Arms and Sleepers, Montag, 24. Mai, 20.00 Uhr, Café Steinbruch, Duisburg
Der Ruhrpilot
Ruhr2010: Akzente-Eröffnung in Duisburg…Der Westen
Ruhr2010 II: SchachtZeichen über der Zeche Friederica…Pottblog
Ruhr2010 III: Schachtzeichen Eindrücke…Hometown Glory
Ruhr2010 IV: Duisburg rockt Stanfour…Xtranews
Ruhr201o V: Ein Sonnenaufgang zur Mittagsstunde…Der Westen
NRW: Große Koalition oder Neuwahlen?…Welt
NRW II: Kraft droht mit Neuwahlen…Spiegel
NRW III: Rüttgers lässt sich Zeit…Stern
Kamp-Lintfort: Busfahrer fesselt kleinen Jungen an Sitz…Spiegel
Karstadt: Berggruen: „Ich kann Karstadt retten“…Welt
Umland: Mit deutschen Söldnern gegen Somalias Regierung…Zeit
Internet: Draussen im Netz hängt ein Guru…Blogbar
Internet II: Ruhr2010 Twitterwall, Flickr-Gruppe, Videos…Pottblog
Recht: Gericht darf nicht videoüberwacht werden…Law Blog
Gericht darf nicht videoüberwacht werden
The Toasters
The Toasters, Sonntag, 23. Mai, 20.30 Uhr, MTC, Köln
Der Ruhrpilot
Ruhr2010: Das größte Kunstwerk der Welt…Dattelner Morgenpost
NRW: Hannelore Krafts “hidden agenda”…Sprengsatz
NRW II: Kraft startet Plan B…Spiegel
NRW III: Und was jetzt?…Welt
Ruhr2010: Urbanatix in Bochum…Pottblog
Bochum: Neuer Intendant Anselm Weber stellte Spielplan vor…Ruhr Nachrichten
Essen: Bürger kommen vom Sparkurs ab…Der Westen
NRW IV: Senioren Union hat Bedenken gegen Kitas in Wohngebieten…Der Westen
Medien: Gesprächskreis Netzpolitik der SPD positioniert sich gegen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag…Pottblog
Internet: Politische Polarisierung der Blogs…Weissgarnix
Internet II: Gelsenkirchen unterstützt Bürger gegen Google Street View
Foto: Panorama vom Tippelsberg (Fotomontage), Bochum, Copyright: ujesko/Michael Moos
Was machen wir zu Pfingsten?
Der Ostzonenpop war nicht immer wegweisend…
Kulturhauptstadt App
Fast fünf Monate nach dem Start der Kulturhauptstadt Ruhr2010 ist es soweit: Es gibt ein Ruhr2010 App.
Das App ist kostenlos und auf dem üblichen Weg via iTunes zu beziehen.
Nach dem Start findet man drei Bereiche: Zum Beispiel eine Liste mit allen Städten des Ruhrgebiets. Klickt man sie an, bekommt man einen Überblick über die Veranstaltungen vor Ort.
Dann kann man noch nach Kategorien suchen: Was findet zum Thema Architektur statt oder welche Festival gibt es? Da stellt man das fest, das bei dem Festivals Bochum Total zum Beispiel Bochum Total fehlt. Ist ja egal, kommen ja sowieso nur 800.000 Leute hin.
Schließlich werden auch noch Local Based Services geboten: Da sieht man, was alles so in der Nähe des eigene Standortes stattfindet. Schön: Über Karten wird einem der Weg zum Veranstaltungsort gewiesen.
Katastrophal wie immer bei Ruhr2010: Es gibt keinen vernünftigen Kalender. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit und auch gar nicht so schwer: Die Frage, was an einem bestimmten Tag passiert ist ja nicht allzu exotisch. Aber das werden sie jetzt auch nicht mehr lernen.
148.000.000.000
Der Bundestag wird heute den deutschen Anteil am Euro-Rettungspaket diskutieren. Es geht laut ZDF-Morgenmagazin um bis zu 148.000.000.000 Euro.
Das ist eine Menge Geld – mehr als man sich vorstellen kann. Ich habe mal nachgeschaut was man mit 148.000.000.000 Euro so alles machen kann:
– 7400 große Gymnasien oder Gesamtschulen bauen
– 94 Jahre lang die Fraunhofergesellschaft finanzieren
– 1,5 Jahre lang sämtliche Bildungsausgaben von Bund, Ländern und Gemeinden finanzieren
– 3148 Jugendkliniken bauen
– Fast zehn Jahre die Haushalte aller Städte und Gemeinden ausgleichen
– etwas weniger als zehn Prozent der Staatsschulden tilgen
– 64.347.826.089 Biere im Intershop trinken
148.000.000.000 Euro sind also wirklich viel Geld. Richtig viel Geld. Und wenn wir Pech haben werden wir in ein paar Jahren glücklich sein, wenn wir für 148.000.000.000 eine Packung Zigaretten bekommen. Denn wenn die Rettung des Euros scheitert, wenn nicht gespart wird, ist eine hohe Inflation nicht unwahrscheinlich. Und aus der könnte eine Hyperinflation werden.
Klatsche für Ingo Wolf
Ingo Wolf war ein unauffälliger Innenminister. Eine Leerstelle im Kabinett Rüttgers. Kurz vor seinem Ende bekam „Superingo“ nun noch vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen eine Klatsche.
Wolf wollte dem Regionalverband Ruhr (RVR) zwingen, sich von einer Beteiligung an einem Windrad auf der Halde Hoppenbruch in Herten zu trennen. Das war eines der Symbole für neue Energie im Ruhrgebiet und das gefiel dem Hinterbänkler auf der Regierungsbank nicht.
Der RVR klagte und bekam nun vor dem Verwaltungsgericht Gelsenkirchen weitgehend Recht. Das Gericht erkannte an, dass die Änderungen im neuen RVR-Gesetz nicht ausreichen um einen sofortigen Ausstieg aus der Windradbetreibergesellschaft zu verlangen. Der RVR darf nun bis 2014 weiter auf der Halde für Windenergie im Revier werben. Die Grünen im RVR wollen an der Beteiligung festhalten. Martin Tönnes: „Innenminister Wolf ist mit seiner Anordnung vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen in der Luft zerrissen worden. Wir werden in der nächsten Sitzung des Verbandsausschuss beantragen, dass der RVR an der Beteiligung festhalten soll. Das Innenministerium ist nunmehr aufgefordert seine offenkundig willkürliche Anordnung zurück zu nehmen. Wir wollen dass die Erträge aus der Beteiligung durch den RVR in die Region reinvestiert werden. Gescheitert dagegen sind die Pläne des FDP-Innenministers die Gewinne in die private Tasche wandern zu lassen.“
NRW: Dead Man Talking – Jetzt muss Rüttgers weg
Auch wenn sich ihre Machtchancen verringert haben: Hannelore Kraft hat gestern gezeigt, dass sie das Zeug zur Ministerpräsidentin hat. Wenn die CDU nicht bereit ist, sie zur Ministerpräsidentin zu wählen, sollten die Bürger erneut entscheiden können.
Mit der Absage an eine Zusammenarbeit mit der Linkspartei haben Hannelore Kraft und Sylvia Löhrmann gestern für eine Sternstunde der Landespolitik gesorgt: Beide stellten die Verantwortung dem Land gegenüber über den eigenen Machtwillen. Von solchen Menschen regiert zu werden ist nicht das Schlechteste was einem passieren kann.
Hätten Grüne und SPD, wie es die FDP forderte, erst gar nicht mit der Linkspartei reden sollen? Nein, es war gut dass es das gestrige Sondierungsgespräch gab. Löhrmann und Kraft haben die Linkspartei als Betonköpfe und Dilletanten entlarvt. Beispiel gefällig? In einer Schreiben an die Mitglieder zitiert Parteisprecher Ral Michalowski Wolfgang Zimmermann: „…die beiden Parteien (SPD und Grüne. d. Red) waren interessiert, entgegen ihren Programmen, die West LB zu privatisieren.“ Schade nur, dass die Privatisierung der WestLB von der EU vorgeschrieben wurde – die neuen Bank des Landes ist die NRWBank. Sowas sollte man schon wissen, wenn man mitregieren will.
Über das Verhältnis zur SED-Diktatur wurde hier schon an anderen Stellen diskutiert – das will ich alles gar nicht wiederholen.
Auch die Parteizentrale der Linken in Berlin war wohl nicht so erpicht auf ein Gelingen der Verhandlungen. Sie kannte ihre Pappenheimer in NRW und schickte mit Ulrich Maurer als Nanny jemanden aus der dritten, bestenfalls zweiten Reihe. Seine Beschädigung durch die gestrige Pleite wirkt sich auf die Partei nicht weiter aus.
Nun wird die SPD mit der CDU reden. Rüttgers gab gestern noch den Ministerpräsidenten. Dead Man Talking. Seine Zeit ist vorbei. Seine ohnehin nicht hohe Akzeptanz in der Bevölkerung dürfte sich mittlerweile dem Nullpunkt genähert haben. Er sollte seinen Platz räumen. Wenn es zu einer großen Koalition kommen sollte, kann die Ministerpräsidentin nur Hannelore Kraft heißen. Sie verfügt über die breiteste Basis im Parlament und wäre jederzeit in der Lage mit den Stimmen der Grünen eine relative Mehrheit zu erhalten.
Union und SPD sollten in diesem Fall auf die Grünen zugehen, die Minderheitenrechte der „kleinen“ Parteien stärken und so die Nachteile einer großen Koalition abfedern. Und wenn die Union das nicht will und an Rüttgers festhält, bleiben nur Neuwahlen. Rot-Grün könnte mit einer stabilen Mehrheit rechnen.
Slime
Slime und viele andere Bands, Samstag, 22. Mai, Ganztägig auf dem Festival Ruhrpott-Rodeo – geht auch am Sonntag weiter, Nähe Flugplatz Schwarze Heide, Hünxe
