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Wahlplakate die einen wütend machen!

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Waltrop steht kurz vor dem Ruin. Die ‚regierende‘ SPD wirbt trotzdem für ’solide Finanzen‘.

Das Wahlwerbung häufig nicht so ganz ernst zu nehmen ist, das sollte ja jedem klar sein. Häufig werden einem als Wähler hierbei Dinge versprochen, welche man dann seitens der darauf um Zustimmung werbenden Partei gar nicht zu realisieren in der Lage ist. Die berühmten ‚Leeren Versprechungen‘ halt. Auch das ist sicherlich den allermeisten Wählern klar.

Richtig ärgerlich wird es aber aus meiner Sicht dann, wenn man das Gefühl bekommt von Wahlwerbung regelrecht ‚für dumm verkauft‘ zu werden.

Ich wohne aktuell in Waltrop, im Kreis Recklinghausen. Meine Heimatregion ist in den letzten gut 20 Jahren regelrecht zu einer Armutshochburg in NRW verkommen. Das ehemals recht gepflegte Waltrop zählte z.B. bis in die 1990er-Jahre hinein noch zu den echten ‚Perlen‘ im nördlichen Ruhrgebiet.

Inzwischen vergammelt die Stadt, so wie viele andere in der Region auch, quasi vor den Augen der Bürger. Dreck und Gammel überall. Diesbezügliche Fortschritte sind aktuell kaum noch vorstellbar, wenn man einen Blick auf die dramatische Kassenlage der Stadtfinanzen wirft.

Waltrop hatte vor Jahren sogar schon einmal einen ‚Sparkommissar‘ im Rathaus. Gebracht hat auch das seinerzeit wenig bis nichts.

All dies hindert die örtliche SPD, welche seit 1975, mit Ausnahme der Jahre 1999 bis 2004, stets das Bürgermeisteramt bekleidete, die größte Fraktion im Rat stellte, also in wesentlichem Maße für die aktuelle Lage des städtischen Haushalts mit verantwortlich zeichnet, wie ich an diesem Wochenende ganz aktuell feststellen musste, nicht daran im laufenden Kommunalwahlkampf 2014 ausgerechnet mit ‚soliden Finanzen‘ zu werben.

Die Herrschaften von der örtlichen SPD wollen den Bürger wohl kurzfristig vergessen machen, dass Waltrop laut Handelsblatt im April 2012 bereits eine Top-10-Platzierung unter den Städten mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung im Lande sicher hatte. Dort schrieb man damals über Waltrop:

„Die „Stadt der Schiffshebewerke“, wie sich Waltrop selbst bezeichnet, ist hochverschuldet: 5.656 Euro müsste jeder Waltroper zahlen, um den Haushalt der Ruhrgebiets-Gemeinde wieder auszugleichen. Das ist der siebtschlechteste Wert in Nordrhein-Westfalen.“ (11/4/2012)

Verbessert hat sich die Lage seither offenkundig auch nicht. Eher im Gegenteil. Der Schuldenstand steigt von Jahr zu Jahr. Waltrop istselbstverständlich auch ‚Stärkungspaktgemeinde‘, also auf zusätzliche Landesmittel zur Haushaltskonsolidierung angewiesen.

Natürlich ist nicht nur die Lokalpolitik für die aktuelle Finanzmisere verantwortlich. Aber zumindest Mitverantwortung für das Desaster in der Stadtkasse trägt man doch wohl unbestritten.

Wie man angesichts solcher Probleme mit den Finanzen der Stadt überhaupt auf die Idee kommen kann ausgerechnet das nebenstehende Wahlplakat zu verbreiten, das weiß ich nicht…

Als betroffener Bürger macht mich das einfach nur noch wütend! Da muss man sich doch nun wirklich nicht wundern, wenn die Partei der Nichtwähler immer größer und größer wird!

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23 Kommentare zu “Wahlplakate die einen wütend machen!

  • #1
    Stefan Laurin

    Ich verstehe nicht, warum die SPD auf dieses Thema setzt. Niemand, dem solide Finanzen wichtig sind, käme je auf die Idee, SPD zu wählen.

  • #2
    discipulussenecae

    Gibt es eine Ruhrgebietsstadt, in der es auch nur ansatzweise besser aussieht? Aber hier wird eben SPD gewählt, so wie mann auf Schalke, zum BVB oder anderswo sonntags in die Kirche geht. Ich glaube dabei auch nicht, daß die Leute inzwischen so abgestumpft sind, daß sie gar nicht mehr richtig über ihre Wahlentscheidung nachdenken: SPD zu wählen ist einfach ein Element der zu oft beschworenen Mentalität des ‚Ruhris‘ – wer immer das auch sein mag. Die Ruhrgebiets-SPD ist von daher auch in dem ihr entsprechenden Zustand …

    Gern verweise ich in diesem Zusammenhang noch einmal auf einen älteren und sehr schönen Artikel von Stefan Laurin:

    http://www.ruhrbarone.de/der-saufraum-oder-wo-ist-die-spd-meiner-kindheit-geblieben/33426

  • #3
    Thorsten Stumm

    Nein, Waltrop ist nicht pleite, solide Finanzpolitik ist doch nach MP Frau Kraft (SPD) ein fürsorgliche Verschuldung, die jetzt das Geld ausgibt damit nachfolgende Generation die Chance haben mehr Steuern zu zahlen….also hat Waltrop doch alles richtig gemacht ….

  • #4
    Franz Przechowski

    Die Angebote der Parteien im Wahlkampf sind emotionale Wärmestuben. „Komm her, wir geben Dir für einen Tag eine Tasse warme Brühe, einen beheizten Sammelraum mit Leidensgenossen und die Hoffnung auf Besserung des kalten Wetters da draußen“. Trotz aller Aufgeklärtheit und Eigenständigkeit der Bürger, die Rückschlüsse aus den dreisten Versprechungen ziehen könnten, verstehen es die Parteifunktionäre die Illusion für das Erreichen der Grundbedürfnisse der Menschen durchzusetzen: Sicherheit und Berechenbarkeit bei den Existenzumständen. Jedes Wahlversprechen ist ein billiger Hütchenspielertrick.
    Man muß sich nur das Spitzenpersonal der Kommunalpolitik, z.B. hier in Gelsenkirchen, anschauen. Bis auf wenige Ausreißer nach oben (z.B. OB Baranowski), geben die übrigen Protagonisten allesamt politisch ein klägliches Bild ab. Keine Gestalter, sondern im bestem Fall Verwalter beherrschen die Szene. Hier im Ruhrgebiet wird überwiegend nur noch das Elend verwaltet. Es scheint niemanden richtig aufzuregen. Der Düsseldorfer OB Elbers ist aus meiner Sicht ein überheblicher Idiot, aber er drückt eindeutig aus, wie man in der Republick über uns urteilt.

  • #5
    Klaus Lohmann

    Ein Motto-Plakat der CDU in Dortmund lautet (ungefähr) so: „Betriebe top – Stadtspitze flop“.

    Also suggeriert die wahlsieg-unfähigste Kommunalpartei in ganz NRW uns Dortmundern, dass es den Betrieben doch top geht – was ja an irgendwas liegen muss, aber bloß nicht an der Stadtspitze. Und selbst unter Drogeneinfluss oder schlimmsten Hirnschädigungen nach einem Unfall *muss* man zwangsläufig auf den Gedanken kommen, dass es doch dann scheißegal ist, wer an die Stadtspitze gewählt wird, uns geht’s einfach nur Gold…

  • #6
  • #7
    Helmut Junge

    Ich kann aus diesem Plakat nicht herauslesen, daß die SPD in Waltrop sagt, daß sie für solide Finanzen gesorgt hat, sondern ich lese das als ihre Forderung, ihren Wunsch. Sie hält also solide Finanzen für notwendig. Das macht sie doch irgendwie sympathisch. Die anderen Parteien fordern das scheinbar nicht.
    Ich bitte euch diesen Kommentar als Scherz aufzufassen, den ich unter dem einfluß des Schocks nach Befragung des Wahlomaten mache. Nach dessen Aussage habe ich nämlich extrem viel SPD im Blut! Deutlich mehr als ich jemals dachte. Aber stimmt, wenn ich SPD-Wunsch, also Programm als SPD ansehe, dann könnte das schon hinkommen. Das ist nämlich der Grundfehler beim Wahlomaten, daß er Programme vergleicht. Nur, welche Partei hält sich an ihre Programme?

  • #8
    Thomas Weigle

    Darf ich etwas helfen @ Helmut Junge. Auch bei mir zeigt der WAO ein ähnliches, sozialdemokratisches Ergebnis, mir fällt dazu aus meiner lange zurückliegenden langjährigen Mitgliedschaft in der SPD und meiner Kindheit und Jugendzeit ein, dass es Zeiten gegeben hat, als die SPD nicht nur in ihren Programmen und Wahlversprechen sozial war, sondern auch in dem, was sie (sozial)politisch umsetzte. So ganz hat die SPD dies auch heute noch nicht vergessen, Mindestlohn ist ja ein Schritt in diese richtige Richtung.
    Ich habe dieser Tage das Buch „Leben nach dem Prinzip Links“ von Hermann und Gerda Weber gelesen, in dem u.a. von vielen Kommunisten, die die Webers einst auch waren, berichtet wird, die im Lauf der Jahrzehnte zur SPD (zurück)wechselten. So ganz ohne Grund taten diese dies ja nicht. Ganz ohne Scherz und Ironie.

  • #9
    WALTER Stach

    Robin,
    die Plakataktion -Form,Inhalt, Plazierung-halte ich aus SPD-Sicht insgesamt für geglückt -sh.die Plakatierung mit diesem Format z.B. an der Realschule -Pro Realschule, am Gymnasium -Pro Gymnasium, an der Gesamtschule-Pro Gesamtschule usw.

    Deinen Einwand in Sachen „solide Finanzen“teie ich.
    Wenn Bernd Overwien heute in der WALTROPER-Zeitung in Deinem Sinne daran erinnert, daß das kleine Waltrop aktuell das Kassenkreditvolumen -also das Volumedn sener Kontoüberziehungen-mit mehr als 100 Mio € ausweist und die Bürgerschaft die höchste kommunalen Steuerlast seit Bestehen der Stadt zu tragen hat, dann paßt das nicht zu einer Kommune mit angeblich „soliden Finanzen“.
    Deine Kritik ist aus meiner Sicht berechtigt, das sage ich als Sozialdemokrat, der in Waltrop wohnt und der hier auch ‚mal kommunalpoltisch aktiv war.

    Helmut,
    wenn sich die Aussage auf dem Wahlplakat der SPD nicht auf den Istzustand beziehen, nicht darauf beziehen kann, sondern wenn damit ein Versprechen „auf die gewollte zukünftige Finanzsituation“ abgegeben werden soll, wie Du andeutest, dann müßte der politschen Gegner, z.B. mit Blick auf die 1o jährige „Herrschaft “ einer SPD Bürgermeisterin folgern, daß die derzeitige Finanzsituation eine unsolide ist. So kann „man“ das folglich auch nicht gemeint haben oder?

    -6-Thomas Weigle
    „Wenn soll man wegen solider Finanzen……….“

    Das öffentlikche Finanzwesen, die Finanzwirtschaft des Bundes, der Länder,der Kommunen sind als politische Themen mehr als alle anderen ungeeignet als „Spiel-, als Betätigungsfeld“ für von Ideologien bestimmte Dogmatiker und/oder für „Populisten“, deren Denken und Handeln sich ausschließlich orientiert an (parte-)ipolitischen Vorurteilen; sh.: Sozialdlemokraten können nicht mit Geld umgehen. „Die Privaten“ sind ex pressiv verbis die besseren Finanzwirtschaftlicher als „die Öffentlichen“ u.ä. Sprüche mehr. Dagegen lassen sich vielfälitige Fakten vortragen;erspare ich mir.

    Die Analyse der öffentlichen Finanzwirtschaft im allgemeinen, die Analyse der kommunalen Finanzsituation im besonderen, die von Waltrop eingeschlossen, erfordert „realistischen Pragmatismus“. Der ist in den Kommunen nur selten vorzufinden , erstrecht nicht im Kommunalwahlkampf zu erwarten, auch nicht in Waltrop mit Blick auf das hier kritisierte SPD Wahlplakat.

    7-Helmut-
    Wahlomat……..

    Mein Ergebnis:
    76,3% Grüne
    73,7 LINKE (!!)
    69,7 SPD -„meine“ Partei
    CDU 52,6 %
    FDP 47,4 %

    Was lehrt mich das`?
    Muß ich über mich „politischer Mensch“ noch kritischer als bisher nachdenken?

    Jedenfalls kann ich ja dieses Ergebnnis heranziehen, um meinem Wunsch in nachhinein eine rationale Basis zu unterschieben : Die SPD-Führung im Bund hätte nach der letzten Bundestagswahl über die Möglichkeit einer Koalition von ROT-ROT-Grün mehr als offenkundig geschehen nachdenken müssen!

  • #10
    Joachim Jürgens

    Das Phänomen ist nicht grundsätzlich, wenn auch besonders ausgeprägt, SPD-spezifisch. Es ist Systembedingt, wenn eine Partei jahrzehntelang am Ruder sitzt. Fachqualifikation (im Rathaus) wird dann durch Nepotismus ersetzt. Das Ersetzten einer Qualifikation durch das Parteibuch ist das übliche Auswahlverfahren, wenn es um lukrative (Verwaltungs-)Posten geht. Hier spielt(e) sicherlich das enge Verhältnis zu den Gewerkschaften eine Rolle. In den 60ziger wurde ja die Politik im Ruhrgebiet überwiegend unter dem Kauenhaken gemacht. (s. http://www.pro-herten.de/?newsletter=kommunalpolitik-aus-der-kaue1). Schlimm ist, dass in Gesprächen mit der Bevölkerung dieses Missverhältnis versprechen und Versprechen halten erkannt und bemängelt wird – am Wahltag wird dann jedoch wieder „traditionell“ gewählt. Die ganze Politik ist halt auf Machterhalt ausgerichtet und das zu ändern, wird kurzfristig kaum möglich sein.

  • #11
    der, der auszog

    @Joachim Jürgens

    Ist Ihr Kommentar unter #10 wirklich Ihr Ernst… oder ist er einfach nur Wahlwerbung im Wahlkampf?

  • #12
  • #13
    der, der auszog

    @Joachim Jürgens

    Ich hatte schon die Befürchtung, Sie wollten uns Ihre Partei „Pro-Herten“ vor den anstehenden Kommunalwahlen ein wenig näher bringen, weil Sie Ihren Kommentar und Ihren Usernamen mit Links zu Pro-Herten vermient haben. Aber Ihr edles Bekenntnis zu Ihrem selbstlosen Bedürfnis, uns einfach nur an Ihrem Erfahrungsschatz teilhaben zu lassen, beruhigt mich ungemein.

  • #14
    Joachim Jürgens

    @ der sich auszog..
    Ich weiß, dass unser kommunaler Blog „Pro-Herten“ schon mal in die „Braune Ecke“ gestellt wird. Wir sind unter diesen Namen > 10 Jahre aktiv, als die sogenannten Volksverbesserer sich noch nicht mit „PRO“ titulierten. Aber wegen diesen „PRO-Anhängern“ wollten wir uns nicht verbeugen und den Namen ändern. Wir sind hier ganz gemischt, von der SPD, Linke, Piraten und FDP (außer CDU) fast komplett vertreten (http://www.pro-herten.de/?page_id=19) Ich selber bin nur deshalb vor 40 Jahren politisch (geworden), weil ich mich von der damaligen und heutigen Politik betrogen fühlte.
    Wie sagte der Staatsmann Perikles, der lange das Amt des Strategen in der Polis Athen ausübte, so treffend: „Wer an den Dingen der Stadt keinen Anteil nimmt, ist kein stiller, sondern ein schlechter Bürger.“
    Aber was mich in Blogs stört ist die Anonymität der Blogger, die sich nicht trauen unter den richtigen Namen zu bloggen und partisanenhaft aus dem Gebüsch schießen 😉

  • Pingback: Links anne Ruhr (05.05.2014) » Pottblog

  • #16
    Stefan Laurin

    @der, der auszog: Pro Herten hat nichts mit den ganzen Spacken um Pro Köln und Pro NRW zu tun – Pro Ruhrgebiet natürlich auch nicht.

  • #17
    Gerd

    @#14 | Joachim Jürgens: Wenn man das Wahlvideo von Pro-NRW zur Europawahl sieht, ist eine Umbenennung von Pro-Herten schon fast zwingend.

  • #18
    der, der auszog

    @Stefan

    Einen Zusammenhang von Pro-Herten mit dem rechten Pro-NRW Gesocks habe ich in keinem meiner Kommentare hergestellt. Ich mache mich lediglich darüber lustig, dass an jedem Kommentar von Joachim Jürgens so eine Art virtuelles Wahlplakat in Form eines Links zu Pro-Herten klebt und wieso sollte ich nur über die Wahlwerbung der CDU in Düsseldorf oder der SPD in Waltrop lachen? Wieso nicht auch über die von Pro-Herten bei den Ruhrbaronen?

  • #19
    Stefan Laurin

    @der, der auszog: Ich wollte das nur noch einmal für alle Leser klarstellen.

  • #20
    Thomas Weigle

    @ Walter Stach Da ich selbst einige Jahre kommunalpolitischer Mandatar war, halte ich in diesem Bereich eh nix von vorschnellen (Finanz)urteilen, auch weil der kommunalpolitische-finanzielle Spielraum eh nicht so sonderlich groß ist. Ansonsten ist deinem Kommentar eigentlich nichts hinzuzufügen.

  • #21
  • #22
    dieter

    Wahlk(r)ampf
    In der Nachbarstadt Dortmund wurde kräftig gelacht.Hier der Kommentar:“das ist auch lustig. Unter der SPD ist Waltrop unter die 10 verschuldesten Städte geraten. So ein Wahlplakat finde ich da aber auch echt dreist“.
    Anstellen von Solide Finanzen würde ich eher schönes Wetter schreiben,denn das trifft vielleicht zu.
    Wer bei den vielen Millionen die verbrannt wurden von soliden Finanzen spricht
    träumt.Vielleicht ist es keine Wahlwerbung sondern nur ein Wunsch.
    Ergo Schönes Wetter , Frieden , Politik für alle etc.

    Glück auf oder Gute Nacht Waltrop.

  • #23
    Uwe Kuhlemann

    Diese Plakate machen micht nicht wütend, ich erwarte von Wahlkampfplakaten sowieso keine Aussagen. Was mich wütend macht, sind Wahlplakate wie die der Rechten in Hamm, mit der Aussage: „Wir hängen nicht nur Plakate“. Warum darf sowas überhaupt aufgehängt werden, warum bleibt sowas überhaupt hängen und warum darf sowas in einem Leserkommentar einer örtlichen Zeitung noch als „geiles Plakat“ bezeichnet werden?
    http://www.recklinghaeuser-zeitung.de/lokales/datteln/Plakate-Salafisten-werben-im-Schaufenster;art1008,1289861,D

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