
Nach einer Wahlkreisprognose verliert die SPD in Nordrhein-Westfalen viele Erststimmen. Für die Zahl der Abgeordneten im Bundestag spielt das keine Rolle. Auf die Zusammensetzung der Fraktion hätte das jedoch große Auswirkungen.
Nur noch 153 Abgeordnete haben sich in der Bundestagsfraktion der SPD zusammen gefunden. Vor 20 Jahren, als die SPD mit ihrem Spitzenkandidaten Gerhard Schröder die Bundestagswahl gewonnen hatte und zuletzt den Kanzler stellte, waren es mit 298 fast doppelt so viele. 41 von ihnen kommen aus Nordrhein-Westfalen, 26 Abgeordnete wurden direkt gewählt, die allermeisten im Ruhrgebiet. NRW ist zwar keine klassische SPD-Hochburg mehr, aber die Sozialdemokraten schneidet hier immer noch deutlich besser ab als im Bundesdurchschnitt. Und für den





