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Urlaubsansprüche und Vorlieben beim Reisen verschiedener Nationen

In den Urlaub zieht es die unterschiedlichen Nationen regelmäßig, schließlich benötigt jeder mal eine kleine Auszeit vom Alltagsstress. Große Unterschiede gibt es hier beim Urlaubsanspruch und auch Faktoren wie Reiseziel, Zeitpunkt sowie die Wahl der Verkehrsmittel zur Anreise sind verschieden.

Das Reiseportal Expedia hat eine Umfrage zu den Vorlieben verschiedener Länder durchgeführt, um deren Unterschiede beim Urlaub zu verdeutlichen.

Europäer haben die meisten Urlaubstage

Die Europäer liegen ganz weit vorne im weltweiten Vergleich, was die Anzahl der Urlaubstage angeht. 25 bis 30 Tage stehen hier zur Verfügung, um eine längere Reise oder einen Kurztrip auf die Beine zu stellen. Und die Aussicht auf Urlaub scheint sehr verlockend, denn etwa 10 % der Europäer wollen im aktuellen Jahr mehr Urlaubstage beantragen als noch 2012.

Ausgedehnte Ferien sind in Asien dagegen eher ein Fremdwort. Wer in Südkorea oder Taiwan lebt, hat lediglich 10 Urlaubstage im Jahr zur Verfügung. Die Japaner lassen zusammen mit den Italienern die meisten Urlaubstage ungenutzt. Gründe dafür gibt es einige. So können die Urlaubstage zum Beispiel gesammelt werden, um länger am Stück verreisen zu können. Ebenso spielt das Urlaubsbudget eine Rolle oder der eigentlich herbeigesehnte Urlaub muss verschoben werden, weil er sich nicht mit den freien Tagen des Partners abstimmen lässt.

Verzicht auf Urlaubstage?

Europäer sind auch diejenigen, die am wenigsten bereit sind, auf ihren Urlaub zu verzichten. Lediglich 37 % würden Urlaubstage ungenutzt verstreichen lassen, während es weltweit 52 % sind. Auch was das Abschalten im Urlaub betrifft, hat jede Nation so ihre ganz speziellen Eigenarten. Nicht jedem fällt es leicht, die freien Tage auch wirklich nur für das persönliche Vergnügen zu nutzen. So liegen die Brasilianer zwar an der Spitze, was die Höhe der Urlaubstage angeht (30 pro Jahr), haben aber auch den Ruf, diese nicht immer ganz vom Arbeitsalltag trennen zu können. 66 % der brasilianischen Urlauber rufen auf der Arbeit an oder checken regelmäßig ihre E-Mails.

Urlauben, egal was kommt

Wenn es um den verdienten Urlaub geht, sind die Deutschen kaum zu Kompromissen bereit. Auch eine instabile Wirtschaftslage verdirbt hier nicht die Vorfreude auf die Ferien. Und lediglich 14 % der Deutschen würden aufgrund der persönlichen finanziellen Situation auf ihren Urlaub verzichten. Gespart wird lieber an anderer Stelle.

Wer so viel reist, entwickelt auch bestimmte Vorlieben, was die jeweiligen Reiseziele angeht. Bei den Deutschen steht Strandurlaub an erster Stelle. Sonne und Meer sind für viele unverzichtbar für den Traumurlaub. Platz zwei geht an den Romantik- oder Aktivurlaub, gefolgt von einem Städtetrip auf Platz drei.

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