Der Ruhrpilot

Ministerpräsident Armin Laschet zeichnet Anita Lasker-Wallfisch mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen aus Foto: Land NRW / G. Ortmann Lizenz: Copyright


NRW:
 Holocaust-Überlebende mit Verdienstorden geehrt…WN
NRW: Ex-Förderschüler verklagt Land…Welt
NRW: Landarztquote geplant…Spiegel
Debatte: Der böse alte Mann will nur noch als Zerstörer wirken…Welt
Debatte: E-Mobilität bedroht 75.000 Stellen in Deutschland…FAZ
Debatte: Dänemark ist wieder einmal Europas Taktgeber…Welt
Debatte: Auf Gauland und Höcke muss man antworten…FAZ
Debatte: Abschieben ist notwendiger Teil des Schützens…NZZ
Debatte: Die Selbsttötung der Informationsmedien…Novo
Ruhrgebiet: Große Herausforderungen für neuen RAG-Stiftungschef Tönjes…WAZ
Bochum: Keine Mehrheit für Untersuchungsausschuss in Sicht…WAZ
Bochum: Zwei  Bühnen streben enge Kooperation an…WAZ
Dortmund: Verhandlung wegen Holocaust-Leugnung…Nordstadtblogger
Duisburg: UDE-Physiker drücken Daumen für Astro-Alex…WAZ
Duisburg: Extraschicht „in Strömen“…RP Online
Essen: Innogy hält am Campus-Neubau in Essen fest…WAZ

Ruhr-SPD: Depression, Todessehnsucht und ganz viel Langeweile


Gut zwei Jahre vor der nächsten Kommunalwahl ist die SPD im Ruhrgebiet vor allem mit sich selbst beschäftigt. Von der Schwäche der Sozialdemokraten könnte am stärksten die AfD profitieren.

Der nicht mehr ganz junge Journalist zuckte mit den Schultern und rührte gelangweilt in seinem Kaffee herum, nachdem ich ihm von den Zeiten erzählte, als die SPD bei Wahlen im Ruhrgebiet noch weit über 50 Prozent der Stimmen holte und einfach „die Partei“ war. „Unvorstellbar. Ich kann mich an die SPD gar nicht anders als vollkommen am Arsch erinnern.“ Namen wie Josef

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EU: Lieber Plastikstrohhalme verbieten, als für die Pressefreiheit kämpfen?


Am vergangenen Sonntag folgte ich einer Einladung und sprach auf der Kundgebung „Pulse of Europe“ in Bochum über Pressefreiheit und Europa. Besonders freundlich fiel meine kleine Ansprache nicht aus. Aber lest selbst:

Es gab mal eine Zeit, in der ich ein begeisterter Europäer war. Das fiel mir nicht schwer: mein Vater ist Kreter, stammt also von der Insel, auf der die Königstochter Europa, die dem westlichen Zipfel der großen, asiatischen Landmasse ihren Namen gab, diese erstmals betrat. Mein Großvater mütterlicherseits war Jugoslawe, mit einer nationalen Identität konnte ich also nie viel anfangen und da kam Europa gerade recht.

Früher  verschaffte Europa, verschafften seine Institutionen mir mehr Freiräume: Modems, in Deutschland lange illegal, waren auf einmal zu kaufen, weil Europa den Markt öffnete. Man konnte jetzt ins Internet und musste keine teuren Geräte mehr bei der Post kaufen. Reisen über Ländergrenzen hinweg wurde immer einfacher, irgendwann kam der Euro und man konnte überall mit demselben Geld zahlen. Europa war eine gute Sache, Europa schuf Freiräume.

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Der Ruhrpilot

Recep Tayyip Erdogan Foto: swiss-image.ch/Photo by E.T. Studhalter Lizenz: CC BY-SA 2.0


NRW: 
Erdogan hofft auf Wähler…Welt
NRW: 500 000 Türken können wählen…Bild
NRW: Laschet gegen Abbau der Russland-Sanktionen…RP Online
NRW: 16 islamistische Gefährder können nicht  ausgewiesen werden…KStA 
Debatte: „Macron und Merkel werden fallen wie die Kegel“…Welt
Debatte: Gaulands schmutziges Spiel…FAZ
Debatte: Höcke geht nach Gaulands Entgleisung zum Gegenangriff über…FAZ
Debatte: SPD – Partei der Parallelwelt…Cicero
Debatte: Die Wohnungsnotdebatte besetzen…Jungle World
Debatte: Allerlei Angst…NZZ
Debatte: Warum das Beenden des Iran-Deals richtig war…Volksverpetzer
Bochum: Diese Bands kommen zu Bochum Total…WAZ
Bochum: Fest der Kulturen…Bo Alternativ
Dortmund: In 54 Stunden zum vollständigen Gründungskonzept…WAZ
Dortmund: Ausstellung über Cowboys und Indianer…Nordstadtblogger
Duisburg: Startschuss für Mercator One…WAZ
Essen: Ruhrbahn – Keine gütliche Einigung in Gehalts-Affäre…WAZ
Essen: Mehr Badetage am Baldeneysee…WAZ

Young Fathers – BDS-Band stellt neues Album auf der Ruhrtriennale vor

Young Fathers Foto: Ash link Lizenz: CC BY 3.0


Im August stell die schottische Band „Young Fathers“ ihr neues Album im Rahmen der Ruhrtriennale vor. Die Gruppe unterstützt die antisemitische BDS-Bewegung, deren Ziel die Delegitimierung und Isolation  Israels ist.

Die Freude bei den Machern der Ruhrtriennale ist groß: „Young Fathers – das schottische Erfolgstrio – sind zurück!“, heißt es im Programm. Mit ihrem experimentellen Ansatz lasse sich die Band in keine Schublade stecken: „Neben Reggae-Elementen, Indiepop und Electronica sticht ihre Musik nicht zuletzt durch ihre polyglotten Einflüsse, die die Mitglieder Alloysious Massaquoi, Kayus Bankole und „G“ Hastings aus Schottland, aber auch aus Nigeria und Liberia mitbringen, aus der Masse heraus.“

Was das Programm eines der größten Theater- und  Kulturfestivals Deutschlands verschweigt: Die Young Fathers unterstützen die antisemitische BDS-Bewegung. BDS, das Kürzel steht für

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Der Ruhrpilot

Herbert Reul Foto: Petra Klawikowski Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW: 
„IS-Kinder unter 14 Jahren stark radikalisiert“…Welt
NRW: Landesregierung will Hunderte neue Lehrerstellen schaffen…RP Online
NRW: Massive Bedenken gegen geplantes Polizeigesetz…KStA
Debatte: Der kalkulierte Tabubruch…taz
Debatte: Gauland – Ein Reflex, der wichtig ist…FAZ
Debatte: Gaulands kalkulierter GAU…Cicero
Debatte: Die AfD ist die Partei der Verharmlosung des Nationalsozialismus…NZZ
Debatte: Die professionelle Antizionistin…Jungle World
Debatte: Plastikverbot – Und wieder sollen wir erzogen werden…Welt
Debatte: Darum verschwinden in vielen Schulen Schnitzel vom Teller…WAZ
Debatte: „Nationalismus ist auch ein Problem der Linken“…Standard
Ruhrgebiet: Kulturpolitiker mit robuster Grandezza…FR Online
Bochum: „Eulenspiegel“ tobt durchs Tollhaus…WAZ
Bochum: Stadt bleibt immer häufiger auf Bauaufträgen sitzen…WAZ
Dortmund: Herzlos-Vermieter schmeißt Mann mit Glasknochen raus…Bild
Dortmund: Integrationsnetzwerk soll ausgeweitet werden…WAZ
Duisburg: Startschuss fürs Stadtradeln…WAZ
Essen: Jugendliche machen sich Gedanken zum Thema Heimat…WAZ

HFC Falke – Der Fanverein als Vorbild

 

Marco „Büffel“ Meyer

Als der Hamburger Sportverein (HSV) 2014 beschloss, seine Profifußballer in eine Aktiengesellschaft auszulagern, sorgte das bei vielen Fans für Unmut. Einige brachen mit dem HSV und gründeten ihren eigenen Verein: Der HFC Falke. Der Fußballclub könnte zum Vorbild für andere Fans werden. 

Büffel, das ist der Spitzname von Marco Meyer und als „Büffel“ ist er auch in der Fanszene bekannt. Er war Hooligan und Ultra, gehörte zu den Gründern der „Chosen Few“ und seit seiner Kindheit schlug sein Herz für den HSV: „Ich war bei Heimspielen, ich war bei Auswärtsspielen, ich war Mitglied des HSV. Aber ich wollte, dass der HSV ein Sportverein bleibt – der auch eine Profifußballabteilung hat.“ Das sah die Mehrheit der HSV-Mitglieder anders. Ende Mai 2014 beschloss die Mitgliederversammlung des HSV die Profifußballer in die HSV Fußball AG auszulagern. 

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