Sirion Velvet, Samstag, 5. Juni, 20.00 Uhr, Spatz und Wal, Unna
Der Ruhrpilot
BP: Wulff gewinnt Präsidentencasting…Frontmotor
BP II: Blogger stürzten Köhler und verhinderten von der Leyen…F!XMBR
BP III: Ich würde Joachim Gauck zum Bundespräsidenten wählen…Pottblog
Opel: Absage der Milliarden-Bürgschaft droht…Welt
Ruhr2010: GrenzGebietRuhr…Hometown Glory
Ruhr2010: Für Fringe wird der Flugplatz Loemühle zur Bühne…Der Westen
Bochum: Antisemitismus als negative Leitidee…Bo Alternativ
Essen: Kaum Hilfe für Rot-Weiss Essen…Der Westen
Internet: Die Abmahnspiele gehen weiter…Law Blog
Internet II: Ein modernes Datenschutzrecht für das 21. Jahrhundert…Netzpolitik
Cargo City
Cargo City, Freitag, 4. Juni, 20.00 Uhr, Druckluft, Oberhausen
Der Ruhrpilot
NRW: Kraft lässt alles offen…RP Online
NRW II: SPD und Grüne in NRW wollen jetzt bei der FDP sondieren…Hamburger Abendblatt
NRW III: Kraft und Rüttgers zum Ende der Sondierungsgespräche…Pottblog
Karstadt: Metro macht erneuten Vorstoß…Ruhr Nachrichten
Medien: Wird die Westfalenpost teurer?…Zoom
Ruhr2010: Ausländer im Ruhrbergbau…Hometown Glory
Dortmund: Drabig rückt auf ins Präsidium der Landes-SPD…Der Westen
Bochum: Einkaufszentrum für die Innenstadt…Der Westen
Duisburg: Das digitale Erstaunen der ARGE…Prospero
Essen: DFB erkennt RWE-Bürgschaft nicht an…Der Westen
Essen II: Gott schütze Rot Weiss Essen…Der Westen
Gaza: Aufrufe zum Mord an Juden…Hometown Glory
Gaza II: Propagandaschlacht auf hoher See…Jungle World
Gaza III: Herr Erdogan und sein Kampf um den Gazastreifen…Xtranews
BP: Zensursula for President…Frontbumpersticker
BP II: not my president … aber…Zeitrafferin
BP III: Außenstelle Merkel…Weissgarnix
BP IV: Aus Respekt vor dem Amt…F!XMBR
BP V: Vieles spricht für Joschka… Law Blog
Internet: EDRi-Broschüre klärt über Censilia-Pläne auf…Netzpolitik
Internet II: Nochmal zu Flattr…Blogbar
Apple: iPad und die Vodafone-Tarife…Pottblog
SPD: Leutheusser-Schnarrenberger als Bundespräsidentin denkbar
Ursula von der Leyen wird als Favoritin für die Nachfolge von Horst Köhler gehandelt. Nun hat die SPD der FDP im ZDF-Morgenmagazin ein Angebot gemacht: Eine FDP Kandidatin wäre für die SPD tragbar: Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.
Das sagte zumindest vor wenigen Minuten Sebastian Edathy, MdB und Mitglied im Fraktionsvorstand der SPD: „Die FDP ist eine der politischer Kräfte , die seit der letzten Bundespräsidentenwahl an Gewicht gewonnen hat.“ Für Edathy ist Bundesjustizinisterin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger eine wählbare Kandidatin: „Leutheusser-Schnarrenberger wäre eine Persönlichkeit, für die aus Teilen der Opposition Unterstützung kommen könnte.“
Auch Joachim Gauck sei ein Kandidat, der eine breite Mehrheit finden könnte. Lammert, Schäuble und von der Leyen nannte Edathy nicht überzeugende Vorschläge.
Eine eigenen Kandidatenvorschlag der SPD, auch zusammen mit den Grünen, lehnte Edathy ab: „Wir haben keine Mehrheit.“
The Marble Faun
The Marble Faun, Donnerstag, 3. Juni, 20.00 Uhr, Spatz und Wal, Unna
Der Ruhrpilot

Dortmund: OB will Grand Prix in die Westfalenhalle holen…Ruhr Nachrichten
NRW: SPD und CDU trennen sich ergebnislos…Welt
NRW II: Rüttgers optimistisch…FAZ
NRW III: Ampel oder Jamaika…RP Online
NRW IV: Rüttgers und Kraft haben noch keine Lösung…Der Westen
NRW V: Beratung in Bochum…Pottblog
Essen: Rot-Weiss Essen hat Angst vor dem Untergang…Der Westen
Bochum: Zittern um Opel…Der Westen
Dortmund: SPD lässt Pferdesteuer prüfen…Ruhr Nachrichten
Horst: Bitte nicht Ursula von der Leyen…F!XMBR
Umland: 10 Jahre Expo…Frontbumpersticker
Recht: Was ist eine Gewerkschaft?…Isis
Der Werkbund NW und die Wirklichkeit
Der Werkbund NW hat mit einer Stellungnahme auf den Ruhrplan von Albert Speer Junior reagiert. Das Papier zeugt von einem bedenklichen Realitätsverlust.
Über den Pottblog wurde ich auf die „Stellungnahme zum Speer-Plan für die Metropole Ruhr“ des Deutschen Werkbund NRW aufmerksam. Über den Ruhrplan habe ich hier auf den Ruhrbaronen vor ein paar Wochen geschrieben. Das der Werkbund NRW auf den Ruhrplan reagiert finde ich gut: Es wird viel zu wenig über das Ruhrgebiet und seine Strukturen gestritten.
Der Ruhrplan bietet eine gute Gelegenheit zum Streit: Das Büro Albert Speer und Partner (AS&P) fordert in dem Papier, die Emscher-Zone zum Teil aufzugeben. Siedlungen sollen abgerissen und alte Industriegelände zu Grünflächen umgewandelt werden. AS&P fordert, die öffentlichen Mittel in den wirtschaftlich stärkeren Städten entlang der A40 zu konzentrieren, um deren Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
AS&P hat aber auch den Mut, die politischen Strukturen im Revier zu kritisieren: Im Ruhrplan fordert das Büro eine Stärkung zentraler Entscheidungsinstanzen und beschreibt die Kooperation der Städte als das, was sie ist: Ineffiziente Kirchturmpolitik, die nicht in der Lage ist, den Schrumpfungsprozess des Ruhrgebiets zu begleiten.
Das alles sieht das Papier des Werkbund NW ganz anders. Nach einem, durchaus interessanten, Exkurs durch die regionale Planungsgeschichte, würdigt der Werkbund erst einmal die IBA als wichtigen Schritt zur Erneuerung der Emscher-Zone:
Diese Internationale Bauausstellung setzte ihre 120 Projekte nicht in den reichen Süden, auch nicht in die Mitte, sondern in diesen „Hinterhof“. Absichtsvoll.
Der Grundgedanke: Endlich auch für diesen Bereich den Anspruch desGrundgesetzes und der Demokratie zu realisieren. Denn die Bevölkerung hat auch hier ein Menschenrecht auf Gleichheit. Und es ist Aufgabe der
Autoritäten, die Gleichheit der Lebenschancen zumindest tendenziell nach vorn zu treiben. Damit hat die IBA viel Ausgezeichnetes geleistet. Diese Internationale Bauausstellung setzte ihre 120 Projekte nicht in denreichen Süden, auch nicht in die Mitte, sondern in diesen „Hinterhof“.Absichtsvoll.Der Grundgedanke: Endlich auch für diesen Bereich den Anspruch desGrundgesetzes und der Demokratie zu realisieren. Denn die Bevölkerung hatauch hier ein Menschenrecht auf Gleichheit. Und es ist Aufgabe derAutoritäten, die Gleichheit der Lebenschancen zumindest tendenziell nachvorn zu treiben.Damit hat die IBA viel Ausgezeichnetes geleistet.
Was die Autoren verschweigen: Den wirtschaftlichen Abstand der Emscher-Zone zum Süden des Ruhrgebiets konnte die IBA nicht verringern.
Auch das Lob der Dezentralität des Reviers fällt mir ein wenig überschwenglich aus:
Die Dezentralisierung ist eine außerordentlich wichtige Struktur: Sie verhindert, dass Ruhr eine Megastadt wird – mit deren menschenfeindlichen Tendenzen zu hoher Ballung, Dimensionslosigkeit, Monostruktur und vielem mehr.
So hat das Ruhrgebiet neben viel Banalität, die es überall gibt, eine große Farbigkeit an unterschiedlichen Städten. Die Entfernungen sind gering. Man kann jede leicht erreichen.
Die meisten Städte im Ruhrgebiet sind, das ist nun einmal die Wirklichkeit, vom Bevölkerungsschwund gekennzeichnete öde Käffer. Die vom Werkbund geforderten Investionen, um deren Profil zu verstärken, sind reine Verschwendung: Welches Potential sollen denn Herne, Bottrop oder der Essener Norden haben, das man pushen kann? Nutzt dieses Pushen den Menschen die da leben wirklich oder geht es nicht nur um den Erhalt überkommener Strukturen? Nur ein Mehr an Zentralität ist in der Lage die Situation im Revier zu verbessern und gleichzeitig Verwaltungskosten zu senken.
Manchmal ist das Werkbund Paper aber auch einfach nur peinlich:
Die Städte im Norden der Region sind vernünftig aufgestellt und ordentlich verwaltet. Es fehlt ihnen nichts, um dort gut zu leben. Die meisten Länder der Welt können sie um ihre Lebens-Qualitäten und um diesen Infrastruktur-Standard beneiden.
Erst einmal: Es geht um die Region zwischen A2 und A40 – das räumliche Zentrum des Ruhrgebiets und nicht um den integrierten Speckgürtel im Norden. Haltern, Kirchhellen – da ist die Welt noch Ordnung. Das scheinen die Werkbündler übersehen zu haben. Auch übersehen haben sie die Massenarbeitslosigkeit, die hohe Umweltbelastung, den Sanierungsstau in den Siedlungen, die Leerstandsquoten, die Abwanderung…So toll kann es in der Emscher-Zone nicht sein.
Reflexartig stellt sich der Werkbund gegen die Ideen des Ruhrplans und verteidigt eine Planungspolitik, die gescheitert ist. Das wundert nicht: Es ist die Politik die seine Mitglieder zum Teil begleitet und entwickelt haben. Eine Entschuldigung für ein so dürftiges Papier ist das allerdings nicht.
The Animals
The Animals, Mittwoch, 2. Juni, 20.00 Uhr, Rock- & Pop-Museum, Gronau
Der Ruhrpilot
Israel: Montagsdemo anlässlich der israelischen Angriffe auf den Gaza-Hilfskonvoi…Xtranews
Israel II: Aufgebrachte Narrenschiffe…Lizas Welt
Israel III: Israel ist den Radikalen in die Falle gegangen…Welt
Köhler: Ein Rücktritt unter Blog-Mitwirkung…Carta
Köhler II: Was heißt hier respektlos?…Zeit
Köhler III: Aus welchem Grund verschweigt die Süddeutsche Zeitung die Rolle der Blogs?…Zoom
NRW: Große Koalition oder „Ampel“ – NRW sondiert…Ruhr Nachrichten
NRW II: NRW-Liberale erwägen Ampel-Bündnis…Spiegel
Ruhr2010: Day of Song – tausend Stimmen für das Revier…Der Westen
Essen: Nun droht Rot-Weiss Essen der Zwangsabstieg…Der Westen
Haltern: Tödliche Schüsse auf „Hühner-Klaus“…Spiegel
Lünen: Hohe Blei-Belastung rund um Aurubis und Stadthafen…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Politik sagt nein zum Möbelzentrum…Der Westen
Schreiben: Hinter dem Text verschwinden…Prospero
Datenschutz: Verbraucher-Studie zu Intelligenten Stromzähler…Netzpolitik
