position nicht wirklich abnehme, weil Sie früher unter anderem Blickwinkel diskutiert hatten. Ich könnte Ihre älteren Kommentare heraussuchen. Aber das ist mir die Zeit nicht wert, ist auch nur meine persönliche Einschätzung und würde auch bei Ihnen nichts bewirken, wie die fehlende Antwort auf den oben angesprochenen Karnevalsvergleich zeigt.
    Was die von Ihnen bei mir vermutete Wutschäumerei in Kommentar 50 betrifft, überrascht mich Ihre Feinfühligkeit in eigener Sache. Ich möchte gar nicht anfangen zu zählen, wieviele gute Kommentatoren Sie mit Ihren rüden Angriffen schon endgültig aus den Ruhrbaronen vergrault haben. Einen davon habe ich nach einer solchen Attacke persönlich kennengelernt, weil der sich an mich gewandt hatte. Sie haben sich bezüglich @Der, der auszog bis heute nicht entschuldigt. Ich vermisse seine Kommentare als gelernter Historiker sehr. Dagegen haben Sie andere Kommentatoren mit dickerem Fell, obwohl wahrscheinlich echte Nazis, nicht loswerden können. So sehe ich Ihre Bilanz. Wer Nazi ist, aber ein dickes Fell hat, diskutiert hier weiter, bis die Administration sie sperrt. Nur die sensiblen Nichtnazis, die gehen sofort, wenn sie so angepißt werden.

  • #64
    Klaus Lohmann

    @Helmut Junge: Sie können auch jetzt schon mit der Prinzessinnenblog-Autorin auf deren Blog diskutieren, wenn Sie meinen, da klappt Irgendwas besser als hier. Geht ganz einfach über die *dortige* Kommentarfunktion. Und Sie werden sicherlich auch in anderen Blogs sehr ausführliche Threads mit historischem Inhalt entdecken. Wie und warum Sie "meine Bilanz" aufstellen, ist für mich nicht maßgeblich, wenn ich für mich interessante Themen hier weiter diskutiere – auch mit Ihnen.

    Mit meiner Meinung zu Gewalt und Übergriffe gegen Frauen *auch* beim Karneval oder Oktoberfest stehe ich übrigens aktuell wohl nicht ganz allein, wie Sie mir zu unterstellen versuchen: http://www.report-k.de/Koeln/Koelnaktuell/Demo-gegen-Gewalt-gegen-Frauen-in-Koeln-52880

    Und PS: Dass ich hier in der großen Mehrheit "linke" Positionen vertrete, liegt wohl eher an einer verengten Sichtweise des Rezipienten – evt. deshalb, weil ich mich nach Meinung einer Minderheit von Law+Order-Vertretern hier zu wenig pauschal auf deren Seite schlage? Egal – ich bin weder "links" noch "rechts" gestrickt und muss das auch nicht sein, um weiter meine Meinung zu vertreten.

  • #65
    Nansy

    @Helmut Junge #52
    Zitat: "Ich möchte gar nicht anfangen zu zählen, wieviele gute Kommentatoren Sie mit Ihren rüden Angriffen schon endgültig aus den Ruhrbaronen vergrault haben."

    Gut, dass das jemand mal anspricht – mir geht es eigentlich ähnlich, ohne dass ich mir anmaßen will, ein "guter" Kommentator zu sein. Auch wenn Herr Lohmann unter #20 auf meinen Kommentar sachlich nachgefragt hat und ich eigentlich gerne darauf geantwortet hätte – irgendwann sagt man sich: nee, lass das mal, du bekommst doch nur eine der üblichen rüden Abfuhren.
    Eine offene Gesprächskultur bei den Ruhrbaronen, auch wenn man sich mal fetzt, ist was Schönes. Ständiges Anschießen von Kommentatoren im rüden Ton verdirbt die Lust an der Diskussion – nicht nur bei sensiblen Zeitgenossen…

  • #66
    Klaus Lohmann

    @Nansy: Ja. Ist mir aber für die braunen Gelegenheits-Rumtreiber ala "Gerd", "mike" oder "Dennis" hier völlig piep, wenn die die Hitze in der Küche nicht aushalten.

  • #67
    Daniel

    Natürlich Klausi, immer die gleiche Unterstellungen: alle, die ihren wirren Müll nicht vollumfänglich nachvollziehen können, ist braun, hat kein Niveau, sympathisiert mit der afd/Npd oder versteht die Zusammenhänge nicht.
    Ein frustrierter Opa eben, der die Welt nicht mehr versteht. An Stelle der Blog-Betreiber würde ich mich aber nicht darüber freuen, dass ein solcher Troll die Diskussion hier bestimmt.

  • #68
    Helmut Junge

    @Nansy (54), natürlich freue ich mich über Ihre Zustimmung zu meinem Kommentar 52,
    allerdings glaube ich mittlerweile, daß dieser Lohmannsche Ton im Bereich Sport kaum noch auffällt. Und da Klaus Lohmann dort häufig kommentiert, macht er vielleicht nicht den not wendigen Unterschied, wenn er im Bereich Politik kommentiert. Der erwartete Stil in der Politik ist eben gehobener als im Fußballjargon. Klaus Lohmann ist das vermutlich nicht bewußt.
    Das wäre doch die Erklärung für seine Ausfälle!
    Damit verabschiede ich mich aber endgültig aus dem ernsten Teil dieses Threads.

  • #69
    Thomas Weigle

    Ähemm @ Helmut Junge, auch unter den meisten Fußballfans herrscht ein durchaus ziviler Ton vor, was gegenseitiges Hämen, vor allen an Montagen, am Arbeitsplatz durchaus nicht ausschließt, sondern dazu gehört. Ansonsten volle Zustimmung zu Deinen Beiträgen.

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