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WAZ startet „Wikileaks“-Konkurrenten

Die WAZ-Mediengruppe hat ein Dokumente-Portal eingerichtet. Whistleblower und andere Bürger können dort anonym Dokumente hochladen.

„Wir wollen es den Menschen erleichtern uns Dokumente zukommen zu lassen“, sagt David Schraven, Chef der WAZ-Rechercheredaktion den Grund für das Dokumente-Portal.  Unter www.derwesten.de/recherche können Dokumente anonym auf den Server der Redaktion hochgeladen werden.

Schraven: „Für uns ist es vor allem eine Möglichkeit, unseren Lesern und auch Informanten einen weitere Weg zu eröffnen, mit uns in Kontakt  zu treten.“

Die Dokumente werden von der Redaktion gesichtet und dienen als Quelle für weitere Recherchen. Der Verlag garantiert den Informanten Quellenschutz. Allgemein öffentlich zugänglich gemacht werden sollen die Dokumente nicht. „Wir sind nicht Wikileaks“, sagt Schraven. Einzelne Dokumente allerdings könnten durchaus in Artikel verlinkt werden – allerdings nur, wenn sichergestellt ist, dass die Quelle nicht erkennbar ist.

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68 Kommentare zu “WAZ startet „Wikileaks“-Konkurrenten

  • #51
    Erika

    Doch ich ziehe sehr wohl David Schraven in Zweifel, wer sich als nicht neutral outed in dem er Veranstalter und den OB von Duisburg angreift, aber neutral alle Videos von Handys, Polizei und Innenministerium haben möchte, kann nicht zur Wahrheitsfindung dienen!
    Peinlich, ist es mir als ITler, wenn dann noch behauptet wird:
    Es besteht kein Kontakt zu den übrigen IT-Systemen der WAZ-Gruppe. Die Datenverbindungen können als abhörsicher gelten.

    Ähm, das wird euch noch nicht einmal ein Fachinformatiker glauben. Bitte Ehrlichkeit und nicht lügen!

  • #52
    Erika

    Ach und noch eins.
    „Schraven kennt auch schon Daten, die er gerne bekommen würde. „Ich brauche alles zur Loveparade, da gibt es Dokumente aus der Polizei und aus dem Innenministerium, deren Inhalt meiner Ansicht nach an die Öffentlichkeit gehören.“

    und wo soll man die hin uploaden – aber nicht WAZ – ?

    ich helfe gerne!

  • #53
    Mirco

    Selbst wenn ich Dokumente hätte, die gekramt gehören, ich würd niemals so ein Feigenblatt Programm wie diese billigst auf php aufgesetzte Seite benutzen.

    1. SSL ist kein Schutz, Zertfikate können leicht gefälscht und als Man-in-the-middle Attacke gebraucht werden.
    2. Die IP-Adresse des Hochladenden ist bekannt
    3. Dokumente werden verwendet ohne das vorher zugesagt wird entsprechende Maßnahmen getroffen werden die Quelle wirklich zu anonymisieren.

    Das ist es was Wikileaks stark macht, sie wissen selbst nicht wer die Daten gesendet hat und sie sorgen dafür, das die Metadaten und sonstige Informationen in den Dokumenten nicht auf die Quelle verweisen (z.b. Indentifizierendes Punktmuster in Scans oder Pdf’s)

    Also jeder der sicher gehenwill, das er nicht auffliegt sollte lieber auf Wikileaks oder dem (bald erscheinenden) Bruder Openleaks setzen. (Um ehrlich zu sein glaub ich nichtmal das die Redakteure von WAZ es hinbekommen ihre eigenen Metadaten aus nem Word Dokument zu werfen)

    So Long
    Mirco

  • #54
    Dieter van Graalen

    Zu Ihrer neuen Seite sollten Sie noch einmal den Kommentar Ihres Chefredakteurs U. Reitz zu Wikileaks nachlesen. Zitat: „Geheimnisse sind unverzichtbar in der Politik. Geheimnisverrat ist strafbar, weil er den Frieden gefährdet. Wer das, wie Grüne, gut findet, disqualifiziert sich fürs Regieren. Und: Wer reguliert das Internet?“
    Da Sie und Ihre Kollegen der WAZ wohl kaum als Geheimnisträger vereidigt wurden, erfüllt eine Übermittlung an Ihre neue Seite bereits den Tatbestand des von Ihrem eigenen CR so bezeichneten „üblen Geheimnisverrats“.
    Das ist natürlich völlig unjournalistisch gedacht . Aber den Anspruch hat Herr Reitz offenbar auch nicht.

  • Pingback: Wikileaks und die Folgen: deutsches Leak-Portal, Games und Trittbrettfahrer | Basic Thinking

  • #56
    Ex-Linker

    Ganz großer Enthüllungsjournalismus von David Schraven. Nur sein eigener Chefredakteur sieht es wohl anders. Hat er doch Geheimnisverrat für strafbar erklärt.

    Einem Verlag mit solch einem Chefredakteur, der nach dem Strafrichter bei Geheimnisverrat schreit, sollen sich nun Leser sich selbst und geheime Dokumente anvertrauen ? Mahlzeit. Dümmer geht bei WAZ wohl immer.

    Was ist nur aus dieser Zeitungsgruppe geworden ? Vorbei die Zeiten als gestandene Reporter wie Rolf Düdder (WR), Berti Frings (NRZ), Peter Sabinski (WAZ) fundierte Geschichten in die Blätter hoben. Wo Kommentare nicht anmaßend, sondern journalistisch austariert waren. Gleich wie man zum späten Jens Feddersen (ehemaliger Chefredakteur der NRZ) stehen mochte.

    Zu jener Zeit waren NRZ und WR noch Regionalzeitungen von Format, die WAZ erfüllte gern die Ansrpüche des kleinbürgerlichen Proletariats mit einer Art General-Anzeiger-Mentalität. Doch der Anspruch an Seriösität war hoch, journalistische Ehtik täglicher Bestandteil redaktioneller Arbeit. Niemals hätte ein Chefredakteur Maruhn so gehandelt, wie nun Meister Reitz. Den Geheimnisverrat öffentlich zu brandmarken, um ihn dann gleichzeitig für sich einzufordern. Soviel Reitz hat seinen Preis: Die Auflage der WAZ-Blätter im Revier sinkt stetig. Denn längst haben die Leser gemerkt: Auch wo NRZ und WR auf den Titeln steht, ist nur noch reitzlose WAZ drin. Schade drum. Die „Medienmanufaktur“ hätte einen besseren Über-Chefredakteur, aber noch bessere Verlagsmanager vedient als einen abgehalfterten SPD-Politiker und einen ehemaligen Springer-Mann.

    So aber kann man nur jedem Whistleblower abraten, dieser Zeitung etwas zu stecken. Es sei denn, im persönlichen Gespräch mit einem Redakteur in der Zentralredaktion. Doch dahin wird der gemeine Leser schon nicht mehr auf Anweisung der Geschäftsleitung (Zitat Hotline-Mitarbeiter) verbunden.

  • #57
    David Schraven

    Hi Ex-Linker,

    Zu dem letzten:

    „So aber kann man nur jedem Whistleblower abraten, dieser Zeitung etwas zu stecken. Es sei denn, im persönlichen Gespräch mit einem Redakteur in der Zentralredaktion. Doch dahin wird der gemeine Leser schon nicht mehr auf Anweisung der Geschäftsleitung (Zitat Hotline-Mitarbeiter) verbunden.“

    Das ist langgezogener Bullshit auf der Gerüchteküche . Jeder kann anrufen, jeder wird durchgestellt und meine Numemr lautet: 0201-804-6562.

    Mir persönlich haben übrigens diese Tango-Kommentare nie so gefallen, diese einerseits, andererseits hin und her-schwebenden Dinger, wie sie in den staubigen siebziger Jahren üblich waren.

    Da finde ich jede klare Ansage besser. Muss man ja nicht gut finden. Aber immerhin bekommt man einen Denkanstoß.

    Grüße David

  • #58
    teekay

    Ich finde die Debatte um das Portal sehr interessant, denn sie zeigt gut die gegenwaertigen Dilemma im Journalismus. Die Skepsis, dass ein global, oder zumindest europaeischer, Medienkonzern der bestens in Print und Fernsehen vernetzt ist und gute Kontakte zu Politikern und maechtigen Konzernen hat es ernst meint mit ‚whistleblowern‘ zieht sich durch viele Kommentare. Das wuerde fuer Springer oder SZ ja genauso gelten. Es mag sein, dass am Ende ein paar interessante Infos zu lokalen Skandaelchen heraus kommen, aber weder werden Werbepartner noch sonstige maechtige ’stakeholder‘ des Konzerns ins Visier genommen. Interessante Stories kommen von ‚draussen‘, oder werden am Ende interne Dokumente zum, sagen wir mal, Engagement des Konzerns in Osteuropa veroeffentlicht? Und da zeigt sich das zweite Problem: Nachdem fast alle Zeitungen Personal abgebaut, Redaktionen zusammen gelegt haben und freie ‚Leserreporter‘ im engeren und weiteren Sinn beschaeftigen, rufen sie jetzt ‚Bitte helft uns Infos zu bekommen‘. Gerade das Beispiel Loveparade zeigt mir, dass da gute Lokalredaktionen doch bitteschoen selber recherchieren sollen und koennen-wenn sie denn die noetigen Kapazitaeten haetten. Ich zweifle absolut nicht an David Schraven’s Integritaet und die seiner Aktion und Redaktion, aber solange Renditeziele im Vordergrund stehen kann ‚klassischer‘ Zeitungsjournalismus nicht gewinnen. Guter Journalismus ist zeitaufwendig und teuer und der Verdacht, dass man hier ‚billig‘ an Infos kommen will laesst sich durch David Schraven’s Einsatz nicht zerstreuen.

  • #59
    Ex-Linker

    Hallo Herr Schraven,

    strafen Sie mich bitte nicht Lügen! Ich würde es hier nicht niederschreiben, hätte ich es nicht selber erlebt!!

    Auf meine Verwunderung hin, bekam ich nämlich tatsächlich die Antwort, man dürfe mich dorthin nicht verbinden!

    Dies wurde übrigens auf dem Portal von „medienmoral nrw“ sogar später von einem Hotline-Mitarbeiter thematisiert.

    Mir scheint, Sie schreiben hier Ihren Arbeitgeber schöner als er wirklich ist. Gucken Sie sich doch nur einmal die inzwischen nichtssagenden Lokalteile dieser Zeitung an, für die Sie schreiben. Recherche ? Stil ? Journalistisches Engagement ? Fehlanzeige. Schlecht redigierte, fehlerhafte Texte von SchülerInnen, RentnerInnen, PraktikantInnen. Selbst in Überschriften!

    Ein Beispiel gefällig ? In einer Lokalredaktion einer Kleinstadt an der Ruhr komplimentierte der stellvertretende Chef einen Bank-Kunden regelrecht hinaus, der zu dem Schreiberling gekommen war, weil diese große Bank ihm sein Konto gekündigt hatte; als Reaktion auf seine Beschwerde anläßlich unzulässlicher Telefonwerbung. Wörtlich meinte dieser Lokalredakteur tatsächlich: „Och nee. Da muß ich ja in Bonn anrufen. Und in der Pressestelle ist meist niemand. Ach nee, das ist doch viel zu aufwändig.“ Die Konkurrenz-Zeitung schrieb nicht nur im Lokalteil drüber; sie powerte die Geschichte auch auf ihrer Wirtschaftsseite. Unvergesen auch, wie die gleiche Lokalredaktion einen Kaiman im See erfand, den ein Leser später zwischen Essen-Burgaltendorf und Hattingen angeblich in der Ruhr paddeln gesehen haben will. Der Praktikant nahm diesen (meinen) Scherz-Anruf nicht nur entgegen; er setzte die Nachricht alsgleich auch auf dem Portal „Der Westen“ ab. Selbst auf meinen prompten eindeutigen Hinweis auf dem Portal, eine fette Ente produziert zu haben, wurde diese Falschmeldung am nächsten Tag in die Druckausgabe gehoben. Nichts aber auch gar nichts stimmte an der Geschichte. Es folgte weder eine Entschuldigung bei den Lesern, noch eine Richtigvstellung. Das hätte es früher bei der WAZ so niemals gegeben!. Also bitte, Herr Schraven, reden Sie die WAZ nicht schöner als dieses Verlagshaus noch wirklich ist.

    Richtig ist indes, dass die WAZ bis zur Einstellung von Reitz sich der „Tango-Kommentatre“ (wie Sie es bezeichnen) bedienen. Trotzdem waren sie „journalistischer“ als das, was man jetzt zu lesenbekommt. Zudem wurden die beiden anderen Blätter NRZ und WR gern und oft zitiert, weil sie „Farbe“ bekannten. Ihre Chefredakteure hatten zeitweise mehr journalistisches Gewicht, als Ihr Über-Chef heute. Nun sind auch diese Blätter von Reitz auf Linie gebracht worden. Denn obwohl NRZ und WR auf den Titeln draufstehen, ist fast nur noch WAZ drin.

    Also, verehrter Kollege Schraven, strafen Sie bitte einen alten Rundschau-Mann, nicht Lügen. Ich halte mich an Fakten. So wie ich es bei der guten alten Mutter „Westfälische Rundschau“ einst mal als junger Mensch gelernt habe.

  • #60
    MetroPolin

    David: „Das ist langgezogener Bullshit auf der Gerüchteküche . Jeder kann anrufen, jeder wird durchgestellt und meine Numemr lautet: 0201-804-6562.“

    Lieber Kollege, das entspricht nicht der Wahrheit. Versuche einen X-beliebigen Kollegen am Desk via WAZ-Dialog zu erreichen – man wird Dich nicht durchstellen. Hartnäckige Leser schlagen bei uns in den Lokalredaktionen auf und bitten um entsprechende Durchwahl-Nummern. Dafür bekommen wir nicht von allen Desk-Kollegen ein positives Feedback.

    Zum WAZ-Leaks-Kanal: Früher, als in den Lokalredaktionen noch Redakteure saßen, die in der jeweiligen Stadt verwurzelt waren und denen man Zeit für Recherchen ließ, wanderte manch nicht-öffentliches Dokument in den privaten Briefkasten oder in den Redaktions-Posteingang. OK, das waren keine Weltsensationen, aber für das Aufdecken kommunaler Skandale wird die WAZ eher gekauft als für manche Content-Sensations-Geschichte.
    Aber das Ziel der Entscheider ist ja, die Lokalredaktionen erstens bis zur Schmerzgrenze zu verkleinern und zweitens per Personalkarussell dafür zu sorgen, dass kein Kenner der jeweiligen Stadt mehr vor Ort arbeitet.

  • #61
    Ex-Linker

    MetroPolin. Sie schrieben: Früher, als in den Lokalredaktionen noch Redakteure saßen, die in der jeweiligen Stadt verwurzelt waren und denen man Zeit für Recherchen ließ, wanderte manch nicht-öffentliches Dokument in den privaten Briefkasten oder in den Redaktions-Posteingang.

    Genauso war es. Heute werden Leser, die der Redaktion etwas stecken wollen, eher hinaus komplimentiert, weil vielfach nur als lästig angesehen.

    Danke auch für die Bestätigung, dass WAZ-Dialog nicht zu den Redakteuren am Desk durchstellt. Interessanterweise kann dies einem Journalisten auch dann passieren, wenn er eine Frage an den Pressesprecher der WAZ hat.

    Ganz lustig wird es gar, wenn der Dialog-Mitarbeiter von dem Anrufer wissen möchte, was denn der Grund für das Gespräch mit Redakteur X oder Y sei. So schafft man Vertrauen für vertrauliche Informationen.

    WAZ haste Dir doch verändert…

  • #62
    Paul Hueber

    Herr Schraven, Ihre Bemühungen in allen Ehren. Aber als langjähriger Leser muss ich denen Recht geben, die hier davon schreiben, dass der telefonische Kontakt sehr viel schwieriger geworden ist.
    Und leider stimmt es auch, dass die Zeitung eine schlechtere Qualität bietet. Ich bin einfach deshalb morgens schnell damit durch, weil gegenüber früher weniger Interessantes und Kritisches darin steht. Alles schön auf Linie, allen wohl und niemand wehe. Auch und gerade die Kommentare. Mittlerweile kann ich schon vorhersagen, was ein bestimmter Chefredakteur zu einem aktuellen Thema von sich gibt, noch bevor ich das Blatt aufgeschlagen habe. Dazu muss man sich einfach nur kurz überlegen, was wohl die offizielle CDU-Linie zum Thema ist – dann weiß man auch, was einen im heutigen Kommentar erwartet. Klare Ansage? VWenn Sie das so sehen wollen. Aber es ist stets die Position der Regierung. Und das ist sehr traurig, aber keinesfalls kritisch. Journalismus ging früher anders.

  • #63
  • #64
    Ex-Linker

    Jens: Zur Richtigstellung. Die Geschichte selbst hat ein Volontarius verzapft, die durch Desk-Reporter noch verschlimmerbessert wurde. Aber ich erlaubte mir tatsächlich den Scherz in der Lokalredaktion anzurufen und dem Praktikanten am Telefon freudig mitzuteilen, den Kaiman vom Leinnpfad der Ruhr aus zwischen Essen-Burgaltendorf und Hattingen inmitten des Flusses schwimmend gesehen zu haben. Der Praktikant wollte meine Handynummer, die ich ihm aber nicht gab. Stattdessen erklärte ich, von einer Telefonzelle auf dem Leinpfad stehenden Zelle zu telefonieren. Spätestens da hätte er wissen müssen, dass das nicht stimmen kann. Auf den Leinpfaden gibt`s keine Telefonzellen! Doch das störte den jungen Mann nicht. Auch wurde die Meldung nicht – wie nach alter guter Sitte – im Konjunktiv geschrieben; sondern als tatsachenbehauptung erst online, dann ins Blatt gestellt. Obwohl ich online die kleine „Kaimanade“bereits aufgeklärt hatte. Doch statt die Geschichte zu tilgen, wurde der Kommentar gelöscht…

    Soviel zum Qualitätsjournalismus in der WAZ.

  • #65
    Erika

    @ #63 | Jens
    nett, aber wie immer unverschämt

    man! sollte mal über den „Jens“ nachdenken..

  • #66
    Gretus

    Hallo,

    voll der Schwachsinn meiner Meinung nach: http://www.seo-united.de/blog/seo-offtopic/im-westen-nichts-neues.htm 😉

    Grüße

    Gretus

  • #67
    Marty

    Hallo Herr Schavan…
    Die Extreme Haltung der WAZ Mediengruppe,voran artikuliert durch Ihren Chefredakteur Reitz haben wir alle zur Kenntnis genommen.

    http://dnzs-politik.blog.de/2010/12/02/wikileaks-enthuellungen-waz-chef-reitz-stellt-abseits-10097574/

    Aber dieses Vorhaben als Konkurrenz zu WL zu verkaufen, nunja… ist ja nun wirklich fast schon abenteuerlich.

    Sie haben was völlig anderes vor.
    „Allgemein öffentlich zugänglich gemacht werden sollen die Dokumente nicht. Wir sind nicht Wikileaks”

    Wissen Sie.. Ich glaube Sie (bzw nicht Sie, ihr Arbeitgeber) haben da in erster Linie monetäre Verwertungsinteressen im Auge. 😉

  • #68
    PC-Blog

    Es ist schon befremdlich still geworden um Wikileaks und Julian Assange. Könnte natürlich auch sein, dass da im Hintergrund einge Deals abgelaufen sind. Geld, Straffreiheit bei der Vergewaltigungsgeschichte, einen gewissen Status, wie ihn nur Staaten verleihen können, wer weiss? Zumindest fällt auf, dass nach dem anfänglichen weltweiten Hype, der seinesgleichen suchte, nunmehr gegen Null tendiert. Grüße aus Berlin

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