WHO will uns mit Hantavirus in den Lockdown zwingen und versklaven!!!

Das Hanta-Virus: Waffe der WHO gegen die Menschheit? Erstellt mit Gemini KI

Satanisten und die Kabale versuchen die Macht zu übernehmen. Und wenn ich ganz ehrlich bin, Bill Gates war auch dabei!

Diesen oder ähnlichen Schwachsinn konnte man die letzten Tage massenhaft bei Social Media lesen. Aber wenn Sie schon mal hier sind, lesen Sie den Beitrag. Eine kleine Geschichte von Hanta, einem Virus, das die Menschheit terrorisieren will.

Unsere Geschichte beginnt Mitte der 50iger Jahre im Dschungel Koreas. Die USA kämpfen im Koreakrieg und tausende GIs erkranken an einer unbekannten Krankheit, die als Korea-Fieber in die Geschichte eingehen sollte. Wie viele daran starben ist unklar, Schätzungen reichen von 10 – 25 %. Lange war die Ursache unklar, ein Virus, ein Pilz, eine biologische Waffe? Die USA beginnen mit dem Versuch, eine Impfung oder ein Heilmittel zu entwickeln, vergeblich.

Erst 20 Jahre später konnte ein Koreanischer Wissenschaftler, Ho Wang Lee, klären, welche Plage die Soldaten heimgesucht hat: das Hantavirus. Er isoliert das Virus aus einer Fledermaus und benennt es nach jenem Fluss, an dem die meisten Erkrankungsfälle im Koreakrieg auftraten, dem Hantan-Fluss in Südkorea.

Schnell wurde klar, dass es sich nicht um eine isoliertes Virus handelt, sondern eine Virenfamilie, denen über Jahrhunderte zahllose Menschen mit gruseligsten Symptomen zum Opfer gefallen sein dürften. Lange Zeit glaubte man, dass das Virus eine reine Zoonose, also ausschließlich vom Tier auf den Menschen übertragbar sei. 1993 kommt es in den USA zum Four Corners Ausbruch. Ein unbekannter Erreger rafft in einem Jahr 55 % der Infizierten hin. Binnen weniger Tage versterben junge, gesunde Menschen an Lungenblutungen und Nierenversagen und führt zur Entdeckung des Sin-Nombre-Virus, des tödlichsten, bisher bekannten Hantavirusstammes. Bis in die 1990iger Jahre und bis zur Entdeckung des Andes-Stammes, des einzigen, derzeit der Menschheit bekannten Hantavirus-Stamm, der eine Übertragung von Mensch zu Mensch erlaubt. Glücklicherweise ist dies ausgesprochen schwierig.

Der Four Corner Ausbruch hat Folgen. Das CDC in den USA erkennt, dass das Virus erhebliches Risikopotential hat und stuft es als Category C Priority Pathogen ein und verstärkt Forschungsbemühungen. 2017 gelangt es auf die WHO Liste „Pathogen of Concern“.

Übrigens: Deutschland ist ein großes natürliches Reservoir des Hantavirus, glücklicherweise eines Stammes, der sehr selten übertragen wird und nicht so tödlich ist, wie beispielsweise der Andes-Stamm.

Auffällig, dass GENAU JETZT so ein tödliches Virus auftaucht, oder? Und dann soll es das plötzlich weltweit schon geben…und MODERNA arbeitet an einer Impfung!!!

Haben Sie schon einmal vom Bornavirus gehört? Es verläuft in 100 % der Fälle tödlich und wird von der Spitzmaus übertragen.

Eines der größten natürlichen Reservoire der Welt? Bayern.

Die Hasenpest ist ein Bakterium, das in seinem Erkrankungsbild und Verlauf eng der Beulenpest ähnelt. Richtig gelesen.

Waren Sie jüngst im Darmstadt? Die Stadt gilt eines der größten natürlichen Reservoire der Welt.

Gemeinhin beschäftigt man sich aber einfach selten mit Erkrankungen, die so exotisch sind, dass man nie davon hört. Aber, nur weil man sie nicht kennt bedeutet es nicht, dass der Erreger nicht vielleicht 150 Meter entfernt im Feld wartet. Und dass an derartigen Erkrankungen geforscht wird, nennt man Fortschritt. Moderna beispielsweise arbeitet derzeit an Impfungen gegen 44 Viren, für die auf konventionellem Wege bisher keine Schutz und keine Heilung gelangen, das Programm nennt sich First-in-Class. Darunter das Hanta-Virus.

Die Gründe sind vielfältig, und sicherlich spielen auch finanzielle Interesse eine Rolle. In Argentinien erkranken jährlich etwa 100 Menschen am Andes-Stamm des Hanta-Virus, Tendenz deutlich steigend. 30-50 % sterben. Weltweit, so die Schätzungen, starben seit 1950 mehrere hundertausend Menschen. Ein Impfstoff gegen das Virus würde zahlreiche Leben retten.

Weltweit gibt es derzeit mehr als 300 Impfstoffkandidaten für verschiedenste Pathogene. Vorsorge ist besser, als Nachsorge.

Bei den Passagieren der Hondius, die gestern auf den Kanaren ankam, handelt es sich größtenteils um Hobby-Ornitologen, Vogelwissenschaftler. Bei Kreuzfahrten kommen zunächst Cocktails und Parties in den Sinn, die Hondius ist aber ist spezialisiert auf Expeditionskreuzfahrten in entlegende Winkel der Welt.

Das zuerst betroffene Ehepaar war in den Monaten vor der dem Ausbruch auf einer ausgedehnten Expedition in Südamerika, fernab der Zivilisation. Es eine banale Erkenntnis: Es gibt Ecken auf der Welt, die auch deshalb unbesiedelt sind, weil alle, die es versucht haben, gestorben sind. Reisen in diese Regionen birgt immer die Gefahr, dass Dinge mitgebracht werden, die besser geblieben wären, wo sie waren.

Aber auch hier lautet die einzige Lösung: Forschung und Entwicklung.

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