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Vom Bergbau lernen heißt sichern lernen – heute ein Blick in die FAZ

Andreas Rossmann, sehr landeskundiger NRW-Korrespondent für das Feuilleton der FAZ, leitet aus dem Einsturz des Kölner Stadtarchives, der die abgewandelte Form eines U-Bahn-Unglückes war, aufschlussreiche Lehren ab. Wäre nämlich der öffentliche Tiefbau nach den gleichen Spielregeln organisiert wie der Bergbau, wäre es zumindest nicht zu der organisierten Unverantwortlichkeit gekommen, die der schockierten Kölner Öffentlichkeit auf der Nase rumtanzte. Rossmanns Analyse hier.

 

Andreas Rossmann, sehr landeskundiger NRW-Korrespondent für das Feuilleton der FAZ, leitet aus dem Einsturz des Kölner Stadtarchives, der die abgewandelte Form eines U-Bahn-Unglückes war, aufschlussreiche Lehren ab. Wäre nämlich der öffentliche Tiefbau nach den gleichen Spielregeln organisiert wie der Bergbau, wäre es zumindest nicht zu der organisierten Unverantwortlichkeit gekommen, die der schockierten Kölner Öffentlichkeit auf der Nase rumtanzte. Rossmanns Analyse hier.

 

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Ein Kommentar zu “Vom Bergbau lernen heißt sichern lernen – heute ein Blick in die FAZ

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    Klaus

    Rossmann liegt gewiss nicht daneben, wenn er die hierarchische Sicherheits-Organisation des Bergbaus und die fahrlässige Ausführung im Tiefbau gegeneinander hält und dabei konstatiert, dass der Bergbau dabei einen erheblich höheren Anspruch als auch eine erheblich grössere Sicherheit zu haben scheint. Aber, lieber Martin, gehört Herr Rossmann sicherlich nicht zu jenen, die sich als Betroffene in Bergschadensangelegenheiten mit der Ruhrkohle AG und den zuständigen Bergämtern auseinandersetzen mussten. Wenn der gemeine Hausbesitzer sich mit der RAG um die Durchsetzung seiner Interessen stritt, hat das “Bergamt” gemeinhin die Interessen der Industrie betrieben. – Ausnahmen gab es hier und da… doch sicher ist, dass die deutsche Kohleindustrie immer schon eine so grosse Nähe zu Landes- und Bundesbehörden hatte, dass es von aussen schwer war die Parteien noch auseinanderzuhalten… und da sind wir dann wieder beim Vergleich mit dem Kölner Klüngel…

    Wie ist eigentlich die Geschichte des Wattenscheider Lochs vor ein paar Jahren ausgegangen?

    Übrigens, von einem Journalisten, dem du “Landeskunde” unterstellst, darf ich erwarten, daß er einen “Schacht” (vulgo: ein vertikal angelegter Hohlraum oder auch “ein tiefes Loch” in der Erde, wie zB. bei einem Aufzug) von einer “Strecke” (vulgo: ein horizontal angelegter Hohlraum -> wie zB. bei der U-Bahn) unterscheiden kann… Flöze und Strebe sind dann schon wieder Fachbegrifflichkeiten… 😉

    Glückauf aus Dortmund!
    Klaus

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