Bierschinken VI., Festival mit u.a. mit Bambix, Skin Of Tears und Phoney 14, Donnerstag, 17. Oktober, 20.30 Uhr, FZW
Frühstück

Energiewende: Strom und Abwasser werden in Dortmund teurer…Ruhr Nachrichten
Nazis: Naziparolen und Hakenkreuze an Schule geschmiert…Ruhr Nachrichten
Nordstadt: Dortmund holt die Bulgaren-Polizei…Bild
Hannibal-Mieter: „Ich wollte nicht mehr leben“…Ruhr Nachrichten
BVB: Borussia Dortmund gewinnt Testspiel gegen 1. FC Köln…Goal
BVB: Watzke verteidigt Bonus…Süddeutsche
BVB: „Lewandowski will einen Sensations-Wechsel“…Welt
Der Ruhrpilot
NRW: Landtag verabschiedet Gesetz zur schulischen Inklusion…Bild
NRW: Geplanter Kommunal-Soli sorgt für Ärger…Welt
NRW: Anhörung zur Solidarumlage im Landtag NRW…Der Westen
Ruhrgebiet: Universitäten trotzen Ansturm der Studenten…Der Westen
Bochum: Sympathien mit der NSU bringen 21-Jährigen in Haft…Welt
Bochum: Steuern und Gebühren steigen…Der Westen
Bochum: Demokratie endet hier!…BSZ
Dortmund: Strom und Abwasser werden teurer…Ruhr Nachrichten
Essen: Stadt schreibt Müllverbrennung aus…Der Westen
Essen: Giuseppe Verdis Totenmesse erklingt…Revierpassagen
Umland: Lampedusa und die Hamburger SPD…Publikative
Online: Nikes Activity Tracker…Pottblog
Funke-Mediengruppe: Ruhr-Nachrichten-Verlag übernimmt Castrop – Aus für Lokalteil Dorsten

Die Lokalteil der WAZ und der Westfälischen Rundschau (WR) in Castrop-Rauxel werden künftig von den Ruhr Nachrichten hergestellt, der Manteil wird weiterhin aus Essen kommen. Die Lokalausgabe Dorsten wird ebenso geschlossen wie zwei Lokalausgaben der Westfälischen Rundschau Alt-Landkreis Lüdenscheid – der Grund sind nach diesem Blog vorliegenden Informationen wirtschaftliche Schwierigkeiten der Lokalausgaben. Die 16 betroffenen Mitarbeiter sollen innerhalb des Unternehmens neue Aufgaben zugewiesen bekommen.
Das Modell, Lokalteile vom Wettbewerb zu übernehmen, ist bei der Funke-Mediengruppe nicht neu: Ob WAZ und WR in Dortmund, Lokalausgaben im Kreis Recklinghausen – zunehmend setzt das Essener Verlagshaus auf Inhalte der Konkurrenz. Die Funke-Mediengruppe hat zugleich gegenüber Mitarbeitern angekündigt, das „Zukunftsprojekte zugleich im Unternehmen initiiert und ausgebaut werden.“ Funke-Geschäftsführer Christian Nienhaus: „Wir glauben an Print und sind von der Zukunft der Zeitung – gerade auch als Träger lokaler Informationen – überzeugt. Die Menschen haben Bedarf nach lokalen, kompetent und objektiv aufbereiteten Berichten, nach Einordnung und Debatte – und genau das liefern wir ihnen mit unseren Zeitungen“
Den Geisterjägern auf der Spur
Was macht Sebastian Bartoscheck, wenn er nicht für dieses Blog über die esoterischen Wirrungen in der Gesundheitspolitik berichtet? Er jagt Geisterjäger. Gemeinsam mit Alexa Waschkau hat er nun das Buch Ghosthunter veröffentlicht, ein Blick in die Szene der deutschen Geisterjäger. Zumeist inspiriert von der US-TV-Serie „Ghost Hunters„, in der die 1990 gegründete The Atlantic Paranormal Society (TAPS) sich auf die Suche nach Geistern machte, versuchen Dutzende von Gruppen in Deutschland, Spukphänomene aufzuklären – und erleben dabei Dinge, die sich ihrer Ansicht nach nicht mit den Erkenntnissen der Naturwissenschaft erklären lassen. Ob Ghost Hunters Germany, Ghost Hunter NRW oder die Interessensgemeinschaft zur Aufklärung paranormaler Vorgänge – ausgestattet mit Thermometern, Magnetfeldmessgeräten, Kameras und Rekordern wollen sie herausbekommen, ob es in einer Wohnung oder eine alten Burg spukt. Zumeist werden sie von Bewohnern gerufen, die Erlebnisse haben, die sie sich nicht erklären können: Da sitzen morgens Geister neben ihrem Bett, ist es an einigen Stellen der Wohnung auffällig kalt oder sie hören Schritte, obwohl sie im Raum allein sind. Die Geisterjäger finden zumeist ganz normale Erklärungen für diese Phänomene: Holzfußböden machen Geräusche, wenn sch Themperaturen oder Luftfeuchtigkeit ändern, unser Gehirn spielt uns häufig in der Einschlaf- und Aufwachphase
Nic Koray
Nic Koray, Mittwoch, 16. Oktober, 20.30 Uhr, Ristorante 8 1/2, Dortmund
Frühstück
Uni: Doppelter Abi-Jahrgang startet im Stadion ins Semester…Ruhr Nachrichten
Panne: Wahl-Post drei Wochen nach Wahl…Ruhr Nachrichten
Bands: Plätze frei im Proberaum…Ruhr Nachrichten
Konzert: Glanz und Bravour – der Countertenor Philippe Jaroussky im Konzerthaus…Revierpassagen
Comedy: Spiegelzelt steht auch 2014 an der Westfalenhalle…Ruhr Nachrichten
BVB: Borussia Dortmund senkt Prognose…n-tv
BVB: Lewandowski stellt seinen Wechsel zu Bayern infrage…Welt
BVB: BVB-Profi Gündogan absolviert Lauftraining…WA
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Der Ruhrpilot

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Umland: Hannelore Kraft – zwischen Basis und Berlin…Badische Zeitung
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NRW: Umbruch an den Hochschulen…RP Online
NRW: Geldstrafe für Krafts Ex-Staatssekretärin…Welt
NRW: „Berufsverband für sexuelle Dienstleistungen“ gegründet…Soester Anzeiger
NRW: Kurz vor Schluss noch keine Einigung zum Inklusionsgesetz…Bild
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Ruhrgebiet: Ruhr Museum zeigt Essener Exponate der Vormoderne…Der Westen
Duisburg: Pro NRW will am Pogrom-Gedenktag aufmarschieren…Der Westen
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Bochum: „Blue Square“ wurde in der Innenstadt offiziell eröffnet…Ruhr Nachrichten
Bochum: Blackberry wirbt um das Vertrauen seiner Kunden…FAZ
Dortmund: Doppelter Abi-Jahrgang startet im Stadion ins Semester…Ruhr Nachrichten
Essen: Anwohner beklagt Vermüllung der „Rü“ am Wochenende…Der Westen
Essen: „Urban Explorer“ zeigen verlassene Bunker und Ruinen…Der Westen
Umland: BarCamp Düsseldorf…Pottblog
„Der Präventivstaat kennt keine natürliche Begrenzung“
Andrej Reisin und Patrick Gensing haben zusammen ein Buch geschrieben. Die beiden Herausgeber des Blogs Publikative, den Lesern dieses Blogs als Gastautoren seit Jahren gut bekannt, beschreiben in „Der Präventivstaat“, wie die Freiheit Stück für Stück aufgegeben wird und viele dies auch noch für einen Fortschritt halten.
Ein Land lebt in Angst: Hereinströmende Ausländermassen saugen den Sozialstaat aus und sorgen für die Abschaffung der Nation, für deren Entstehen einst Herrmann der Cherusker, im Nebenberuf römische Offizier, mit seinen langhaarigen Horden ganze Legionen vernichtete. Wer sich davor nicht graust, erzittert vor nicht biologischen Lebensmitteln, Kraftwerken, Raucherkneipen oder Jugendlichen, die auf öffentlichen Plätzen Bier und Wein trinken. Fußballfans werden fast als Hilfstruppen Al Qaidas wahrgenommen und mit Drohnen und tausenden Polizeibeamten gejagt und überwacht.
Es soll ruhig werden in Deutschland und gesittet zugehen: Wer sich nicht einer protestantisch-ökologischen Lebensführung unterwirft, wer den Exzess liebt und keine Lust hat, sich nur in gelenkten Bahnen zu vergnügen, wer eine ganz eigene Idee hat, sein Leben zu gestalten, gerät ins Visier der Tugendwächter – all das beschreiben Andrej Reisin und Patrick Gensing in ihrem Buch „Der Präventivstaat.“ Die Angst bestimmt das Leben der Menschen, die Angst vor dem wirtschaftlichen Abstieg durch Hartz IV, vor Krankheit und Katastrophen.
Diese Angst macht die Menschen aggressiv. Alles was sie stört, soll bekämpft werden, am besten von einem Staat, der sich stärker in das Leben des Einzelnen einmischt – als vermeintliche Schutzmacht vor den Unbilden des Lebens. Ein Neopuritanismus greift und zu ihm gehört die Verdammung aller, die ihm nicht bedingungslos folgen wollen.
Nach FAZ-Bericht: So bewirbt Maklerin Marita Hetmeier das „Getto-Nordstadt“

In einem Gespräch mit der FAZ, dieses Blog berichtete darüber, zeichnete die ehemalige SPD-Politikerin und aktive Maklerin ein düsteres Bild der Nordstadt. Von einem Getto war die Rede, von Armut, die Armut anzieht und davon, dass die Nordstadt kurz vor dem Exodus steht:
Wenn sich mehr Roma in der Nordstadt ansiedelten, werde das Viertel irgendwann kippen, fürchtet die SPD-Frau: „Die werden hier gettoisiert.“
Auch nach Veröffentlichung des düsteren Szenarios ist Marita Hetmeier von dem Artikel in Gänze angetan. Auf ihrer Facebook-Seite schreibt sie:

Nicht ganz zum Weltuntergangsszenario passt allerdings, wie Marita Hetmeiers Maklerunternehmen eine Wohnung in der Nordstadt auf Immoscout anpreist
Die Wohnung liegt innenstadtnah und sehr zentral in der Braunschweiger Straße in Dortmund. Die Braunschweiger Straße ist eine ruhige Seitenstraße in der Dortmunder Nordstadt. Die Dortmunder Nordstadt ist ein Szeneviertel mit multikultureller Einwohnerschaft. Das Viertel durch viele Künstler, Studenten und junge Leute sehr lebendig. Die Lage ist verkehrstechnisch optimal angebunden. Die Infrastruktur ist hervorragend. Schulen, Geschäfte, Einzelhandel etc. sind jeweils fußläufig erreichbar. Sie können zu Fuß in einer Viertelstunde zum Konzerthaus laufen!
Nun können wir uns alle aussuchen, wem Maklerin Hetmeier nicht die Wahrheit sagt: Der FAZ oder ihren Klienten…
