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Sabine von der Beck führt Grünen-Liste an – Ruhrgebiets-Gegnerin auf Platz 3

Die Grünen haben Ihre Liste für das Ruhrparlament aufgestellt.

Sabine von der Beck (Kreis Recklinghausen und auf dem Foto) sowie Martin Tönnes (Dortmund) führen die Liste der Grünen für das Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr an. So bestimmten es die Landesdelegierten von 15 Kreisverbänden aus dem Ruhrgebiet auf einem Teil-Parteitag.

Auf Platz drei folgt Christel Winterberg, die sich massiv für den Austritt des Kreises Wesel aus dem RVR stark gemacht hat.

Hier der Rest der Liste: Sabine von der Beck Herbert Goldmann (Kreis Unna), Dorothea Schulte (Herne) Jörg Obereiner (Ennepe-Ruhr-Kreis), Claudia Leiße  (Duisburg),  Mehrdad Mostofizadeh  (Essen), Regina Wittmann  (Oberhausen), Wolfgang Cordes (Bochum), Sigrid Lange ( Bottrop), Hubert Niehoff  (Mülheim), Susanne Dippel (Ennepe-Ruhr-Kreis), Rüdiger Ludwig (Hagen), Mario Herrmann (Kreis Recklinghausen), Dr. Carsten Grüneberg (Hamm), Peter Saatkamp (Gelsenkirchen).

Die Grünen haben Ihre Liste für das Ruhrparlament aufgestellt.

Sabine von der Beck (Kreis Recklinghausen und auf dem Foto) sowie Martin Tönnes (Dortmund) führen die Liste der Grünen für das Ruhrparlament des Regionalverbandes Ruhr an. So bestimmten es die Landesdelegierten von 15 Kreisverbänden aus dem Ruhrgebiet auf einem Teil-Parteitag.

Auf Platz drei folgt Christel Winterberg, die sich massiv für den Austritt des Kreises Wesel aus dem RVR stark gemacht hat.

Hier der Rest der Liste: Sabine von der Beck Herbert Goldmann (Kreis Unna), Dorothea Schulte (Herne) Jörg Obereiner (Ennepe-Ruhr-Kreis), Claudia Leiße  (Duisburg),  Mehrdad Mostofizadeh  (Essen), Regina Wittmann  (Oberhausen), Wolfgang Cordes (Bochum), Sigrid Lange ( Bottrop), Hubert Niehoff  (Mülheim), Susanne Dippel (Ennepe-Ruhr-Kreis), Rüdiger Ludwig (Hagen), Mario Herrmann (Kreis Recklinghausen), Dr. Carsten Grüneberg (Hamm), Peter Saatkamp (Gelsenkirchen).

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5 Kommentare zu “Sabine von der Beck führt Grünen-Liste an – Ruhrgebiets-Gegnerin auf Platz 3

  • #1
    David Schraven

    Ich glaube nicht, dass Christel Winterberg eine Ruhrgebietsgegnerin ist. Das ist ein PR-Kampfbegriff, der nur darauf abzielt Leute zu diskreditieren und zu beleidigen – was ich in der Debatte für dumm halte.

    Christel Winterberg war eher dagegen, so wie viele andere auch, dass der Kreis Wesel im Regionalverband Ruhr bleibt. Das ist was völlig anderes. Das ist etwas, mit dem man sich auseinandersetzen muss.

    Dieses Ruhrgebietsgegner oder Ruhrgebietsfreund soll nur dafür sorgen, Abgrenzungen zu schaffen. Wir und die. Wer uns kritisiert ist böse. Dieses furchtbare Lagerdenken hat im Ruhrgebiet eine lange Tradition und verhindert eine fruchtbare Diskussion.

    Früher hieß es: Wir (die SPD) in NRW. Die (CDU) kann es nicht.

    Das ist alles Käse. Es gibt überall gute Ideen. Manchmal sogar beim politischen Gegner.

    Freihändler müssen Freidenker sein.

  • #2
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @David: Sehe ich ein wenig anders – siehe Hier: http://www.gruene-schermbeck.de/partei/index.php?go=full&article_id=409. Wintgerbersg Argumentation lief auf ein: Wir nehmen was wir kriegen und geben nix hinaus – als ob Schermbeck ohne die Nähe zum Ruhrgebiet lebensfähig wäre. Dass sie ins Ruhrgebietsparlament kommt ist OK – aber Platz drei hat sie sich nicht verdient (Auch wenn die Bedeutung der Listen nicht ganz so hoch ist). Da hätte man auf Leute setzen sollen, die sich für das Ruhrgebiet einegsetzt hätten. Im übrigen: Von mir aus hätten Wesel und Hagen gerne gehen können.

  • #3
    Martin Tönnes

    @David: Du hast es vollkommen richtig erkannt. Christel Winterberg hat sich in der Austrittsdebatte des Kreis Wesel in die Strategie der Kreistagsfraktion gestellt. Zu dem Thema bestand eine Absprache mit der CDU-Kreistagsfraktion. In der Vorstellung für die Listenwahl hat Christel Winterberg klar und deutlich zum Ausdruck gebarcht, dass die Austrittsdebatte für die GRÜNEN im Kreis Wesel beendet ist.

    Wichtig an der GRÜNEN-Liste für den RVR ist, dass es gelungen ist aus jeder der 11 Städte und 4 Kreise je eine Grüne-Vertreterin oder einen -Vertreter zu platzieren. Wir geben damit bewusst auch ein politisches Signal, dass die Region zusammen gehört und das die GRÜNEN für diese Zusammenarbeit mit dieser Liste auch stehen.

    @Stefan: Mir machen “Kampfbegriffe” wie “Gegnerin des Ruhrgebietes” weniger Angst und ich glaube es tut jeder RVR-Fraktion gut, auch kritische Stimmen innerhalb der eigenen Reihen zu haben. Eine drohende Spaltung der Region wird von anderen voran getrieben. Die zukünftige Aufgabe der Regionalplanung wird die Diskussionen zwischen den RVR-Kernstädten und den RVR-Kreisen noch weiter anheizen. Das Zusammentackern von Projekten durch die “G-8-Städte” gehört in diese Strategie. Projekte mit denen sich die Städte gegenseitig nicht weh tun, werden mit großem Aufwand veröffentlich und die Konflikte bleiben in der Schublade. Hier findet gerade das Machtspiel zwischen dem RVR als Gesamtregion auf der einen Seite und die Interessen der acht Kernstädte auf der anderen Seite statt.

  • #4
    David Schraven

    Der von Dir zitierte Artikel bestätigt meine Aussage.

    Da ist nichts gegen das Ruhrgebiet, sondern gegen den RVR. Winterberg sagt, der Verband bringe der Stadt nichts wesentliches, außer Sorgen.

    So. Darüber muss man reden und nicht mit diesem Freund-Feind-Schema Kritik totschlagargumentieren.

  • #5
    Stefan Laurin Beitragsautor

    @Martin: Sie hat auchin Schermbeck mit der FDP gegen die CDU für den Austritt gestimmt. Das ist ja auch OK, aber kein Grund jemanden mit einem hohen Listenplatz zu belohnen.
    @David: Die Grünen haben für den Erhalt des RVR gkämpft – und Winterberg hat sich gegen den Erhalt des Verbandes engagiert. Bei aller Kritik am RVR: Er ist die einzige Klammer der Region und ich will dass im Ruhrparlament Leute sitzen, die sich für das Revier engagieren und nicht dagegen. Wie gesagt: Es wäre besser wenn der Kreis Wesel und Hagen nicht mehr dabei wären, habe ich aber auch damals schon geschrieben.

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