
:… auch für uns Westdeutsche. Viele wollen aber 35 Jahre danach nichts mehr davon wissen und sind den jeweils anderen in Ost und West fremd geblieben. Rück- und Ausblick eines Zeitzeugen.
Die DDR war für mich als Rheinländer bis 1989 wie sicher den meisten meiner sehr westlichen Nachkriegsgeneration eines fernes Land, die Menschen dort ein fremdes Volk, die deutsche Teilung die gerechte, unabänderliche Strafe für den Nazi-Weltkrieg. Das änderte sich schlagartig, als sich die Freiheitsbewegung, die in Polen begonnen hatte, auch im piefigen deutschen Zweitstaat Bahn brach, die SED-Diktatur über Nacht hinwegfegte und alles, was wir bis dahin kannten, ins Wanken geriet. Von diesem Schock haben sich viele auch diesseits der ehemaligen innerdeutschen Grenze bis heute offensichtlich nicht erholt.









