
Dortmund: Zwei Tage, zwei Demonstrationen, zwei unterschiedliche Vorgehensweisen der Polizei: Gestern, am 9. November, konnten Dortmunder Neonazis in Dorstfeld das Gedenken an die Nazi-Opfer unter anderem mit „Nie wieder Israel“ Rufen stören. Heute dann gelang es der Polizei ein kurdische Demonstration zu verhindern. Wer gegen den Islamischen Staat kämpft und auf der Seite des Westens dazu beigetragen hat, die Barbaren zu vernichten, bekommt die Härte des Staates zu spüren. Ein Haufen, häufig vorbestraftes, Nazi-Pack, zumeist durchgefüttert von Tafel und Sozialstaat und durch das Parteienrecht geschützt, darf gegen Juden und Israel hetzen und das Gedenken an das Novemberpogrom zur Propaganda nutzen. Was läuft schief in Dortmund? Genau das läuft schief in Dortmund.




