
Die Berliner Linke findet nach dem Dahabflex-Auftritt keinen Ausgang aus ihrer Antisemitismusdebatte. Während die LAG Palästinasolidarität dem Rapper und dem Neuköllner Bezirksverband ihre „volle Solidarität“ erklärt, kursiert auf X erneut ein älterer Satz von Hannah Bruns, Mitglied der Linkspartei in Berlin-Reinickendorf: Tel Aviv solle „wieder in der Hand von Palästina“ liegen.
Zugleich berichtet der Tagesspiegel, der Redaktion liege der Entwurf eines Parteiausschlussantrags gegen Hannah Bruns vor.
Schon 2018 verabschiedete sich die damalige Bochumer Kreissprecherin einmal aus der Linkspartei – mit jener theatralischen Mischung aus Sektensprache und Revolutionsfolklore, die selbst einen Parteiaustritt wie den Sturm auf das Winterpalais in Sankt Petersburg klingen lässt: „Wehrt euch und kämpft! Für die Rekonstitution der KPD! Nieder mit der Linkspartei und allen Illusionen!“
Seinerzeit erklärte sie gegenüber dem Online-Magazin Vice: „Ich will eine echte kommunistische Partei aufbauen, so wie in Indien und auf den Philippinen. Die Parteien dort führen schon jetzt den Volkskrieg.“
Die Revolution blieb vorerst aus.
Bisher sind auf Ruhrbarone zur Neuköllner Affäre diese Beiträge erschienen:
- „Death to the IDF“, ein „Sprengsatz auf den Bundestag“ und andere musikalische Perlen
- Judenhass im Wahlkampf: Die Linke Berlin-Neukölln distanziert sich – von der Distanzierung
- Vor „Death to the IDF“ war Nakba: Die späte Überraschung der Linkspartei in Berlin
Geschichtsunterricht mit eingebauter Amnesie
Auf Folie 9 ihres Statements vom 31. August 2026 versucht die LAG Palästinasolidarität, „Intifada“ mithilfe des Wörterbuchs zu entgiften. Das geschieht nicht im luftleeren Raum: Seit bei einer Wahlkampfveranstaltung der Linken in Neukölln „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“ von der Bühne zu hören waren, stehen der Bezirksverband und sein palästinasolidarisches Umfeld erheblich unter Druck. Die Ruhrbarone berichteten über den Auftritt und die bemerkenswerte Vorgeschichte des eingeladenen Rappers. Die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp verlangte anschließend Aufklärung und Konsequenzen; der Neuköllner Bezirksverband reagierte wiederum mit demonstrativer Geschlossenheit.

Neben dem „bewaffneten Kampf“ fehlt in dieser kleinen Unterrichtseinheit nur eine historische Erscheinungsform: Terror gegen Zivilisten. Als Geschichtsunterricht ist das eine Lücke. Als politische Werbung funktioniert sie ausgezeichnet. Der Council on Foreign Relations nennt für die erste Intifada von 1987 bis 1993 rund 1.300 getötete Palästinenser und 200 getötete Israelis. Während der zweiten Intifada von 2000 bis 2005 starben demnach rund 3.000 Palästinenser und 1.000 Israelis. Sie war von Wellen palästinensischer Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten und großangelegten israelischen Militäroperationen geprägt.
Auch die bloße Gegenüberstellung der Opferzahlen erzählt allerdings nur einen Teil der Geschichte. Das International Institute for Counter-Terrorism untersuchte die Todesfälle vom 27. September 2000 bis zum 1. Januar 2005 und stufte 1.542 der 2.773 durch Israelis getöteten Palästinenser, also 56 Prozent, als Kombattanten beziehungsweise wahrscheinliche Kombattanten ein.
Von den 988 Israelis, die im selben Zeitraum von Palästinensern getötet wurden, waren der Untersuchung zufolge dagegen nur 215 Kombattanten – knapp 22 Prozent.
Anders gesagt: Auf israelischer Seite traf die Gewalt weit überwiegend Menschen, die nicht an Kampfhandlungen beteiligt waren. Viele von ihnen wurden in Bussen, Cafés und Restaurants Opfer palästinensischer Terroranschläge. Auf palästinensischer Seite stufte die Untersuchung dagegen eine knappe Mehrheit der Getöteten als Kombattanten oder wahrscheinliche Kombattanten ein.
Diese Zahlen erklären keine Schuld im Einzelfall. Sie erklären aber, warum „Intifada“ im politischen Gebrauch keine unschuldige Vokabel ist.
Die Etymologie als Feuerlöscher
Die Etymologie ist kein Persilschein. Al-Qaida bedeutet lediglich „die Basis“, Kamikaze lediglich „göttlicher Wind“. Trotzdem möchte niemand „die Basis“ im Hausflur oder den „göttlichen Wind“ im Vorgarten haben. Ein Wörterbuch ist schließlich kein Entlastungszeuge.
Was „Intifada nach Berlin holen“ in diesem Zusammenhang bedeutet, ist deshalb nicht schwer zu übersetzen: Gewalt nach Berlin holen. Der damalige Kommentar nannte kein konkretes Ziel; eine Absicht gegen bestimmte Personen lässt sich daraus nicht belegen. Aber er importiert eine historisch mit Gewalt und Terror aufgeladene politische Praxis in eine Stadt, in der es keine israelische Armee „abzuschütteln“ gibt. Selbst die LAG räumt auf ihrer Erklärfolie den „bewaffneten Kampf“ ein. Der Hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker bewertete die Parole „Globalize the Intifada“ im Januar 2026 entsprechend als „Aufruf zur Gewalt gegen Juden“. Das ist Beckers politische Bewertung – und erheblich näher am historischen Kontext als die Wortstammkunde der Berliner Genossen.
Gaza, NATO, Bundeswehr: Hauptsache, der Westen ist schuld
Dass Gaza in diesem politischen Milieu inzwischen als eine Art Universaladapter für ziemlich unterschiedliche Feindbilder funktioniert, ist übrigens kein neues Phänomen.
In einem Instagram-Beitrag der LAG Palästinasolidarität wird die bekannte politische Gleichung erneut aufgemacht: Gaza, NATO und westliche Militärpolitik landen im selben ideologischen Kochtopf.

Die Ruhrbarone berichteten bereits im August 2026 über einen gemeinsamen Instagram-Aufruf, an dem auch die BAG Palästinasolidarität der Linkspartei als Mitverfasserin beteiligt war. Unter der bemerkenswerten Überschrift „Free Palestine heißt Kampf der NATO“ wurde dort dazu aufgerufen, die Bundeswehrübung „Red Storm Charlie“ in Hamburg zu stören. Als Aktionspartner wurde unter anderem „Rheinmetall Entwaffnen“ (Ruhrbarone: Rheinmetall entwaffnen, Israel dämonisieren: MdB Lisa „Lizzy“ Schubert (Die Linke) trommelt für die Kölner Aktionswoche) genannt, ein Bündnis, das auf seiner eigenen Seite mit „Wir sabotieren!“ warb. Die BAG kommentierte den Aufruf damals begeistert mit: „Das wird so geil!!!!“
Warum der Krieg in Gaza ausgerechnet gegen eine Bundeswehrübung zur NATO-Bündnisverteidigung in Hamburg mobilisieren soll, blieb schon damals ein kleines ungelöstes Rätsel linker Geopolitik. Offenbar reicht inzwischen eine ausreichend lange Assoziationskette: Israel ist Westen, NATO ist Westen, Bundeswehr ist NATO – und damit führt der Weg von Gaza zuverlässig auch nach Hamburg. Politische Weltanalyse kann erstaunlich übersichtlich werden, wenn am Ende ohnehin immer derselbe Gegner herauskommen soll.
Ein Satz kehrt zurück

Dieser Satz, der auf X zitiert wird, stammt nicht aus dieser Woche.
Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus dokumentierte ihn nach einer Kundgebung am 30. August 2025 am Potsdamer Platz. Hannah Bruns sagte:
„Die Befreiung Palästinas endet nicht, wenn das Westjordanland befreit ist. Die Befreiung Palästinas endet dann, wenn Tel Aviv wieder in der Hand von Palästina liegt!“
Neu ist die Reichweite. Ein X-Beitrag vom 1. September 2026 zeigte am Donnerstag mehr als 33.000 Aufrufe. Neu ist auch die parteiinterne Zuspitzung: Dem Tagesspiegel liegt der Entwurf eines Ausschlussantrags gegen Bruns vor. WELT berichtet nun, Mitglieder der Berliner Linken wollten sie ausschließen. Dass ein formelles Verfahren bereits eröffnet wurde, ist damit noch nicht belegt.
Hannah Bruns gehört zur Linkspartei Reinickendorf, nicht zum Bezirksverband Neukölln. Dem Tagesspiegel zufolge gehört sie der AG Palästinasolidarität an. Die Berliner LAG Palästinasolidarität erklärte am 31. August 2026 auf Instagram ihre „volle Solidarität“ mit Dahabflex und ihrem „liebsten Bezirksverband“ Neukölln. Die Kritik bezeichnete die LAG als „ermüdende Medienkampagne“. Ermüdend ist für die LAG Palästinasolidarität der Linkspartei Berlin offenbar weniger der Anlass als die anhaltende Erinnerung daran.
Hannah Bruns ist dabei keine Berliner Neuentdeckung. Sie war früher für Die Linke in Bochum („Die Frage inwiefern Gewalt legitim ist, wird dadurch beantwortet, ob sie zum Erreichen meiner Ziele dienlich ist und gegen wen sie sich wendet. MarxistInnen lehnen Gewalt nicht generell ab, aber sie sind auch keine Abenteurer oder Hooligans, die irgendeinem Gewaltfetisch anhängen und glauben, der Einsatz von Gewalt sei immer und ganz generell legitim.“) aktiv, gehörte dem erweiterten NRW-Landesvorstand an und kandidierte 2017 für den Bundestag.
Im Februar 2018 trat sie aus der Partei aus und beendete ihre Erklärung mit dem Satz: „Nieder mit der Linkspartei und allen Illusionen!“
Inzwischen ist sie wieder Mitglied der Linken. Die Partei hat sie also wieder; was aus den Illusionen wurde, dokumentiert nun der Streit um Tel Aviv.
Für Bochum bleibt immerhin eine gute Nachricht: Diesmal wird der Nahostkonflikt in Berlin ausgetragen.
Wer Tel Aviv gegründet hat
Die Antwort ist weniger kompliziert als die Berliner Parteitagsarithmetik. Tel Aviv wurde am 11. April 1909 gegründet: 66 jüdische Familien verlosten auf Sanddünen außerhalb Jaffas Grundstücke für die neue Siedlung Ahuzat Bayit. Verlost wurde dabei Land, das die Baugesellschaft und einzelne Mitglieder zuvor gekauft hatten. Der Historiker Mark LeVine führt das Areal Karm al-Jabali auf die arabische Familie al-Jabali zurück: Mitglieder der Familie verkauften es 1905 zunächst an einen jüdischen Grundstücksvermittler in Jerusalem; Ahuzat Bayit erwarb es anschließend. Ein Überblick über die komplizierte Transaktion nennt rund 110 Dunam, mehrere Eigentümer sowie osmanische Registerregeln; den größten Teil kaufte die Baugesellschaft über die jüdischen Grundstücksvermittler Katz und Tennenbaum, den Rest erwarben Privatleute. Die Muschellotterie verteilte also bereits erworbene Parzellen unter den Mitgliedern.
Für die heutige Befreiungsromantik ist diese Reihenfolge etwas unpraktisch: erst die Kaufverträge, dann die Muscheln.

Der bei haGalil erschienene Text von Daniel Pipes fasst den zionistischen Landerwerb vor 1948 zugespitzt als „Dunam für Dunam, Haus für Haus, Hof für Hof“ zusammen. Für den Gründungskern Tel Avivs ist diese Aussage überprüfbar: Das Land wurde gekauft und erst danach verlost. Das ist kein Pauschalbeleg für sämtliche Eigentumswechsel während und nach dem Krieg von 1948; es beantwortet aber, woher die Parzellen auf dem Gründungsfoto von 1909 stammten. Akiva Arieh Weiss leitete das Komitee und gehörte zu den prägenden Gründern.
Tel Aviv entstand unter osmanischer Herrschaft.
Eine frühere palästinensische Staatshoheit über die Stadt, zu der das Wort „wieder“ zurückführen könnte, gab es nicht.

Das alte Jaffa hat eine viel längere arabische wie jüdische Geschichte; 1950 wurden Jaffa und Tel Aviv zu Tel Aviv-Yafo vereinigt. An Bruns’ Aussage ändert diese notwendige Unterscheidung nichts: Sie fordert palästinensische Herrschaft auch über Tel Aviv und damit ausdrücklich mehr als einen palästinensischen Staat neben Israel.
Der revolutionäre Befreiungseifer von Hannah Bruns kennt dabei eine erstaunlich präzise Ostgrenze: Jordanien ist offensichtlich nicht gemeint.
Als auch Juden „Palästinenser“ waren
Vor 1948 war „Palästinenser“ nicht ausschließlich die Bezeichnung einer arabischen Nationalität. Im britischen Mandatsgebiet war das Wort auch territorial und staatsbürgerlich. Artikel 7 des Völkerbundmandats verlangte ausdrücklich Regeln, die Juden mit dauerhaftem Wohnsitz den Erwerb der „palästinensischen Staatsbürgerschaft“ erleichtern sollten. Die Palestine Citizenship Order von 1925 schuf diese Staatsbürgerschaft. Ein palästinensischer Staatsbürger konnte Jude, Muslim oder Christ sein. Das sagt noch nichts darüber, welcher Nation er sich zugehörig fühlte.

Das Plakat im Ruhrbarone-Archiv, aufgenommen 2023 in Jaffa, sabotiert die heutige Eindeutigkeit besonders hübsch: Keren Hayesod, 1920 als Finanzierungsarm der zionistischen Bewegung gegründet, warb um 1930 mit „Help Him Build Palestine“. Gemeint war die jüdische Heimstätte im Mandatsgebiet. „Palestine“ und „palästinensisch“ waren damals also keine exklusiven Besitzmarken einer einzigen Volksgruppe.
Wie die PLO den Begriff kaperte
Die arabisch-palästinensische Nationalbewegung ist allerdings älter als Arafat und die PLO; Historiker verorten ihre Herausbildung bereits in der späten osmanischen Zeit. Eine zeitgenössische Spur ist die 1911 in Jaffa gegründete Zeitung Falastin. Eine palästinensisch-arabische Identität zur Erfindung Arafats zu erklären, wäre daher historisch falsch.
Von einer „Kaperung“ kann man in einem engeren sprachpolitischen Sinn sprechen. Die PLO wurde 1964 in Kairo gegründet – unter Ahmad Shuqayri, fünf Jahre bevor Arafat ihr Vorsitzender wurde. Ihre Charta von 1968 definierte Palästinenser als arabische Staatsangehörige, die bis 1947 gewöhnlich im britischen Mandatsgebiet Palästina gelebt hatten, und deren Nachkommen. Juden ließ sie nur in einer eng begrenzten historischen Ausnahme gelten. Im Februar 1969 übernahm Arafat den Vorsitz. Unter ihm gewann die PLO die internationale Deutungshoheit: 1974 erkannte die Arabische Liga sie als alleinige legitime Vertreterin des palästinensischen Volkes an, die UN-Generalversammlung verlieh ihr den Beobachterstatus.
Arafat hat das Wort nicht erfunden. Der PLO gelang jedoch eine der erfolgreichsten politischen Markenübernahmen des 20. Jahrhunderts. Das ist die belastbare Bedeutung von „Kaperung“ – nicht die Behauptung, es habe vorher keine palästinensischen Araber gegeben. (Mehr dazu auf Ruhrbarone: Die Erfindung der Palästinenser)
Konsequenzen gibt es bislang nur im Entwurfsmodus
In Neukölln beklagen Bezirksverband und LAG nach „Death to the IDF“ nun „Distanzierung“ und „Disziplinierung“. In Reinickendorf liegt gleichzeitig ein Ausschlussantrag gegen ein LAG-Mitglied zumindest als Entwurf vor. Die Berliner Linke kann also entscheiden, ob „Konsequenzen“ ein Verfahren bezeichnet oder nur Wahlkampfprosa.
Bis dahin bleibt „wieder“ das stabilste Wort dieser Affäre: historisch unbelegt, politisch maximal und innerparteilich bislang erstaunlich folgenarm.
CDU, FDP, SPD und Grüne: Zwischen Koalitionsausschluss und Koalitionsoption
CDU: Die Union stellt die Regierungsfrage am schärfsten. In einem gemeinsamen Instagram-Reel von CDU Deutschlands, CDU Berlin und dem Berliner CDU-Generalsekretär Lukas Krieger heißt es: „Die Berliner Linke darf nicht regieren. Sie duldet Antisemitismus in den eigenen Reihen.“
Lukas Krieger verlangt von SPD und Grünen eine klare Absage an Rot-Rot-Grün. CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers erklärte dem Tagesspiegel, Antisemitismus sei bei der Berliner Linkspartei „längst kein Ausrutscher mehr, sondern Teil ihres politischen Systems“, und forderte SPD und Grüne ebenfalls auf, eine Zusammenarbeit auszuschließen.
FDP:
Die FDP Berlin überspringt die Koalitionsfrage und landet direkt beim Verfassungsschutz.
Am 30. August 2026 forderte sie auf Instagram, der Verfassungsschutz müsse „unverzüglich ein Prüfverfahren gegen die Berliner Linkspartei einleiten“. Am 3. September legte sie nach: „Antisemitismus von links ist unerträglich“, schrieb der Landesverband zu einer Aktion vor dem Karl-Liebknecht-Haus. Spätestens nach den „Intifada“-Rufen dürfe Antisemitismus nicht relativiert werden.
SPD:
Auf den am 4. September 2026 geprüften Instagram-Seiten der SPD Berlin und der Bundes-SPD sowie unter den aktuell sichtbaren Facebook-Beiträgen der SPD Berlin findet sich dazu bislang kein eigener Beitrag. Die Wortmeldungen der Parteiführung sind trotzdem deutlich: SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach nannte es „unerträglich“, dass die Linke auf ihrer Wahlkampfveranstaltung „Israel-Hass eine Bühne geboten“ habe, und sprach von einem „Lackmustest“.
SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erklärte am 4. September 2026, wenn so klarer Antisemitismus geäußert werde und sich nicht alle klar abgrenzten, habe die Berliner Linke „eindeutig ein Antisemitismus-Problem“. Er forderte Eralp zum Durchgreifen auf, bezeichnete die Linke aber weiterhin als „natürlich“ möglichen Koalitionspartner.
Ein „eindeutiges Antisemitismus-Problem“ und ein „natürlicher“ Koalitionspartner schließen sich in der Berliner SPD offenbar nicht aus – sie stehen lediglich in verschiedenen Sätzen.
Grüne:
Auch auf der am 4. September 2026 geprüften Instagram-Seite des Berliner Landesverbandes steht bislang kein eigener Beitrag zu der Affäre. Führende Grüne haben sich dennoch positioniert. Spitzenkandidat Werner Graf verlangte von der Linken eine klare Distanzierung und erklärte, alles andere lasse daran zweifeln, „ob diese Linke in Berlin überhaupt regieren kann und will“.
Der Berliner Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky formulierte auf X schärfer: Die Berliner Linke habe ein Antisemitismus-, Hass- und Islamismusproblem; bis diese Probleme eindeutig gelöst seien, könne es keine Zusammenarbeit geben.
Die Diagnose ist bei führenden Vertretern aller vier Parteien bemerkenswert ähnlich.
Nur bei der SPD bleibt offen, ob ein Antisemitismusproblem auch ein Koalitionsproblem sein muss.
Die Linke Berlin und die LAG Palästinasolidarität
Wähle zwei Knoten aus, um ihre dokumentierte Verbindung zu erklären.
- Person
- Organisation
- Ereignis
- Ort
- Thema
- Die Linienstärke zeigt die veröffentlichte Quellenbasis
Netzwerk exportieren
Exportiere das aktuell sichtbare öffentliche Netzwerk oder teile genau diese Ansicht.
Quellen und dokumentierte Verbindungen
Dokumentierte Verbindungen
-
Dahabflex — erwähnte → Volksfront zur Befreiung Palästinas
Im bei der Veranstaltung aufgeführten Song „Stop the Genocide“ wird die PFLP in einer positiven Vergleichszeile genannt und Leila Chaled als Stilfigur aufgerufen. Erfasst wird die dokumentierte Liedzeile, nicht eine Mitgliedschaft oder organisatorische Verbindung.
-
LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026 — unterstützte → Dahabflex
Das am 31. August 2026 veröffentlichte LAG-Statement erklärte nach dem Auftritt Solidarität mit Dahabflex und dem Bezirksverband Neukölln. Es handelt sich um eine nachträgliche Stellungnahme; eine Mitveranstaltung oder Teilnahme der LAG am 29. August wird nicht behauptet.
-
Die Linke Berlin-Neukölln — öffentlicher Programmkontext → Wahlkampfveranstaltung „Wütend auf den Kapitalismus“ mit Dahabflex – 29.08.2026
Der Bezirksverband bewarb die Veranstaltung als eigene Wahlkampfveranstaltung und Dahabflex vorab als Live-Act. Die Beziehung belegt Veranstalter- und Bühnenkontext, nicht die Übernahme sämtlicher Liedtexte als Parteiposition.
-
Dahabflex — nahm teil an → Wahlkampfveranstaltung „Wütend auf den Kapitalismus“ mit Dahabflex – 29.08.2026
Dahabflex trat bei der Wahlkampfveranstaltung als vorab angekündigter Live-Act auf und spielte dort „Stop the Genocide“. Erfasst wird ausschließlich die dokumentierte Teilnahme; weitere Rollen werden nicht abgeleitet.
-
Rheinmetall Entwaffnen — in öffentlichem Programm aufgeführt → Lisa „Lizzy“ Schubert bewirbt Kölner Aktionswoche von „Rheinmetall Entwaffnen“ – September 2026
Die beworbene Kölner Aktionswoche wurde von „Rheinmetall Entwaffnen“ organisiert beziehungsweise unter dem Namen des Bündnisses angekündigt.
-
Lisa „Lizzy“ Schubert — unterstützte → Lisa „Lizzy“ Schubert bewirbt Kölner Aktionswoche von „Rheinmetall Entwaffnen“ – September 2026
Lisa „Lizzy“ Schubert bewarb die Kölner Aktionswoche des Bündnisses öffentlich; Mitgliedschaft oder organisatorische Funktion werden nicht behauptet.
-
Rheinmetall Entwaffnen — in öffentlichem Programm aufgeführt → BAG Palästinasolidarität bewirbt Aktionstage von „Rheinmetall Entwaffnen“ – August 2026
„Rheinmetall Entwaffnen“ wurde im dokumentierten Aufruf als Aktionspartner der beworbenen Aktionstage genannt.
-
BAG Palästinasolidarität — unterstützte → BAG Palästinasolidarität bewirbt Aktionstage von „Rheinmetall Entwaffnen“ – August 2026
Die BAG Palästinasolidarität war Mitverfasserin des dokumentierten Instagram-Aufrufs zu den Aktionstagen; das belegt die konkrete öffentliche Bewerbung, nicht organisatorische Identität mit „Rheinmetall Entwaffnen“.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Behördeneinordnungen zu Extremismus
Der Behördenkontext bündelt im Dossier ausschließlich Einordnungen externer Organisationen; Die Linke Berlin selbst wird damit nicht als extremistische Bestrebung eingeordnet.
-
Die Linke Berlin — politische Beziehung → BAG Palästinasolidarität
Die Linke Berlin und die BAG Palästinasolidarität sind getrennte Strukturen im Umfeld derselben Bundespartei; die Beziehung bezeichnet weder Mitgliedschaft der einen in der anderen noch gemeinsame Steuerung.
-
Die Linke Berlin — politische Beziehung → Die Linke im Bundestag
Die Linke Berlin und die Fraktion Die Linke im Bundestag sind getrennte Organisationseinheiten im politischen Umfeld derselben Bundespartei; Unterordnung oder Identität werden nicht behauptet.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee
Der Bezug entsteht über den dokumentierten Austausch und Veranstaltungskontext des Berliner Bezirksverbandes Neukölln mit VPNK-Vertretern; Mitgliedschaft, organisatorische Identität oder Steuerung werden nicht behauptet.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → AG Palästina-Solidarität in der Linken Neukölln
Die AG Palästina-Solidarität gehört zum Berliner Bezirksverband Neukölln und wird deshalb als innerparteilicher Kontext des Landesverbandes geführt.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024
Der Solidaritätsbeschluss stammt vom Berliner Bezirksverband Neukölln; die Beziehung bezeichnet den innerparteilichen Strukturkontext und keine pauschale Zustimmung des Landesverbandes.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025
Das Soli-Kiez-Event wurde im Umfeld des Berliner Bezirksverbandes Neukölln und seiner AG Palästina-Solidarität veranstaltet; die Beziehung bezeichnet den innerparteilichen Strukturkontext.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → BDS-Bewegung
Die offizielle LAG des Landesverbandes beantragte Unterstützung und Entkriminalisierung von BDS/PACBI; daraus folgt keine Mitgliedschaft des Landesverbandes in der BDS-Bewegung.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Hannah Bruns fordert palästinensische Herrschaft über Tel Aviv – 30.08.2025
Hannah Bruns wird offiziell dem LV Berlin zugeordnet; die Beziehung ordnet ihren öffentlichen Auftritt der Berliner Parteidebatte zu, ohne Auftrag oder Autorisierung durch den Landesverband zu behaupten.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026
Das Statement stammt von der offiziellen LAG des Berliner Landesverbandes; eine Billigung durch den gesamten Landesverband wird nicht behauptet.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → LAG Palästinasolidarität beantragt BDS-/PACBI-Unterstützung – 15.11.2025
Der Antrag wurde von der offiziellen LAG des Berliner Landesverbandes eingebracht; die Beziehung markiert den parteiinternen Vorgang, nicht die Annahme des Antrags als Landesparteiposition.
-
Mirze Edis veröffentlicht verkürzten Ben-Gvir-Ausschnitt – August 2026 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus
Ruhrbarone ordnet den verkürzten Ausschnitt und antisemitische Kommentare Dritter unter Edis-Beiträgen ein; die Kommentare werden nicht Edis zugeschrieben.
-
Mirze Edis — sonstige Beziehung → Mirze Edis veröffentlicht verkürzten Ben-Gvir-Ausschnitt – August 2026
Ruhrbarone dokumentiert den von Mirze Edis veröffentlichten verkürzten Ben-Gvir-Ausschnitt.
-
Mirze Edis stellt Israel als globale Bedrohung dar – 11.08.2026 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus
Ruhrbarone ordnet die Darstellung Israels als weltweit gegen Staaten und Menschen gerichtete Macht antisemitismuskritisch ein; die Wertung ist redaktionell gekennzeichnet.
-
Mirze Edis — sonstige Beziehung → Mirze Edis stellt Israel als globale Bedrohung dar – 11.08.2026
Ruhrbarone dokumentiert die eigene öffentliche Veröffentlichung von Mirze Edis zur Darstellung Israels als globale Bedrohung.
-
Mirze Edis veröffentlicht US-Präsidenten- und Che-Guevara-Beiträge – Juni/Juli 2026 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus
Ruhrbarone dokumentiert antisemitische Kommentare Dritter unter den Beiträgen; sie werden Mirze Edis nicht als eigene Aussagen zugeschrieben.
-
Mirze Edis — sonstige Beziehung → Mirze Edis veröffentlicht US-Präsidenten- und Che-Guevara-Beiträge – Juni/Juli 2026
Ruhrbarone dokumentiert und analysiert die eigenen öffentlichen US-Präsidenten- und Che-Guevara-Beiträge von Mirze Edis. Antisemitische Kommentare darunter stammen von Dritten.
-
Hamas — öffentlicher Behördenkontext → Islamismus
Der Berliner Verfassungsschutz beschreibt die Hamas als islamistische Terrororganisation.
-
Volksfront zur Befreiung Palästinas — öffentlicher Behördenkontext → Behördeneinordnungen zu Extremismus
Der Berliner Verfassungsschutz beschreibt die PFLP als linksextremistische und terroristische Organisation.
-
Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — öffentlicher Behördenkontext → Behördeneinordnungen zu Extremismus
Der Berliner Verfassungsschutzbericht ordnet das VPNK der verfassungsschutzrelevanten israelfeindlichen Szene zu.
-
BDS Berlin — öffentlicher Behördenkontext → Behördeneinordnungen zu Extremismus
Der Berliner Verfassungsschutzbericht 2024 stufte BDS Berlin zeitgebunden als gesichert extremistische Bestrebung ein.
-
LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus
Ruhrbarone analysiert die Intifada-Erklärung und die Auslassung des Terrors gegen Zivilisten als Teil der Antisemitismusdebatte.
-
LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026 — unterstützte → Die Linke Berlin-Neukölln
Das LAG-Statement erklärte Dahabflex und dem Bezirksverband Neukölln „volle Solidarität“.
-
LAG Palästinasolidarität Berlin — sonstige Beziehung → LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026
Die LAG veröffentlichte das Instagram-Statement vom 31. August 2026.
-
Hannah Bruns fordert palästinensische Herrschaft über Tel Aviv – 30.08.2025 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus
Ruhrbarone ordnet die Forderung nach palästinensischer Herrschaft über Tel Aviv in die Antisemitismusdebatte ein.
-
Hannah Bruns — nahm teil an → Hannah Bruns fordert palästinensische Herrschaft über Tel Aviv – 30.08.2025
Bruns äußerte den dokumentierten Satz bei einer öffentlichen Kundgebung am Potsdamer Platz.
-
LAG Palästinasolidarität beantragt BDS-/PACBI-Unterstützung – 15.11.2025 — politische Beziehung → BDS-Bewegung
Antrag A19 fordert Unterstützung und Entkriminalisierung von BDS/PACBI.
-
LAG Palästinasolidarität Berlin — unterstützte → LAG Palästinasolidarität beantragt BDS-/PACBI-Unterstützung – 15.11.2025
Die LAG brachte Antrag A19 „BDS und PACBI entkriminalisieren“ ein; eine Annahme durch den Landesparteitag wird nicht behauptet.
-
Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus
Ruhrbarone dokumentiert die öffentliche Antisemitismusdebatte im Berliner Landesverband; die Beziehung bezeichnet keine pauschale Zuschreibung an alle Mitglieder.
-
Hannah Bruns — Mitglied von → LAG Palästinasolidarität Berlin
Das offizielle Parteivorstandsprotokoll führt Hannah Bruns mit „LAG Palästinasolidarität“.
-
Hannah Bruns — Mitglied von → Die Linke Berlin
Das offizielle Parteivorstandsprotokoll führt Hannah Bruns mit „LV Berlin“.
-
Die Linke Berlin-Neukölln — Mitglied von → Die Linke Berlin
Die Linke Berlin-Neukölln ist Bezirksverband innerhalb von Die Linke Berlin.
-
LAG Palästinasolidarität Berlin — Mitglied von → Die Linke Berlin
Offizielle innerparteiliche Landesarbeitsgemeinschaft des Berliner Landesverbandes.
-
Die Linke Berlin — Mitglied von → Die Linke
Die Linke Berlin ist der Berliner Landesverband der Bundespartei Die Linke.
-
Lisa „Lizzy“ Schubert — Mitglied von → Die Linke im Bundestag
Lisa „Lizzy“ Schubert gehört dem 21. Deutschen Bundestag als Abgeordnete der Partei Die Linke an.
-
Mirze Edis — Mitglied von → Die Linke im Bundestag
Mirze Edis gehört dem 21. Deutschen Bundestag als Abgeordneter der Partei Die Linke an.
-
BAG Palästinasolidarität — politische Beziehung → Die Linke
Die BAG Palästinasolidarität ist ein bundesweiter innerparteilicher Zusammenschluss innerhalb der Partei. Die Beziehung belegt den Organisationskontext; sie ist keine Einstufung der BAG als BDS- oder islamistische Organisation.
-
Die Linke im Bundestag — politische Beziehung → Die Linke
Die Fraktion Die Linke ist der parlamentarische Zusammenschluss der Abgeordneten der Partei Die Linke im 21. Deutschen Bundestag. Sie wird im Dossier als parlamentarische Organisation geführt, nicht als Gliederung nach der Parteisatzung.
-
Die Linke Berlin-Neukölln — unterstützte → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025
Der Bezirksverband Die Linke Neukölln erklärte, das Soli-Kiez-Event am 09.08.2025 gemeinsam mit Vertretern der palästinensischen Community organisiert zu haben.
-
BDS Berlin — Mitglied von → BDS-Bewegung
BDS Berlin ist eine Berliner Gruppierung innerhalb der internationalen BDS-Bewegung.
-
Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024 — öffentlicher Programmkontext → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee
Die offizielle Unterstützerseite des Palästina-Kongresses 2024 nennt das VPNK als Unterstützer. Die Linke-Neukölln-Beziehung zum Kongress wird separat über ihren Solidaritätsbeschluss dokumentiert.
-
Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024 — öffentlicher Programmkontext → BDS Berlin
Die offizielle Unterstützerseite des Palästina-Kongresses 2024 nennt BDS Berlin als Unterstützer. Die Linke-Neukölln-Beziehung zum Kongress wird separat über ihren Solidaritätsbeschluss dokumentiert.
-
Die Linke Berlin-Neukölln — unterstützte → Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024
Die Mitgliederversammlung der Linken Neukölln solidarisierte sich am 13.04.2024 offiziell mit dem Palästina-Kongress 2024. Dies belegt Unterstützung des Ereignisses, nicht automatisch Zustimmung zu jeder Äußerung oder jeder Unterstützerorganisation.
-
Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — sonstige Beziehung → Volksfront zur Befreiung Palästinas
Laut Berliner Senat arbeiten Anhängerinnen und Anhänger der PFLP und der Hamas unter der Dachbezeichnung VPNK eng zusammen.
-
Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — sonstige Beziehung → Hamas
Laut Berliner Senat arbeiten Anhängerinnen und Anhänger der Hamas und der PFLP unter der Dachbezeichnung VPNK eng zusammen. Dokumentiert wird die behördliche Einordnung zu Anhängern; daraus wird keine organisatorische Identität von VPNK und Hamas abgeleitet.
-
Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — öffentlicher Programmkontext → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025
Das VPNK war auf zwei Veranstaltungsflyern zusammen mit der AG Palästina-Soli der Linken Neukölln und weiteren Gruppen mutmaßlich als Veranstalter abgebildet.
-
AG Palästina-Solidarität in der Linken Neukölln — öffentlicher Programmkontext → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025
Die AG Palästina-Solidarität der Linken Neukölln war laut Parteiangaben an der Organisation des Soli-Kiez-Events beteiligt und laut Berliner Senat auf Veranstaltungsflyern mutmaßlich als Veranstalter genannt.
-
Die Linke Berlin-Neukölln — trat gemeinsam auf mit → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee
Die Linke Neukölln erklärte im August 2025, seit Monaten mit VPNK-Vertretern im Austausch zu stehen und gemeinsam auf die Straße zu gehen. Der Berliner Senat dokumentierte zudem die gemeinsame Nennung von VPNK und der Linke-AG auf Veranstaltungsflyern. Dies belegt Austausch und gemeinsame öffentliche Kontexte, nicht eine Mitgliedschaft oder Identität.
-
AG Palästina-Solidarität in der Linken Neukölln — Mitglied von → Die Linke Berlin-Neukölln
Die AG Palästina-Solidarität ist eine offizielle Arbeitsgemeinschaft des Bezirksverbands Die Linke Neukölln.
-
Die Linke Berlin-Neukölln — Mitglied von → Die Linke
Die Linke Neukölln ist der Neuköllner Bezirksverband der Partei Die Linke.
-
Lisa „Lizzy“ Schubert — trat gemeinsam auf mit → Mirze Edis
Gemeinsamer Auftritt bei einer öffentlichen Parteiveranstaltung am 21.08.2025. Dies belegt keine gemeinsame Mitgliedschaft in einer Palästina-Organisation.
-
Lisa „Lizzy“ Schubert — Mitglied von → Die Linke
Lisa Schubert gehört als Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke an.
-
Mirze Edis — nahm teil an → Palästina-Demonstration Duisburg – 28.10.2023
Ruhrbarone dokumentierte Edis mit Foto als Teilnehmer. Dies belegt keine Mitgliedschaft bei PSDU oder einer anderen Veranstalterorganisation.
-
Mirze Edis — sonstige Beziehung → Instagram-Reel von Mirze Edis – 27.08.2025
Edis teilte den Aufruf zur Demonstration „Zusammen für Gaza!“; die Bewertung der Musikauswahl stammt aus dem Ruhrbarone-Artikel.
-
Mirze Edis — sonstige Beziehung → Facebook-Story von Mirze Edis – 14.10.2023
Edis teilte den dokumentierten Beitrag in seiner Facebook-Story; die politische Bewertung stammt aus dem Ruhrbarone-Artikel.
-
Mirze Edis — Mitglied von → Die Linke
Offizielle Parteizugehörigkeit und Bundestagsmandat für Die Linke.
Verzeichnis der veröffentlichten Quellen
- Antwort des Berliner Senats zur Veranstaltung der Linken Neukölln am 09.08.2025
Drucksache 19/23559. Dokumentiert die gemeinsame Flyer-Nennung von VPNK, EYE4PALESTINE, GAZA-Komitee und „Die Linke, AG Palästina-Soli, BV Neukölln“ als mutmaßliche Veranstalter. Der Senat erklärt, unter der Dachbezeichnung VPNK arbeiteten Hamas- und PFLP-Anhänger eng zusammen. Zugleich: Die Linke ist kein Beobachtungsobjekt; im unmittelbaren Veranstaltungskontext waren keine strafrechtlich relevanten Inhalte bekannt.
- Berlin: Verfassungsschutzbericht 2025 – verfassungsschutzrelevante israelfeindliche Szene
Aktuelle Behördenmitteilung zum Berliner Verfassungsschutzbericht 2025; nennt VPNK und BDS Berlin als prägende Akteure. Behördeneinordnung, keine organisatorische Gleichsetzung.
- Berliner Verfassungsschutzbericht 2024 – Mitteilung zu BDS Berlin
Behördliche Einordnung: BDS Berlin wird als erwiesen verfassungsfeindliche Bestrebung geführt; Begründung sind die nach Bewertung der Behörde das Existenzrecht Israels negierende Ideologie und die zentrale Rolle in der antiisraelischen Szene.
- Berliner Verfassungsschutzbericht 2024: BDS Berlin als gesichert extremistische Bestrebung
Behördenbericht mit der zeitgebundenen Einordnung von BDS Berlin sowie Angaben zu VPNK, Hamas und PFLP.
- Beschluss: Solidarität mit dem Palästina-Kongress
Offizieller Beschluss der Mitgliederversammlung, die sich mit dem Palästina-Kongress 2024 solidarisierte und das Vorgehen der Polizei kritisierte.
- Bundestag: Biografie Lisa Schubert
Offizielle Abgeordnetenseite. Nennt Partei, Ausschuss und die von Lisa Schubert selbst gemeldeten Mitgliedschaften, darunter Die Linke, DieLinke.SDS, ver.di und Rote Hilfe e.V. Der Bundestag kennzeichnet biografische Angaben als Selbstauskünfte.
- Bundestag: Biografie Mirze Edis
Amtliche Primärquelle für Mandat, Fraktion, Biografie, Ausschusstätigkeit und veröffentlichungspflichtige Angaben.
- Deutscher Bundestag: Fraktion Die Linke
Offizielle Übersicht der Fraktionsführung im 21. Deutschen Bundestag; nennt Heidi Reichinnek, Sören Pellmann, Luigi Pantisano und Ines Schwerdtner in ihren Funktionen.
- Die Linke Berlin: Antrag A19 – BDS und PACBI entkriminalisieren
Von der LAG eingebrachter Antrag zur Unterstützung und Entkriminalisierung von BDS/PACBI. Belegt eine Initiative der LAG; keine Annahme durch den Landesparteitag.
- Die Linke Berlin: LAG Palästinasolidarität
Offizielle Seite des Landesverbandes; belegt den Status als Landesarbeitsgemeinschaft und ihre Selbstbeschreibung.
- Die Linke Neukölln: Ahmed Abed ist unser Bürgermeister für alle
Offizielle Mitteilung des Bezirksverbands zur Nominierung Ahmed Abeds als Bezirksbürgermeisterkandidat für die Wahl 2026.
- Die Linke: BAG Palästinasolidarität
Offizielle Parteiseite mit Selbstbeschreibung der BAG als revolutionäre, antiimperialistische Arbeitsgemeinschaft innerhalb der Partei.
- Die Linke: Bundesweite innerparteiliche Zusammenschlüsse
Aktuelle offizielle Liste der bundesweiten Zusammenschlüsse; die Seite stellt ausdrücklich klar, dass Zusammenschlüsse keine Parteigliederungen sind.
- Die Linke: Gliederungen und Landesverbände
Offizielle Darstellung der föderalen Parteigliederung in Landesverbände und deren Untergliederung in Kreisverbände.
- Die Linke: Parteivorstandsprotokoll 21.03.2026 – Hannah Bruns, LV Berlin/LAG Palästinasolidarität
Offizielles Parteidokument; führt Hannah Bruns mit „LV Berlin, LAG Palästinasolidarität“.
- FAQ der AG Palästina-Solidarität zum Soli-Kiez-Event
Eigendarstellung des Bezirksverbands: Organisation des Events durch AG, Vorstand und Basismitglieder; seit Monaten Austausch mit VPNK-Vertretern und gemeinsame Demonstrationen. Die Seite weist die behördliche Hamas-Nähe-Einordnung zurück.
- Mirze Edis: Medienseite und Interviewaussagen
Dokumentiert unter anderem Edis’ aktuelle Aussage, das Existenzrecht Israels werde in seiner Partei nicht infrage gestellt. Eigenposition, wichtig als Gegenperspektive zu älteren Medienbewertungen.
- Mirze Edis: Offizielle Biografie
Eigenangabe zu politischer Tätigkeit und Funktionen; für Selbstbeschreibung geeignet, nicht als unabhängige Bewertung.
- NDZ: Mirze Edis und Lisa Schubert auf dem Fürstenplatz
Bericht über eine Veranstaltung der Linken am 21.08.2025 auf dem Düsseldorfer Fürstenplatz. Dokumentiert Auftritte von Mirze Edis und Lisa Schubert. Die Veranstaltung behandelte allgemeine soziale und politische Themen; sie ist kein Beleg für eine gemeinsame Palästina-Struktur.
- Palästina-Kongress 2024 – Unterstützerliste und Aufruf
Die offizielle Unterstützerseite nennt VPNK und BDS Berlin. Der Kongressaufruf fordert ausdrücklich eine breite Kampagne von Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel. Die Linke Neukölln solidarisierte sich per Mitgliederversammlungsbeschluss mit dem Kongress; dies wird als Unterstützung des Ereignisses, nicht automatisch jeder einzelnen Unterstützerorganisation, gewertet.
- Ruhrbarone: „Death to the IDF“ und andere musikalische Perlen bei der Linken Neukölln
Ruhrbarone-Beitrag zum als Live-Act angekündigten Dahabflex-Auftritt bei der Wahlkampfveranstaltung „Wütend auf den Kapitalismus“ der Linken Neukölln, zu den dort dokumentierten Parolen und zu zuvor öffentlich zugänglichen Liedinhalten.
- Ruhrbarone: „Nieder mit der Linkspartei“ – Hannah Bruns, Tel Aviv und die Berliner Linke
Ruhrbarone-Beitrag zur Berliner Antisemitismusdebatte um Hannah Bruns, die LAG Palästinasolidarität und den Bezirksverband Neukölln; Veröffentlichung am 4. September 2026 um 8:00 Uhr geplant.
- Ruhrbarone: BAG Palästinasolidarität bewirbt Aktionstage von „Rheinmetall Entwaffnen“
Ruhrbarone-Beitrag zum gemeinsamen Instagram-Aufruf, an dem die BAG Palästinasolidarität als Mitverfasserin beteiligt war, und zu „Rheinmetall Entwaffnen“ als Aktionspartner; Aussagen des Bündnisses werden als Eigenangaben gekennzeichnet.
- Ruhrbarone: Demonstration Duisburg 28.10.2023
Vor-Ort-Bericht mit Fotos und Videos; dokumentiert Mirze Edis als Teilnehmer sowie Leon Wystrychowski und Georges Rashmawi als Redner. Wertungen getrennt von beobachtbaren Tatsachen behandeln.
- Ruhrbarone: Facebook-Story von Mirze Edis 14.10.2023
Dokumentiert per Screenshot einen geteilten Facebook-Beitrag. Die Bewertung als antisemitisch beziehungsweise als Verneinung des Existenzrechts Israels ist die Einordnung des Autors.
- Ruhrbarone: Instagram-Reel von Mirze Edis 27.08.2025
Dokumentiert einen Instagram-Repost und die darin verwendete Musikpassage. Die Deutung als Romantisierung von Raketenangriffen ist die redaktionelle Bewertung des Artikels.
- Ruhrbarone: Judenhass im Wahlkampf – Die Linke Berlin-Neukölln distanziert sich von der Distanzierung
Ruhrbarone-Folgebericht zur Reaktion der Linken Neukölln und zur Solidarität aus dem Umfeld nach dem Dahabflex-Auftritt; Liedinhalte, PFLP-Bezug und spätere Stellungnahmen werden voneinander getrennt dokumentiert.
- Ruhrbarone: Lisa „Lizzy“ Schubert bewirbt Aktionswoche von „Rheinmetall Entwaffnen“
Ruhrbarone-Beitrag zur öffentlichen Bewerbung der Kölner Aktionswoche von „Rheinmetall Entwaffnen“ durch die Linke-Bundestagsabgeordnete Lisa „Lizzy“ Schubert und zur eigenen Außendarstellung des Bündnisses.
- Ruhrbarone: MdB Mirze Edis – geschichtsklitternde Huldigung eines stalinistischen Killers
Dokumentiert Edis’ öffentliche Che-Guevara-Würdigung, einen vorausgehenden US-Präsidenten-Beitrag und antisemitische Kommentare Dritter unter seinen Beiträgen. Die Kommentare werden nicht Edis zugeschrieben.
- Ruhrbarone: Vor „Death to the IDF“ war Nakba – Die späte Überraschung der Linkspartei in Berlin
Ruhrbarone-Folgebericht zum politischen Kontext des Dahabflex-Auftritts und zu bereits zuvor sichtbaren Positionen im Umfeld der Linken Neukölln.
- Ruhrbarone: Wie Mirze Edis aus Terroristen „unschuldige Palästinenser“ macht
Dokumentiert einen von Mirze Edis veröffentlichten verkürzten Ben-Gvir-Ausschnitt sowie antisemitische Kommentare Dritter unter Beiträgen; Kommentare werden nicht Edis zugeschrieben.
- Ruhrbarone: Wie Mirze Edis Israel zur globalen Vernichtungsmacht erklärt
Analysiert eine eigene öffentliche Veröffentlichung von Mirze Edis, in der Israel als globale Bedrohung dargestellt wird; Wertungen sind als Ruhrbarone-Einordnung gekennzeichnet.
Einloggen, um Themen zu beobachten. Einloggen