Wüst: „1.000 neue Windräder wollen wir in dieser Wahlperiode schaffen“

Enercon E-82 ohne Getriebe Foto: CarstenE Lizenz: CC BY-SA 3.0

Hendrik Wüst ist am Dienstag im Düsseldorfer Landtag zum Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen gewählt worden. Im Anschluss an seine Wahl sprach er mit phoenix-Reporter Marc Steinhäuser über den Ausbau der Windkraft in Nordrhein-Westfalen und die Abschaffung der Abstandsregelungen, die er vor der Wahl noch verteidigt hatte. „Wir sind uns einig, dass es dafür insbesondere in den ländlichen Regionen Akzeptanz braucht, denn vor allem dort wird Windkraftausbau stattfinden. 1.000 neue Windräder wollen wir in dieser Wahlperiode schaffen. Das ist in so einem großen Land wie Nordrhein-Westfalen auch nichts, was man nicht schaffen könnte“, sagte Wüst gegenüber phoenix. Daher hätte man statt pauschaler Abstandsregelungen nun Vorrang-Zonen definiert, sodass der Bau von Windrädern auch an Stellen möglich sei, wo das bisher nicht der Fall war. „Daran sieht man, dass man sich aufeinander zu bewegt und gemeinsam etwas Neues, Gutes schaffen kann“, so Wüst mit Blick auf die erste schwarz-grüne Koalition in Nordrhein-Westfalen.

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