Rio Reiser, eigentlich Ralph Christian Möbius, wäre heute 61 Jahre alt geworden. Rio Reiser war, gemeinsam mit seinem Jugendfreund Ralph Peter Steitz (R.P.S Lanrue), einer der beiden Köpfe von Ton Steine Scherben. Nach der Auflösung der Band 1985 begann er eine Solokarriere. Er starb 1996. Er fehlt.
Rhino Bucket
Rhino Bucket, Montag, 10. Januar, 21.30 Uhr, Sonic Ballroom, Köln
Der Ruhrpilot
NRW: Der starke rot-grüne Staat…Welt
NRW II: Linke stellt sich hinter Gesine Lötzsch…RP Online
NRW III: Wo bleibt die Opposition?…Welt
Bochum: Mehr Geld vom Land für Theater…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Infoveranstaltung zu Dresden 2011…Bo Alternativ
Oberhausen: Gewalttäter kommen in die JVA Oberhausen…Der Westen
Umland: Kölner Dom-Klöppel muss neu geschmiedet werden…Welt
Umland II: “Ich lass’ doch meine Karte nicht auslesen!”…Zoom
Nazis: Gewalt gegen Piraten…Isis
Medien: NvB-TV…Pottblog
Excrementory Grindfuckers
Excrementory Grindfuckers, Konzert im Turock, Essen, fällt aus. (Dank an Fränk)
Der Ruhrpilot

NRW: Land fordert Reinvestition der Bahn-Gewinne…Spiegel
NRW II: Land will Opfern von Genitalverstümmelung helfen…RP Online
NRW III: Einige Gymnasien wollen Turbo-Abi kippen…Spiegel
NRW IV: WestLB muss weiter schrumpfen…RP Online
NRW V: Hauptschulen verlieren landesweit…Zoom
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Bochum: Spender zeigen sich bei Musikzentrum spendabel…Ruhr Nachrichten
Bochum II: Rückschau auf die ersten Premieren unter Weber…Der Westen
Dortmund: Hoffnungen und Probleme in der Brückstraße…Der Westen
Medien: WAZ-Chef Hombach wirft Europarat fehlendes Interesse an Pressefreiheit vor…Spiegel
Medien II: Kommt die WP nun doch an den Desk?…Medienmoral NRW
Westropolis ist dann mal weg…
Im Dezember wurde bekannt, dass die WAZ ihr Kulturblog Westropolis zum Jahreswechsel einstellen will. Nun ist er ganz weg.
Das war es dann wohl: Die WAZ hat ihr im Februar 2007 gestartetes Kulturblog Westropolis nicht nur eingestellt, sondern komplett aus dem Netz genommen. Der Link führt auf die Kulturseite VON Der Westen. Selbst die ungefähr 5000 Beiträge, die in den vier Jahren zusammengekommen sind, sind nun offline.
Westropolis war 2007 als Teil der Online-Offensive der WAZ-Gruppe gestartet und galt als Vorläufer für Der Westen.
In einer Pressemitteilung hieß es damals voller Elan:
Die WAZ Mediengruppe hat heute den ersten Baustein Ihrer Online-Offensive vorgestellt.Unter der Internetadresse westropolis.de entsteht ein neues Kulturblog für NordrheinWestfalen. Westropolis bietet Kulturempfehlungen für alle und Kulturkritik von allen. Als Autoren schreiben die Redakteure der beteiligten Tageszeitungen WAZ, NRZ, WR, WP und dem Online-Portal WestEins Seite an Seite mit bekannten Gastautoren und engagierten Lesern – über das, was sie persönlich kulturell bewegt, vom Opernbesuch bis zum Rockkonzert, vom Ruhrpottkrimi bis zur Industriearchitektur. Westropolis ist Teil der Aktivitäten der WAZ Mediengruppe im Hinblick auf die Kulturhauptstadt 2010 in Essen und im Ruhrgebiet.Der wesentliche Aspekt von Westropolis ist die Öffnung der klassischen, von Redakteurenerstellten Kritik hin zu einer aktiven Einbindung der Nutzer. Dem Kulturinteressierten wird eine Plattform geboten, die er für seine eigene Meinungsäußerung, seine Kritik, seine Empfehlungen und Tipps im Bereich der Kultur verwenden kann. Westropolis integriert die Rubriken Film, Literatur, Design, Musik und Bühne.Die Westropolis-Idee richtet sich an Menschen im Raum Rhein-Ruhr, die sich aktiv fürKulturangebote ihrer Region interessieren. Sie gehen ins Kino, sie beobachten Entwicklungen im Bereich Design, haben ein Lieblingsbuch, eine Lieblings-DVD oder -CD. Sie besuchen Lesungen und Konzerte, haben eine Meinung zur Architektur eines Gebäudes ihrer Stadt und möchten diese Meinungen anderen kulturinteressierten Bewohnern ihrer Region mitteilen und öffentlich zur Diskussion stellen. Westropolis wird die Anlaufstelle, um ihre ganz persönliche Kulturkritik zu veröffentlichen. Im Umkehrschluss kann sich der Nutzer der Seite informieren, wie Dritten ein Bühnenstück, ein Film, eine DVD oder ein Buch gefallen hat.Jeder kann für Westropolis über ein Eingabeformular einen Beitrag senden, dazu ist keineRegistrierung erforderlich. Der Text wird von der WestEins-Redaktion geprüft und freigeschaltet. Kommentare sind direkt und ohne Registrierung möglich.Die Westropolis-Gastautoren der ersten Stunde sind Menschen mit Meinung. Zu ihnen zählen Hatice Akyün, eine deutsch-türkische Journalistin und Autorin, die als Gerichtsreporterin für die WAZ Duisburg schrieb und heute in Berlin lebt, Else Buschheuer, Autorin und Moderatorin eines neuen Kinomagazins beim MDR, Johannes Groschupf, Journalist und Romanautor, der uns an der Entstehung seines neuen Buches teilhaben lässt, sowie der in Witten geborene Dramaturg des Westfälischen Landestheaters Christian Scholze.
OK, Ruhr2010 ist vorbei. Vielleicht hat sich damit so ein Projekt auch überlebt. Warum die alten Texte allerdings nicht mehr da sind, verstehe ich trotzdem nicht.
Ruhrgebiets-Tatort: Mut zur Fiktion
Nachdem WDR-Chefin Monika Piel einen Ruhrgebiets-Tatort angekündigt hat, wird darüber diskutiert, in welcher Pottstadt er spielen soll. Die Antwort ist ganz einfach: In keiner.
Für Dortmunds OB Ullrich Sierau ist klar, wo der Ruhrgebiets-Tatort spielen soll: In Dortmund. Und als Hauptdarsteller wünscht er sich Dietmar Bär, der jetzt den Kommissar im Sozialarbeiter-Tatort aus Köln gibt. Bochum wünscht ihn sich natürlich in Bochum – mit Armin Rohde als Kommissar. Bochum geht gar nicht. Rohde schon. Der hat sich in den ZDF-Serie Nachtschicht als Fahnder empfohlen.
Bleibt die Frage nach der Stadt: Dortmund? Bochum? Wieder Essen? Bottrop? Duisburg? Eine mit einem lustigen Namen? Castrop-Rauxel? Wanne-Eickel?
Alles Unsinn. Wie früher beim Fahnder sollte keine Stadt genannt werden. Ich schlage vor: Der Tatort spielt im Ruhrgebiet, die ganze Region ist eine einzige Stadt und das Autokennzeichen ist RU. Damit würde der Tatort in einer fiktiven Stadt spielen, einem zusammengewachsenen Ruhrgebiet. Die Auswahl an Locations wäre gewaltig. Die Möglichkeiten für Geschichten auch: Von bräsigen Bauern über lüsterne Luden bis zu peinlichen Politiker würde alles gehen. Für jede Story gäbe es einen glaubhaften Hintergrund. Und ich will Action und Humor. Härte. Und bitte kein Sozialgesülze und keine Currywurstromantik.
Freddy Fischer
Freddy Fischer, Samstag, 8. Januar, 21.30 Uhr, Sonic Ballroom, Köln
Der Ruhrpilot
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Umland: Tauwetter, aber ungemütlich mit Sturmböen und ergiebigem Regen…Zoom
Kunst: Dioramadramaturgie…Kueperpunk
Medien: Die Medien gehen den Weg allen MTVs…Mediaclinique
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Sonny Vincent
Sonny Vincent, Freitag, 7. Januar, 20.00 Uhr, Panic Room, Essen
