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Arms and Sleepers, Dienstag, 26. April, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
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Arms and Sleepers, Dienstag, 26. April, 21.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Computer: Mac-Users are more liberal and like to party all Night long…Nerdcore
Debatte: Der grünen Bewegung fehlt es an Ästhetik…Welt
Ruhrgebiet: WP-Blogger-Treffen an Rhein und Ruhr…Pottblog
Bochum: Pinselstrich für die Menschenrechte…Ruhr Nachrichten
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Essen: Beim Schauspiel steigt der Klassiker-Anteil…Der Westen
Dortmund: Veganer Supermarkt…Welt
Umland: Noch mehr Hasenfest-Hampelei…Bundesstadt Blog
Umland II: Datenschutzfreaks…Netzpolitik
Ostern: Ein Akt der Barmherzgkeit…Kochplattenteller
Internet: Brauchen wir sowas wie “Facebook Discussions”?…2.0
Blogs: Wir sind wieder auf Empfang und Sendung…Zoom
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Tannhäuser Sterben & das Tod, Montag, 25. April, 20.30 Uhr, Stadtgarten / Studio 672, Köln
Dortmund: BVB-Meisterfeier wird vertagt…Ruhr Nachrichten
NRW: Land gegen PKW-Maut…RP Online
Ostermarsch: Frieden in Flaschen…Achse des Guten
Wunderforschung: Die Produktion von Heiligen läuft auf Hochtouren…FAZ
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Essen: Gabi Dauenhauer geht ohne Scheu bis ins Extrem…Der Westen
Duisburg: Werke von Tony Cragg als Geschenk für Lehmbruck-Museum…Der Westen
Essay: Die nackte Existenz der Reichen…FAZ
Metropolen zeichnen sich dadurch aus, dass sie globale Trends setzen. Andere Städte und Regionen folgen ihnen mit zeitlichem Abstand. Die Kreativwirtschaft war so ein Trend. Und das Ruhrgebiet folgte ihm. Eigene Akzente setzt man anders.
Auf fast jeder Pressekonferenz der Ruhr2010 GmbH zum Thema Kreativwirtschaft taucht diese eine Folie immer ganz kurz auf: Drei Linien sind auf ihr zu sehen, und alle weisen sie nach oben. Sie zeigen das Wachstum der Kreativwirtschaft in Köln, Düsseldorf und dem Ruhrgebiet und sie dienen als Beleg für das wirtschaftliche Potential dieser Branche. Trotzdem mochte keiner auf dem Podium, dass man sie sich allzu lange anschaute. Denn die Linie mit dem deutlich geringsten Wachstum dieser fabulösen Branche ist die des Ruhrgebiets. Und da die Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet trotz der ungeheuren Größe der Region mit fünf Millionen Einwohnern noch hinter vergleichsweise kleinen Orten wie Köln und Düsseldorf zurückliegt, ist sie alles andere als ein Beleg der Stärke. Sie zeigt, was niemand der Verantwortlichen der Ruhr2010 GmbH gerne hören will: Die Kreativwirtschaft hat keine Chance eine bedeutende Grundlage eines wirtschaftlichen Wachstums des Ruhrgebiets zu werden.
Das heißt nicht, dass es keine Kreativwirtschaft im Ruhrgebiet gibt. Es gibt sie, Tausende arbeiten in dieser Branche. Verlage, Werbeagenturen, Galerien, Designer, Programmierer – sie alle sind Teil eines Branchenmixes, den jede Stadt und jede Region vorzuweisen hat. Überall gibt es – neben der Kreativwirtschaft – auch zahlreiche Beschäftigte in der Finanzwirtschaft. Sie arbeiten bei Banken und Sparkassen. Verkaufen Versicherungen und Bausparverträge. Und irgendwo findet sich immer jemand, der einem einen Fond verkaufen will. Oder im Außenhandel. In der Logistik. In der Medizin. Doch bei kaum einer Branche ist die Verführung so hoch, sie zur entscheidenden Zukunftsbranche zu machen wie in der Kreativwirtschaft. Dafür gibt es einen Schuldigen, und der heißt Richard Florida.
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Egotronic, Sonntag, 24. April, 20.30 Uhr, Stone im Ratinger Hof, Düsseldorf

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Ein Freund von mir arbeitet an einem Science Fiction. Er soll im Ruhrgebiet spielen. Und gestern haben wir uns darüber unterhalten, wie das Ruhrgebiet 2050 aussieht.
Und ich sagte: Leerer. Nicht leer, aber leerer. Mal grob geschätzt weniger als vier Millionen Einwohner. Was ja immerhin noch eine ganze Menge ist – aber mehr als eine Million weniger als heute. Wir haben uns dann gefragt, wie das dann so aussieht. 40 Jahre – rückwärts kann ich das gerade einmal überblicken: Ungefähr vor 40 Jahren machte in Gladbeck die Zeche zu, auf der mein Opa gearbeitet hat. Arbeitslosigkeit war im Ruhrgebiet trotzdem noch kein so großes Problem – insgesamt gab es in ganz Deutschland weniger als eine Million Arbeitslose. Es gab auch keinen Leerstand. Und viel weniger Autos als heute. Man konnte aber die Wäsche nicht raushängen weil es noch Rus in der Luft gab und am Samstag stank es bei uns in der Straße oft nach faulen Eiern. Die Begründung dafür die niemanden aufregte: „Die Veba lässt ab…“ Ach so: geheizt wurde natürlich mit Kohle. Im Winter roch es überall nach verbrannter Kohle. Für mich der Geruch nach Kindheit.
Und in 40 Jahren? Sieht es dann in weiten Teilen so aus wie heute in Duisburg Bruckhausen – vergammelte, leerstehende Häuser die auf den Bagger warten? Oder wird das Ruhrgebiet zu einer Parklandschaft mit ein paar kleineren Städten ab und an. Werden die Pumpen abgestellt, die dafür sorgen, dass das nördliche Ruhrgebiet wegen der Bergsenkungen nicht zu einer großen Seenplatte wird? Oder wird es so sein wie heute, nur etwas mieser? Was meint ihr.