Hälfte der Bürger erwartet eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage


Die politische Grundstimmung in Deutschland ändert sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie nicht. Auch im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer gibt es nur minimale Verschiebungen – die FDP verliert gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt, die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt.

Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien demzufolge mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 38 % (Bundestagswahl 32,9%), SPD 14 Prozent (20,5%), FDP 5 Prozent (10,7%), Grüne 18 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 10 Prozent (12,6%). 7 Prozent

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Dortmunds OB Ullrich Sierau im „Talk im DKH“

Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau Foto: Itti Lizenz: CC BY-SA 3.0

Der erste Bürger der Stadt steht im DKH-Talk Rede und Antwort: Wenige Monate vor Beendigung seiner Amtszeit spricht Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) mit Aladin El-Mafaalani über Dortmund, die Zukunft des Ruhrgebiets und sein Ausscheiden aus dem Amt. Im Gespräch geht er ein auf die besonderen Herausforderungen seiner langjährigen und prägenden Amtszeit sowie seine ganz persönlichen Zukunftspläne. Er spricht über das NSU-Attentat und Rassismus, aber auch über Corona, Umweltfragen und die „Fridays for Future“-Bewegung.

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Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet gestiegen

Gelsenkirchen Foto: Roland W. Waniek

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind am Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen weiter zu spüren.  Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Ruhrgebiet um 17,3 Prozent auf 275.740 Menschen (NRW-Schnitt: 21,7 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat nahm die Arbeitslosigkeit um 1,7 Prozentpunkte zu. Die Quote lag im Juni bei 10,2 Prozent. Das waren 1,3 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.
Die mit 15,3 Prozent höchste Arbeitlosenquote in NRW meldet die Arbeitsagentur für die Leninstadt Gelsenkirchen. Es folgen Duisburg (12,4 Prozent) und Dortmund (11,8 Prozent).

Rahmenterminkalender für Saison 2020/21: DFL holt Meinungsbild bei Clubs ein

Foto: Robin Patzwaldt

Im Zuge der Erstellung eines neuen Rahmenterminkalenders für die Saison 2020/21 hat die DFL Deutsche Fußball Liga am heutigen Mittwoch die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga um ihre Einschätzung zu verschiedenen Planungsvarianten gebeten. Durch dieses vom DFL-Präsidium veranlasste Vorgehen soll ein Meinungsbild dazu eingeholt werden, welches Modell unter den gegebenen Rahmenbedingungen von den Clubs mehrheitlich befürwortet wird.

Ein neuer Rahmenterminkalender ist notwendig, da der Spielbetrieb der laufenden Saison 2019/20 aufgrund der Corona-bedingten zwischenzeitlichen Aussetzung länger als ursprünglich geplant andauert – die Relegation mit den letzten sportlichen Entscheidungen der Spielzeit steht bis zum Abschluss am 11. Juli noch aus.

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Duisburg: Zebras spielen weiter in der Schauinsland Reisen-Arena

Das Stadion in Duisburg. Foto: Daniel Jentsch

Schauinsland Reisen bleibt auch künftig Namensgeber der Arena. Das Duisburger Vorzeige-Unternehmen, einer der Top-Ten-Reiseveranstalter weltweit, hat den Vertrag für die Namensgebung der schauinsland-reisen arena jetzt um ein weiteres Jahr verlängert – unabhängig von der Spielklassenzugehörigkeit des MSV.

„In einer für uns außergewöhnlichen Zeit war die Verlängerung ehrlicherweise keine leichte Entscheidung, da wir vor allem eine Verantwortung unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gegenüber haben, die in den vergangenen Monaten über ihre Grenzen hinaus gehen mussten, um die Herausforderungen der Pandemie zu meistern. Aber weil für uns Tradition und Partnerschaft auch über die Touristik hinaus ein hohes Gut darstellen, und weil der MSV Duisburg weit über die Grenzen der Stadt eine unglaublich hohe und mittlerweile auch durchweg positive Strahlkraft hat, haben wir uns für die Fortsetzung, dieser für beide Seiten erfolgreiche Partnerschaft entschieden“, bekräftigt Gerald Kassner, Geschäftsführer Schauinsland-Reisen.

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Rekordzahlen für Sky Sport am Samstagnachmittag

Foto: Sky

Sky zieht insgesamt eine positive Saisonbilanz. Die durchschnittlichen Reichweiten in der Fußball-Bundesliga lagen mit einem Plus von drei Prozent über Vorjahresniveau und durchschnittlich bei 4,22 Millionen Zuschauern im TV und auf Sky Go. Insbesondere der Samstagnachmittag war dabei stark. Rund 1,8 Millionen Zuschauer schalteten im Schnitt an jedem Samstag ein und damit 12 Prozent mehr als in der Vorsaison.

Der Bundesliga-Samstag am 26. Spieltag war mit dem Revierderby Dortmund gegen Schalke die stärkste Sky Übertragung überhaupt mit 3,81 Millionen Zuschauern (TV + Sky Go), davon 2,45 Millionen Zuschauer im Free-TV auf Sky Sport News HD, der Marktanteil lag am Samstagnachmittag bei überragenden 27,2 Prozent. Zugleich war dieser erste Spieltag nach der Corona-Pause der reichweitenstärkste Bundesliga-Spieltag der Sendergeschichte mit 6,58 Millionen Zuschauern (TV + Sky Go) am Samstag und Sonntag.

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„Job in Fleischindustrie ist „sozialer Aufstieg“

Ivan Krastev Foto: Heinrich-Böll-Stiftung Lizenz: CC BY-SA 2.0

Die Arbeitsverhältnisse in der Fleischindustrie stehen zurzeit massiv in der Kritik. Miese Löhne, die durch Sanktionssysteme weiter gedrückt werden, schlechte Unterkünfte und in der Zeit von Corona eine massive Gesundheitsgefahr. Doch es gibt auch einen anderen Blick.  Der einflussreiche bulgarische Buchautor und Politologe Ivan KrastevDas Licht, das erlosch, Europadämmerung)  hat sich verwundert gezeigt über die deutsche Debatte zu den

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Union so stark wie das „linke“ Wählerlager aus SPD, Grünen und Linke zusammen

Angela Merkel: Foto: CDU/Laurence Chaperon Lizenz: Copyright

Die politische Stimmung in Deutschland ist nach wie vor weitgehend stabil. Im RTL/ntv-Trendbarometer verlieren CDU/CSU und Grüne gegenüber der Vorwoche je einen Prozentpunkt, während AfD und FDP jeweils einen Prozentpunkt zulegen können. Für SPD und Linke ändert sich abermals nichts.

Mit 38 Prozent ist die Union weiterhin mit großem Vorsprung auf Platz 1. Sie ist allein so stark wie das „linke“ Wählerlager aus Grünen, SPD und Linken zusammen (39%).

Wenn jetzt der Bundestag neu gewählt würde, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 38 Prozent (Bundestagswahl 32,9%), SPD 14 Prozent (20,5%), FDP 6 Prozent

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Bundestag soll kleiner werden

Der Bundestag in Berlin. Foto: Robin Patzwaldt

Nach Informationen des ARD-Hauptstadtstudios will Ralph Brinkhaus am kommenden Montag dem Fraktionsvorstand einen Kompromissvorschlag vorlegen. Demnach sollen die Mandate im Deutschen Bundestag künftig gedeckelt werden. Maximal 750 Abgeordnete hätten dann noch einen Platz im Parlament. Darüberliegende Mandate sollen gekappt werden, im Wechsel ein ausgleichsloses Überhangmandat und ein nichtzugeteiltes Direktmandat. Das würde vor allem Direktmandate aus Wahlkreisen betreffen, die prozentual die wenigsten Erststimmen erhalten haben. Betroffen wären alle Parteien. Nach ARD- Informationen habe die SPD der CDU bereits signalisiert, dass sie dem Brinkhaus-Vorschlag folgen könnte. Die CSU hatte alle bisherigen Reformvorschläge abgelehnt. Der Vorstoß des Unionsfraktionschefs sieht eine einmaligeLösung vor, die bis zur Bundestagswahl 2021 greifen soll. Langfristig sei bis 2025 eine umfassende Wahlrechtsreform mit weniger Wahlkreisen geplant. Der Vorschlag soll nun in der Unions-Fraktion diskutiert werden.