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‘Waldorfpädagogik ist gefährliche Esoterik’ – André Sebastiani im Interview mit der taz über die geplante ‘staatliche Waldorfschule’

Flucht aus der Waldorfschule

 

Noch im Januar 2013 warb Christian Füller in der taz für die umstrittene erste „staatliche Waldorfschule“ Deutschlands und diffamierte dabei André Sebastiani, Gastautor der Ruhrbarone, tollpatschig als „Rudolf-Steiner-Hasser“. Nun bietet die taz Sebastiani die Chance, in einem Interview die Gründe für die von ihm initiierte Petition „Gegen die geplante staatliche Waldorfschule in Hamburg“ darzustellen. Von Andreas Lichte.

Sebastiani nutzt seine Chance, gibt der taz ein eindrucksvolles Interview, Leseempfehlung!

Ich möchte hier nur einen wichtigen Punkt herausgreifen, und ergänzen, Zitat taz:

„taz: Hamburg will in dem Schulversuch diejenigen Teile der Waldorfpädagogik übernehmen, die gut funktionieren. Viel Kunst und Musik und keine Noten. Da spricht doch nichts dagegen.

Sebastiani: Natürlich nicht. Aber für all das brauche ich keine Waldorfpädagogik. Die staatliche Schule, an der ich unterrichte, ist ebenfalls notenfrei. Meine Befürchtung ist, dass es nicht bei ein paar guten pädagogischen Elementen bleibt, sondern man sich die ganze unsinnige Weltanschauung dahinter mit in die Schule holt.

Der Bund der Freien Waldorfschulen hat in einer ersten Mitteilung zum Schulversuch ‘Waldorf light’ ausgeschlossen. Inzwischen haben sie die Mitteilung interessanterweise von ihrer Homepage gelöscht.“

Unwidersprochen bleibt hier der Mythos, dass Waldorfschulen Kunst und Kreativität fördern. Ein Kommentar zum taz-Interview stellt das richtig (die Autorin ist mir persönlich bekannt), Zitat:

„(…) Stichwort Kunst-Unterricht:

Ich habe den Vergleich, möchte mich hier aber nur auf die Unterstufe beschränken, da ich LA [Lehramt] Primarstufe studiert habe.

Als Waldorf-Schülerin habe ich z.B. ‘gelernt’ dass Umrisslinien nicht gut sind.

‘Ein Baum ist schliesslich nicht von schwarzen Linien eingesperrt’.

Nur flächiges Malen war erlaubt (wie gesagt, es geht nur um die ersten Schuljahre).

Dass fast alle Kinder beginnen, mit Linien und nicht mit Flächen ihre Umgebung abzubilden, wird nicht berücksichtigt, das ist auch z.T. noch heute so an Waldorfschulen.

Auch die ewige Nass-in-Nass-Pinselei (die mir damals Spaß gemacht hat – das nur am Rande!) zieht sich bis heute wie Klon-Kunst durch die Waldorf-Welt. Sieht hübsch aus, ist aber nichts Eigenständlich-Kindliches, was bei aller Ästhetik sehr schade ist.

Wie gesagt, das muss keine seelischen Traumata verursachen.
 Aber es ist wenig bis kein Platz für kindliche Neugier und Individualität in solch einem ‘Kunst-Unterricht’.

Zum Vergleich habe ich dann in den ‘bösen, staatlichen Schulen’ (ja, uns wurde beigebracht, dass es dort ganz schlimm zugeht, das bestätigen ja auch viele Kommentare von ‘aufgeklärten’ und ‘vielseitig informierten’ Waldorfschülern hier im Thread…) einen sehr freien, kreativen und vor allem von den Kindern mit EIGENEN Impulsen durchzogenen Kunst-Unterricht kennen gelernt.

Und habe begonnen, mir Gedanken über die von Waldorfschulen proklamierte ‘Erziehung zur Freiheit’ zu machen (…)“

Als ausgebildeter Waldorflehrer, der Werk- und Kunstlehrer werden wollte, bestätige ich ausdrücklich diesen Kommentar, auch wenn er mir noch viel zu milde erscheint: wenn man Rudolf Steiners „Menschenkundliche Grundlagen“ für den waldorfspezifischen Kunstunterricht kennen gelernt hat, bleibt gar nichts mehr von ‘Kreativität’ und ‘Freiheit’.

Wie sollte auch? Der Bildungswissenschaftler Prof. Dr. Stefan T. Hopmann sagt im Interview mit den Ruhrbaronen:

„(…) Und welche Freiheit, welche Kreativität sind gemeint in einer Schulphilosophie, deren Erfinder weder als Demokrat, noch als Ästhet hervorgetreten ist, sondern der eine autoritäre Geisteshaltung einnahm und eine naturalistische Schrumpfästhetik bevorzugte? (…)“

Prof. Hopmann hält das von Sebastiani im taz-Interview angesprochene Konzept „Waldorf Light“ für unmöglich, Zitat Hopmann:

„(…) Tatsächlich sind der Rassismus, die Entwicklungslehre, die Geschichtsphilosophie und die übrigen Bausteine des Zeitgeists des späten 19. Jahrhunderts, die Steiner zu einer eigenen Weltanschauung amalgamiert hat, so eng verbunden, dass man da nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein kann. Allerdings machen die Waldorfschulen das schon geschickt: Sie fallen nicht mit der Tür ins Haus, sie unterrichten nicht direkt aus Steiners Werken, sondern sie lassen ihre Weltanschauung eher still und heimlich in ihre Arbeit einfließen, in ihre Kinderwahrnehmung, in ihre Auswahl der Unterrichtsinhalte usw. Ähnlich wie auch bei anderen Sekten ist das ein schleichendes Gift, dessen Wirkung man oft erst merkt, wenn es fast zu spät ist. (…)“

„Waldorf Light“ wurde folgerichtig vom „Bund der Freien Waldorfschulen“ ursprünglich ausgeschlossen, bis die entsprechende Mitteilung „retuschiert“ wurde, wie Sebastiani im taz-Interview andeutet. Hier gibt es dazu die Geschichte: Henning Kullak-Ublick, der ‘Bund der Freien Waldorfschulen’, und die Glaubwürdigkeit

Kullak-Ublick, Vorstand des „Bundes der Freien Waldorfschulen“, kommentierte höchstpersönlich den Artikel, hier und hier, siehe auch André Sebastianis und meine Antwort.

Ist Kullak-Ublick glaubwürdig, oder bietet er mit seinem „Waldorfsprech“ eine Mogelpackung an? So wie der „Bund der Freien Waldorfschulen“ dem Hamburger Senat?

 

Die Ruhrbarone über die „staatliche Waldorfschule“ in Hamburg:

Henning Kullak-Ublick, der ‘Bund der Freien Waldorfschulen’, und die Glaubwürdigkeit – kommentiert von Henning Kullak-Ublick, Vorstand des „Bundes der Freien Waldorfschulen“

Erste deutsche staatliche Waldorfschule: Wirbt Christian Füller, taz, für die ‘Sekte’ Anthroposophie?

Waldorfschulen Bullshit-Bingo – Waldorfsprech für Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe – von Lukas Böhnlein, ehemaliger Waldorfschüler

Esoterik an Waldorfschulen – Bildung dank „Bildekräften“: Lest Rudolf Steiner! – Dr. Jana Husmann über die Waldorfschule als esoterische Weltanschauungsschule

Waldorfschule in staatlicher Trägerschaft – offener Brief an Senator Ties Rabe, Hamburg – Infos zum anthroposophischen Hintergrund der Waldorfpädagogik

 

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37 Kommentare zu “‘Waldorfpädagogik ist gefährliche Esoterik’ – André Sebastiani im Interview mit der taz über die geplante ‘staatliche Waldorfschule’

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  • #2
    Friedensfreund

    BTW: Wenn der Staat eine Schule betreibt, dann sollte er auch die „gewerblichen Schutzrechte“ zur Benutzung des Namens besitzen.
    Er benötigt dies zum Beispiel um Zeugnisse mit dem Namen der Schule auszugeben.
    Zeugnisse ohne Schulnamen bzw. einen richtigen Schulnamen sind nichts wert.

    Aber kriegt die Stadt Hamburg denn die Markenrechte„

    http://de.wikipedia.org/wiki/Waldorfschule#Markenrechte

    Kann es denn z.B. „Unabhängige Waldorfschulen“ neben den „Freien Waldorfschulen“ geben?

    Achim

  • #3
  • #4
    Arno Asinus

    Die größte Gefahr sehe ich in der subtilen Vermittlung eines problematischen Mensch- und Weltbildes.
    Ähnlich wie in christlichen Konfessionsschulen, wo beispielsweise der Konfessionsunterricht als Religionunterricht daher kommt,
    ohne auf das Menschenbild/Gottesbild in anderen Kulturen sachgerecht einzugehen.
    Waldorfpädagik ist ebenfalls tendenziell elitär und ausschließend.

  • #5
    Andreas Lichte Artikelautor

    Ansgar Martins, waldorfblog, behauptet, dass 99% der Waldorflehrer den Scharlatan und Rassisten Rudolf Steiner unterstützen:

    „(…) Hier zeigt sich dann auch, wie weit Ullrichs Behauptung zutrifft, ‘dass 90 Prozent der Waldorf-Pädagogen … fest in der Anthroposophie Rudolf Steiners verhaftet’ seien. Auch wenn ‘nur’ ein Drittel der Waldorflehrer zu den ‘praktizierenden’ Anthroposophen gehört, scheint nicht nur für 90, sondern eher 99% eine “Waldorfschule ohne Steiner” kein anstrebenswertes Ziel zu sein. (…)“

  • #6
    Andreas Lichte

    Die Esoterik Rudolf Steiners ist so abwegig, dass man gar nicht glauben kann, dass der Hamburger Senator für Bildung Ties Rabe den Scharlatan Rudolf Steiner in eine „staatliche Waldorfschule“ holt … ein Beispiel:

    „Ichlose Dämonenkinder

    Falls Sie beabsichtigen, ihr Kind an eine Waldorf-/Steinerschule zu schicken, sollten Sie bedenken, dass Rudolf Steiner einigen Kindern schlicht das Menschsein abspricht und sie zu Dämonen erklärt. Ob ihr Kind ein Dämon ist, erkennen Sie an seinen Ohrläppchen. In diesem Fall sei ihm jedenfalls die staatliche Regelschule empfohlen.

    Ein Beispiel anthroposophischer Wahnvorstellungen, Geheimdünkelei und der bis heute anhaltenden, kritiklosen Hörigkeit seiner Jünger gegenüber den kruden Thesen des grossen Meisters beginnt mit der Lehrerkonferenz von Mittwoch, dem 25. April 1923, 16.30-19 Uhr:

    “Der Schularzt spricht über besondere medizinische Fälle.

    Dr. Steiner: Das Mädchen L. K. in der l. Klasse, da wird irgendeine recht schlimme Verwickelung da sein mit dem ganzen Inneren. Da wird auch nicht viel zu machen sein. Das sind diese Fälle, die immer häufiger vorkommen, daß Kinder geboren werden und Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug auf das höchste Ich keine Menschen sind, sondern die ausgefüllt sind mit nicht der Menschenklasse angehörigen Wesenheiten. Seit den neunziger Jahren schon kommen sehr viele ichlose Menschen vor, wo keine Reinkarnation vorliegt, sondern wo die Menschenform ausgefüllt wird von einer Art Naturdämon. Es gehen schon eine ganze Anzahl alte Leute herum, die eigentlich nicht Menschen sind, sondern naturgeistige Wesen und Menschen nur in bezug auf ihre Gestalt. Man kann nicht eine Dämonenschule errichten.

    X.: Wie ist das möglich?

    Dr. Steiner: An sich ist nicht ausgeschlossen, daß im Kosmos ein Rechenfehler geschieht. Es sind doch lange füreinander determiniert die hinuntersteigen den Individualitäten. Es geschehen auch Genera­tionen, für die keine Individualität Lust hat hinunterzukommen und sich mit der Leiblichkeit zu verbinden, oder die sie auch gleich am Anfang verlassen. Da treten dann andere Individuen ein, die nicht recht passen. Aber dies ist wirklich jetzt sehr häufig, daß ichlose Menschen herumgehen, die eigentlich keine Menschen sind, die nur menschliche Gestalt haben, naturgeistähnliche Wesen, was man nicht erkennt, weil sie in menschlicher Gestalt herumgehen. Sie unterscheiden sich auch sehr wesentlich von den Menschen in bezug auf alles Geistige. Sie können es zum Beispiel nie zu einem Gedächt­nis bringen in den Dingen, die Sätze sind. Sie haben eigentlich nur Wortgedächtnis, kein Satzgedächtnis.

    Die Rätsel des Lebens sind nicht so einfach. Wenn eine solche Wesen­heit durch den Tod geht, dann geht sie zurück in die Natur, woher sie gekommen ist. Der Leichnam zerfällt; eine richtige Auflösung des Ätherleibes ist nicht da, und das Naturwesen geht in die Natur zu­rück.

    Es könnte sein, daß irgendwie automatisch etwas geschehen könnte. Der ganze Apparat des menschlichen Organismus ist da. Man kann unter Umständen in den Gehirnautomatismen eine Pseudomoral züchten.

    Man redet sehr ungern über diese Dinge, nachdem wir ohnedies viel­fach gegnerisch angefallen werden. Denken Sie, was die Leute sagen, wenn sie hören, hier wird erklärt, daß es Menschen gibt, die keine Menschen sind. Aber es sind Tatsachen. Wir würden auch nicht sol­chen Niedergang der Kultur haben, wenn ein starkes Gefühl dafür vorhanden wäre, daß manche Leute herumgehen, die gerade da­durch, daß sie rücksichtslos sind, etwas werden, daß die keine Men­schen sind, sondern Dämonen in Menschengestalt.

    Aber wir wollen das nicht in die Welt hinausposaunen. Die Gegner­schaft ist so schon groß genug. Solche Dinge schockieren die Men­schen furchtbar. Es hat einen furchtbaren Schock hervorgerufen, als ich genötigt war zu sagen, daß ein ganz berühmter Universitätspro­fessor, der einen großen Ruf hat, daß der, nach einem sehr kurzen Leben zwischen Tod und neuer Geburt, ein wiederverkörperter Neger war, ein Forscher.

    Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verkünden.”

    (GA300c-1975-S 70 – Konferenzen mit den Lehrern IIIA)

    Ein Beispiel, wie devot Anthroposophen mit solch unmenschlichem Schrott des Meisters noch heute umgehen, findet sich im entsprechenden Eintrag auf “Anthrowiki”:

    (…)“

    weiterlesen: http://rudolfsteinerblog.wordpress.com/2013/03/01/ichlose-menschen/

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  • #9
    Wissenschaftsrat der GWUP an Senator Ties Rabe

    Gegen die geplante staatliche Waldorfschule in Hamburg

    Offener Brief an den Hamburger Schulsenator Ties Rabe

    Sehr geehrter Herr Senator Rabe,

    mit Unverständnis und großer Sorge haben wir Ihre Entscheidung zur Kenntnis genommen, im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg ein Waldorfkonzept in die bestehende Schule an der Fährstraße zu integrieren. Wir halten diese Entscheidung für ein völlig falsches Signal für den Wissenschafts- und Bildungsstandort Hamburg, die für Deutschland ein Präzedenzfall wäre, und fordern Sie dringend auf, diese Entscheidung zurückzunehmen.

    Die Waldorfpädagogik wurde durch den Esoteriker und Okkultisten Rudolf Steiner begründet und ist Teil seiner esoterischen, anthroposophischen Lehre. Sie enthält ein Sammelsurium von anti-aufklärerischen, pseudowissenschaftlichen und rassistischen Ideen. Dazu zählen beispielsweise eine esoterische Entwicklungslehre („Jahrsiebte“) und eine willkürliche Einteilung der Charaktere der Schüler und Schülerinnen in vier Grundtypen („Temperamente“). Der Waldorf-Klassenlehrer soll nach Steiner Künstler, Priester und höchste Autorität sein. Er soll das Temperament und das angebliche „Karma“ seiner Schüler, das von ihren „früheren Leben“ geprägt ist, durch „Hellsicht“ erkennen und sein pädagogisches Handeln danach ausrichten. Diese esoterischen Konzepte durchdringen alle Fächer, auch den musisch-künstlerischen Bereich. Sie sind ein zentraler Teil der Waldorflehrerausbildung und kommen bis heute im Unterricht zur Anwendung.

    Unsere Gesellschaft benötigt zur Bewältigung der zukünftigen Herausforderungen hervorragend ausgebildeten Nachwuchs. Dafür brauchen wir einen Unterricht, der sich an den wissenschaftlichen Erkenntnissen der Fachdidaktiken orientiert, nicht an den hellsichtigen Schauungen Rudolf Steiners. Einen Unterricht, in dem die Vielfalt der geistes- und naturwissenschaftlichen Erkenntnismethoden vermittelt wird. Einen Unterricht, der Kinder Freude und Staunen über eine Welt lehrt, die man untersuchen, erforschen und verstehen kann. Einen Unterricht, in dem die Kinder aber auch ermutigt werden, sich selbst, ihre Lehrer und das bisher Erforschte zu hinterfragen, zu testen und ihre Weltsicht gegebenenfalls zu korrigieren und zu erweitern. Das gilt auch für den musisch-künstlerischen Bereich. Mit der Waldorfpädagogik, die mit der Anthroposophie Rudolf Steiners untrennbar verbunden ist, sind diese Erfordernisse einer modernen Gesellschaft in keiner Weise vereinbar. Die Waldorfpädagogik versteht sich als geschlossenes Konstrukt, daher ist es nach unserer Ansicht nicht möglich, einzelne „positiv“ erscheinende Komponenten davon herauszupicken, ohne die schädlichen Komponenten zwangsläufig mit einzukaufen. Lapidar ausgedrückt: Ein bisschen Waldorf geht ebenso wenig wie ein bisschen schwanger.

    Wir fordern daher nachdrücklich, vom geplanten Schulversuch, der auf Kosten der Kinder geht, Abstand zu nehmen und statt esoterischer Lehren ohne Wenn und Aber eine aufgeklärte, moderne und wissenschaftliche Weltsicht ins Zentrum der Schulbildung zu stellen.

    Erläuterungen finden Sie im Anhang dieses Schreibens.

    Mit freundlichen Grüßen

    Dr. habil. Rainer Wolf

    Vertreter des Wissenschaftsrats im Vorstand der GWUP

    Unterzeichner:

    Prof. Dr. Michael Bach
    Dr. Mark Benecke
    Prof. Dr. Dr. Ulrich Berger
    Prof. Dr. Peter Brugger
    Prof. Dr. Christoph Daxelmüller
    Prof. Dr. Edzard Ernst
    Dr. Krista Federspiel
    Prof. Dr. Dittmar Graf
    Prof. Dr. Wolfgang Hell
    Prof. Dr. Martin Hermann
    Prof. Dr. Dieter Herrmann
    Wolfgang Hund
    Prof. Dr. Bernulf Kanitscheider
    Prof. Dr. Johannes Köbberling
    Prof. Dr. Walter Krämer
    Prof. Dr. Peter Kröling
    Prof. Dr. Martin Lambeck
    Prof. Dr. Heinz Oberhummer
    Dr. Rainer Rosenzweig
    Prof. Dr. Dr. Gerhard Vollmer
    Dr. habil. Rainer Wolf
    Prof. Dr. Hartmut Zinser.

    Die Unterzeichner sind Mitglieder des Wissenschaftsrates der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V.

  • #10
    Andreas Lichte

    „Steiners Pädagogik in staatlicher Schule

    ‘Ein bisschen Waldorf geht nicht’

    In Hamburg soll 2014 eine staatliche Schule mit Waldorfelementen starten. Kritiker warnen vor Esoterik und Anti-Aufklärung.

    Hamburg taz, 25.11.2013

    (…)

    Das Projekt ist hochumstritten. Der Bremer Grundschullehrer André Sebastiani lehnt den Schulversuch „aufs Schärfste ab“. Er hat im Namen der „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ (GWUP) in einer Onlinepetition rund 2.300 Unterschriften gegen den Schulversuch gesammelt.

    ‘Esoterisch statt wissenschaftlich’

    Er warnt davor, „esoterische und wissenschaftsfeindliche Ideen ins staatliche Schulwesen einzuführen“. Alles in der Waldorfpädagogik, auch der Kunst- und Musikunterricht, fuße auf der anthroposophischen Lehre von Waldorf-Vater Rudolf Steiner.

    Auch ein Brief von 22 Wissenschaftlern des GWUP-Wissenschaftsrats sei leider „völlig ignoriert“ worden, so Sebastiani. Darin heißt es, die anthroposophische Lehre enthalte ein Sammelsurium von antiaufklärerischen Ideen. So solle der Waldorf-Klassenlehrer „Künstler, Priester und höchste Autorität“ sein und das angebliche „Karma“ seiner Schüler durch „Hellsicht“ erkennen.

    Die grundsätzliche Sorge der Kritiker: Es sei nicht möglich, nur die positiven Aspekte der Waldorfpädagogik herauszupicken. „Ein bisschen Waldorf geht ebenso wenig wie ein bisschen schwanger.“

    (…)“

    zum vollständigen Artikel der taz: http://taz.de/Steiners-Pedgogik-in-sttlicher-Schule/!128171/

  • #11
    Andreas Lichte

    André Sebastiani im Interview mit den Ruhrbaronen zur “staatlichen Waldorfschule” in Hamburg:

    Waldorf-Kritiker: “Hamburg verletzt die Neutralitätspflicht!”

    http://www.ruhrbarone.de/sebastiani/

  • #12
    lena

    Ueber eure hysterischen anti-waldorf und anti-anthro webseiten kann ich leider nur lachen. Obwohl es irgendwie doch auch ein wenig traurig ist.
    Es gibt heute 1025 schulen in ueber 60 verschiedenen Leandern Weltweit. Allein 22 in Afrike, 200 in Amerika, 46 in Asien und viele, viele mehr. Jede Waldorfschule ist anthroposophisch, ja! und gleichzeitig mit seiner Kulturellen Umgebung tief verwurzelt. (Religion, Feste, Lieder, Geschichte…). Rassinmus? Nein! Ich Unterrichte Fotografie in einer Waldorfschule in Israel. Und habe Waldorfschulen an vielen Orten der Welt besucht. Jahr fuer Jahr bin ich ueber die Professionaliteat, und Meschlichkeit meiner Lehrerkollegen erfreut. In meinem letzten Projekt mit meinen 12 Kleasslern haben wir gemeinsam fotogeafisch die „Treaume und Wuensche“ der Refugees in Tel Aviv gesammelt -„i have a dream…“.
    Es ist leicht im Leben einen „Gegner“ zu haben -hinter die selbst gebaute Mauer zu schaun kann wunderbare Welten oeffenen, und manchmal auch das Herz.
    Alles gute Lena

  • #13
  • #14
    Andreas Lichte

    @ lena #12 / #13

    Sie schreiben: „Ich Unterrichte Fotografie in einer Waldorfschule in Israel.“

    Sie haben sich also an die rassistische Sekte Anthroposophie verkauft. Und wie halten Sie es mit dem anthroposophischen Antisemitismus?

    „Anthroposophie und Nationalsozialismus: ‘Die Waldorfschulen erziehen zur Volksgemeinschaft’

    (…)

    Auch hier waren Rudolf Steiner, seine Anthroposophie – und damit die Waldorfschulen – an die NS-Ideologie anschlussfähig: „Für Steiner war das Judentum ein spiritueller wie evolutionärer Anachronismus; das jüdische Volk hätte sich schon längst auflösen sollen.“22 So sagt Rudolf Steiner: „Das Judentum als solches hat sich aber längst ausgelebt, hat keine Berechtigung des modernen Völkerlebens, und daß es sich dennoch erhalten hat, ist ein Fehler der Weltgeschichte, dessen Folgen nicht ausbleiben konnten. Wir meinen hier nicht die Formen der jüdischen Religion alleine, wir meinen vorzüglich den Geist des Judentums, die jüdische Denkweise.“23

    „In anthroposophischen Schriften wurden die Juden als Verkörperung von Materialismus, Intellektualismus, Egoismus, Rationalismus, Abstraktion, Zersetzung und Dekadenz dargestellt. Der Herausgeber der Zeitschrift »Anthroposophie« schrieb 1925: »Aber das Judentum wird heute täglich nervöser, auch geistig immer nervöser und aktiver; denn es fühlt sehr wohl, dass seine für die Weltlage unheilschwere Rolle ausgespielt ist und das Blatt sich zu wenden beginnt. (…) Das Judentum begräbt sich selbst als bestimmender Exponent der Zivilisation, der es viel zu lange gewesen ist. Zionismus und ähnliche Verstiegenheiten, an die kein vernünftiger Mensch glaubt, sind nur als Ausgeburten eines perniziösen Fieberzustandes zu verstehen, der sich aus allen Kräften gegen die andringende Vernichtung sträubt, ohne sie aufhalten zu können.«24

    Richard Karutz25 erklärte 1929: »Der Jude im Menschen ist der Feind«, und verurteilte »den gruppengebundenen, engherzigen, vergangenheitsstarren, totem Begriffswissen und totem Stoffe opfernden, weltmachthungrigen Geist des Judentums, der eben in jedem Menschen steckt«26.“27

    Dies ist nur eine kleine Auswahl an antisemitischen Positionen der Anthroposophie. Grundsätzliches stellte der italienische, auch noch im heutigen Deutschland verehrte Vorzeige-Anthroposoph Massimo Scaligero28 (1906 – 1980) fest: Juden verkörpern „untermenschliche ahrimanische Kräfte“. „Ahriman“ steht in der Anthroposophie für „das Böse“, insbesondere ist Ahriman für den vernichtenden Einfluss des „Materialismus“ verantwortlich.

    (…)“

    zum vollständigen Artikel mit Quellenangaben: http://www.ruhrbarone.de/anthroposophie-und-nationalsozialismus-die-waldorfschulen-erziehen-zur-volksgemeinschaft/44449

  • #15
    lena

    Liebe Freunde, ich war kinderarten und anschliessend 12 Jahre Waldorfschuelerin in Deutschland. Anschliessend habe ich einen juedischen wunderbaren Mensch geheiratet und lebe mit ihm seit zehn Jahren gluecklich in Jerusalem. Ich habe eine hoch interessante waldorflehrer Ausbildung abgeschlossen und Unterrichte nun selbst hier an einer Waldorfschule. Mein Mann und meine besten Herzensfreunde sind Juedisch. Meine Schwester uebrigens mit einem Moslem verheiratet. Ich verstehe dieses blinde und irgendwie auch hasserfuellte ansammeln von „Beweismaterial“ nicht. Kommt her! Schaut euch die Juedische oder auch moslemische Waldorfschule an -macht euch selbst ein Bild was Waldorf heissen kann!

    Hatte nicht vor mich hier auf einen Woerterkrieg einzulassen. Wollte einfach nur meine persoenliche Erfahrung hier teilen.
    Alles gute
    Lena

  • #16
    Andreas Lichte

    @ lena #15

    Sie schreiben: „Ich verstehe dieses blinde und irgendwie auch hasserfuellte ansammeln von “Beweismaterial” nicht.“

    Sie, Lena, sind blind. Oder haben Sie in der Waldorfschule gar nicht lesen gelernt?

    “Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit. Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im Gehirn mit Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben, in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muss durch eine geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man kann also eine Geisteswissenschaft haben in demselben Masse, als die Menschheit mit der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. (…) Denn es ist tatsächlich so, dass, je mehr die blonden Rassen aussterben, desto mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen werden dümmer.”

    Rudolf Steiner, “Über Gesundheit und Krankheit Grundlagen einer geisteswissenschaftlichen Sinneslehre”, GA 348, FÜNFTER VORTRAG, Dornach, 13. Dezember 1922 – Seite 103

    siehe auch: http://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2013/11/29/rudolf-steiner-stirbt-die-blonde-rasse-aus-wird-die-menschheit-dummer/

  • #17
    Andreas Lichte

    “Eliten an die Waldorfschule – Strickzeug statt Smartphone

    FAZ, 6.8.2014, Jan Grossarth

    (…)

    Hopmann ist ein erklärter Gegner der Steinerschen Pädagogik. Er hält Anthroposophen für eine esoterische Sekte, spricht von „totalitärer Pädagogik“ und findet den Unterricht an manchen Waldorfschulen so subtil indoktrinär, dass es selbst die meisten Eltern nicht bemerkten.

    (…)”

    zum Artikel der FAZ:

    http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/waldorfschulen-unter-die-lupe-genommen-13075296.html

    Prof. Hopmann bei den Ruhrbaronen:

    „Man kann nicht nur ein ‘bisschen’ Waldorf sein“

  • #18
    Andreas Lichte

    „‘Töne wie aus einer undichten Gummizelle!’

    (…)

    Bernd Durstewitz: „Haben Sie etwas dagegen, mit der Waldorfschule in Verbindung gebracht zu werden?“

    Harry Rowohlt: „Alles. Wegen der ewigen Verwechselung habe ich mich mal mit den Schriften Rudolf Steiners beschäftigt. Da fand ich eine schöne Textstelle: ‘Der Blonde, Blauäugige ist dem Dunkelhaarigen, Braunäugigen intellektuell überlegen, weil bei Letzterem zuviel Geisteskraft in die Pigmentierung fließt’. Das wäre geeignet gewesen für ein Quellenverzeichnis von Hitlers ‘Mein Kampf’. Töne wie aus einer undichten Gummizelle!“

    (…)

    In Deutschland werden Rudolf Steiners Waldorfschulen (zum größten Teil) staatlich finanziert und nach Kräften gefördert – heute mehr denn je, mehr als 1984, als Fritz Beckmannshagen schrieb:

    „Heute sind die Kultusministerien einiger Länder bezüglich der Waldorfschulen total unkritisch und unangemessem großzügig geworden. Ich kann mir dieses irrationale Verhalten nur erklären, indem ich vermute, daß an wichtigen Stellen der Ministerien stille Förderer der Bewegung sitzen und lenken, so daß man bald zutreffend von Okkultusministerien spricht.“

    Das klingt dann doch gewagt. Nach „Verschwörungstheorie“. Vielleicht sitzen in den Kultusministerien auch einfach nur Menschen, die „Töne wie aus einer undichten Gummizelle“ mögen?“

    zum Artikel bei „hpd“, „Humanistischer Pressedienst“: https://hpd.de/artikel/10216

  • #19
  • #20
    Franzi

    „Do Not Feed The Troll“ so ähnlich schrieb es schon Einstein, hat aber leider nichts geholfen.
    Herr Lichte, Sie machen in ihren Argumentationen immer wieder den Fehler der Verallgemeinerung.

    http://www.teachsam.de/deutsch/d_rhetorik/argu/arg_mod_3_2_3_3.htm
    https://de.wikipedia.org/wiki/Induktion_%28Philosophie%29

    Wozu bringen Sie immer wieder Steiner Zitate? Wer die Werke Steiners betrachtet, wird ganz klar feststellen, dass dort viele verrückte und rassistische Thesen geäußert werden. Darüber muss nicht diskutiert werden. Es hängt auch damit zusammen, in welcher Zeit Steiner lebte. Das ganze schließt nicht aus, dass Steiner gute Ideen hatte (vergleiche andere bekannte Denker). Die Lehren Steiners sind nicht teil des Lehrplans in der Waldorfschule, die ich kenne. Das ist meiner Meinung nach auch gut so. Insgesamt hat die mir bekannte Waldorfschule das Ziel modern und für die Schüler optimal zu unterrichten und immer wieder zu prüfen, was verbessert werden kann.

    Herr Lichte, sie schreiben populistisch (siehe z.B. Beitrag vom 10.5.13 13:47). Zudem sind sie denunzierend (siehe z.B. Beitrag 1. Juli 2014 um 19:20).

    Herr Lichte, sind Sie der Meinung, dass es im Durchschnitt besser ist, auf eine staatliche Schule zu gehen, als auf eine Waldorfschule?

  • #21
    Andreas Lichte

    @ Franzi #20

    Sie fragen: „Herr Lichte, sind Sie der Meinung, dass es im Durchschnitt besser ist, auf eine staatliche Schule zu gehen, als auf eine Waldorfschule?“

    Wie wollen Sie denn ermitteln, ob die Waldorfschulen „im Durchschnitt besser“ sind, als öffentliche Schulen?

    Es gibt doch gar keine UNABHÄNGIGEN Untersuchungen zu den Waldorfschulen, höre Prof. Hopmann, Zitat:

    „(…) Die wenige sonstige empirische Forschung, die es zu Waldorfschulen gibt, stammt fast ausschließlich aus der Feder bekennender Waldorfianer oder ihnen nahestehender. Das liegt freilich daran, dass die Waldorfschulen eine wirklich unabhängige, ergebnisoffene Untersuchung ihrer pädagogischen Praxis nicht zu lassen (…)“

    zum vollständigen Interview mit Prof. Hopmann:

    Waldorfschule: ‘Man kann nicht nur ein bisschen Waldorf sein’

  • #22
    Andreas Lichte

    @ Franzi #20

    Wer – wie Sie – Rudolf Steiners Rassismus verharmlost, hat ihn entweder nicht gelesen, oder hat ein Interesse daran, die Waldorfschulen und die Anthroposophie „weisszuwaschen“.

    Ich nenne Ihnen im folgenden nur 2 Kriterien, die für die Bewertung von Rassismus im Werk eines Autors von Bedeutung sind:

    1. – wann hat der Autor gelebt? Welche Kenntnis der Welt konnte er haben?

    2. – welche Position nimmt der Rassismus im Werk des Autors ein? Ist der Rassismus zentral – “sinnstiftend” – für das Werk, oder nur eine Randerscheinung?

    1. – Rudolf Steiner lebte von 1861 bis 1925. Große Teile von Steiners Werk entstanden erst im zwanzigsten Jahrhundert, zu einer Zeit, als der von Rudolf Steiner verachtete Albert Einstein seine die Welt verändernde Relativitätstheorie entwickelte. Steiner war mit seiner eklektischen Esoterik schon zu Lebzeiten ein Anachronismus – und ein unverbesserlicher Rassist, der es hätte besser wissen müssen, ein Zitat von 1897:

    “There are many humorous things in the world, among them the white man’s notion that he is less savage than the other savages.”

    Mark Twain, Zitat aus: “Following the Equator”, 1897

    2. – Historiker wie Peter Staudenmaier und Helmut Zander stellen die Rassenlehre Rudolf Steiners als ZENTRAL für die Anthroposophie heraus. Steiners esoterische Evolutionslehre – die „Menschheitsentwickelung“ – ist Beweggrund und Ziel der Anthroposophie, Zitat Staudenmaier:

    „Ausgehend von Blavatskys4 entwicklungstheoretischem Ansatz baute Steiner eine Evolutionslehre der Völker- und Rassengruppen auf, wonach die menschliche Seele durch aufeinanderfolgende Verkörperungen in immer ‘höheren’ Rassen geistig wie leiblich fortschreitet. Diese Stufenleiter der Rassen steht IM MITTELPUNKT von Steiners esoterischem Verständnis der Gesamtentwicklung der Menschheit, vom Verhaftetsein in der Materie hin zur geistigen Vervollkommnung.”5

    Zum Vergleich Helmut Zanders zusammenfassende Darstellung von Rudolf Steiners Rassenlehre, Zitat Zander:

    „Steiner ordnete die Rassen einer Fortschrittsgeschichte zu, in der beispielsweise heutige Indianer als ‘degenerierte Menschenrasse’ im ‘Hinsterben’ (GA 105,106.107 [1908]) oder schwarze Afrikaner als defiziente Spezies der Menschen- und Bewußtseinsentwicklung, als ‘degenerierte’, ‘zurückgebliebene’ Rasse (ebd., 106) erschienen. Umgekehrt habe die weiße Rasse ‘das Persönlichkeitsgefühl am stärksten ausgebildet’ (GA 107,288 [1909]). Dies sind nur Kernsätze einer Rassentheorie, die Steiner 1904 erstmals formulierte, um sie 1910 in einem komplexen System und in zunehmender Abgrenzung zu theosophischen Positionen auszufalten. Mit seinem Ausstieg aus der Theosophie hat er diese Vorstellungen keinesfalls über Bord geworfen, sondern sie 1923 nochmals in Vorträgen vor Arbeitern des Goetheanum in vergröberter, ‘popularisierter’ Form wiederholt, aber ohne Revision im inhaltlichen Bestand. Die weiße war nun ‘die zukünftige, die am Geiste schaffende Rasse’ (GA 349,67 [1923]).“6

    „Steiner formulierte mit seinem theosophischen Sozialdarwinismus eine Ethnologie, in der die Rede von ‘degenerierten’, ‘zurückgebliebenen’ oder ‘zukünftigen’ Rassen keine ‘Unfälle’, sondern das Ergebnis einer konsequent durchgedachten Evolutionslehre waren. Ich sehe im Gegensatz zu vielen Anthroposophen keine Möglichkeit, diese Konsequenz zu bestreiten.“7

    Quellenangaben für die Zitate von Peter Staudenmaier und Helmut Zander hier:

    Geschichte in der Waldorfschule: ‘Atlantis’ und die ‘Rassen’

  • #23
    Franzi

    Herr Lichte es scheint mir, dass Sie meinen Text nicht richtig gelesen haben oder nicht verstanden haben. Bleiben Ihnen die Argumente weg und schreiben Sie nur noch Zitate die am Thema vorbei gehen? Und Sie konnten es wieder nicht lassen, zu denuzieren. Da sollten Sie noch an sich arbeiten. Denken Sie, sie sind besser als Steiner?

  • #24
    Andreas Lichte

    @ Franzi #23

    haben Sie zu heiß gebadet, oder was soll DIESE Frage, Zitat Franzi: "Denken Sie, sie sind besser als Steiner?" ( wie heiß sind die Duschen in Ihrer Waldorfschule? )

  • #25
    Franzi

    Hallo Herr Lichte, wie man sieht, können Sie es nicht lassen, zu denunzieren und zu beleidigen. Und wieder zeigt es sich, dass Sie die Texte der anderen nicht richtig lesen. Ansonsten wüssten Sie, dass ich nicht auf einer Waldorfschule war. Aber immerhin haben Sie es geschafft Ihr zusammenhangloses Zitieren weg zu lassen. Das deute ich schon mal als einen Fortschritt.

    Im übrigen ein sehr Interessanter Link für Sie, beziehungsweise den Admin:

    <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/gerichtshof-urteilt-zu-beleidigungen-in-nutzerforen-a-1039058.html" title=" Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Forenbetreiber haftet für Beleidigungen der Nutzer"> Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte: Forenbetreiber haftet für Beleidigungen der Nutzer</a>

  • #26
  • #27
    Sigrid Herrmann-Marschall

    "Insgesamt hat die mir bekannte Waldorfschule das Ziel modern und für die Schüler optimal zu unterrichten und immer wieder zu prüfen, was verbessert werden kann."

    Aha. Sie kennen also eine Schule. Und verallgemeinern jetzt, dass dies für alle gelte? Ihr Vorwurf, zu verallgemeinern trifft Sie, weniger den Herrn Lichte.

    "Aber immerhin haben Sie es geschafft Ihr zusammenhangloses Zitieren weg zu lassen. Das deute ich schon mal als einen Fortschritt."

    Der Zusammenhang der Zitate hätte sich erschlossen, wenn man wie vom Gegenüber gefordert, ordentlich gelesen und auch durchdrungen hätte. Ich hingegen deute es als Mangel, Populismus und denunziatorisches Schreiben zu behaupten, aber den Beleg schuldig zu bleiben.

    Mit Ironie haben Sie es nicht so, Franzi.
    Ihr link nutzt wenig, wenn keine Beleidigung vorliegt. Gehen Sie wen anders erschrecken mit Haltlosem. 🙂

  • #28
    Franzi

    Liebe Sigrid Herrmann-Marschall, mit Ironie hab ich es schon, gehe aber eher darauf ein, wenn Sie mir zusagt. Wo sind eigentlich Ihre Argumente und Fakten? Warum verteidigen Sie Herrn Lichte? Kennen Sie ihn? Sie melden sich hier zu Wort, nur um dieses Statement los zu werden!?
    Ich deute Ihre Deutung als mangelnde Intelligenz. Andere Deutungen wie z.B. mangelnde Konzentration wären auch möglich. Wenn Sie die Texte ordentlich gelesen und durchdrungen hätten und auch auf wissenschaftlicher Basis das ganze betrachtet hätten, hätten Sie auch erkennen können, dass die Zitate von Herrn Andreas Lichte Spam sind.

    https://www.youtube.com/watch?v=Rx5SZrOsb6M

    Ups, hab ich es Ihnen etwa gerade nachgemacht und hab ich gerade ähnlich geschrieben wie Sie und bin dabei, wie Sie zuvor, den Belegen schuldig geblieben?
    Liebe Sigrid Herrmann-Marschall, mit Ironie hab ich es schon, wenn Sie mir zusagt. Wo sind eigentlich Ihre Argumente und Fakten. Warum verteidigen Sie Herrn Lichte? Kenn Sie ihn? Sie melden sich hier zu Wort nur um dieses Statement los zu werden!? Ich deute es als mangelnde Inteligenz oder es könnte auch Unkonzentriert heit sein.

  • #29
  • #30
    Andreas Lichte

    "Ein ‚rechter‘ Waldorflehrer soll gehen – Rudolf Steiner bleibt

    BERLIN. (hpd) Nicht zum ersten Mal werden Waldorfschulen im Zusammenhang von "Rechtsextremismus" auffällig. Erinnert sei hier nur an den "NPD-Waldorflehrer" Andreas Molau. Nun gibt es einen neuen Fall. Und alles bleibt beim Alten.

    Wolf-Dieter Schröppe war zwanzig Jahre lang Lehrer an der Waldorfschule Minden. Nun belegt ein Gutachten der “Mobilen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus im Regierungsbezirk Detmold”, dass der Waldorflehrer im rechten Umfeld aktiv war: "Der Lehrer hat sich über Jahrzehnte ab Mitte der 90er Jahre bis Mitte 2000 in extrem rechten Strukturen und Netzwerken bewegt – nicht als Mitläufer, sondern Organisator", so ein Mitarbeiter der Beratungsstelle.

    Im Artikel "Völkischer Pädagoge?" von "blick nach rechts" wird dem Waldorflehrer vorgeworfen, dass er "bereits im Jahr 2000 in der Ludendorffer-Zeitung ‘Mensch und Maß’ über die Externsteine" publiziert habe.

    Der "Bund der Freien Waldorfschulen", die Dachorganisation der Waldorfschulen, war bemüht, sich schnellstmöglich vom Waldorflehrer Schröppe zu distanzieren und forderte seine Entlassung. Doch kein Wort der Selbstkritik zum Begründer der Waldorfschulen Rudolf Steiner (1861–1925), und seiner rassistischen, germanozentrischen Gedankenwelt.

    Was aber, wenn Rudolf Steiner selbst sich zu den Externsteinen geäußert haben sollte? Und das nicht irgendwo, sondern in "Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie"? [1] Einem Buch, dem die "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien" (BPjM) bescheinigte, dass es, Zitat BPjM "als zum Rassenhass anreizend bzw. als Rassen diskriminierend anzusehen" sei.

    Die BPjM beanstandete unter anderem die folgende Text-Stelle, die den Inhalt des Buches zusammenfasst, Zitat Rudolf Steiner: "Eine Aufgabe, die besonders der kaukasischen Rasse obliegt, ist die: Sie soll den Weg machen durch die Sinne zum Geistigen, denn sie ist auf die Sinne hin organisiert." [2] "Kaukasische Rasse” gebraucht Steiner synonym für "weiße Rasse", über deren Rolle er an anderer Stelle schreibt: "Die weiße Rasse ist die zukünftige, ist die am Geiste schaffende Rasse." [3]

    Die "weiße Rasse" ist das Ziel von Rudolf Steiners "Menschheitsentwickelung", die der Historiker Peter Staudenmaier so zusammenfasst: "Ausgehend von Blavatskys [4] entwicklungstheoretischem Ansatz baute Steiner eine Evolutionslehre der Völker- und Rassengruppen auf, wonach die menschliche Seele durch aufeinanderfolgende Verkörperungen in immer ‘höheren’ Rassen geistig wie leiblich fortschreitet. Diese Stufenleiter der Rassen steht im Mittelpunkt von Steiners esoterischem Verständnis der Gesamtentwicklung der Menschheit, vom Verhaftetsein in der Materie hin zur geistigen Vervollkommnung." [5]

    Innerhalb der "weißen Rasse" haben die "Germanen" eine herausragende Mission, sie sind es, die die "Menschheitsentwickelung" voranbringen. Und genau darum geht es in Steiners "Die Mission einzelner Volksseelen im Zusammenhang mit der germanisch-nordischen Mythologie": die "Germanen" – sprich: die "Deutschen" – sind ein auserwähltes Volk.

    (…)

    Solange Rudolf Steiner die unangefochtene Autorität der Waldorfschulen bleibt, ist jede Distanzierung des "Bundes der Freien Waldorfschulen" von "Rechtsextremismus" oder "Rassismus" unglaubwürdig: Wenn der Waldorflehrer Schröppe gehen muss, warum darf dann Rudolf Steiner in der Waldorfschule bleiben?"

    zum vollständigen Artikel mit Quellenangaben bei hpd, "Humanistischer Pressedienst": http://hpd.de/artikel/11915

  • #31
    EinRealist

    Sehr geehrter Herr Lichte, sind sie sich eigentlich bewusst, wie sie eine Fliege zum Elefanten aufblasen und sinnlos verallgemeinern?
    „Es gab einen rechten Waldorf-Lehrer, oh mein Gott, wie scheiße ist Waldorf denn jetzt! OMG OMG!
    Die Nazi-Pädagogen!“
    Ungefähr so benehmen sie sich hier. Absolut lächerlich, einfach nur noch lächerlich.
    Und sie glauben ernsthaft, an staatlichen Schulen gäbe es keine Rechten, Sorry, ich lach‘ mich schepp.
    Das ist einfach nur köstlich. An staatlichen Schulen gäbe es keine Nazis, sie sind echt ein Spaßvogel!
    Wenn an einer Schule ein rechts orientierter Lehrer arbeitet, kann die Schule dafür absolut nichts.
    Im Gegenteil, Waldorfschulen sind Privatschulen und können die Lehrkraft daher einfach entlassen.
    An einer staatlichen Schule wird der Nazi schön weiter unterrichten. Er ist verbeamtet, ihn zu feuern ist nur bei sehr schweren Vergehen möglich, selbst versetzten kann man ihn nicht, denn auch dafür muss ein Vergehen vorliegen und das grundsätzliche Mitlaufen oder Organisieren in einer rechtsradikalen Organisation ist kein solches, geschweige denn ein Strafbestand.
    Und ja, Rudolf Steiner hatte stellenweise rechtes Gedankengut, aber das ist lange her und so ziemlich jeder nicht rechts ausgerichtete Waldorflehrer, selbst der BdFW distanziert sich ausdrücklich von diesem, der BdFW plädiert sogar schon seit Längerem für eine Überarbeitung Steiners Werke.
    Und bei allem Schlechten, was Rudolf Steiner gesagt und geschrieben hat, hatte er viele sehr gute und vor allem moderne pädagogische Ansätze, denen die Regelschule meilenweit hinterherhinkt.
    Und Fakt ist nunmal, dass in den Waldorf- und Rudolf Steinerschulen von heute vor allem Steiners Gute Ansätze angewandt werden und man sich, zumindest in der Praxis, längst von seinem okkulten Gedankengut und der Esoterik entfernt hat. Und genau darum geht es, um die tatsächliche, reelle Praxis an Waldorfschulen und nicht darum, was ihr Gründer vor hundert Jahren ach so Schlimmer erzählt hat, das ist nicht mehr von Relevanz. Glauben sie mir, ich kenne mehrere Schulen recht genau und an diesen geht es sehr weltoffen zu, eine liegt direkt gegenüber von einem Flüchtlingsheim, die Schule hat schon viele Programme für die Flüchtlinge gestartet, sie bekommen dort Deutsch-Kurse geboten usw. . Die Schule wollte auch schon einen schulpflichtigen Flüchtling in eine Klasse aufnehmen, am Ende ist es aber an der Bürokratie und der Frage, ob der Staat die Elternbeiträge der Schule übernehmen sollte, gescheitert und er ist auf eine staatliche Schule. Es geht hier um die Praxis im Hier und Jetzt, aber dafür sind Sie, Herr Lichte, wohl gänzlich blind, sie treibt einzig an ein Hass, ein tiefer Hass und sie haben sich eben gerade die Waldorfschulen ausgesucht, weil sie dort unter vermeintlich ernst gemeinter Kritik ihrem Trieb und ihrem Hass nachgehen können.

  • #32
    Andreas Lichte

    @ EinRealist #31

    Sie schreiben: "Rudolf Steiner hatte stellenweise rechtes Gedankengut …"

    Der Anthroposoph Ettore Martinoli, Mitbegründer der „Anthroposophischen Gesellschaft Italiens“ [„Società Antroposofica d’Italia“] schätzt Rudolf Steiner so ein:

    „Rudolf Steiner war ein wahrhaft idealer Vorläufer des neuen Europa von Mussolini und Hitler. Ziel dieser Schrift war es, den Geist und die Figur dieses grossen, modernen, deutschen Mystikers für die Bewegung zu beanspruchen – eine Bewegung, die nicht nur politisch, sondern auch spirituell ist – eingeführt in die Welt von den zwei parallelen Revolutionen, der Faschistischen und der Nationalsozialistischen Revolution, denen Rudolf Steiner als echter Vorläufer und spiritueller Pionier in idealer Weise angehört.“

    Quelle Ruhrbarone, "Hitler, Steiner, Mussolini – Anthroposophie und Faschismus, gestern und heute",

  • #33
    EinRealist

    Sorry, sie zitieren sich selbst, die von ihnen genannte Quelle ist von ihnen selbst geschaffen, lieber Herr Lichte. Es gibt schlicht nicht Erbärmlicheres, als sich bei Behauptungen und Texten auf seine eigenen Werke als Quelle zu verweisen.
    Das könnte ich auch „Quelle: Ruhrbarone: "Waldorfpädagogik ist gefährliche Esoterik’ – André Sebastiani im Interview mit der taz über die geplante ‘staatliche Waldorfschule" — Kommentar #31“.
    Sehen sie, ist lächerlich.

  • #34
    Andreas Lichte

    „Rudolf Steiner war ein wahrhaft idealer Vorläufer des neuen Europa von Mussolini und Hitler. Ziel dieser Schrift war es, den Geist und die Figur dieses grossen, modernen, deutschen Mystikers für die Bewegung zu beanspruchen – eine Bewegung, die nicht nur politisch, sondern auch spirituell ist – eingeführt in die Welt von den zwei parallelen Revolutionen, der Faschistischen und der Nationalsozialistischen Revolution, denen Rudolf Steiner als echter Vorläufer und spiritueller Pionier in idealer Weise angehört.“

    Ettore Martinoli, „Un preannunziatore della nuova Europa: Rudolf Steiner“, in: „La Vita Italiana“, Juni 1943, Seite 566

    Italienischer Original-Text: „Rudolf Steiner fu invece un vero anticipatore ideale della nuova Europa di Mussolini e di Hitler. Si è voluto, con questo scritto, rivendicare lo spirito e la figura di codesto grande mistico tedesco moderno al movimento non solo politico, ma anche spirituale, introdotto nel mondo dalle due parallele rivoluzioni fascista e nazionalsocialista, alle quali egli idealmente appartiene come vero precursore e pioniere spirituale.“

    Zur Kontrolle schickte ich meine Übersetzung der Scaligero-Zitate der italienischen Botschaft – Antwort der Dolmetscherinnen: „l’abbiamo trovata molto letterale, molto fedele al testo originale e corretta“ – „wir haben sie sehr wörtlich, sehr textgetreu und korrekt gefunden“.

    zitiert in: Ruhrbarone, "Hitler, Steiner, Mussolini – Anthroposophie und Faschismus, gestern und heute"

  • #35
    Andreas Lichte

    Leseempfehlung: „Ein kosmisches Komplott“ von Ansgar Martins

    In seinem Artikel deutet Ansgar Martins die aktuellen, rechtsextremen Vorkommnisse an Waldorfschulen als Fortführung der rechten Weltanschauung „Anthroposophie“, die Rudolf Steiner (1861–1925) zu Beginn des 20. Jahrhunderts entwickelte.

    „Deutscher ist man nicht, Deutscher wird man“, wußte Rudolf Steiner und sah eine Weltmission des „deutschen Volksgeistes“. Durch ein kosmisches Komplott – den Ersten Weltkrieg – wurde diese deutsche Weltmission vom nach Weltherrschaft strebenden „Angloamerikanertum“ verhindert …

    zum Artikel „Ein kosmisches Komplott“: http://jungle-world.com/artikel/2015/33/52475.html

  • #36
    Andreas Lichte

    zu wenig "Sekte" in der "staatlichen Waldorfschule" Hamburg , um das Etikett "Waldorfschule" tragen zu dürfen ?

    "(…) Die Situation stört den Bund der Freien Waldorfschulen so sehr, dass der Dachverband nun Druck auf die Schule ausübt: "Wenn die anfänglichen Zusagen nicht umgesetzt werden, müssen wir uns überlegen, die Nutzungserlaubnis für den Begriff ‚Waldorfpädagogik‘ zurückzuziehen", sagte Sprecher Henning Kullak-Ublick. (…)"

    Quelle: http://www.spiegel.de/schulspiegel/hamburg-wilhelmsburg-ganztagsschule-wagt-waldorf-experiment-a-1075105.html

  • #37
    Andreas Lichte

    "Irrlehre Waldorfpädagogik: Von wegen Freiheit – alles Karma und Schicksal!"

    zum Artikel: https://ratgebernewsblog2.wordpress.com/2016/04/09/irrlehre-waldorfpaedagogik-von-wegen-freiheit-alles-karma-und-schicksal/

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