Spardosen Terzett, Sonntag, 30. Mai, 20.00 Uhr, Flottmann Hallen, Herne
Der Ruhrpilot
Energie: Eon will Dattelner 180-Meter-Kühlturm opfern…Der Westen
Ruhr2010: Der U-Turm ist eröffnet…Ruhr Nachrichten
iPad: Chaos bei Gravis…Pottblog
Opel: Sorgen in Bochum…Ruhr Nachrichten
NRW: Jeder deutsche Schüler soll Auschwitz besuchen…Welt
NRW II: Düsseldorfer Verhältnisse…Freitag
Karstadt: 25.000 Mitarbeiter müssen weiter bangen…FAZ
Tauss: 15 Monate auf Bewährung, Verteidigung will Revision einlegen…Netzpolitik
Tauss II: Tauss geht in Revision…Schrozberg
Ruhr2010 II: Entlang der Kunstachse bis zur Halde Hoheward…Hometown Glory
Ruhr2010 III: Schachtzeichen…Gelsenkirchen Blog
Duisburg: Warnung an Duisburg vorm Möbel-Riesen…Der Westen
Kamp-Lintfort: Jugendlicher soll Obdachlosen aus Langeweile getötet haben…Spiegel
Kamp-Lintfort II: Ein Brief an Klaus B….Xtranews
Witten: In Witten ist ein Ufo gelandet…Der Westen
Umland: Schule unter Druck…Zoom
Umland II: Offener Brief an Ole von Beust…F!XMBR
Grand Prix: Max und Moritz beim Grand Prix…Frontbumpersticker
Recht: Unverantwortliche Tipps von der Polizei…Law Blog
Gaza: Mit Islamisten auf hoher See…Achgut
Auf der Suche nach den Zechenluftballons…
Sehr nett…
Lammert: „Das Ruhrgebiet hat gelernt, gemeinsam zu klagen.“

Ruhrgebiet? Ruhrbezirk? Darüber wird nicht mehr geredet. Das Thema scheint sich erledigt zu haben. Wir sprachen mit Bundestagspräsident Norbert Lammert, der als Chef der CDU-Ruhr einst das Thema geprägt hat.
Ruhrbarone: Die noch amtierende Landesregierung hat sich vor der Wahl von der Verwaltungsreform verabschiedet. Von einem eigenen Bezirk für das Ruhrgebiet war keine Rede mehr. War das Abrücken der Union vom Ruhrgebiet ein Grund für die Wahlniederlage?
Norbert Lammert: Für das Wahlverhalten gibt es immer mehrere Gründe. Ein Thema allein ist nie ausschlaggebend, und das war auch bei der vergangenen Landtagswahl so. Aber der zögerliche Umgang mit dem Thema Verwaltungsreform war ein Fehler. CDU und FDP haben in der vergangenen Legislaturperiode als erste nach Jahrzehnten dem Ruhrgebiet wieder mehr Selbstbestimmung gegeben. Die Planungshoheit liegt wieder beim Regionalverband Ruhr. Aber ich habe immer gesagt, dass es falsch war, eine grundlegende Verwaltungsreform in der Koalitionsvereinbarung anzukündigen und zugleich weit in die Zukunft zu legen. Das hat die Widerstände gegen die Reform erhöht. Auf diese Widerstände hat dann die Koalition Rücksicht genommen, was ihr erkennbar nichts genutzt hat, aber dem Ruhrgebiet schadete.
Hat sich das Zeitfenster, das seit 1999 für eine Verwaltungsstrukturreform bestand, geschlossen?
Damals, 1999, gab es für eine Verwaltungsstrukturreform keine Mehrheit im Landtag – und als es sie gab, wurde von ihr nicht kraftvoll genug Gebrauch gemacht.
Von einem eigenen Bezirk für das Ruhrgebiet, eine große Verwaltungsstrukturreform, fand man in keinem Parteiprogramm mehr etwas. Alle sind unverbindlich für mehr Zusammenarbeit. Konkret wurden nur die Grünen, die eine Direktwahl des Ruhrparlaments forderten.
Die Direktwahl des Ruhrparlaments ist nur sinnvoll, wenn es mit entsprechenden Kompetenzen ausgestattet ist. Ein Parlament direkt zu wählen, das kaum etwas zu sagen hat, ist eine Mogelpackung. Aber für jede Koalition in NRW, schon gar eine mögliche Große Koalition, wird eine Verwaltungsstrukturreform zu den offenen Fragen gehören, denen sich die künftige Landesregierung stellen muss. Die SPD hat sich in der Ruhrgebietsfrage bewegt: Früher war sie gegen jede Veränderung, heute ist sie deutlich offener. Ich bin da, was die zukünftigen Entwicklungsmöglichkeiten für das Ruhrgebiet betrifft, nicht so pessimistisch. Dass sich etwas im Ruhrgebiet verändern muss, ist doch in der Region selbst nicht mehr strittig. Eine große Koalition könnte etwas bewegen. Ob sie das tun wird, weiß ich nicht.
War es ein Fehler, dass Sie nicht mehr als CDU-Ruhr-Vorsitzender zur Verfügung standen? Mit ihrem Weggang hat das Thema innerhalb der Union an Bedeutung verloren. Ihr Nachfolger Oliver Wittke konnte Sie offensichtlich nicht adäquat ersetzen.
Niemand ist unersetzlich, ich selbstverständlich auch nicht. Ich war außergewöhnlich lange Vorsitzender der CDU-Ruhr. Als Bundestagspräsident konnte ich in der Region nicht mehr so präsent sein, wie es als Bezirksvorsitzender nötig ist. Und ich hatte kein Landtagsmandat.
Das hat Oliver Wittke auch nicht mehr.
Das stimmt leider, war zum Zeitpunkt seiner Wahl zum Bezirksvorsitzenden allerdings anders.
Während es aus Westfalen massiven Widerstand gegen eine Verwaltungsreform gab, kam aus dem Ruhrgebiet, das ja am meisten profitiert hätte, kaum Unterstützung.
Die Region hat das gemeinsame Klagen gelernt und ist immer schnell dabei, gemeinsam finanzielle Zuwendungen von Land und Bund zu fordern. Das gemeinsame Handeln ist indes noch immer unterentwickelt. Im Zweifel ist der Lokalpatriotismus immer noch größer als der Wille zum gemeinsamen Erfolg. Das sieht man auch bei der Kulturhauptstadt, die nachhaltige Wirkung über das Jahr 2010 hinaus nur haben wird, wenn es auch ein dauerhaftes gemeinsames Engagement gibt. Die 15 Städte und Kreise können sich bislang nicht einmal darauf einigen, jährlich zusammen 1,3 Millionen Euro pro Jahr für eine gemeinsame Kulturarbeit aufzubringen. Mit welcher Legitimation will das Ruhrgebiet etwas von anderen einfordern, wenn es sich nicht einmal auf gemeinsame Projekte einigen kann?
The Exploited
The Exploited, Samstag, 29. Mai, 18.30 Uhr, Zeche Carl, Essen
Der Ruhrpilot

Debatte: Köhler geht in Deckung…Spiegel
Debatte II: Wer ist Horst K?…xtranews
Debatte III: Leben und sterben für deutsche Wirtschaftsinteressen…F!XMBR
NRW: Lieber Neuwahlen als große Koalition…Welt
NRW II: Umschalten auf den Partner-Modus…taz
NRW III: Große Koalition um fast jeden Preis?…Welt
Ruhr2010: Schlechte Informationspolitik…Pottblog
Ruhr2010 II: Emscherkunst – das größte Kunstprojekt der Kulturhauptstadt…Hometown Glory
Ruhr2010 III: Müll abholen heißt Kultur bringen…Der Westen
Ruhr2010 IV: Ballons fliegen wieder…Der Westen
Dortmund: Sierau ist wieder da…Ruhr Nachrichten
Oberhausen: Dritte Skihalle in NRW…RP Online
Bochum: Sponsoren retten Kemnade International…Ruhr Nachrichten
Netzsperren in Schleswig-Holstein: Dementi vs. Originalquelle…Netzpolitik
Sprache: Interviews mit Bürokraten…Frontmotor
Apple: Browser versus Apps…Prospero
Apple II: Börsenverein pocht auf Buchpreisbindung für Apples iBooks-Store…Carta
Datenschutz: In Bayern werden nun doch Schülerdatenbanken eingeführt…Nachdenkseiten
Internet: Klicksafe…Zoom
Radio ct braucht dringend neue Räume
Die Campusradios sind das Beste was man in NRW hören kann: Nirgendwo ist die Musik besser. Das älteste Studi-Radio nun Hilfe: Radio ct sucht dringend neue Räume.
Wer Glück hat, wohnt in Nordrhein-Westfalen im Empfangsbereich eines der vielen Campus Radios. Oder hört die Uni-Sender via Internet-Stream.
Das älteste Studentenradio in NRW ist Radio ct. Es wird von eimem Verein getragen und ist das Radio von vier Bochumer Hochschulen. Und Radio ct hat ein Problem: Weil das Gebäude, in dem die Radio-Macher am der Ruhr-Universität sitzen, renoviert wird, verlieren sie ihre Räume. Die Hochschulen haben noch keine neuen Räume zur Verfügung gestellt.
„Es wird eng. Bis September oder Oktober müssen wir neue Räume haben. Im November beginnen hier die Renovierungsarbeiten“, sagt Thomas Schnieders, der Vorsitzende des ct-Trägervereins. Was braucht ct? 120 Quadratmeter in Bochum. Möglichst umsonst und für gut ein Jahr. Eine U-Bahn Haltestelle in der Nähe schadet nicht.
Hilfe für Radio ct – das wäre eigentlich eine schöne Aufgabe für die Stadt Bochum oder die Ruhr2010-Macher. Vor allem Letztere haben es versäumt, mit den Betreibern der Campus-Radios im Revier etwas an den Start zu bringen. Anstatt mit den Sendern aus Bochum, Dortmund und Essen zu kooperieren holte man Byte FM ins Revier. Nichts gegen Byte FM – ein guter Sender mit einem tollen Programm. Aber hätte man im Rahmen der Kulturhauptstadt nicht etwas mit denjenigen machen können, die schon lange im Revier ein ambitioniertes Radioprogramm produzieren?
Also: Wer Räume hat, die ct als Zwischenlösung nutzen können, bitte melden. Bei Radio ct:
CT das radio
44780 Bochum
0234-32 10 900
info at radioct.de
Motorpsycho
Motorpsycho, Freitag, 28. Mai, 20.00 Uhr, Gloria, Köln
Der Ruhrpilot
Kirche: Bischof Overbeck spricht nicht mit Schwulen…Der Westen
NRW: SPD verlangt Rüttgers Rückzug…Zeit
NRW II: Meinungsforscher warnen vor Neuwahlen in NRW…Welt
Ruhr2010: Schachtzeichen-Ballons wegen Wind eingeholt…RP Online
Bochum: Begegnung nach 47 Jahren…Bo Alternativ
Bochum II: Jusos fordern Entschuldigung SPD-Landtagsabgeordneten Yüksel…Pottblog
Dortmund: Airport will länger öffnen und wachsen…Ruhr Nachrichten
Essen: Zurück zu den Wurzeln aus Stahl…Welt
Gelsenkirchen: Freiheit…Hometown Glory
Ruhr2010: Der Glöckner vom Dortmunder U-Turm…WDR
Umland: Elementarkräfte in Hannover…Frontbumpersticker
Linkspartei: Unrecht, das zum Himmel schreit…Die Achse des Guten
Kein Geld für Opel
Ich möchte nicht, dass Opel mit Steuergeldern geholfen wird. GM macht Gewinne und Opel-Autos verlieren weiter Marktanteile.
Es geht um viel Geld: 1,1 Milliarden Euro Staatshilfe in Form von Bürgschaften will GM für Opel. Dabei macht General Motors wieder Gewinn. 855 Millionen Dollar.
Aber es gibt noch einen weiteren guten Grund gegen Opel-Hilfen. Die Leute kaufen keine Opels mehr. Darüber mag man klagen oder auch nicht, aber es ist so: Nur noch 6,6 Prozent Marktanteil hatte Opel 2009. Die Firma ist bei den Zulassungszahlen nur noch auf Platz fünf.
Dass die Opel-Länder Rheinland-Pfalz, Thüringen und NRW dafür sind, das Geld der Steuerzahler zu riskieren, ist nichts anderes als Populismus. Die Käufer oder GM sollten Opel retten. Sonst niemand.
