Aalto-Theater plant „Ruhrepos 2.0 27“

Aalto-Theater, Essen Foto: Thomas Robbin Lizenz: CC BY-SA 3.0

Von Bergbau bis Currywurst: Unter dem Titel „Ruhrepos 2.0 27“ wird sich das Aalto-Musiktheater in Essen in der kommenden Spielzeit in besonderer Weise der Stadt Essen und dem Ruhrgebiet widmen. Für das Bühnenprojekt schreibt der aus dem Ruhrgebiet stammende Komponist Gordon Kampe die Musik und übernimmt die musikalische Leitung.

Das „Ruhrepos 2.0 27“ geht auf das Jahr 1927 zurück: Damals hatte die Stadt Essen Bertolt Brecht und Kurt Weill einen Kompositionsauftrag für ein Stück über das Ruhrgebiet erteilt – und später wieder zurückgezogen. Die beiden Künstler hatten sich jedoch mit dem Thema bereits auseinandergesetzt. Kampe und der in Essen aufgewachsene Regisseur Georg Rootering erzählen das Ruhrepos weiter. Sie fragen sich, wie die Erzählung im Jahr 2027 lautet. Den Abend strukturieren ausgewählte Werke von Kurt Weill, die sich in die Neukomposition von Gordon Kampe eingliedern. Die Revue erzählt von Ereignissen und Entwicklungen der Region. Die Uraufführung findet am 12. Juni 2027 statt.

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