The Voodoo Godz, Montag, 1. März, 21.00 Uhr, Blue Shell, Köln
Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet

Ruhr2010: Odysseus im Revier…Welt
Ruhr2010 II: Premiere mit Pennplatz…Spiegel
SPD: Gabriel rüttelt NRW-Genossen auf…Spiegel
Wirtschaft: Ruhrgebiet fällt zurück…Welt
FDP: Geschätzter Westerwelle…Gelsenkirchen Blog
Bochum: Frauen in Mali…Bo Alternativ
Pop: BlackIsBeautiful auf ByteFM!…Ruhrclubbing
Architektur: Mies van der Rohe Award…Revier Magazin
Bildung: Superhelden…Walhus
Ebay: Ärger wegen Paypal…Der Westen
KreativQuartiere: Keine Ahnung, keine Antworten
Die Idee klingt gut: Die Ruhr2010 GmbH will Angebote von Vermietern sammeln, die an Unternehmen aus dem Bereich der Kreativwirtschaft vermieten wollen. Peinlich wird es, wenn ein Vermieter bei der Ruhr2010 GmbH anruft.
Viele Unternehmen der sagenumwobenen Kreativwirtschaft haben es nicht leicht, Räume zu finden. Ob Büros oder Ladenlokale – vielen mit einer neuen, ungewöhnlichen Geschäftsidee wird mulmig, wenn sie langfristige Mietverträge unterschreiben sollen. Vermieter indes bevorzugen häufig solvente Ketten als Mieter und fürchten bei Gründern, dass sie, wenn es dumm läuft, vielleicht schon nach ein paar Monaten Mietausfälle riskieren. Die Ruhr2010 GmbH will vor allem Immobilienbesitzer davon überzeugen, auch an unkonventionelle Gründer zu vermieten und Angebot und Nachfrage zusammen bringen.
Im Frühjahr soll es endlich losgehen, vorgestellt wurde die Idee von Bernd Fesel, dem Projektmanager Stadt der Kreativität bei der Ruhr2010 GmbH schon im Herbst vergangenen Jahres.
Mir gefiel die Idee gut, und als ich erfuhr, dass der Gemeinnützige Wohnungsverein Bochum, eine Wohnungsbaugenossenschaft in der ich Mitglied bin, zwei leerstehende, preiswerte Ladenlokale in der Nähe des Bermudadreiecks hatte, schlug ich Norbert Reitz, dem Vorstandsvorsitzenden der Genossenschaft, vor, die doch der Ruhr2010 GmbH anzubieten. Das Bermudadreieck heißt jetzt ja Viktoriaquartier und soll ein Kreativquartier werden.
Reitz gefiel die Idee, ich besorgte die Telefonnummer von Fesel, und er legte los. Vor ein paar Tagen bekam ich dann einen Anruf von Norbert Reitz: Die Genossenschaft hatte versucht, Fesel anzurufen – der war nicht da. Das kann schon einmal passieren. Etwas peinlich: Niemand bei der Ruhr2010 GmbH hatte von dem Projekt gehört. Nach einem langen Warten in der Telefonschleife gab es schließlich eine E-Mail Adresse. Ein Herr K. würde sich der Sache annehmen. Die Genossenschaft schrieb Anfang Februar daraufhin eine Mail an K. und wollte wissen, wie das so mit den Angeboten läuft, und welche Immobilien überhaupt interessant wären. Die üblichen Fragen, die man so stellt. Sie blieben unbeantwortet. Es gab auch keine Rückrufe. Der Gemeinnützige Wohnungsverein Bochum ist keine Klitsche: Er besitzt über 3.000 Wohnungen und etliche Ladenlokale. Für die Ruhr2010 GmbH offensichtlich kein Grund, sich zu einem Gespräch herabzulassen. Das Immobilienprojekt hat gute Chancen, der nächste Flop zu werden. Und eins der Ladenlokale ist auch schon wieder vermietet.
Tindersticks
Tindersticks, Sonntag, 28. Februar, 20.00 Uhr, Zakk, Düsseldorf
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SPD: Last Woman Standing…Spiegel
SPD II: SPD in NRW feiert ihre Spitzenkandidatin Kraft…Welt
SPD III: Die 99-Prozent-Kraft…Süddeutsche
NRW: Steuer-CD gekauft…Zeit
Ruhr2010: Hochglanzfreie Flaschenpost aus dem Revier…Nordkurier
Duisburg: Outlet-Center in Marxloh…Der Westen
Ruhr2010 II: Das Burgenreich im Ruhrgebiet…Kölner Stadtanzeiger
Kunst: “HandArbeit” von Angelika Summa…Hometown Glory
Marxloher Bündnis: Von der Initiative zur Bewegung. Ein erstes Fazit und ein weiterer Aufruf…Xtranews
Online: Rückschau zur FES-Diskussion “Bürgerrechte im Internet-Zeitalter”…Pottblog
Viel Geld für nix: 2010lab
Auch medial wollten die Macher von Ruhr2010 neue Wege gehen: Mit dem 2010lab. Nach zwei Monaten ist klar: Das Lab ist ein Flop.
Das 2010Lab hat einen hohen Anspruch:
„Das Ende der Industriegesellschaft und der Wandel durch Kultur sind die Mega-Themen der gegenwärtigen internationalen Diskussion. Die erste sparten- und themenübergreifende Web-TV-Plattform „2010lab“ greift dieses Thema auf. Sie führt Kunst, Kultur, Kreativität und deren Akteure multimedial zusammen und macht sie sichtbar. Der TV-Kanal „Metropole Ruhr“, der regelmäßig über den Wandel durch Kultur im Ruhrgebiet und der Welt berichtet, sowie sechs weitere Kanäle bieten Filme, Audiocasts und Blogs. Alle Beiträge stammen von einer internationalen Autoren- und Redaktionsgemeinde, die von einer europaweiten Community ergänzt wird. Die Einträge können nach Berufsbranchen, Themen oder Städten sortiert abgefragt werden.“
Das Kommunikations-Spielzeug 2010Lab lassen sich die Betreiber der Kulturhauptstadt einiges kosten: Gut 150.000 Euro hat seine Entwicklung gekostet, 855.000 Euro beträgt das Budget des 2010Lab im laufenden Jahr. Schade, dass vom Lab kaum jemand etwas mitbekommt. Wirft man einen Blick auf das Alexa-Ranking, das die Zugriffe auf Webseiten misst, schneidet das Lab eher mies ab: Aktuell liegt es auf Rang 436.404. Zum Vergleich: Google liegt auf RAng 1, die Ruhrbarone auf 74.634 und das Zierfischforum auf 171.165. Viel Geld für nichts also – dabei hat man Dutzende von Autoren auf der Lohnliste, zeigt Filme und bietet Blogs an, die so gut wie niemand kommentiert – wie auch, wenn es kaum Leser gibt?
Für Ruhr2010 ist das ein Problem, denn es hapert bei der Kommunikation. Abseits aller öffentlichen Zufriedenheitsbekundungen ist man intern unzufrieden mit der öffentlichen Wahrnehmung und sucht jetzt nach einer Lösung. Das Wahrnehmungsproblem sehe ich jeden Tag, wenn ich den Ruhrpiloten erstelle: In der internationalen Presse kommt Ruhr2010 nach der Eröffnung kaum noch vor und auch in den nationalen Medien hält sich die Berichterstattung seit dem Eröffnungshype in Grenzen: Vor allem WAZ, Ruhr Nachrichten und die Rheinische Post berichten umfangreich über die Kulturhauptstadt – Artikel auf Spiegel-Online, FAZ, Welt oder Süddeutsche über das Revier gibt es zwar immer wieder, aber auch nicht so viel häufiger als in den vergangenen Jahren. Der erhoffte Imageeffekt, den das Kulturhauptstadtjahr dem Ruhrgebiet bringen sollte, ist bislang nicht eingetreten. Und auch die immer beschworene Nachhaltigkeit gibt es nur auf dem Papier: Wer sollte schon so blöd sein das Flop-Lab nach 2010 weiter zu betreiben? Keine Besucher bekommt man mit einer Webseite auch ohne Geld.
Egotronic
Egotronic, Samstag, 27. Februar, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet
NRW: CDU ist für die Grünen eine Option…Zeit
NRW II: Seehofer warnt vor Scheitern von Schwarz-Gelb in NRW…Welt
Ruhr2010: 300 Reisende wagen das Abenteuer Odyssee…Halterner Zeitung
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Dortmund: Flughafen darf kein Thema sein…Der Westen
Bochum: Osterfeuer-Verein…Dirk Schmidt
Essen: Aus für die kleine Düse…Der Westen
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Pro NRW II: Antisemiten hängen sich an Protest ran…Hometown Glory
Pro NRW III: Demo gegen Hauer…Indymedia
Käßmann: Wenn man mal wieder Respektsbekundungen und Lob hören möchte… Kueperpunk
Zensursula: Live-Blogging aus dem Bundestag…Netzpolitik
2Raumwohnung
2Raumwohnung, Freitag, 26. Februar, 19.00 Uhr, FZW, Dortmund
Ruhrpilot – Das Navigationssystem für das Ruhrgebiet
Bermudadreieck: Kreativquartier ohne Junggesellen…Ruhr Nachrichten
Fußball: Das große Revierderby…Pflichtlektüre
Ruhrgebiet: Weit entfernt von der Spitzenregion…Der Westen
Ruhr2010: Neues Römerjahr…RP Online
Duisburg: Widerstand gegen Rechte…Der Westen
Linkspartei: Stalinismus durch die Hintertür…Exportabel
Wirtschaft: Gründe gegen Bedingungsloses Grundeinkommen…Weissgarnix
Finanzen: RWE-Aktien oder Umlageerhöhung…Zoom
Bahn: Neue Hoffnung für den Rhein-Ruhr-Express…Der Westen