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„Wer seine Nase aus dem Fenster hält, der muss mit Wind rechnen!“

Stefan Kretschmar. Quelle: Wikipedia, Foto: Sven Mandel, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Es gibt Diskussionen in diesem Land, die einen in Ausprägung und Verlauf auch als inzwischen mittelalter Zeitgenosse immer noch überraschen können. Dazu zählt aus meiner Sicht die aktuell laufende Debatte um die angeblich in diesem Lande zuletzt immer mehr abhanden gekommene Meinungsfreiheit, die ursprünglich der frühere Handballstar Stefan Kretschmar ausgelöst hatte.

Den Wirbel verursacht hatte der 45-Jährige in der Vorwoche mit einem Interview beim Internetportal ‚T-Online.de‘. Dort sagte Kretschmar unter anderem: „Welcher Sportler äußert sich denn heute noch politisch? Es sei denn, es ist die politische Mainstream-Meinung, wo man gesagt hat: `Wir sind bunt` und `Refugees welcome`. Wo man gesellschaftlich eigentlich nichts falsch machen kann.“ Eine gesellschafts- oder regierungskritische Meinung dürfe man in diesem Land nicht mehr haben, so Kretzschmar: „Das wird dir sofort vorgeworfen.“

Nachdem unter anderem die AfD Heidelberg seine Äußerungen dann in den Sozialen Medien kurz darauf weiterverbreitet hatten, darin eine Bestärkung ihrer politischen Positionen sah, was Kretschmar offenkundig gar nicht gefiel, startete eine Grundsatzdebatte, die noch immer an Intensität zuzunehmen scheint.

„Wenn man meine Biografie kennt, ist die Instrumentalisierung meines Interviews von politischen Gruppierungen, die meiner eigenen politischen Einstellung nicht ferner liegen könnten, schon grotesk. Aber wenn irgendein Sportler oder eine Person des öffentlichen Lebens noch einen Beweis für meine These gebraucht hat. Damit hat er sie bekommen“, wehrte sich der der 218-malige Nationalspieler anschließend gegenüber der ‚Bild‘-Zeitung.

Diese Vorgänge sind aus meiner Sicht gleich aus mehreren Gründen bemerkenswert.

Zum einen beklagte Kretschmar in dieser durch ihn selber angeschobenen Diskussion gegenüber der ‚Bild‘ doch genau den von Anfang an zu erwartenden Verlauf, der viele andere Prominente eben genau davon abhält solche Äußerungen öffentlich zu tätigen, da diese in solche Debatten, die sie dann selber nicht mehr steuern können, gar nicht erst verwickelt werden wollen.

Andererseits beklagt der Handballer hier plötzlich die Meinungen anderer, die zur Meinungsfreiheit in unserer Gesellschaft eben schlicht mit dazu gehören und toleriert werden müssen, auch wenn er selber sie vielleicht nicht teilt.

Mich erinnern diese Vorgänge an den Beginn meiner Zeit in der Lokalpolitik. Als ich im Jahre 2010 für einige wenige Jahre Mitglied bei den Bündnisgrünen hier am Ort wurde, da war eine der ersten Erfahrungen die ich dort machen musste/durfte, dass es schlicht mit dazu gehört, dass man selber kritisiert wird, wenn man etwas öffentlich äußert.

Unser damaliger Fraktionschef reagierte jedenfalls entsprechend gelassen, als ich ihm damals erzählte, dass am Stammtisch meines Vaters sehr abfällig über ihn geredet würde. „Das gehört mit dazu, wenn man seine Meinung öffentlich kundtut. Wenn Du deine Nase aus dem Fenster hältst, dann muss Du eben mit Wind rechnen“, sagte er mir damals sinngemäß.

Eine Erfahrung, die ich in den Folgejahren auch persönlich immer wieder machen musste. Sei es zunächst im Laufe meiner relativ kurzen Zeit in der Lokalpolitik, oder auch später als Journalist, entweder hier im Blog, oder auch andernorts.

Wer sich öffentlich klar positioniert, der erfährt fast immer Kritik und Widerspruch. Das gehört einfach mit dazu, ist Teil des Spiels. Heute weiß ich das längst selber.

Vor diesem Hintergrund ist es dann aber auch klar, dass Sportler, die von ihrer Popularität und Beliebtheit sprichwörtlich leben, die häufig in Sachen Öffentlichkeitsarbeit professionell beraten werden, es schlicht vielfach nicht wollen, dass sie es sich mit Teilen ihrer Anhängerschaft verderben, weil sie ihnen mit politischen Äußerungen die ihnen vielleicht nicht passen, vor den Kopf stoßen.

Das mag als Quintessenz nicht wirklich schön sein, aber es ist weder neu, noch erstaunlich. Und natürlich hat das auch rein gar nichts mit fehlender Meinungsfreiheit zu tun. Das ist in diesen Fällen schlicht Berechnung.

Warum also jetzt gerade diese Aufregung?

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12 Kommentare zu “„Wer seine Nase aus dem Fenster hält, der muss mit Wind rechnen!“

  • #1
    Arnold Voss

    Es gibt keine Diskussionskultur in diesem unseren Land, obwohl die ganz einfache Regeln hat: Du darfst, oberhalb der Gürtellinie, alles sagen, musst aber auch mit einer Antwort rechnen, die dir nicht passt. Die solltest du, ebenfalls oberhalb der Gürtellinie, wiederum beantworten, anstatt dich darüber zu beschweren. Wenn du aber keine Antwort weißt, solltest du genau das sagen, oder gleich die Klappe halten. Aber wer kann heute schon die Klappe halten. 🙂

  • #2
    walter stach

    Kretschmer äußert sehr öffentlichkeitswirksam seine Meinung -frei/ungehindert.
    Dann äußern Andere frei ihre Meinung -wider die von Kretschmann.
    Und das Ganze läuft dann bei AFD, Kretschmer u.a. ab unter der Überschrift: Man kann in Deutschland seine Meinung nicht frei äußern.
    "Irgend wie irre"!
    Arnold,
    und wenn Robin Patzwald hier seine Meinung äußert und ihm geantwortet wird mit "….gleich die Klappe halten", dann ist auch das nichts Anderes eine Folge der n Deutschland herrschenden Meinungsfreiheit.

    Das ist meine Meinung , wenn behauptet wird, "man" könne seine Meinung in Deutschland nicht frei äußern.

    Zu Kretschmann selbst und zum Inhalt diverser Meinungsäußerungen von ihm -nicht nur zu der hier relevantens- habe ich zwar eine Meinung, aber dieserhalb halte ich die Klappe, denn Meinungsfreiheit beinhaltet auch das Recht, schweigen zu dürfen, wenn….

  • #3
  • #4
    Arnold Voss

    Da hast du was missverstanden, Walter. Nur wenn man keine Antwort weiß, sollte man die Klappe halten, anstatt sich zu beschweren oder rumzulabern. Ich fand Robins Einlassungen hier eine gute und begründet Antwort auf Stefan Kretschmar.

  • #5
    Susanne

    Ein bisschen übertrieben ist das schon. Aber das man bald hier nicht mehr alles sagen kann ist doch nicht unwahrscheinlich. Der Rechtsruck schreitet immer weiter voran, da werden linke Meinungen nicht mehr toleriert.

  • #6
    Thomas Weigle

    @ Susanne Früher war er im Aussehen Punk und sicher dezidiert links. Seine von Robin besprochenen Äußerungen scheinen mir allerdings eher rechts positioniert zu sein.. Ich sage das mit aller gebotenen Vorsicht, mich jedenfalls haben sie so wie sie hier und anderswo wiedergegeben wurden, doch überrascht. Vielleicht habe ich sie aber auch falsch verstanden.
    Wenn man sich aber (gesellschafts) politisch äußert, muss man immer damit rechnen, dass man Gegenwind spürt, gerne auch aus den eigenen Reihen.

  • #7
    Nansy

    „Wer seine Nase aus dem Fenster hält, der muss mit Wind rechnen!“ – ja natürlich! Geht aber an der Sache leicht vorbei – und vorbei ist auch daneben.
    Manche illiberalen Trends (Meinungen darf man haben, aber mit den gesellschaftlichen und beruflichen Folgen muss man offenbar auch leben können) sind aber immer deutlicher wahrnehmbar.
    Für Wissenschaftler soll es jetzt sogar eine neue Fachzeitschrift geben, die es ihnen erlauben soll, ihre unliebsamen Meinungen ohne Nennung ihres echten Namens zu veröffentlichen. Das Klima in der Hochschullandschaft ist mancherorts offenbar so, dass viele Wissenschaftler und Studenten es sich zweimal überlegen, bevor sie den Mund aufmachen. Sie befürchten, dass ihre dem vorherrschenden Konsens zuwiderlaufende Meinung, ihre Karriere ruinieren könnte.
    Wenn aber selbst Wissenschaftler keinen offenen Meinungsaustauch mehr pflegen können, dann ist etwas nicht mehr in Ordnung in unserer "offenen" Geellschaft.

  • #8
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Nansy: "Wenn aber selbst Wissenschaftler keinen offenen Meinungsaustauch mehr pflegen…" Aber sie dürfen! Und dass Leute aus taktischen Gründen und Karrieredenken lieber bei gewissen Themen schweigen, das ist ja nun wahrlich auch nicht neu.

  • #9
    ke

    @8 R. P.
    Irgendwie müssen die Fördergelder geholt werden. Hierbei helfen natürlich Themen, die die Entscheider bevorzugen.

  • #10
    Wolfram Obermanns

    „Welcher Sportler äußert sich denn heute noch politisch? Es sei denn, es ist die politische Mainstream-Meinung, wo man gesagt hat: `Wir sind bunt` und `Refugees welcome`. Wo man gesellschaftlich eigentlich nichts falsch machen kann.“ Eine gesellschafts- oder regierungskritische Meinung dürfe man in diesem Land nicht mehr haben, so Kretzschmar: „Das wird dir sofort vorgeworfen.“
    Das sind Plattitüden.
    Richtig an der Beobachtung erscheint mir, daß "Wir sind bunt"-Plattitüden erstaunlich gelobhudelt werden und "Immigrantenflut"-Plattitüden zu Angriffen ad hominem führen – zumindest im ÖRR, Spiegel, Zeit – Kosmos.
    Wenn ein Sportler solche politischen Plattitüden raushaut, egal welchem linken(?) Lager (Wagenknecht oder Kipping) man das zurechnen will, dann tut da eine eher indifferente Auffassung ihre Sicht der Dinge kund. Das muß man nicht bejubeln, warum man darum aber den Menschen gleich fertig machen muß, ist nicht einzusehen. Andersherum verwahrt man sich auch mit der Legende, "Gutmensch" sei ein Naziwort, gegen die gegenteilige Verunglimpfung – und dies – Legende hin oder her – zu Recht.
    Die öffentliche Debatte wird von zu vielen, die gerne austeilen, aber wenig einstecken können, geprägt, hüben wie drüben.

  • #11
    walter stach

    Robin,
    "öffentlich seine Meinung sagen";

    Wenn es

    a.)
    es dabei nicht unmittelbar um die eigenen -meistens materiellen Intereressen geht?
    Wenn
    b)
    dadurch (möglicherweise) der eigenen Karriere geschadet werden könnte -sh.u.a. 9-

    Wenn
    c.)
    insbesondere in den (a) sozialen Netzwerken die eigen Meinung noch nicht vertreten wurde oder gar die gegenteilige bisher mehrheitlich Zustimmung gefunden hat?

    Wenn
    d.)
    schrifltiche Meinungsbekundungen den Weg in die Öffentlichkeit nur finden würden, wenn das nicht anomym möglich wäre?

    Robin,
    "wir scheinen uns einig zu sein -sh.8-.

    "Man" kann, man darf auch dann seine Meinung sage, wenn…..
    .
    Und wenn man sie nicht sagt, weil……? Dann hat das nichts mit Zensur zu tun, wohl aber mit mangelnder Zivilcourage und mit der Einsicht, ein Engagement in öffentlichen, die Allgemeinheit betreffenden Angelegenheiten zweckmäßigerweise immer dann unterlassen zu sollen, , wenn ein solches Engagement den eigenen, den privaten Interessen und privaten Zielen (berufliche, politische, sportliche, kulturelle) zuwiderlaufen könnte.

    Umgekehrt, so mein Eindruck, gibt es oftmals öffentliche Äußerungen, die als eigene Meinung "verkauft" werden, aber nicht der eigenen Überzeugung entsprechen, und zwar häufig dann ,
    wenn damit
    a.
    unmittelbar den (materillen )Eigeninteressen gedient werden soll, ,
    wenn damit
    b.
    mittelbar die Karriere -als Sportler, oder als…..- z.B. über entsprechende Medienpräsenz ) befördet werden soll

    wenn damit
    c.)
    kein Beweis von Zivilcourage einherzugehen hat ,

    wenn
    d.)
    das in sozialen Netzwerken anonym geschehen kann
    und
    wenn
    c.)
    es schon inhaltlich gleiche Meinungsäußerungen gibt, möglichst viele, in die "man" sich einbringt.

    Es ist nicht der Staat, der primär die Meinungsäußerungsfreiheit substantiell bedroht oder gar konkret und einschränkt, es sind Kräfte in der Gesellschaft, es sind gesellschaftlich relevante Mittel und Methoden, die hier de facto regelnd/reglementierend die Meinungsäußerungsfreiheit in ihrem Wesenskern ezunehmend gefährden
    .
    Sich dem zu entziehen , verlangt von jedem Einzelnen zumindest dann und wann Zivilcourage und sollte darüber hinaus in der Gesellschaft mehr denn je durch diese gefördert, anerkannt, ja sogar ausdrücklich gewürdigt werden; in der Schule beginnend. Gegenteiliges ist tagtäglich zu registrieren.

    (Schüler werden im Regelfall nicht unterstützt, nicht gelobt, wenn sie eine Meinung äußern, die "dem Lehrer" nicht paßt, weil…..
    Mitarbeiter werden im Regelfall nicht untersützt, nicht gelobt, wenn sie eine Meinung äußern, die "dem Chef" nicht paßt, weil….
    Politiker werden im Regelfall nicht unterstützt, nicht gelobt, wenn sie eine Meinung äußern, die dem "Parteivorstand" nicht paßt, weil….
    Blogger finden im Regelfall nicht deshalb Anerkennung7Respekt, weil sie "sich trauen", eine Meinung zu äußern, die von der jeweiligen Mehrheitsmeinung abweicht.

    Der Redakteur, der Journalist ist gehalten, stets das zu schreiben, stets das zu sagen, was nach Auffassung seiner "Vorgesetzten" im Interesse der Auflage, der Quote, der den "Wünschen, den Interessen" einer Mehrheit genehm erscheinen dürfte.

    Hate Kretschmann all das im Sinne, als er sich kritisch zur Meinungsfreiheit in Deutschland geäußert hat? Und das losgelöst von seinen eigenen medialen Präsentationsinteressen und losgelöst von den verschwörungstheoreitischen Auslassunen der AFD, wenn diese sich über fehlende Meinungsfreiheit in Deutschland auslässt oder hat er nur in "deren Horn gestoßen", weil…..?
    Im übrigen :
    Sh. mein Beitrag -2- und in Widerspruch zu dessen letztem Satz , habe ich jetzt doch noch etwas zu den Äußerugen von Kretschmar gesagt.

    Mit Blick auf die Problematik " Meinungsfreiheit und Staat" noch eine Anmerkung:

    Während der Kampf um die Meinungsfreiheit historisch als wesentliches Element mit Kampf um e Menschenrechte gegen die ( absolute ) Herrschaftssgewalt des Staates zu erklären ist und in diesem Sinne z.B. das GG die Meinungsfreiiheit im wesentlichen als "Abwehrecht" gegen den Staat, gegen die Staatsgewalt postuliert,, sehe ich zunehmend -oder mittlerweile sogar primär- in der sogl. westlichen Welt den Staat nicht als denjenigen an, gegen dessen Herrschaftsgewalt sich die Menschenrechte als Abwehrrechte richten, sondern sehe den Staat zunehmend in der Pflicht, seinerzeit alles zu versuchen, gesellschaftliche relevante Kräfte daran zu hindern, z.B. mit den Mitteln und den Methoden des Internets Meinungen zu manipulieren, oder Meinungen als Mehrheitsmeinungen "zu verkaufen" oder gar verschwörungstheoretisch behaupten zu können, es sei der Staat, der präventiv/repressiv die Meinunsfreiheit einschränke.

    Es ist m.E. angebracht, daß der Staat als Garant der Freiheitsrechte (nicht als ihr Feind) im Interesse einer nicht nur formellen, sondern vor allem der materiellen Meinungsäußerungsfreiheit darüber nachdenkt, ob und wie er z.B. mittels des Strafrechtes Meinungsmanipulationen im Internet wirksamer als bisher präventiv/repressiv- begegnen kann, , nicht nur, aber auch in Wahlkämpfen. Und das gilt auch für all die unsäglichen, oftmals entwürdigenden, in der Wortwahl und im Inhalt bösartigen Äußerungen in den (a) sozialen Netzwerken ,, möglich wegen der garantierten Anonymität "im Netz" und das dann alles unter Berufung auf die Meinungsäußerungsfreiheit, die hier eklatant durch Menschen in der Gesellschaft missbraucht und nicht durch den Staat gefährdet wird, ja selbst oftmals nicht gefährdet wird durch gesellschaftlich mächtige Organisationen, sondern r akut vor allem bedroht, gefährdet, mißbraucht wird durch viele, viele Einzelakteure in den (a.-) sozialen Netzen.z

  • #12
    walter stach

    "Veranwortung des Journalismus. -So kann es nicht weitergehen"-.

    Die so überschriebenen Kolumne Sascha Lobo bei Spiegel-online greift einen m.E. unverzichtbares "Wesenselement" jeder Freiheit, hier der Meinungsfreiheit auf, nämlich das der Verantwortung. Verantwortung gegenüber jedem eigenen Tun/Unterlassen. Verantwortung , ohne die es Freiheit nicht geben kann. Auch nicht die Meinungsfreiheit. Auch nicht die in den sog. sozialen Netzwerken. Sascha Lobo erinnert "den Journalismus" an diese seine Verantwortung mit Blick auf die "meinungsmachende" Wirkung jeder jounralistischen Tätigkeit.
    PS
    Wenn hier bei den Ruhrbaronen dann und wann über "Grundwerte" der sog. westlichen Welt diskutiert wird, richtigerweise wohl oftmals weniger über Grundwerte als über bisher als wesentlich geltende Elemente für das Zusammenleben der Menschen in einer zivilsierten Gesellschaft -Anstand, Respekt pp.- , dann , so meine ich, mehr denn je auch über Verantwortung geredet werden, über Verantwortung und Freiheit, über Verantwortung in Freiheit.

    "Verantwortung" primär sich selbst gegenüber, aber auch gegenüber der Gesellschaft?

    Vermutlich entweder für viele Menschen gar kein Thema oder ein Thema, das "man" nicht für alltagstauglich hält oder für eines, das "man" Eliten überläßt mit der Begründung, "man" habe andere Sorgen. Dass diese "anderen Sorgen" zu tun haben könnten, mit dem Verlust des Verantwortungsbewußtseines sich selbst und der Gesellschaft gegenüber steht augenscheinlich als Überlegung gar nicht an.

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