Der Ruhrpilot

PresseEingang Koloniestraße 17.00 Uhr
PresseEingang Koloniestraße 17.00 Uhr

Loveparade: Größenwahn und Provinzialität…FAZ

Loveparade II: Die Polizei hätte die Loveparade abgesagt…Welt

Loveparade III: Fritz Pleitgen wird wohl irgendwie irgendetwas gemeint haben...Xtranews

Loveparade IV: Augen zu und durch…Weissgarnix

Loveparade V: Party um jeden Preis…Spiegel

Loveparade VI: Hinter den trüben Schlieren…FAZ

Loveparade VII: Fitmacher in Erklärungsnöten…Stern

Loveparade VIII: Pleitgen: „Wir dürfen jetzt nicht aufgeben“…Der Westen

Loveparade IX: Ex-Polizeipräsident warnte schon 2009 vor Problemen…Ruhr Nachrichten

Loveparade X: Duisburg war nicht zu klein, nur schlecht vorbereitet…Welt

Loveparade XI: Warum ich bei McFit nicht kündige…Law Blog

Loveparade XII: Der Mob ist unterwegs…Querblog

Loveparade XIII: Pyrotechnische Glanzlichter…Christuskirche

NRW: Schock zum Start…Spiegel

Karstadt: Letzte Hürde für Karstadt-Rettung überwunden…Der Westen

Dortmund: Envio drohen Klagen und Zahlungen…Der Westen

Debatte: Was ist eigentlich »Liquid Democracy?«…Kontextschmiede

Online: FDP wird wegen Kommentaren bei den Ruhrbaronen ermahnt…Pottblog

In eigener Sache: PR-Rat mahnt FDP

Im vergangenen Sommer haben wir eine Geschichte über den mangelnden Arbeitseifer der damaligen Europawahl FDP-Spitzenkandidatin Silvana Koch-Mehrin veröffentlicht. Das begriff mindestens ein Mitarbeiter der FDP als Arbeitsaufforderung.

Und sie waren fleißig, kommentierten in den betreffenden Artikeln. Was natürlich absolut ok gewesen wäre, wenn sie es nicht anonym getan hätten. Dafür wurde die FDP nun vom Deutschen Rat für Public Relations abgemahnt. Hier die Presseerklärung der DRPG:

PR-Rat mahnt FDP
Berlin, 26.07.2010 Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) hat nach eingehender Prüfung eine öffentliche Mahnung gegen die Bundesgeschäftsstelle der FDP ausgesprochen. Diese hatte zugegeben, dass ein Mitarbeiter der Pressestelle mehrfach unter verschiedenen Pseudonymen Kommentare zu einem FDP-kritischen Blogbeitrag gepostet hat. Die verdeckte PR wurde von FDP Rechnern aus online gestellt.

Nachweislich sechs anonyme Kommentare im Blog www.ruhrbarone.de können einem Mitarbeiter der FDP zugeordnet werden. Zwar wurden die FDP-freundlichen Kommentare nicht von Vorgesetzten beauftragt, allerdings gab es auch keine internen Richtlinien oder Verweise auf Verhaltenskodizes der Kommunikationsbranche, die Mitarbeitern der FDP verdeckte PR untersagt hätten.

Wenn wie in diesem Fall Mitarbeiter einer Organisation in deren Sinne anonyme Kommentare in Blogs einstellen, verstoßen sie gegen verschiedene Kodizes der Branche. Insbesondere das Transparenzgebot des DRPR zur Kontaktpflege im politischen Raum wird verletzt. Daher spricht der Rat eine Mahnung gegen die FDP-Bundesgeschäftsstelle aus.

Positiv bewertet der DRPR, dass die Bundesgeschäftsstelle der FDP sich von verdeckten PR-Maßnahmen distanziert und ihre Mitarbeiter für die Problematik sensibilisiert hat. Die FDP hat zudem an der Aufklärung des Falls mitgewirkt. Allerdings sind bislang Richtlinien zur transparenten Kommunikation für Mitarbeiter der FDP-Bundesgeschäftsstelle nicht verpflichtend. Der Rat empfiehlt daher, umgehend klare Verhaltensregeln für die gesamte Kommunikation der Partei einzuführen, online und offline.

Die Mahnung des Rates erfolgte mehrheitlich.

Foto: FDP Baden-Württemberg

Der Ruhrpilot

Loveparade: Ist das Ruhrgebiet doch keine Metropole Ruhr?…Pottblog

Loveparade II: Dr. Motte fordert Konsequenzen…Ruhr Nachrichten

Loveparade III: Herr Pleitgen,Herr Jäger, bitte gehen Sie!…Pottblog

Loveparade IV: Partygelände war nur für 250.000 Menschen zugelassen…Spiegel

Loveparade V: Hinweise auf riesige Sicherheitslücken in Duisburg…Welt

Loveparade VI: Polizei wirft Veranstalter Geldgier vor…Der Westen

Ruhr2010: „Die Sendung mit der Maus” zu Besuch im Ruhrgebiet…Pottblog

NRW: Unis in Sorge…Welt

Krieg: Die Afghanistan-Protokolle…Spiegel



TV-Tipp: “Die Sendung mit der Maus” zu Besuch in der Kulturhauptstadt

Der Ruhrpilot zur Loveparade

Loveparade: Toll at German Music Festival Rises…NYT

Loveparade II: Vorwürfe gegen Polizei und Loveparade-Ordner…Der Westen

Loveparade III: Fritz Pleitgen fühlt sich mitverantwortlich…Ruhr Nachrichten

Loveparade IV: Panikforscher verteidigt Konzept…Ruhr Nachrichten

Loveparade V: Duisburg leidet, Essen feiert…Der Westen

Loveparade VI: Dr. Motte: „Die Veranstalter sind schuld“…Der Westen

Loveparade VII: Bitte nicht Gelsenkirchen…Gelsenkirchen Blog

Loveparade VIII: „Das war programmiertes Chaos“…FAZ

Loveparade IX: Behörden verteidigen Sicherheitskonzept…Welt

Loveparade X: Im Tunnel des Todes…Spiegel

Loveparade XI: Die Frage nach der Schuld…Süddeutsche

Loveparade XII: Kollaps in der Menge…Zeit

Loveparade XIII: Scheisse –  Mehr als 10 Tote bei der Loveparade…Pottblog

Loveparade XIV: …schließt Internetseite…Soester Anzeiger

Werbung
Werbung


Metropole Ruhr? Lächerlich

Gestern hat das Deutschlandradio über Ruhr2010, die Hausbesetzung in Essen und Kreativwirtschaft berichtet.

Dabei bekam ich in einem kurzen Interview die Gelegenheit verschiedenen Kritikpunkte an der Arbeit der Ruhr2010 GmbH und dem PR-Getrommel darzulegen. Zum Beispiel dass es eine Sauerei von Gorny und Co. war, noch nicht einmal mit den jungen Künstlern zu reden, die das DGB-Haus in Essen besetzt haben. Dass das Gerede von der Metropole Ruhr ebenso peinlich wie unzutreffend ist und das die viel gepriesene „Nachhaltigkeit“ (Das Wort schon – grauenhaft) vor allem daraus besteht, das Dieter Gorny und seine Kumpels in Zukunft beim European Centre for Creative Economy (ECCE)  untergommen sind. Wenn ihr wollt könnt ihr ja mal reinhören…Klack

Der Ruhrpilot

Loveparade: Fakten und Wissenswertes rund um die Loveparade…Der Westen

NRW: Ab Wintersemester 2011 keine Uni-Maut mehr…Der Westen

Bochum: Die kleinste Disco der Welt…Kochplattenteller

Bochum II: Ermittlungen gegen Bochumer EGR-Chef…Der Westen

Essen: Stiftung Zollverein: Es gab keine Abmahnungen, sondern nur Zahlungsaufforderungen…Pottblog

E-Post & DE-Mail: Und täglich grüßt das Wochenende…Netzpolitik

Umland: Hysterie um Aygül Özkan…Frontbumpersticker

Umland II: Wie geht das eigentlich? – Tempo 30 …Zoom

Medien: Bin dann mal morgen früh im Radio…Pottblog

Noch kein Klink-Nachfolger in Sicht

Kurz vor Ende der Bewerbungsfrist gibt es noch keinen heißen Kandidaten für die Nachfolge von Heinz-Dieter Klink als Chef des Regionalverbandes Ruhr. Noch kann man sich also mit der Frage beschäftigen, was zukünftiger RVR-Chef eigentlich mitbringen sollte.

Chef des Regionalverbandes Ruhr und seiner Vorgänger, dass war einmal ein Job für Menschen die etwas gestalten wollten. Der erste Revier-Chef, Robert Schmidt, sorgte dafür dass es im Ruhrgebiet Straßen gab, die die Revierstädte miteinander verbanden. Unter Gerd Willamowski bewarb sich das Ruhrgebiet um den TitelKulturhauptstadt, wollte die Olympiade ausrichten und stemmte sich gegen Clements Plan den damaligen KVR in eine schnöde Agentur umzuwandeln. Der jetzige Amtsinhaber hat weniger vorzuweisen: Die Kulturhauptstadt bekam er geschenkt, die Regionalplanung wurde dem RVR gegen seinen Willen übertragen.

Einen wie Klink, der von der Leistung seiner Vorgänger zehrt, kann das Ruhrgebiet nicht noch einmal ertragen. Da ist nichts mehr, von dem man zehren kann. Was würde das Ruhrgebiet gebrauchen? Jemanden, der Ideen hat, Mut, sich mit den Oberbürgermeistern anzulegen, wenn es darum geht, die Interessen der Region gegen die Kirchturmpolitik zu vertreten. Und wenn es noch ohne zu stottern in ein Mikrofon reden kann, wäre das auch nicht schlecht.

SPD und Grüne haben gesagt, dass sie eine solche Person nominieren wollen. Eine Peinlichkeit wie Klink soll sich nicht wiederholen. In wenigen Wochen wissen wir, ob sie Wort halten. Oder ob sie überhaupt Wort halten können. Denn es kann schon sein, dass der Posten des RVR-Regionaldirektors so unattraktiv ist, dass sich kein vernünftiger Bewerber findet. Hoffen wir mal, dass es so schlimm nicht kommt.

Werbung
Werbung