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Zu Besuch bei den HTLRs in Dortmund-Dorstfeld

HTLR_Dorstfeld

Nach einem Messerangriff auf eine  Nazigegner zu Beginn der Woche statteten heute gut 300 Demonstranten dem Dortmunder Stadtteil Dorstfeld, in dem zahlreiche Rechtsradikale wohnen, einen Besuch ab.

Die Demo war in der Innenstadt gestartet und erreichte ohne Zwischenfälle Dorstfeld. Dort gelang es der Polizei weitgehend, Rechtsradikale an Angriffen auf die Demonstranten zu hindern. Im Laufe des Tages hatte die Polizei in Dorstfeld bereits sechs Rechtsradikale wegen des Besitzes von Farbbeuteln und „Schutzwaffen“ in Gewahrsam genommen. Der Wurf eines Böllers in den Zug der Nazi-Gegner konnte jedoch nicht unterbunden werden.

Als Nazis versuchten, die Demonstration aus einer Pizzeria heraus anzugreifen, stürmten die Beamten das Lokal. Später am Wilhelmplatz in Dorstfeld zwangen die Beamten, Nazis ein „HTLR“-Transparent aus einem Fenster zu entfernen. Die  Kundgebung der Nazi-Gegner schließlich verlief ruhig, vor allem dem Redner der MLPD  gelang es bei sommerlichem Temperaturen alle Anwesenden routiniert in den Halbschlaf zu versetzen. Kurz bevor die Demonstranten sich in die S-Bahn begaben, lieferte sich der bereits zu einer Haftstrafe verurteile Rechtsradikale Christoph Drewer bei dem Versuch, die Demonstranten zu provozieren, eine Rangelei mit der Polizei.

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