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Loveparade: Strafanzeigen gegen Ruhr2010-Chef Pleitgen

Fritz Pleitgen Foto: WDR

Die Staatsanwaltschaft Duisburg hat bestätigt, dass „im Zusammenhang mit der Loveparade mehrere Strafanzeigen eingegangen sind, die sich gegen die Führung der Ruhr.2010 GmbH und dort insbesondere gegen den Geschäftsführer Herrn Pleitgen richten.“ Von unserem Gastautor Uwe Herzog.

Über den Inhalt und die genaue Anzahl der Anzeigen könne derzeit noch nichts gesagt werden.

Laut Oberstaatsanwalt Rolf Haferkamp werden alle gegen Fritz Pleitgen und weitere Mitarbeiter der Ruhr.2010 gerichteten Strafanzeigen derzeit zunächst auf ihre strafrechtliche Relevanz hin geprüft (zum Beispiel „fahrlässige Tötung“) und „fließen dann gegebenfalls in die Ermittlungsarbeit der Sonderkommission der Polizei in Köln ein“.

Zur Frage, ob auch eine Razzia ähnlich wie im Fall der Lopavent bei der Ruhr.2010 geplant sei, sagte Haferkamp: „Wenn sich herausstellen sollte, dass auch von dort Unterlagen für unsere Ermittlungen benötigt werden, werden auch diese selbstverständlich zu beschaffen sein.“

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33 Kommentare zu “Loveparade: Strafanzeigen gegen Ruhr2010-Chef Pleitgen

  • #1
    Ex-Linker

    Nur eine „moralische Mitverantwortung“ ? Der Kultur-Pilatus von der Ruhr im Fokus der Strafermittler. Schwarze Flecken auf der angeblich weißen Weste.

    Nun sollte Pleitgen spätestens zurücktreten. Denn ein Ermittlungsverfahren gegen den Chef der Ruhr 2010 fügt der „Metropole Ruhr“ weiteren Schaden zu.

  • #2
    RaMa

    Den Worten des Vorkommentators Ex-Linker schließe ich mich an.

    Die Kreise schließen sich, die Schlinge wird enger. Was sich ursprünglich als einmalige Chance für das Ruhrgebiet ergeben hat, ist zum Sumpf geworden. Die Verantwortlichen dagegen werden sich mit freundlicher Unterstützung das Recht erkaufen und im schlimmsten Fall mit zwei Monaten auf Bewährung davonkommen- wie gehabt.

  • #3
  • #4
    Tokzid

    Mmh, ob da was bei rum kommt. . . ich hoffe es, mag es aber bezweifeln.
    Solange von der Bevölkerung her Interesse besteht, solange ist man auch gewählt so zu tun als ob was bei rum kommt. Aber wenn ich sehe, wie wenig Leute mittlerweile noch zum Tunnel gehen um den Opfern zu gedenken, dann wird auch die Ermittlungen in Vergessenheit geraten.

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  • #6
    Renate

    Nun,

    eine Strafanzeige kann jeder stellen. Und sie wird dann geprüft. Das alles sagt in einem Rechtsstaat noch gar nichts aus (was mancher wohl zu vergessen scheint). Aber es klingt natürlich interessant und bringt Besucherzahlen. Und wenn die Akte dann nicht mal geschlossen werden muss weil sie gar nicht erst angelegt wurde braucht ja keiner mehr darüber zu berichten.

    Seufz. Wie wäre es wenn ihr euch mal mit ernsthafter journalistischer Arbeit beschäftigen würdet? Rausgehen, recherchieren, unbeeinflusst nach Fakten suchen, Puzzlestücke zusammensetzen, nachfragen, pfiffig und mit guter Schreibe präsentieren, dranbleiben, … .

    Über eine namenlose, möchtegern Strafanzeige, die in der Versenkung verschwinden wird zu schwadronieren ist aufwandsärmer und ertragreicher.

    Renate

  • #7
    Uwe Herzog

    @ Renate

    … tja, wir warten noch auf ein paar „pfiffige“ Antworten auf unsere sehr ernsthaften Fragen, mit denen sich die „Puzzlestücke zusammensetzen“ lassen:

    http://www.ruhrbarone.de/pleitgen-nur-der-%E2%80%9Eschirmherr%E2%80%9C-%E2%80%93-oder-mehr/

    Bis heute schweigt Fritz Pleitgen. Aber: Wir bleiben „dran“. Versprochen.

  • #8
    Ex-Linker

    Geehrter Uwe Herzog

    Ich bitte darum, dass Ihr dran bleibt.

    Vielleicht könnt Ihr Euch auch einmal darum kümmern, wie es sein kann, dass ausgerechnet die Kulturdikretorin der Ruhr 2010, Asli Sevindim, die Aktuelle Stunde weiter moderieren darf.

    Ich denke, das kannnicht zusammengehen. Zumal Hajo Friedrichs, der Altmeister beim öfentlich-rechtlichen Fernsehen selig, den Leitsatz prägte: „Journalisten sos mit einer Sache gemein machen.“

  • #9
    Renate

    Um es mal deutlicher zu formulieren: Wartet nicht auf die „pfiffigen“ Antworten. Geht raus und buddelt in der Sache rum. Fragen zu stellen in eurem Blog ist zwar schon mal besser als über eingehende und noch nicht bewerte Strafanzeigen zu sinnieren aber…

    Wie wäre es denn mit einem Besuch bei der 3. Sitzung des Kultur- und Sportausschusses am 01.09.2010 (öffentlich/nichtöffentlich), Beginn 10:00 Uhr im Robert-Schmidt-Saal – Kronprinzenstraße 35 / Erdgeschoss, 45128 Essen?

    Fritz Pleitgen sollt dort (laut Sitzungsagenda und Berichtsvorlage zu TOP 3: https://rvr-online.more-rubin1.de/anlagen.php?anz=si&sid=2010-KA-3&status=4) „über die aktuelle Situation nach der Loveparade-Katastrophe vom 24.07.2010 … mündlich berichten.“

    Nebenbei bemerkt: Leider ist der „Bericht über die überörtliche Prüfung der Haushalts- und Wirtschaftsführung des Regionalverbandes Ruhr durch die Gemeindeprüfungsanstalt (GPA-NRW)“ dann nicht-öffentlich. Und wahrscheinlich wesentlich aussagekräftiger als Blogbeiträge über irgendwelche Strafanzeigen und das Marketingsprech von wem auch immer zusammen.

    Gut Nacht zusammen
    Renate

  • #10
    Martin Kros

    Lieber Herr Herzog,

    wenn Sie schon die „Verantwortung“ von Herr Pleitgen thematisieren (ich gebe Renate recht! Anzeigen kann jeder jeden jederzeit… das ist keine Meldung wert!):

    ich frage Sie als „Ruhrbaron“: wussten Sie vor der Loveparade bereits von den Sicherheitsbedenken bzgl. des Geländes? Warum kann man hierzu nichts bei Ihnen lesen? Haben Sie somit nicht eine ähnliche Mitverantwortung, wie sie jetzt Hr. Pleitgen vorwerfen?

    Viele Grüße,
    Martin Kros

  • #11
    Baerchen

    hier wird nach meinem Eindruck nicht Aufklärung betrieben, sondern eine Hetzkampagne.
    Dies ist keine ordentliche jounalistische Arbeit.

    Warum stellen Sie ihre Fragen nicht an den Hauptverantwortlichen Herrn Sauerland.

    Der lädt zum Arbeitsfrühstück und fordert ‘Normalität’ ein.

    21 Tote, über 500 Verletzte, hunderte Traumatisierte.
    Herr Sauerland sucht weiterhn die Schuld nur bei Anderen.

    Er kann mit dem Begriff ‘Verantwortung’ gar nichts anfangen.
    Er ist das bedauernswerte Opfer einer medialen Hetzkampagne.

  • #12
    Stefan Laurin

    @baerchen: Wir haben uns ausgiebig mit dem Thema Sauerland beschäftigt und werden das auch weiterhin tun. Und wo bitte ist die Hetze?

  • #13
    Wähler

    Wer keine „Beweiskräftigen Argumente“ bringt wird ausgeschlossen und das ist auch gut so————-

    Gruss

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  • #16
    Peter K.

    Naja. Die Anzeigen sind Pipifax. Irgendwer zeigt an. Die STA ermittelt.

    Das ist gerade in diesem Fall keine echte Nachricht. Weil P. weder das Sicherheitskonzept gemacht, noch das Konzept genehmigt oder die Security eingestellt hat.

    Was soll er getan haben?

  • #17
    Arnold Voss

    Er hat seinen ganzen Einfluss dafür eingesetzt, dass die Loveparade an diesem Ort stattfindet/fand. Aber das kann man Pleitgen so lange nicht zum Vorwurf machen, als das sicher ist, dass er von den dortigen Sicherheitsproblemen nichts wusste.

    Ich selber wusste auch nichts davon, weil mich diese Veranstaltung vor der Katastrophe null interessiert hat. Ich hielt sie weder für mich noch für die Kulturhauptstadt für relevant, noch wohne ich in Duisburg, noch kannte ich den Ort.

    Pleitgen allerdings hätten die Sicherheitsprobleme schon interessieren können, oder? Andererseits ist er für sie nicht verantwortlich gewesen, und das wird bei der Beurteilung der Staatsanwaltschaft zu Recht den Ausschlag geben.

  • #18
    Uwe Herzog

    Der Umstand, dass gleich mehrere Personen Anzeige gegen Fritz Pleitgen und weitere Verantwortliche der Ruhr.2010 erstattet haben, lässt zunächst einmal (nur) den Schluss zu, dass zumindest die Anzeigererstatter offenbar selbst ausreichende Gründe dafür gesehen haben.

    Immerhin gehört aber eine Menge Mut dazu, den früheren Intendanten des WDR und andere „Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens“ bei der Polizei oder der Staatsanwaltschaft anzuzeigen.

    Nun gibt es zwei Möglichkeiten:

    Entweder sind die in den Strafanzeigen erhobenen Vorwürfe unzutreffend.

    Dann müssen die Anzeigerstatter ihrerseits mit einem Verfahren wegen falscher Anschuldigung rechnen.

    Oder aber: an den Vorwürfen ist etwas dran. Dann wird ermittelt.

    Für eine Bewertung ist es jedoch – gleich wie man es sehen will – zu früh.

    Die Behörden ermitteln derzeit wegen fahrlässiger Tötung lediglich gegen „unbekannt“ – obwohl Anzeigen außer gegen Pleitgen auch gegen Schaller und Sauerland erstattet wurden.

    Bei diesen Ermittlungen spielt neben den Ereignissen des 24.Juli auch der gesamte Hergang vor der Tat eine Rolle.

    Sollte sich herausstellen, das die Ruhr.2010 stärker in die Vorbereitungen involviert war als bisher bekannt wurde, könnte dies durchaus neue Fragen aufwerfen.

    Pleitgen selbst gibt leider Anlass, an so manchen seiner bisherigen Darstellungen zu zweifeln.

    Anders ist es nicht zu erklären, dass er sich zum Beispiel hartnäckig weigert, konkrete Fragen zur Rolle der Ruhr.2010 bei den Vorbereitungen der Loveparade ohne Umschweife zu beantworten:

    http://www.ruhrbarone.de/pleitgen-nur-der-%E2%80%9Eschirmherr%E2%80%9C-%E2%80%93-oder-mehr/

  • #19
    Bochumer

    Ruhrbarone, habt Ihr die Strafanzeigen gestellt, um darüber berichten zu können!?

    Dass die Ermittlungen gegen Pleitgen bald eingestellt werden, sagt einem der klare Menschenverstand!

  • #20
    Stefan Laurin

    @Bochumer: Keiner von uns hat eine Anzeige gestellt. Und wir haben auch keine Not Themen zu finden, über die wir berichten können.

  • #21
    weger

    eieiei,

    hier gibt es mitlerweile soo viel heiße luft, dass man die ruhrbarone in pupskanone umtaufen müsste…

    wenn ich einen caterer bauftrage gehe ich davon aus, dass sein essen nicht vergiftet ist.

    wenn ich eine bauunternehmen beauftrage gehe ich davon aus, dass es in der grundschule keine asbest mehr verbaut.

    ..und wenn ein veranstalter beauftragt wird geht man auch davon aus, dass dieser professionell arbeitet und für sicherheit garantiert.

    die strafanzeige ist völliger humbuck, da noch nicht einmal eine beauftragung der lopavent durch die ruhr.2010 geschehen ist, sondern nur das label der ruhr.2010 ohne jegliche gegenleistung an die loveparade vergeben wurde. die sicherheitsrelevanten entscheidungen wurden doch an ganz anderen stellen getroffen und NUR die sollten gegenstand der debatte sein.

    warum überdenkt hier eigentlich keiner mal die rolle der medien? man hat es doch überall lesen können, wie spöttisch über bochum nach der absage geschrieben wurde. welche schlagzeilen hätten sich die medien wohl bei dem ausfall der lp in dui zum jahr der ruhr.2010 einfallen lassen??? eine moralische mitverantwortung scheint es hier nicht zu geben – die medien haben eben keine moral..

  • #22
    Stefan Laurin

    @Weber: Wir haben mehrmals die Rolle der Medien und unsere eigene thematisiert. Wer lesen kann hat mehr vom Leben.

  • #23
    weger

    @laurin: genau! …weger…

    wie immer schien es ja nur nur wichtiger, wie gut die fotopositionen sind und welches essen es gibt, als evtl. sicherheitsbedenken.

    …aber das war auch eigentlich nicht der wichtige teil meines beitrages.. 🙂

    viel spaß noch beim pups…

  • #24
    Jo Frank

    @Weger: Ein Fritz Pleitgen bekommt höhere sechsstellige Summen doch nicht nur dafür, einen Caterer zu beauftragen oder einen Veranstalter. Das kann jeder Hiwi.

    Er sitzt an einer verantwortungsvollen Position.

    Er hat den Ruhr.2010-Hype kriert und angeheizt, er hat mehr Druck verursacht als ein paar Medien oder gar Blogs, die über das provinzielle Düsburg gelästert haben, was auch ohne die Medien passiert wäre. Und er hat auch die Medien im Griff. War Intendant, in Köln tanzt immer noch alles nach seiner Pfeife, hat sogar interne Veranstaltungen des deutschen Journalistenverbands zum Leidwesen der Anwesenden (die schon vom stundenlangen Gesabbel ihrer eigenen Vorsitzenden genug geplagt werden) mit Ruhr.2010-PR aufgebläht.

    Er ist gut darin, sich zu verkaufen, sich überall zu präsentieren. Sein unsägliches „Durch den wilden Kaukasus“-Werk ist ein gutes Beispiel. Wer ist in dem Buch am häufigsten zu sehen? Genau. Der große Reporter. Dabei hat sein Team den Film gemacht. Er stand vor der Kamera statt dahinter.

    Manchmal reicht Daherreden aber nicht.

    Also muß er jetzt auch die Entrüstung über sein überbezahltes Dampfgeplauder ertragen.

  • #25
    Uwe Herzog

    Wäre es wirklich nur ein „Pups“ anstelle einer Nachricht, hätten es sicherlich nicht zahlreiche andere Medien schon kurz nach der Veröffentlichung an dieser Stelle aufgegriffen – darunter übrigens auch das Nachrichtenprogramm des früheren Arbeitgebers von Fritz Pleitgen, der WDR.

  • #26
    Jürgen Hainke

    Zur Rolle der Medien fällt mir ein gespenstischer Kommentar auf der Titelseite von Deutschlands größter Regionalzeitung ein – erschienen am Samstag, 24. Juli 2010:

    „Für das Ruhrgebiet, das zweifellos stärker um Wahrnehmung buhlen muss, ist die Loveparade ein Glücksfall, selbst im geschrumpften Format, das Duisburg am heutigen Samstag erleben wird. Man muss kein Marketingexperte sein, um zu wissen, dass der Werbeeffekt riesig ist . . . Im Zusammenspiel mit dem Still-Leben auf der A 40 bleiben vielleicht einmal Bilder aus dem Revier haften, die nicht nur von Sorgen künden. Vorausgesetzt natürlich, es geht alles gut.“

    Oh ja, es bleiben Bilder haften.

    Doch haben nicht alle, auch Herr Pleitgen und die Qualitätsjournalisten, vorausgesetzt, dass es gut geht? Nur sind Verblendung, Großmannssucht und Metropolenwahn kein Fall für den Staatsanwalt.

  • #27
    Ex-Linker

    Nein. Ein „Pubs“ sind die Strafanzeigen gegen Pleitgen wirklich nicht. Denn je mehr sich dieser Kultur-Pilatus öffentlich zur Loveparade äußert, umso mehr Fragen stellen sich zwangsläufig.

    Er habe von den Sicherheitsmängeln nichts gwußt. Das glaube ich ihm nicht. In der Sendung DAS hat der Ratsvorsitzender der evangelische Kiche, Nikolaus Schneider, erklärt, dass er swohl Tunnel als auch Gelände gekannt haben will. Schneider wurde in Duisburg geboren. Lebt aber dort schon lange nicht mehr.

    Ausgerechnet die Kulturdirektorin Asli Sevindim – zugleich auch WDR-Moderatorin der Aktuellen Stunde – ist Duisburgerin von Geburt an. Eigenem Bekunden zufolge engagiert sie sich auf sozialer Ebene in Duisburg, dürfte also sehr gut vernetzt sein in der Stadt, in der sie immer noch lebt.

    Kannte sie den Tunnel nicht ? Auch das Gelände nicht ? Hat sie wirklich nichts von den öffentlich geäußerten Bedenken des Duisburger Polizeipräsidenten Cebin anläßlich der Loveparade gewußt ? Kannte sie wirklich nicht das Schreiben des Duisburger Bundestagsabgeordneten Mahlberg an den NRW-Innenminister Wolf ? Es ist für mich nicht vorstellbar, dass sie als Journalistin und Kulturdirektorin nichts über die Sicherheitsproblematik gewußt haben und darüber auch nicht mit ihrem Chef, Pleitgen, gsprochen haben soll.

    Zudem hat das Internetportal der WAZ „derWesten“ sogar die Sicherheitsbedenken in mindestens einen Artikel vor der Loveparade thematisiert. Kommentataoren sprachen im Anhang von einer tdölcihen Gefahr. Sollte tatsächlich der Pressesprecher der Ruhr 2010 Hänig es versäumt haben, diesen Beitrag in die tägliche Presseschau mit aufgenommen und seinem Chef vorgelegt zu haben ?

    Vieles spricht also dagegen, dass Pleitgen von den Sicherheitsbedenken tatsächlich nichts gewußt hat, wie er so gern behauptet. Das macht ihn angreifbar. Zumal es doch auch sehr merkwürdig ist, dass ausgerechnet der Mann, der sich selbst die Organisation der Loveparade nicht zugetraut hat (Aussage im ZDF-Morgenmagazin), aber dann ausgerechnet in den Krisenstab fährt, nachdem er von den Toten im Fernsehen erfahren hat. Was wollte Pleitgen dort ?

    Warum beklagt er die Art, wie nach den Hauptschuldigen gesucht wird und nennt diese Suche „nicht akzeptabel“. Welche Angst treibt ihn da zu dieser Aussage ?

    Fragen werden laut. Wie war eigentlich die Ruhr 2010 bei Stil-Leben versichert ? Wie sind die kostenlos fast bis zur Ausbeutung „ehrenamtlich“ arbeitenden Volonteers versichert ? Wie verstrickt ist Pleitgen wirklich in die Loveparade ?

    Es ist gut so, dass Strafanzeigen gegen ihn gestellt wurden. Nach der heute nun bekannt gewordenen „Panne“ mit den „vergessenen“ Akten im Rathaus habe ich die ganz persönliche Sorge, dass diese Strafanzeigen nicht wirklich gut bei der Duisburger Staatsanwaltschaft aufgehoben sein könnten. Das Vertrauen in die staatlichen Ermittlungsbehörden schwindet Längst hat sich bei mir der Eindruck verfestigt, dass die Loveparade sich allmählich zu einem handfesten Polit- und Justizskandal auswächst, an dem auch der Geschäftsführer der Gesellschaft mit beschränkter Haftung maßgeblich beteiligt sein dürfte.

  • #28
    anni2010

    macht nur mut!

    bei allen anzeigen ist wichtig, dass man inhaltlich was vorbringen kann, also juristische termini an der richtigen stelle plattziert vorzuweisen hat. beraten kann kanzlei baum & reiter, hr. wieg.
    also fein unterscheiden – fahrlässig-vorsätzlich-schuldhaft-unseriös-kriminell-illegal… was gibt es noch?
    es ist leider nicht strafbar, dass ruhr2010 die stadt du bei der planung alleine ließ, aber es ist u.u. strafbar, dass sie wissentlich, also vorsätzlich mit die zahlen gepusht hatte und international damit warb, was wiederum fahrlässig im ergebnis ist (nach meiner laienhaften einschätzung) dies fuehrte mit dazu, dass es absolut ueberfuellt war (was wäre gewesen, wenn 1,4 Mio da gewesen wären?), was auch ruhr2010 hätte klar sein muessen. es ist eine schuldhafte, fahrlässige unterlassung sich keinen eindruck vom weg/vom gelände, von allen bedingungen zu machen, wenn man das ganze als ein ruhr2010-projekt deklariert.
    ruhr2010 hätte ein kontrollgremium sein muessen und genauste einblicke nehmen in die planung etc bedenken hätte sie sofort dem IM etc. nennen muessen.
    das alles nicht gemacht zu haben ist m.e. grob farlässiges versäumen.
    und wie bezeichnet man den strafbestand des druck ausuebens, als mafiös?

  • #29
    anni2010

    wichtig: beschwerden gegen ruhr.2010 pleitgen, scheytt, gorny u.a., auch die damit zusammenhängenden kommunikationsberater bei ruhr2010 duisburg und duisburg marketing gmbH (muesste man noch explizit drauf hinweisen)

    z.t. ganz gut die kommentare unter diesem artikel hier:
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Fritz-Pleitgen-Duisburg-braucht-Fuehrung-id3601297.html

    schreibt an: An die Kommissarin Androulla Vassiliou, eac-info@ec.europa.eu
    eu-redaktion@kupoge.de
    Sabine Bornemann, info@ccp-deutschland.de
    Bernd Neumann, Poststelle@bkm.bmi.bund.de

    Ich z.B. habe diesen langen Brief als Email gestern abgeschickt, welcher gerne benutzt/abgeändert werden darf. Je mehr diese Aktion unterstuetzen, umso besser!

    Brief:
    Sehr geehrte/r Frau Vassiliou, Frau Bornemann, Herr Neumann, sehr geehrte Damen und Herren,

    Bezug nehmend auf den tragischen Verlauf mit 22facher Todesfolge (es gab noch ein ungeborenes Opfer!) und ueber 500 Verletzten – zumeist sehr jungen Menschen (!) – bei der diesjährigen Loveparade in Duisburg, möchte ich nicht nur hierueber mein tiefes Geschocktsein zum Ausdruck bringen, sondern gleichfalls und beinahe noch mehr ueber den sich danach entwickelnden Verlauf.

    RUHR.2010 Essen fuer das Ruhrgebiet, vertreten durch deren Geschäftsfuehrer Fritz Pleitgen und Oliver Scheytt entziehen sich gänzlich ihrer moralischen Veranwortung und ihrer Mitschuld an diesem furchtbaren Unglueck!

    Bereits im Jahr 2009 uebten Scheytt und vor allem Pleitgen gewaltigen Druck mittels medialer Verstärkung auf die Duisburger Stadtregierung aus, vertreten durch ihren Oberbuergermeister Adolf Sauerland. So war Fritz Pleitgen immer als Chef-Agitator für die Loveparade in Duisburg öffentlich unterwegs und hat mit durchweg martialischem Vokabular eingefordert, diese in seinem „Kulturjahr“ auch durchzuführen. Ein Beispiel, gesendet in MONITOR am 29.07.2010 mit der redaktionellen Bemerkung: „Das war Druck, das war Erfolgsrduck.“ Zitat Pleitgen vom 07.02.2009: „Wenn sie für das nächste Jahr abgesagt würde, dann wäre das wirklich ein schwerer Rückschlag, das darf nicht passieren.“

    Das sollte reichen, um den Rest wurde sich nicht gekuemmert. Fritz Pleitgen, das zeigte sich nicht nur in Duisburg, sondern in allen Ruhrgebietsstädten war und ist der autoritäre Chef, der anordnete und keinen Widerspruch zuließ, die Kommunen aber mit ihrer Verantwortung und Planung alleine ließ und lässt. So ist bei vielen Menschen der Eindruck entstanden, dass die Herren Pleitgen, Scheytt und Gorny das Kulturhauptstadtjahr im Grunde nur fuer eigene Karrierezwecke nutzen.

    So wurde die Loveparade ganz im Sinne der Repräsentanten Scheytt, Pleitgen, Gorny als Mega- event fuer 1,4 Millionen junge, Feier freudige Menschen, die ins Ruhrgebiet kommen, propagiert und als DAS Leuchtturmprojekt in diesem Jahr bezeichnet, welches Duisburg und das komplette Ruhrgebiet „in die Hauptstadt des elektronischen Beats“ verwandeln wuerde, was beweist dass die Region (das „Revier“) jung und dynamisch sei.

    Das Gelände, auf der dies vorgesehen war, ein ueberalterter Kriegsschaupplatz, eine von vielen Brachlandschaften des Ruhrge-bietes, ein ehemaliger Gueterbahnhof uebersät mit Schotter, Löchern, Rissen, Pfuetzen, Dreck, verkrusteten Schmutz und mehr als Kopf großen Steinbrocken (die noch immer dort liegen) wurde kurzerhand in „Duisburger Freiheit“ umgetauft. Das Kind hatte einen Namen. Selbst mit flachen Sportschuhen stolpert man hier ueberall und man fragt sich, wie hier bloß um Himmel’s Willen getanzt und gefeiert worden ist – kein Platz zum Verschnaufen, kein Gruen, das Ganze auch noch umzäunt mit schäbigen Bauzäunen! Setzt man sich, wird man schmutzig. Auf der einen Seite eine Autobahn, auf der anderen Bahngleise. Absolut schrecklich.
    Aber nicht fuer die Macher.

    Das eigentliche Motto der Loveparade aber „Keine Mauern, keine Trennung, keine Intoleranz“, eine Friedensbewegung aus Berlin aus dem Jahr 1989 urspruenglich als Welt verbessernde, spirituelle Bewegung gedacht – wurde in Duisburg (und auch schon in Dortmund und Essen) von Beginn an völlig intolerant und vorurteilsbelastet gänzlich missverstanden und schlussendlich zu Grabe getragen. Und mit ihr 21 junge Seelen.

    Die Menschen, die hier waren und ueberlebten, z.T. verletzt und schwer traumatisiert nach Hause irrten (was zum Teil 24 Stunden dauerte bis ihre Zuege wieder fuhren!) tauften sie noch am selben abend Deathparade, manche auch Hateparade.

    Glaubt man den aktuellen Zahl war es circa 187000 (!) jungen Leuten vergönnt zu tanzen, zu feiern und Spaß am Leben zu haben.

    Bislang: keinerlei Entschädigungen seitens der Stadt, seitens der Deutschen Bahn oder seitens Ruhr.2010, keinerlei Entschuldi-gungen, auch nicht von der Polizei! Diese Tatsache ist mehr als schändlich. Soll Ruhr.2010 nicht weiter versagen und misslingen sollte man den internationalen Opfern, Angehörigen und Hinterbliebenen nicht nur symbolisch ein deutliches Gesicht zeigen!

    Circa drei Wochen vor der Loveparade fand man bei Planierungsarbeiten eine Fliegerbombe, die entschärft werden musste, was dazu fuehrte, dass sich alle weiteren Vorarbeiten verzögerten, so lange, dass noch am Mittag des Loveparade-Tages planiert werden musste obwohl bereits offiziell Einlasszeit war, was zu einem um circa eine Stunde verspäteten Einlass und bereits da zu entsöprechendem Unmut von den sich nicht erwuenscht fuehlenden Besuchern fuehrte, zu Recht:

    Manche mussten erst einmal 3-3,5 Stunden durch die Stadt laufen, um alleine nur vom Bahnhof bis zum Tunneleingang zu gelangen und natuerlich hatte kaum eine/r genuegend Trinkwasser dabei gehabt!. Die, die dann am Rande des Tunnels laufen mussten bekamen blutige Arme, viele dehy- drierten schon hier, kleinere Personen (es waren auch Kinder darunter!) kollabierten, da in dieser engen Röhre nicht genuegend Sauerstoff fuer die Masse (Tausende, Zehn-, Hunderttausende) zur Verfuegung stand.

    In Duisburg nannte man diese good-will-teens und -twens immer abschätzig „Raver“ – diese Voka- bel wurde und wird unreflekt- tiert und unwissend benutzt wie ein Schimpfwort. Niemand, außer jenen, die selbst hin wollten, wuenschte die Loveparade fuer Duisburg. Das Image war in vielerlei Augen zu schlecht, selbst in den Augen der offiziellen Vertreter!. Man fuerchtete Randale, Drogen, Verwuestung, Zerstörung, Exkremente und wilden Sex ueberall, auch die Bevölkerung und vor allem die Anwohner auf der Wegstrecke. Den ueblichen Klishees folgend. Wie es auch eine sehr peinliche, politisch nicht korrekte Medienvertreterin mit Namen Eva Hermann und einige hohen Kirchenvertreter nachträglich propagier(t)en und somit die Loveparade als ein Beispiel fuer Sodom und Gomorrha sehen.

    Ruhr.2010 hat sich um keinerlei Planungen gekuemmert, weder um die des Veranstalters Lopavent, noch um die der Stadtverwal- tung und ihres illegalen Genehmigungsverfahrens. Hätte sie es getan, so hätte eine zusaätzliche Chance bestanden, dass das Ganze abgesagt worden wäre. Aber wie das? Ging doch die gehypte Zahl von 1,4 Mio Besuchern um die Welt – welch ein Skandal, welche Bla- age nun die Loveparade abzusagen!

    Die komplette Planung seitens ALLER Beteiligten war kriminell und illegal. Es entstand ein Kom- plott, eine konspirative Verschwörung, wie man es von der Mafia kennt. Das Ergebnis heute: Jeder deckt Jeden, schweigende Solidarität, niemand uebernimmt Verantwortung, geschweige denn ein (Teil-) Schuldeingeständnis! Es ist erschuetternd und erniedrigend fuer die Stadt, fuer die Region Ruhrgebiet, fuer das Land NRW, fuer den Staat Deutschland. Und es offenbart die gänzlich fehlenden Kontrollen und Gesetze.

    Man wollte dem Ruhrgebiet, NRW. Deutschland, Europa, der Welt beweisen, dass man im Ruhrgebiet das Selbe zu stemmen vermag wie fast zwei Jahrzehnte lang die Hauptstadt Berlin.

    Das urspruengliche Motto der Kulturhauptstadte Ruhrgebiet lautet seit dem 24. Juli 2010 nicht mehr „Kultur durch Wandel – Wandel durch Kultur“. Es dominieren nur diese Kulturen: die Trauer- und die Wutkultur!

    Und besonders Wut ueber Fritz Pleigen’s neuerlichen Auftritt in WAZ und NRW! (Beachten Sie bitte auch die Kommentare unten)
    http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Fritz-Pleitgen-Duisburg-braucht-Fuehrung-id3601297.html

    Und auch Entsetzen darueber, dass Herr Pleitgen nun die Hinterbliebenen der Opfer als Ehrengäste (reservierte Plätze 1.Reihe) zur „Sinfonie der 1000“ eingeladen hat und ihm nichts anderes einfällt und wo dann die Trauernden und Traumatisierten sich u.a. das hier anhören sollen: „Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis; Das Unzulängliche, hier wird’s Ereignis; Das Unbeschreibliche, hier ist´s getan.“

    Dies in memoriam 21 zerquetschter junger Menschen in Duisburg. Geschmackloser geht es nicht! Der urspruenglich eingeplante Dirigent Lorin Maazel wird nicht dirigieren. Ein Signal?

    Nicht nur diese Gustav Mahler-Veranstaltung, vorgesehen am 12. September sollte zu Gunsten aller Opfer und Hinterbliebenen abgesagt, das Geld gespendet werden! Kann man das den Hinterbliebenen antun?

    Die Proteste in Duisburg, im Ruhrgebiet (und das nicht nur seit Erscheinen des heutigen besonders schändlichen Artikels, in dem sich Fritz Pleitgen äußert und eine „Fuehrung fuer Duisburg“ fordert sollten Ernst genommen werden, denn viele Buerger fordern endlich Suehne und Gerechtigkeit!

    Nicht nur die Duisburger Stadtverwaltung und ihre Spitze, die Polizei und der Veranstalter verhalten sich skandalös beschämend und schändlich auf der gesamten Linie, inbegriffen sämtlicher Vertreter von ruhr.2010.

    Der Grundsatz der Europäischen Kultur Kommission (zu finden auf der Homepage), „dass die Veranstaltung in den Medien auf ein positives Echo gestoßen ist, dass sie zur Entwicklung der Kultur und des Tourismus beigetragen und dass sie das Image der jeweiligen Stadt in den Augen ihrer Bürger verbessert hat“ und dass sich „die Europäische Union fuer die Zukunft wünscht, dass die nächsten Kulturhauptstädte gesteigerten Wert auf die langfristige kulturelle Entwicklung der Städte und betroffenen Regionen legen“ kann dieses Jahr das Ruhrgebiet nicht (mehr) erfuellen durch die völlig ausbleibenden adäquaten Aktionen wie Spendenaufrufe, Stiftungsgruendungen, Gehälte- und Projektverzichte etc. sowie durch angebrachte Reaktionen, die die Opfer und Angehörigen nicht zusätzlich sinnlos verletzen. Eine Loveparade-Opfer-Stiftung fehlt bis zum heutigen Tag.

    Herr Pleitgen, ehemaliger WDR-Intendant ließ diesen Sender enorm Stimmung machen in Richtung „Pro Love Parade“. Auch hier lockten die Fernseh- und Hörfunk-Redaktionen Besucher aus ganz Deutschland und Europa mit der Zahl 1,4 Millionen, obwohl bekannt war, dass nur maximal 250.000 Menschen auf das Gelände drauf passen und dass der Rest eigentlich gar nicht wird feiern duerfen und in der Stadt und im Tunnel umherzuirren haben. Aber egal.

    Einer weiterer Auswuchs dieses Skandals: ein Interview mit Herrn Schaller (Lopavent), gefuehrt von einem WDR-Reporter, wofuer der Mc fit-Float circa eine Stunde am Rampenkopf stillstand! Eine der Todesfallen. Die Interviewpartner sahen das Geschehen an der Rampe, es interessierte sie nicht, dass hinter ihnen zu dieser Zeit bereits Menschen um ihr Leben kämpften!

    Keine Information auf der Homepage der Loveparade und auf der Homepage von Ruhr.2010 Essen UND Duisburg, wo es lang gehen wuerde und wie lange man fuer diese Strecken brauchen wuerde, nämlich circa 3,5 Stunden und dann durch einen Tunnel und dann zerquetscht werden an Zäunen, Mauern und einer Treppe.

    Es ist immer noch nicht alles gesagt und alles erzählt. Das wird folgen in Buechern, Artikeln, Liedern, Filmen, Bildern, Fotos, im Internet.

    Ich möchte Sie eindringlich bitten und an Sie apellieren Herrn Pleitgen und alle anderen Akteure dazu aufzufordern sowohl die Sinfonie der 1000 abzusagen als auch sich bei den Hinterbliebenen und Opfern angemessen zu entschuldigen (sie wären die Ersten, vielleicht auch Sie als Kommission etc.). Worauf alle seit Wochen warten, vor allem die Opfer und Hinterbliebenen!

    Handeln Sie bitte schnell, damit nicht noch mehr leidvolle Zeit vergeht und setzen zumindest Sie ein deutliches, weithin sichtbares ehrenhaftes, couragiertes, mitfuehlendesa, moralisch integres Signal, herzlichen Dank!

    Mit freundlichen Grueßen

  • #30
    Uwe Herzog

    @ Anni2010

    Bravo, Hut ab! Du sprichst allen aus der Seele,, denen das Schicksal der Opfer der Loveparade WIRKLICH nahegeht.

    Man spürt, dass Du von Herzen schreibst und weißt, wovon Du sprichst.

    Ich wünsche mit Dir, dass möglichst viele Betroffene und Beobachter Deine E-Mail als eigene Vorlage für eine Eingabe bei der zuständigen EU-Kommissarin, der EU-Kontaktstelle für Kulturförderung und beim zuständigen deutschen Kulturstaatsekretär Bernd Neumann nutzen werden – und werde dies ebenfalls tun.

    Danke nochmals für Deinen klaren und eindringlichen Appell!

    Er sagt mehr als alle „professionellen“ Nachrichten, Statements und Leitartikel, die ich bisher dazu gelesen (oder selbst mit verfasst) habe.

  • Pingback: Schuld-und-Sühne-Loveparade: Razzia in Duisburg, Anzeige gegen Ruhr-2010-Fritz-Pleitgen und die letzte Beerdigung | endoplast.de

  • #32
    anni2010

    Danke, Uwe Herzog, das tut gut.

    wer immer noch nicht verstanden hat, bitte:
    http://www.youtube.com/watch?v=8dYlBkHpRok
    (Achtung Duisburgfans dabei!)

    Gab es mehr als 22 Opfer?
    http://www.atase.de/blog/netzwelt/duisburger-loveparade-zeugen-gesucht/comment-page-1/#comments

    Eventmanager:
    www.derwesten.de/kultur/musik-und-konzerte/loveparade/Ruhr-2010-und-die-Projektmanager-der-Loveparade-id3404616.html#comments

    Die medial schwer Begabten:
    http://www.faz.net/s/RubCCB49507459C498F8E6FA9E990486D14/Doc~E9A34C147432A446B8BE34E4E43B7C974~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Opfer klagen an (auch Zeugenaussagen, Presseopfer, Traumaopfer, Verletzte, Angehörige):
    http://www.baum-reiter.de/

    Zitat DMG: Duisburg is the place, where things really happen. (inzwischen nicht mehr auf der HP zu finden)

    Zum Schluss: Der OberBefehlshaber von DU a.s. pflegt eine Dachterrasse auf dem Dach des Rathauses, zu finden mit google earth

  • #33
    anni2010

    ein Interview mit Pleitgen, bitte auch die Kommentare beachten:

    http://www.tagesspiegel.de/kultur/ein -dunkler-schatten-auf-ruhr-2010/1902138.html?ajaxe lementid=%23commentLoginArea

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