Es war der erwartet ruhige ‚Deadline Day‘ gestern. Und wie bereits am Sonntagabend bei ‚Sky90‘ angekündigt machte der BVB auf dem Transfermarkt tatsächlich gar nichts mehr. Damit geht der Tabellenzweite unzweifelhaft ein nicht unerhebliches Risiko ein.
Zwar erscheint Tabellenplatz Zwei in der Fußball-Bundesliga aktuell relativ abgesichert zu sein, doch darf nach den Abgängen von Joas Hofmann und Adnan Januzaj im zu Ende gehenden Winter in Richtung Mönchengladbach bzw. Manchester nun bis zum Sommer nicht mehr viel schiefgehen, was Verletzungen und Formschwankungen betrifft.
Denn nun hat Thomas Tuchel tatsächlich den von ihm gewünschten ‚engen Kader‘, mit dem es sich zwar vielleicht schöner arbeiten lässt, der aber eben auch das Risiko birgt auf unerwartete Vorkommnisse nicht mehr entsprechend reagieren zu können.
Eigentlich wollte ich mich ja an diesem Sonntag an dieser Stelle dem morgigen Ende des laufenden Transferfensters, dem mittlerweile zum ‚Deadline Day‘ ernannten, Ende des Wechseltheaters in der Fußball-Bundesliga widmen. Doch der aktuelle Spieltag hat meine Pläne dann doch mal wieder durcheinandergewirbelt. Denn unzweifelhaft sind die erneut ins Kreuzfeuer der Kritik geratenen Schiedsrichterentscheidungen, und die damit verbundene Diskussion um die mögliche Einführung technische Hilfsmittel im Profifußball das Thema dieses Fußball-Wochenendes. Den ursprünglich für heute geplanten Beitrag zum ‚Deadline Day‘ gibt es daher erst am morgigen Montag hier im Blog.
Gebt den Schiedsrichtern und uns Fußballfans, welche wir Diskussionen rund um unseren Lieblingssport zwar grundsätzlich mögen, jedoch auch klare und von möglichst jedem nachvollziehbare Schiedsrichterentscheidungen bevorzugen, endlich mehr technische Hilfsmittel an die Hand, damit die Unparteiischen endlich aufgrund dieser sehr leicht einzurichtenden technischen Hilfsmittel im Sinne des Sports (bei dem es inzwischen ja auch an der Spitze um so viel geht) gerechter entscheiden können! Und zwar möglichst kurzfristig!
War heute mit dem Glück im Bunde: BVB-Coach Thomas Tuchel. Foto: Robin Patzwaldt
Was bitte fängt man aus BVB-Sicht denn nun mit diesem Spiel gegen Ingolstadt an? Klar, am Ende auf dem Papier, wie erwartet, mit 2:0 gewonnen. Aber selbst dem heißblütigsten BVB-Fan dürfte ja nicht entgangen sein, dass das Ergebnis nach diesem Spielverlauf mehr als glücklich war.
Wenn der beste Sturm der Liga auf die zweitbeste defensive trifft, dann ist das Ergebnis naturgemäß schwer zu prognostizieren. Trotzdem galt der Tabellenzweite aus Dortmund in seinem Heimspiel gegen den Aufsteiger aus Bayern zweifelsohne als klarer Favorit. Und das auch, obwohl der BVB auf seine Mittelfeldstrategen Marco Reus und Ilkay Gündogan kurzfristig verzichten musste. Beide standen heute wegen einer Viruserkrankung nicht im Kader der Schwarzgelben. Matthias Ginter und Adrian Ramos ersetzten die beiden Stammkräfte an diesem Nachmittag.
Und wie in der Vergangenheit schon häufiger erlebt, tat sich der so zu Rotationen in der ersten Elf gezwungene Tabellenzweite der Bundesliga damit lange schwer. Das Spiel lief nicht wirklich gut strukturiert. Wenige Torszenen in Halbzeit eins. Einmal hatte der BVB sogar Glück, dass nach einem vermeintlichen Foul von Mats Hummels im eigenen Strafraum nicht auf Elfmeter zugunsten der Gäste entschieden wurde. Insgesamt war das torlose Remis zur Halbzeit aber den Leistungen entsprechend.
Die Hoffnungen der 80.000 im Stadion richteten sich folgerichtig auf den zweiten Durchgang, der auch im Hinspiel schon, welches der BVB am Ende 4:0 gewann, die Tore für die Westfalen brachte. So auch heute.
Das ‚Westfalenstadion‘ in Dortmund hat bei Fußballfreunden bekanntlich einen tollen Ruf. Viele Fans aus dem ganzen Land, ja teilweise sogar weltweit, wollen den ‚Tempel‘ in Dortmund einmal gesehen haben. Für BVB-Anhänger ist das größte Stadion weit und breit jedoch mehr als eine Sehenswürdigkeit, es ist ein Stück ‚Heimat‘.
Ab Samstag, den 30. Januar 2016, wird im Borusseum, dem Vereinsmuseum der schwarzgelben, passender weise, eine neue Wechselausstellung zu diesem Thema eröffnet.
Es handelt es sich um eine Fotoausstellung zum im Herbst erschienenen Buch „HEIMAT – zuhause im schönsten Stadion der Welt“, welches wir auch hier im Blog damals bereits ausführlicher vorgestellt hatten.
Ein Film, auf den wir hier im Blog schon häufiger einmal kurz hingewiesen haben, wenn er in der Region gezeigt wurde: ‚Liga Terezin‘. Heute läuft der ‚Streifen‘ im DFB-Museum bei uns hier in Dortmund.
„Anlässlich des Gedenktages an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz und die Opfer des Nationalsozialismus stellt der Israeli Oded Breda gemeinsam mit seinem Landsmann und Filmemacher Mike Schwartz am Donnerstag, 28. Januar, um 19:30 Uhr den Dokumentarfilm „Liga Terezin“ im Deutschen Fußballmuseum vor. Im Anschluss an die Filmvorführung moderiert der Journalist Ronny Blaschke eine Gesprächsrunde in englischer Sprache über Fremdenhass und Antisemitismus im Fußball, an der neben Breda und Schwartz unter anderem auch der BVB-Fanbeauftragte Daniel Lörcher teilnimmt.“, so das Fußballmuseum aktuell.
Die Premier League in England gilt allgemein als das große Vorbild in Sachen Vermarktung und Umsatz für die Fußball-Bundesliga. Immer wieder wird im Detail darüber diskutiert wie und in welchem Umfang den finanziellen Möglichkeiten der dortigen Clubs nachgeeifert werden kann. Auch hier im Blog haben wir uns im Laufe der Monate immer wieder damit beschäftigt, darüber diskutiert und auch gestritten.
Heute nun präsentierte man auch seitens der Fußball-Bundesliga neue, offizielle Zahlen. Und die sind, zumindest auf den ersten Blick, sehr beeindruckend und auch fast durchweg positiv:
Denn mit einem Umsatz von 2,62 Milliarden Euro haben die 18 Clubs der Bundesliga in der Saison 2014/15 den elften Rekord in Folge erzielt.
27. Januar? Da war doch was. Richtig! Am „Tag gegen das Vergessen“ wird alljährlich an die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz durch die Alliierten und an die Millionen Opfer des Naziregimes erinnert.
Und inzwischen auch schon zum sechsten Mal lädt der BVB an diesem Tag zu einer Veranstaltung anlässlich des „Tag gegen das Vergessen“ in das offizielle Vereinsmuseum ‚Borusseum‘ ein:
Der BVB war am Sonntag zu Gast in Berlin, gastierte als Gegner in einem Testspiel beim Zweitligisten ‚Union‘ bei dessen Vereinsjubiläum. Die Dortmunder gewannen das Spiel (mit einer B-Elf) vor über 20.000 Zuschauern in der Hauptstadt am Ende locker mit 3:1.
Das Spiel war sportlich jedoch eher eine Randgeschichte des vergangenen Wochenendes. Für viel Beachtung sorgte dabei hingegen die große ‚Choreo‘ der Gastgeber, welche vor dem Spiel im Stadion ‚An der Alten Försterei‘ ablief. Die Berliner haben ein Video der Geschehnisse nun ganz aktuell ins Netz gestellt.
Christian Heidel. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Wer gedacht hatte die rein sportliche Diskussion, durch die völlig unnötige 1:3-Niederlage gegen den SV Werder Bremen, sei beim FC Schalke 04 eigentlich doch schon ärgerlich genug, der sieht sich derzeit mal wieder eines Besseren belehrt.
Nur einen Tag nach dem sportlich so enttäuschenden Rückrundenauftakt in der Fußball-Bundesliga, bestimmen bei den Gelsenkirchenern nun plötzlich schon wieder ganz andere Debatten die Tagesordnung.
So eröffnete in den letzten Stunden zunächst einmal der Sportnachrichtensender ‚Sky Sport News HD‘ die Diskussionen unter den Schalke-Fans, als Reporter Dirk große Schlarmann dort von massiven Zerrüttungen zwischen Mitarbeitern auf diversen Vereinsebenen (auch in der Mannschaft) und Trainer Andre Breitenreiter berichtete. Sieben verschiedene Quellen sollen es lt. SSNHD angeblich gewesen sein, die dem Sender von dem gestörten Betriebsklima, unabhängig voneinander berichtet hatten.
Warum die Meldung aber ausgerechnet nun gestern wie eine Bombe platzen gelassen wurde, das blieb SSNHD zunächst ‚schuldig‘.
Die Schilderungen, so glaubhaft sie auch sein mögen, wenn ein Schalke-Insider wie große Schlarmann sie vorträgt, sie blieben von Vereinsseite natürlich dann auch nicht lange unwidersprochen. Teile der Mannschaft und auch Sportchef Horst Heldt dementierten umgehend und vehement. Da große Schlarmann auch danach zu seinen Quellen jedoch keine näheren Angaben machte, blieb es zunächst erst einmal bei der reinen Behauptung.
Eine Meldung, die so auch in den nächsten Tagen noch für Diskussionen und Ärger sorgen dürfte. Ist Breitenreiter wirklich beratungsresistent, sein Training und seine Spielanalyse zu ‚dünn‘, wie der Schalke-Reporter es gestern ausdrückte?
Es hätte der Spieltag des FC Schalke 04 in der Fußball-Bundesliga werden können. Nachdem aus der oberen tabellenhälfte nur der FC Bayern und Borussia Dortmund ihre Rückrundenauftaktspiele an Spieltag 18 gewinnen konnten, am Sonntagnachmittag sogar der VfL Wolfsburg, als direkter Konkurrent um die internationalen Plätze überraschend und unverdient mit 2:3 in Frankfurt verlor, hätte S04 ein Heimsieg gegen Abstiegskandidat Werder Bremen, den vermeintlichen ‚Lieblingsgegner‘ der Knappen in den letzten Jahren, gereicht, und man hätte als großer Profiteur des Spieltages auf Rang Vier klettern können.
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