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VfL Bochum: Erhan Mašović kommt vom FC Brügge

Foto: Tim Kramer/VfL Bochum 1848

Der VfL Bochum 1848 präsentiert den nächsten Neuzugang: Erhan Mašović wechselt vom belgischen Meister FC Brügge an die Castroper Straße. Der 21-jährige Serbe, Kapitän der U21-Nationalmannschaft, kostet keine Ablöse und hat einen Vertrag unterschrieben, der bis zum 30.06.2023 datiert ist.

Begonnen hat die Karriere von Erhan Mašović beim Belgrader Club FK Čukarički, dem er von 2013 bis 2017 angehörte. Der 1,89 m große Defensivakteur durchlief von der U16 bis zur U21 sämtliche serbische Nationalmannschaften, bereits als 18-Jähriger gab er sein Debüt in der U21. Seinen ersten Profi-Einsatz im Dress des FK Čukarički absolvierte er noch früher, im Alter von 17 Jahren. 2017 erfolgte der Wechsel nach Belgien, zum Top-Club FC Brügge. In seiner ersten Saison in West-Flandern wurde der FC zwar Meister, Mašović blieb jedoch ohne Einsatz. Brügge verlieh ihn in den folgenden Spielzeiten zweimal, zunächst an den AS Trenčìn aus der Slowakei, vergangene Saison an den dänischen Erstligisten AC Horsens. Insgesamt konnte Mašović bislang in Serbien, der Slowakei und in Dänemark 62 Erstligaspiele bestreiten, hinzu kommen drei Partien in der Europa-League-Qualifikation für Čukarički und Trenčìn.

Sebastian Schindzielorz, Geschäftsführer/Sport des VfL Bochum 1848: „Erhan Mašović ist ein entwicklungsfähiger Spieler, der trotz seines jungen Alters schon einiges an internationaler Erfahrung gesammelt hat. Er kann variabel eingesetzt werden, sowohl als Innenverteidiger als auch im defensiven Mittelfeld. Als Kapitän der serbischen U21 hat er zudem gelernt, mit Verantwortung umzugehen. Insgesamt also ein hochinteressanter Spieler, der unsere Gruppe bereichern wird.”

Erhan Mašović, der aufgrund des Wechsels die kommenden U21-Länderspiele gegen Polen und Estland abgesagt hat, freut sich sehr auf die kommenden Wochen: „Ich bin sehr glücklich, dass der Wechsel zum VfL Bochum geklappt hat. Die 2. Bundesliga hat ein hohes Niveau, es wird eine interessante Herausforderung. Zunächst einmal möchte ich meine neuen Teamkameraden besser kennen lernen, die Spielphilosophie und natürlich den Verein an sich. Deshalb habe ich auch darum gebeten, nicht zur U21-Nationalmannschaft reisen zu müssen.“

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