Antisemitismus bei der Berliner Linken: ‚Nieder mit der Linkspartei‘ – Hannah Bruns, Intifada und Tel Aviv

Karikatur: Vermummte halten hinter einer Rednerin am Pult „DIE LINKE BERLIN“ das Banner „Mehr Intifada für Berlin!“
Die LAG Palästinasolidarität zählt den „bewaffneten Kampf“ zur Intifada. Den Terror lässt sie in ihrer Aufzählung weg. (Karikatur: Ruhrbarone, KI-generiert mit OpenAI; Bearbeitung nach einem Foto von Ferran CornellàCC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons; Karikatur ebenfalls CC BY-SA 4.0)

Die Berliner Linke findet nach dem Dahabflex-Auftritt keinen Ausgang aus ihrer Antisemitismusdebatte. Während die LAG Palästinasolidarität dem Rapper und dem Neuköllner Bezirksverband ihre „volle Solidarität“ erklärt, kursiert auf X erneut ein älterer Satz von Hannah Bruns, Mitglied der Linkspartei in Berlin-Reinickendorf: Tel Aviv solle „wieder in der Hand von Palästina“ liegen.

Zugleich berichtet der Tagesspiegel, der Redaktion liege der Entwurf eines Parteiausschlussantrags gegen Hannah Bruns vor.

Schon 2018 verabschiedete sich die damalige Bochumer Kreissprecherin einmal aus der Linkspartei – mit jener theatralischen Mischung aus Sektensprache und Revolutionsfolklore, die selbst einen Parteiaustritt wie den Sturm auf das Winterpalais in Sankt Petersburg klingen lässt: „Wehrt euch und kämpft! Für die Rekonstitution der KPD! Nieder mit der Linkspartei und allen Illusionen!“

Seinerzeit erklärte sie gegenüber dem Online-Magazin Vice: „Ich will eine echte kommunistische Partei aufbauen, so wie in Indien und auf den Philippinen. Die Parteien dort führen schon jetzt den Volkskrieg.

Die Revolution blieb vorerst aus.


Bisher sind auf Ruhrbarone zur Neuköllner Affäre diese Beiträge erschienen:

Geschichtsunterricht mit eingebauter Amnesie

Auf Folie 9 ihres Statements vom 31. August 2026 versucht die LAG Palästinasolidarität, „Intifada“ mithilfe des Wörterbuchs zu entgiften. Das geschieht nicht im luftleeren Raum: Seit bei einer Wahlkampfveranstaltung der Linken in Neukölln „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“ von der Bühne zu hören waren, stehen der Bezirksverband und sein palästinasolidarisches Umfeld erheblich unter Druck. Die Ruhrbarone berichteten über den Auftritt und die bemerkenswerte Vorgeschichte des eingeladenen Rappers. Die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp verlangte anschließend Aufklärung und Konsequenzen; der Neuköllner Bezirksverband reagierte wiederum mit demonstrativer Geschlossenheit.

Instagram-Statement der LAG Palästinasolidarität zu Intifada und bewaffnetem Kampf
Die LAG Palästinasolidarität zählt auf Folie 9 ihres Statements auch den „bewaffneten Kampf“ zu den Formen der Intifada. Zum vollständigen Beitrag auf Instagram. (Screenshot: Instagram/LAG Palästinasolidarität, 31. August 2026)

Neben dem „bewaffneten Kampf“ fehlt in dieser kleinen Unterrichtseinheit nur eine historische Erscheinungsform: Terror gegen Zivilisten. Als Geschichtsunterricht ist das eine Lücke. Als politische Werbung funktioniert sie ausgezeichnet. Der Council on Foreign Relations nennt für die erste Intifada von 1987 bis 1993 rund 1.300 getötete Palästinenser und 200 getötete Israelis. Während der zweiten Intifada von 2000 bis 2005 starben demnach rund 3.000 Palästinenser und 1.000 Israelis. Sie war von Wellen palästinensischer Selbstmordanschläge gegen israelische Zivilisten und großangelegten israelischen Militäroperationen geprägt.

Auch die bloße Gegenüberstellung der Opferzahlen erzählt allerdings nur einen Teil der Geschichte. Das International Institute for Counter-Terrorism untersuchte die Todesfälle vom 27. September 2000 bis zum 1. Januar 2005 und stufte 1.542 der 2.773 durch Israelis getöteten Palästinenser, also 56 Prozent, als Kombattanten beziehungsweise wahrscheinliche Kombattanten ein.

Von den 988 Israelis, die im selben Zeitraum von Palästinensern getötet wurden, waren der Untersuchung zufolge dagegen nur 215 Kombattanten – knapp 22 Prozent.

Anders gesagt: Auf israelischer Seite traf die Gewalt weit überwiegend Menschen, die nicht an Kampfhandlungen beteiligt waren. Viele von ihnen wurden in Bussen, Cafés und Restaurants Opfer palästinensischer Terroranschläge. Auf palästinensischer Seite stufte die Untersuchung dagegen eine knappe Mehrheit der Getöteten als Kombattanten oder wahrscheinliche Kombattanten ein.

Diese Zahlen erklären keine Schuld im Einzelfall. Sie erklären aber, warum „Intifada“ im politischen Gebrauch keine unschuldige Vokabel ist.

Die Etymologie als Feuerlöscher

Die Etymologie ist kein Persilschein. Al-Qaida bedeutet lediglich „die Basis“, Kamikaze lediglich „göttlicher Wind“. Trotzdem möchte niemand „die Basis“ im Hausflur oder den „göttlichen Wind“ im Vorgarten haben. Ein Wörterbuch ist schließlich kein Entlastungszeuge.

Was „Intifada nach Berlin holen“ in diesem Zusammenhang bedeutet, ist deshalb nicht schwer zu übersetzen: Gewalt nach Berlin holen. Der damalige Kommentar nannte kein konkretes Ziel; eine Absicht gegen bestimmte Personen lässt sich daraus nicht belegen. Aber er importiert eine historisch mit Gewalt und Terror aufgeladene politische Praxis in eine Stadt, in der es keine israelische Armee „abzuschütteln“ gibt. Selbst die LAG räumt auf ihrer Erklärfolie den „bewaffneten Kampf“ ein. Der Hessische Antisemitismusbeauftragte Uwe Becker bewertete die Parole „Globalize the Intifada“ im Januar 2026 entsprechend als „Aufruf zur Gewalt gegen Juden“. Das ist Beckers politische Bewertung – und erheblich näher am historischen Kontext als die Wortstammkunde der Berliner Genossen.

Gaza, NATO, Bundeswehr: Hauptsache, der Westen ist schuld

Dass Gaza in diesem politischen Milieu inzwischen als eine Art Universaladapter für ziemlich unterschiedliche Feindbilder funktioniert, ist übrigens kein neues Phänomen.
In einem Instagram-Beitrag der LAG Palästinasolidarität wird die bekannte politische Gleichung erneut aufgemacht: Gaza, NATO und westliche Militärpolitik landen im selben ideologischen Kochtopf.

Instagram-Aufruf „Free Palestine heißt Kampf der NATO“ gegen eine NATO-Übung in Hamburg
Aufruf gegen eine NATO-Übung in Hamburg unter der Überschrift „Free Palestine heißt Kampf der NATO“. (Screenshot: Instagram)

Die Ruhrbarone berichteten bereits im August 2026 über einen gemeinsamen Instagram-Aufruf, an dem auch die BAG Palästinasolidarität der Linkspartei als Mitverfasserin beteiligt war. Unter der bemerkenswerten Überschrift „Free Palestine heißt Kampf der NATO“ wurde dort dazu aufgerufen, die Bundeswehrübung „Red Storm Charlie“ in Hamburg zu stören. Als Aktionspartner wurde unter anderem „Rheinmetall Entwaffnen“ (Ruhrbarone: Rheinmetall entwaffnen, Israel dämonisieren: MdB Lisa „Lizzy“ Schubert (Die Linke) trommelt für die Kölner Aktionswoche) genannt, ein Bündnis, das auf seiner eigenen Seite mit „Wir sabotieren!“ warb. Die BAG kommentierte den Aufruf damals begeistert mit: „Das wird so geil!!!!

Warum der Krieg in Gaza ausgerechnet gegen eine Bundeswehrübung zur NATO-Bündnisverteidigung in Hamburg mobilisieren soll, blieb schon damals ein kleines ungelöstes Rätsel linker Geopolitik. Offenbar reicht inzwischen eine ausreichend lange Assoziationskette: Israel ist Westen, NATO ist Westen, Bundeswehr ist NATO – und damit führt der Weg von Gaza zuverlässig auch nach Hamburg. Politische Weltanalyse kann erstaunlich übersichtlich werden, wenn am Ende ohnehin immer derselbe Gegner herauskommen soll.

Ein Satz kehrt zurück

X-Beitrag mit einem Zitat von Hannah Bruns über Tel Aviv
Das Zitat von Hannah Bruns kursiert erneut auf X. Zum Beitrag auf X. (Screenshot: X/@ellamuempert, 1. September 2026)

 

Dieser Satz, der auf X zitiert wird, stammt nicht aus dieser Woche.

Das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus dokumentierte ihn nach einer Kundgebung am 30. August 2025 am Potsdamer Platz. Hannah Bruns sagte:

Die Befreiung Palästinas endet nicht, wenn das Westjordanland befreit ist. Die Befreiung Palästinas endet dann, wenn Tel Aviv wieder in der Hand von Palästina liegt!

Neu ist die Reichweite. Ein X-Beitrag vom 1. September 2026 zeigte am Donnerstag mehr als 33.000 Aufrufe. Neu ist auch die parteiinterne Zuspitzung: Dem Tagesspiegel liegt der Entwurf eines Ausschlussantrags gegen Bruns vor. WELT berichtet nun, Mitglieder der Berliner Linken wollten sie ausschließen. Dass ein formelles Verfahren bereits eröffnet wurde, ist damit noch nicht belegt.

Hannah Bruns gehört zur Linkspartei Reinickendorf, nicht zum Bezirksverband Neukölln. Dem Tagesspiegel zufolge gehört sie der AG Palästinasolidarität an. Die Berliner LAG Palästinasolidarität erklärte am 31. August 2026 auf Instagram ihre „volle Solidarität“ mit Dahabflex und ihrem „liebsten Bezirksverband“ Neukölln. Die Kritik bezeichnete die LAG als „ermüdende Medienkampagne“. Ermüdend ist für die LAG Palästinasolidarität der Linkspartei Berlin offenbar weniger der Anlass als die anhaltende Erinnerung daran.

Hannah Bruns ist dabei keine Berliner Neuentdeckung. Sie war früher für Die Linke in Bochum („Die Frage inwiefern Gewalt legitim ist, wird dadurch beantwortet, ob sie zum Erreichen meiner Ziele dienlich ist und gegen wen sie sich wendet. MarxistInnen lehnen Gewalt nicht generell ab, aber sie sind auch keine Abenteurer oder Hooligans, die irgendeinem Gewaltfetisch anhängen und glauben, der Einsatz von Gewalt sei immer und ganz generell legitim.“) aktiv, gehörte dem erweiterten NRW-Landesvorstand an und kandidierte 2017 für den Bundestag.

Im Februar 2018 trat sie aus der Partei aus und beendete ihre Erklärung mit dem Satz: „Nieder mit der Linkspartei und allen Illusionen!“

Inzwischen ist sie wieder Mitglied der Linken. Die Partei hat sie also wieder; was aus den Illusionen wurde, dokumentiert nun der Streit um Tel Aviv.

Für Bochum bleibt immerhin eine gute Nachricht: Diesmal wird der Nahostkonflikt in Berlin ausgetragen.

Wer Tel Aviv gegründet hat

Die Antwort ist weniger kompliziert als die Berliner Parteitagsarithmetik. Tel Aviv wurde am 11. April 1909 gegründet: 66 jüdische Familien verlosten auf Sanddünen außerhalb Jaffas Grundstücke für die neue Siedlung Ahuzat Bayit. Verlost wurde dabei Land, das die Baugesellschaft und einzelne Mitglieder zuvor gekauft hatten. Der Historiker Mark LeVine führt das Areal Karm al-Jabali auf die arabische Familie al-Jabali zurück: Mitglieder der Familie verkauften es 1905 zunächst an einen jüdischen Grundstücksvermittler in Jerusalem; Ahuzat Bayit erwarb es anschließend. Ein Überblick über die komplizierte Transaktion nennt rund 110 Dunam, mehrere Eigentümer sowie osmanische Registerregeln; den größten Teil kaufte die Baugesellschaft über die jüdischen Grundstücksvermittler Katz und Tennenbaum, den Rest erwarben Privatleute. Die Muschellotterie verteilte also bereits erworbene Parzellen unter den Mitgliedern.

Für die heutige Befreiungsromantik ist diese Reihenfolge etwas unpraktisch: erst die Kaufverträge, dann die Muscheln.

Hinweisstein am Founders Square in Tel Aviv
Der Hinweisstein am Founders Square würdigt die Gründer der Stadt Tel Aviv. Er ist kein Grundstein aus dem Jahr 1909. Mehr Fotos in unserer Tel-Aviv-Reportage. (Foto: Peter Ansmann)

Der bei haGalil erschienene Text von Daniel Pipes fasst den zionistischen Landerwerb vor 1948 zugespitzt als „Dunam für Dunam, Haus für Haus, Hof für Hof“ zusammen. Für den Gründungskern Tel Avivs ist diese Aussage überprüfbar: Das Land wurde gekauft und erst danach verlost. Das ist kein Pauschalbeleg für sämtliche Eigentumswechsel während und nach dem Krieg von 1948; es beantwortet aber, woher die Parzellen auf dem Gründungsfoto von 1909 stammten. Akiva Arieh Weiss leitete das Komitee und gehörte zu den prägenden Gründern.

Tel Aviv entstand unter osmanischer Herrschaft.

Eine frühere palästinensische Staatshoheit über die Stadt, zu der das Wort „wieder“ zurückführen könnte, gab es nicht.

Namensseite des Tel Aviv Founders Monument mit den Gründerfamilien
Die Namensseite des Tel Aviv Founders Monument auf dem Founders Square. Das Denkmal wurde 1949 zum 40. Stadtjubiläum errichtet; diese Seite verzeichnet die Gründerfamilien. Die Stadt Tel Aviv zur Geschichte des Denkmals. (Foto: Peter Ansmann)

Das alte Jaffa hat eine viel längere arabische wie jüdische Geschichte; 1950 wurden Jaffa und Tel Aviv zu Tel Aviv-Yafo vereinigt. An Bruns’ Aussage ändert diese notwendige Unterscheidung nichts: Sie fordert palästinensische Herrschaft auch über Tel Aviv und damit ausdrücklich mehr als einen palästinensischen Staat neben Israel.

Der revolutionäre Befreiungseifer von Hannah Bruns kennt dabei eine erstaunlich präzise Ostgrenze: Jordanien ist offensichtlich nicht gemeint.

Als auch Juden „Palästinenser“ waren

Vor 1948 war „Palästinenser“ nicht ausschließlich die Bezeichnung einer arabischen Nationalität. Im britischen Mandatsgebiet war das Wort auch territorial und staatsbürgerlich. Artikel 7 des Völkerbundmandats verlangte ausdrücklich Regeln, die Juden mit dauerhaftem Wohnsitz den Erwerb der „palästinensischen Staatsbürgerschaft“ erleichtern sollten. Die Palestine Citizenship Order von 1925 schuf diese Staatsbürgerschaft. Ein palästinensischer Staatsbürger konnte Jude, Muslim oder Christ sein. Das sagt noch nichts darüber, welcher Nation er sich zugehörig fühlte.

Keren-Hayesod-Plakat Help Him Build Palestine von Modest Stein, um 1930
„Help Him Build Palestine“: Plakat von Modest Stein für Keren Hayesod, den Palestine Foundation Fund, um 1930. Aufgenommen in Jaffa/Tel Aviv 2023. Das englische „Palestine“ bezeichnet hier das Mandatsgebiet; geworben wird für jüdische Aufbauarbeit. Zur historischen Einordnung des Plakats. (Foto: Peter Ansmann)

Das Plakat im Ruhrbarone-Archiv, aufgenommen 2023 in Jaffa, sabotiert die heutige Eindeutigkeit besonders hübsch: Keren Hayesod, 1920 als Finanzierungsarm der zionistischen Bewegung gegründet, warb um 1930 mit „Help Him Build Palestine“. Gemeint war die jüdische Heimstätte im Mandatsgebiet. „Palestine“ und „palästinensisch“ waren damals also keine exklusiven Besitzmarken einer einzigen Volksgruppe.

Wie die PLO den Begriff kaperte

Die arabisch-palästinensische Nationalbewegung ist allerdings älter als Arafat und die PLO; Historiker verorten ihre Herausbildung bereits in der späten osmanischen Zeit. Eine zeitgenössische Spur ist die 1911 in Jaffa gegründete Zeitung Falastin. Eine palästinensisch-arabische Identität zur Erfindung Arafats zu erklären, wäre daher historisch falsch.

Von einer „Kaperung“ kann man in einem engeren sprachpolitischen Sinn sprechen. Die PLO wurde 1964 in Kairo gegründet – unter Ahmad Shuqayri, fünf Jahre bevor Arafat ihr Vorsitzender wurde. Ihre Charta von 1968 definierte Palästinenser als arabische Staatsangehörige, die bis 1947 gewöhnlich im britischen Mandatsgebiet Palästina gelebt hatten, und deren Nachkommen. Juden ließ sie nur in einer eng begrenzten historischen Ausnahme gelten. Im Februar 1969 übernahm Arafat den Vorsitz. Unter ihm gewann die PLO die internationale Deutungshoheit: 1974 erkannte die Arabische Liga sie als alleinige legitime Vertreterin des palästinensischen Volkes an, die UN-Generalversammlung verlieh ihr den Beobachterstatus.

Arafat hat das Wort nicht erfunden. Der PLO gelang jedoch eine der erfolgreichsten politischen Markenübernahmen des 20. Jahrhunderts. Das ist die belastbare Bedeutung von „Kaperung“ – nicht die Behauptung, es habe vorher keine palästinensischen Araber gegeben. (Mehr dazu auf Ruhrbarone: Die Erfindung der Palästinenser)

Konsequenzen gibt es bislang nur im Entwurfsmodus

In Neukölln beklagen Bezirksverband und LAG nach „Death to the IDF“ nun „Distanzierung“ und „Disziplinierung“. In Reinickendorf liegt gleichzeitig ein Ausschlussantrag gegen ein LAG-Mitglied zumindest als Entwurf vor. Die Berliner Linke kann also entscheiden, ob „Konsequenzen“ ein Verfahren bezeichnet oder nur Wahlkampfprosa.

Bis dahin bleibt „wieder“ das stabilste Wort dieser Affäre: historisch unbelegt, politisch maximal und innerparteilich bislang erstaunlich folgenarm.

CDU, FDP, SPD und Grüne: Zwischen Koalitionsausschluss und Koalitionsoption

CDU: Die Union stellt die Regierungsfrage am schärfsten. In einem gemeinsamen Instagram-Reel von CDU Deutschlands, CDU Berlin und dem Berliner CDU-Generalsekretär Lukas Krieger heißt es: „Die Berliner Linke darf nicht regieren. Sie duldet Antisemitismus in den eigenen Reihen.

Lukas Krieger verlangt von SPD und Grünen eine klare Absage an Rot-Rot-Grün. CDU-Spitzenkandidat Stefan Evers erklärte dem Tagesspiegel, Antisemitismus sei bei der Berliner Linkspartei „längst kein Ausrutscher mehr, sondern Teil ihres politischen Systems“, und forderte SPD und Grüne ebenfalls auf, eine Zusammenarbeit auszuschließen.

FDP:

Die FDP Berlin überspringt die Koalitionsfrage und landet direkt beim Verfassungsschutz.

Am 30. August 2026 forderte sie auf Instagram, der Verfassungsschutz müsse „unverzüglich ein Prüfverfahren gegen die Berliner Linkspartei einleiten“. Am 3. September legte sie nach: „Antisemitismus von links ist unerträglich“, schrieb der Landesverband zu einer Aktion vor dem Karl-Liebknecht-Haus. Spätestens nach den „Intifada“-Rufen dürfe Antisemitismus nicht relativiert werden.

SPD:

Auf den am 4. September 2026 geprüften Instagram-Seiten der SPD Berlin und der Bundes-SPD sowie unter den aktuell sichtbaren Facebook-Beiträgen der SPD Berlin findet sich dazu bislang kein eigener Beitrag. Die Wortmeldungen der Parteiführung sind trotzdem deutlich: SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach nannte es „unerträglich“, dass die Linke auf ihrer Wahlkampfveranstaltung „Israel-Hass eine Bühne geboten“ habe, und sprach von einem „Lackmustest“.

SPD-Generalsekretär Tim Klüssendorf erklärte am 4. September 2026, wenn so klarer Antisemitismus geäußert werde und sich nicht alle klar abgrenzten, habe die Berliner Linke „eindeutig ein Antisemitismus-Problem“. Er forderte Eralp zum Durchgreifen auf, bezeichnete die Linke aber weiterhin als „natürlich“ möglichen Koalitionspartner.

Ein „eindeutiges Antisemitismus-Problem“ und ein „natürlicher“ Koalitionspartner schließen sich in der Berliner SPD offenbar nicht aus – sie stehen lediglich in verschiedenen Sätzen.

Grüne:

Auch auf der am 4. September 2026 geprüften Instagram-Seite des Berliner Landesverbandes steht bislang kein eigener Beitrag zu der Affäre. Führende Grüne haben sich dennoch positioniert. Spitzenkandidat Werner Graf verlangte von der Linken eine klare Distanzierung und erklärte, alles andere lasse daran zweifeln, „ob diese Linke in Berlin überhaupt regieren kann und will“.

Der Berliner Europaabgeordnete Sergey Lagodinsky formulierte auf X schärfer: Die Berliner Linke habe ein Antisemitismus-, Hass- und Islamismusproblem; bis diese Probleme eindeutig gelöst seien, könne es keine Zusammenarbeit geben.

Die Diagnose ist bei führenden Vertretern aller vier Parteien bemerkenswert ähnlich.

Nur bei der SPD bleibt offen, ob ein Antisemitismusproblem auch ein Koalitionsproblem sein muss.

Quellen und dokumentierte Verbindungen

Dokumentierte Verbindungen

  1. Dahabflex — erwähnte → Volksfront zur Befreiung Palästinas

    Im bei der Veranstaltung aufgeführten Song „Stop the Genocide“ wird die PFLP in einer positiven Vergleichszeile genannt und Leila Chaled als Stilfigur aufgerufen. Erfasst wird die dokumentierte Liedzeile, nicht eine Mitgliedschaft oder organisatorische Verbindung.

    2026-08-29 Zuverlässigkeit: 85%

  2. LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026 — unterstützte → Dahabflex

    Das am 31. August 2026 veröffentlichte LAG-Statement erklärte nach dem Auftritt Solidarität mit Dahabflex und dem Bezirksverband Neukölln. Es handelt sich um eine nachträgliche Stellungnahme; eine Mitveranstaltung oder Teilnahme der LAG am 29. August wird nicht behauptet.

    2026-08-31 Zuverlässigkeit: 85%

  3. Die Linke Berlin-Neukölln — öffentlicher Programmkontext → Wahlkampfveranstaltung „Wütend auf den Kapitalismus“ mit Dahabflex – 29.08.2026

    Der Bezirksverband bewarb die Veranstaltung als eigene Wahlkampfveranstaltung und Dahabflex vorab als Live-Act. Die Beziehung belegt Veranstalter- und Bühnenkontext, nicht die Übernahme sämtlicher Liedtexte als Parteiposition.

    2026-08-29 Zuverlässigkeit: 85%

  4. Dahabflex — nahm teil an → Wahlkampfveranstaltung „Wütend auf den Kapitalismus“ mit Dahabflex – 29.08.2026

    Dahabflex trat bei der Wahlkampfveranstaltung als vorab angekündigter Live-Act auf und spielte dort „Stop the Genocide“. Erfasst wird ausschließlich die dokumentierte Teilnahme; weitere Rollen werden nicht abgeleitet.

    2026-08-29 Zuverlässigkeit: 85%

  5. Rheinmetall Entwaffnen — in öffentlichem Programm aufgeführt → Lisa „Lizzy“ Schubert bewirbt Kölner Aktionswoche von „Rheinmetall Entwaffnen“ – September 2026

    Die beworbene Kölner Aktionswoche wurde von „Rheinmetall Entwaffnen“ organisiert beziehungsweise unter dem Namen des Bündnisses angekündigt.

    2026-09-02 Zuverlässigkeit: 85%

  6. Lisa „Lizzy“ Schubert — unterstützte → Lisa „Lizzy“ Schubert bewirbt Kölner Aktionswoche von „Rheinmetall Entwaffnen“ – September 2026

    Lisa „Lizzy“ Schubert bewarb die Kölner Aktionswoche des Bündnisses öffentlich; Mitgliedschaft oder organisatorische Funktion werden nicht behauptet.

    2026-09-02 Zuverlässigkeit: 85%

  7. Rheinmetall Entwaffnen — in öffentlichem Programm aufgeführt → BAG Palästinasolidarität bewirbt Aktionstage von „Rheinmetall Entwaffnen“ – August 2026

    „Rheinmetall Entwaffnen“ wurde im dokumentierten Aufruf als Aktionspartner der beworbenen Aktionstage genannt.

    2026-08-16 Zuverlässigkeit: 85%

  8. BAG Palästinasolidarität — unterstützte → BAG Palästinasolidarität bewirbt Aktionstage von „Rheinmetall Entwaffnen“ – August 2026

    Die BAG Palästinasolidarität war Mitverfasserin des dokumentierten Instagram-Aufrufs zu den Aktionstagen; das belegt die konkrete öffentliche Bewerbung, nicht organisatorische Identität mit „Rheinmetall Entwaffnen“.

    2026-08-16 Zuverlässigkeit: 85%

  9. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Behördeneinordnungen zu Extremismus

    Der Behördenkontext bündelt im Dossier ausschließlich Einordnungen externer Organisationen; Die Linke Berlin selbst wird damit nicht als extremistische Bestrebung eingeordnet.

    Zuverlässigkeit: 85%

  10. Die Linke Berlin — politische Beziehung → BAG Palästinasolidarität

    Die Linke Berlin und die BAG Palästinasolidarität sind getrennte Strukturen im Umfeld derselben Bundespartei; die Beziehung bezeichnet weder Mitgliedschaft der einen in der anderen noch gemeinsame Steuerung.

    Zuverlässigkeit: 85%

  11. Die Linke Berlin — politische Beziehung → Die Linke im Bundestag

    Die Linke Berlin und die Fraktion Die Linke im Bundestag sind getrennte Organisationseinheiten im politischen Umfeld derselben Bundespartei; Unterordnung oder Identität werden nicht behauptet.

    Zuverlässigkeit: 85%

  12. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee

    Der Bezug entsteht über den dokumentierten Austausch und Veranstaltungskontext des Berliner Bezirksverbandes Neukölln mit VPNK-Vertretern; Mitgliedschaft, organisatorische Identität oder Steuerung werden nicht behauptet.

    Zuverlässigkeit: 85%

  13. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → AG Palästina-Solidarität in der Linken Neukölln

    Die AG Palästina-Solidarität gehört zum Berliner Bezirksverband Neukölln und wird deshalb als innerparteilicher Kontext des Landesverbandes geführt.

    Zuverlässigkeit: 85%

  14. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024

    Der Solidaritätsbeschluss stammt vom Berliner Bezirksverband Neukölln; die Beziehung bezeichnet den innerparteilichen Strukturkontext und keine pauschale Zustimmung des Landesverbandes.

    Zuverlässigkeit: 85%

  15. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025

    Das Soli-Kiez-Event wurde im Umfeld des Berliner Bezirksverbandes Neukölln und seiner AG Palästina-Solidarität veranstaltet; die Beziehung bezeichnet den innerparteilichen Strukturkontext.

    Zuverlässigkeit: 85%

  16. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → BDS-Bewegung

    Die offizielle LAG des Landesverbandes beantragte Unterstützung und Entkriminalisierung von BDS/PACBI; daraus folgt keine Mitgliedschaft des Landesverbandes in der BDS-Bewegung.

    Zuverlässigkeit: 85%

  17. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Hannah Bruns fordert palästinensische Herrschaft über Tel Aviv – 30.08.2025

    Hannah Bruns wird offiziell dem LV Berlin zugeordnet; die Beziehung ordnet ihren öffentlichen Auftritt der Berliner Parteidebatte zu, ohne Auftrag oder Autorisierung durch den Landesverband zu behaupten.

    Zuverlässigkeit: 85%

  18. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026

    Das Statement stammt von der offiziellen LAG des Berliner Landesverbandes; eine Billigung durch den gesamten Landesverband wird nicht behauptet.

    Zuverlässigkeit: 85%

  19. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → LAG Palästinasolidarität beantragt BDS-/PACBI-Unterstützung – 15.11.2025

    Der Antrag wurde von der offiziellen LAG des Berliner Landesverbandes eingebracht; die Beziehung markiert den parteiinternen Vorgang, nicht die Annahme des Antrags als Landesparteiposition.

    Zuverlässigkeit: 85%

  20. Mirze Edis veröffentlicht verkürzten Ben-Gvir-Ausschnitt – August 2026 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus

    Ruhrbarone ordnet den verkürzten Ausschnitt und antisemitische Kommentare Dritter unter Edis-Beiträgen ein; die Kommentare werden nicht Edis zugeschrieben.

    Zuverlässigkeit: 85%

  21. Mirze Edis — sonstige Beziehung → Mirze Edis veröffentlicht verkürzten Ben-Gvir-Ausschnitt – August 2026

    Ruhrbarone dokumentiert den von Mirze Edis veröffentlichten verkürzten Ben-Gvir-Ausschnitt.

    Zuverlässigkeit: 85%

  22. Mirze Edis stellt Israel als globale Bedrohung dar – 11.08.2026 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus

    Ruhrbarone ordnet die Darstellung Israels als weltweit gegen Staaten und Menschen gerichtete Macht antisemitismuskritisch ein; die Wertung ist redaktionell gekennzeichnet.

    Zuverlässigkeit: 85%

  23. Mirze Edis — sonstige Beziehung → Mirze Edis stellt Israel als globale Bedrohung dar – 11.08.2026

    Ruhrbarone dokumentiert die eigene öffentliche Veröffentlichung von Mirze Edis zur Darstellung Israels als globale Bedrohung.

    2026-08-11 Zuverlässigkeit: 85%

  24. Mirze Edis veröffentlicht US-Präsidenten- und Che-Guevara-Beiträge – Juni/Juli 2026 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus

    Ruhrbarone dokumentiert antisemitische Kommentare Dritter unter den Beiträgen; sie werden Mirze Edis nicht als eigene Aussagen zugeschrieben.

    Zuverlässigkeit: 85%

  25. Mirze Edis — sonstige Beziehung → Mirze Edis veröffentlicht US-Präsidenten- und Che-Guevara-Beiträge – Juni/Juli 2026

    Ruhrbarone dokumentiert und analysiert die eigenen öffentlichen US-Präsidenten- und Che-Guevara-Beiträge von Mirze Edis. Antisemitische Kommentare darunter stammen von Dritten.

    Zuverlässigkeit: 85%

  26. Hamas — öffentlicher Behördenkontext → Islamismus

    Der Berliner Verfassungsschutz beschreibt die Hamas als islamistische Terrororganisation.

    Zuverlässigkeit: 85%

  27. Volksfront zur Befreiung Palästinas — öffentlicher Behördenkontext → Behördeneinordnungen zu Extremismus

    Der Berliner Verfassungsschutz beschreibt die PFLP als linksextremistische und terroristische Organisation.

    Zuverlässigkeit: 85%

  28. Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — öffentlicher Behördenkontext → Behördeneinordnungen zu Extremismus

    Der Berliner Verfassungsschutzbericht ordnet das VPNK der verfassungsschutzrelevanten israelfeindlichen Szene zu.

    Zuverlässigkeit: 85%

  29. BDS Berlin — öffentlicher Behördenkontext → Behördeneinordnungen zu Extremismus

    Der Berliner Verfassungsschutzbericht 2024 stufte BDS Berlin zeitgebunden als gesichert extremistische Bestrebung ein.

    Zuverlässigkeit: 85%

  30. LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus

    Ruhrbarone analysiert die Intifada-Erklärung und die Auslassung des Terrors gegen Zivilisten als Teil der Antisemitismusdebatte.

    Zuverlässigkeit: 85%

  31. LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026 — unterstützte → Die Linke Berlin-Neukölln

    Das LAG-Statement erklärte Dahabflex und dem Bezirksverband Neukölln „volle Solidarität“.

    Zuverlässigkeit: 85%

  32. LAG Palästinasolidarität Berlin — sonstige Beziehung → LAG Palästinasolidarität erklärt Solidarität und erläutert „Intifada“ – 31.08.2026

    Die LAG veröffentlichte das Instagram-Statement vom 31. August 2026.

    2026-08-31 Zuverlässigkeit: 85%

  33. Hannah Bruns fordert palästinensische Herrschaft über Tel Aviv – 30.08.2025 — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus

    Ruhrbarone ordnet die Forderung nach palästinensischer Herrschaft über Tel Aviv in die Antisemitismusdebatte ein.

    Zuverlässigkeit: 85%

  34. Hannah Bruns — nahm teil an → Hannah Bruns fordert palästinensische Herrschaft über Tel Aviv – 30.08.2025

    Bruns äußerte den dokumentierten Satz bei einer öffentlichen Kundgebung am Potsdamer Platz.

    2025-08-30 Zuverlässigkeit: 85%

  35. LAG Palästinasolidarität beantragt BDS-/PACBI-Unterstützung – 15.11.2025 — politische Beziehung → BDS-Bewegung

    Antrag A19 fordert Unterstützung und Entkriminalisierung von BDS/PACBI.

    Zuverlässigkeit: 85%

  36. LAG Palästinasolidarität Berlin — unterstützte → LAG Palästinasolidarität beantragt BDS-/PACBI-Unterstützung – 15.11.2025

    Die LAG brachte Antrag A19 „BDS und PACBI entkriminalisieren“ ein; eine Annahme durch den Landesparteitag wird nicht behauptet.

    2025-11-15 Zuverlässigkeit: 85%

  37. Die Linke Berlin — öffentlicher politischer Rollenkontext → Antisemitismus

    Ruhrbarone dokumentiert die öffentliche Antisemitismusdebatte im Berliner Landesverband; die Beziehung bezeichnet keine pauschale Zuschreibung an alle Mitglieder.

    Zuverlässigkeit: 85%

  38. Hannah Bruns — Mitglied von → LAG Palästinasolidarität Berlin

    Das offizielle Parteivorstandsprotokoll führt Hannah Bruns mit „LAG Palästinasolidarität“.

    Zuverlässigkeit: 85%

  39. Hannah Bruns — Mitglied von → Die Linke Berlin

    Das offizielle Parteivorstandsprotokoll führt Hannah Bruns mit „LV Berlin“.

    Zuverlässigkeit: 85%

  40. Die Linke Berlin-Neukölln — Mitglied von → Die Linke Berlin

    Die Linke Berlin-Neukölln ist Bezirksverband innerhalb von Die Linke Berlin.

    Zuverlässigkeit: 85%

  41. LAG Palästinasolidarität Berlin — Mitglied von → Die Linke Berlin

    Offizielle innerparteiliche Landesarbeitsgemeinschaft des Berliner Landesverbandes.

    Zuverlässigkeit: 85%

  42. Die Linke Berlin — Mitglied von → Die Linke

    Die Linke Berlin ist der Berliner Landesverband der Bundespartei Die Linke.

    Zuverlässigkeit: 85%

  43. Lisa „Lizzy“ Schubert — Mitglied von → Die Linke im Bundestag

    Lisa „Lizzy“ Schubert gehört dem 21. Deutschen Bundestag als Abgeordnete der Partei Die Linke an.

    Zuverlässigkeit: 85%

  44. Mirze Edis — Mitglied von → Die Linke im Bundestag

    Mirze Edis gehört dem 21. Deutschen Bundestag als Abgeordneter der Partei Die Linke an.

    Zuverlässigkeit: 85%

  45. BAG Palästinasolidarität — politische Beziehung → Die Linke

    Die BAG Palästinasolidarität ist ein bundesweiter innerparteilicher Zusammenschluss innerhalb der Partei. Die Beziehung belegt den Organisationskontext; sie ist keine Einstufung der BAG als BDS- oder islamistische Organisation.

    Zuverlässigkeit: 85%

  46. Die Linke im Bundestag — politische Beziehung → Die Linke

    Die Fraktion Die Linke ist der parlamentarische Zusammenschluss der Abgeordneten der Partei Die Linke im 21. Deutschen Bundestag. Sie wird im Dossier als parlamentarische Organisation geführt, nicht als Gliederung nach der Parteisatzung.

    Zuverlässigkeit: 85%

  47. Die Linke Berlin-Neukölln — unterstützte → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025

    Der Bezirksverband Die Linke Neukölln erklärte, das Soli-Kiez-Event am 09.08.2025 gemeinsam mit Vertretern der palästinensischen Community organisiert zu haben.

    2025-08-09 – 2025-08-09 Zuverlässigkeit: 85%

  48. BDS Berlin — Mitglied von → BDS-Bewegung

    BDS Berlin ist eine Berliner Gruppierung innerhalb der internationalen BDS-Bewegung.

    Zuverlässigkeit: 85%

  49. Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024 — öffentlicher Programmkontext → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee

    Die offizielle Unterstützerseite des Palästina-Kongresses 2024 nennt das VPNK als Unterstützer. Die Linke-Neukölln-Beziehung zum Kongress wird separat über ihren Solidaritätsbeschluss dokumentiert.

    2024-04 – 2024-04 Zuverlässigkeit: 85%

  50. Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024 — öffentlicher Programmkontext → BDS Berlin

    Die offizielle Unterstützerseite des Palästina-Kongresses 2024 nennt BDS Berlin als Unterstützer. Die Linke-Neukölln-Beziehung zum Kongress wird separat über ihren Solidaritätsbeschluss dokumentiert.

    2024-04 – 2024-04 Zuverlässigkeit: 85%

  51. Die Linke Berlin-Neukölln — unterstützte → Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024

    Die Mitgliederversammlung der Linken Neukölln solidarisierte sich am 13.04.2024 offiziell mit dem Palästina-Kongress 2024. Dies belegt Unterstützung des Ereignisses, nicht automatisch Zustimmung zu jeder Äußerung oder jeder Unterstützerorganisation.

    2024-04-13 – 2024-04-13 Zuverlässigkeit: 85%

  52. Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — sonstige Beziehung → Volksfront zur Befreiung Palästinas

    Laut Berliner Senat arbeiten Anhängerinnen und Anhänger der PFLP und der Hamas unter der Dachbezeichnung VPNK eng zusammen.

    Zuverlässigkeit: 85%

  53. Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — sonstige Beziehung → Hamas

    Laut Berliner Senat arbeiten Anhängerinnen und Anhänger der Hamas und der PFLP unter der Dachbezeichnung VPNK eng zusammen. Dokumentiert wird die behördliche Einordnung zu Anhängern; daraus wird keine organisatorische Identität von VPNK und Hamas abgeleitet.

    Zuverlässigkeit: 85%

  54. Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — öffentlicher Programmkontext → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025

    Das VPNK war auf zwei Veranstaltungsflyern zusammen mit der AG Palästina-Soli der Linken Neukölln und weiteren Gruppen mutmaßlich als Veranstalter abgebildet.

    2025-08-09 – 2025-08-09 Zuverlässigkeit: 85%

  55. AG Palästina-Solidarität in der Linken Neukölln — öffentlicher Programmkontext → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025

    Die AG Palästina-Solidarität der Linken Neukölln war laut Parteiangaben an der Organisation des Soli-Kiez-Events beteiligt und laut Berliner Senat auf Veranstaltungsflyern mutmaßlich als Veranstalter genannt.

    2025-08-09 – 2025-08-09 Zuverlässigkeit: 85%

  56. Die Linke Berlin-Neukölln — trat gemeinsam auf mit → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee

    Die Linke Neukölln erklärte im August 2025, seit Monaten mit VPNK-Vertretern im Austausch zu stehen und gemeinsam auf die Straße zu gehen. Der Berliner Senat dokumentierte zudem die gemeinsame Nennung von VPNK und der Linke-AG auf Veranstaltungsflyern. Dies belegt Austausch und gemeinsame öffentliche Kontexte, nicht eine Mitgliedschaft oder Identität.

    2025 Zuverlässigkeit: 85%

  57. AG Palästina-Solidarität in der Linken Neukölln — Mitglied von → Die Linke Berlin-Neukölln

    Die AG Palästina-Solidarität ist eine offizielle Arbeitsgemeinschaft des Bezirksverbands Die Linke Neukölln.

    Zuverlässigkeit: 85%

  58. Die Linke Berlin-Neukölln — Mitglied von → Die Linke

    Die Linke Neukölln ist der Neuköllner Bezirksverband der Partei Die Linke.

    Zuverlässigkeit: 85%

  59. Lisa „Lizzy“ Schubert — trat gemeinsam auf mit → Mirze Edis

    Gemeinsamer Auftritt bei einer öffentlichen Parteiveranstaltung am 21.08.2025. Dies belegt keine gemeinsame Mitgliedschaft in einer Palästina-Organisation.

    2025-08-21 – 2025-08-21 Zuverlässigkeit: 85%

  60. Lisa „Lizzy“ Schubert — Mitglied von → Die Linke

    Lisa Schubert gehört als Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke an.

    2025-08-01 Zuverlässigkeit: 85%

  61. Mirze Edis — nahm teil an → Palästina-Demonstration Duisburg – 28.10.2023

    Ruhrbarone dokumentierte Edis mit Foto als Teilnehmer. Dies belegt keine Mitgliedschaft bei PSDU oder einer anderen Veranstalterorganisation.

    2023-10-28 Zuverlässigkeit: 85%

  62. Mirze Edis — sonstige Beziehung → Instagram-Reel von Mirze Edis – 27.08.2025

    Edis teilte den Aufruf zur Demonstration „Zusammen für Gaza!“; die Bewertung der Musikauswahl stammt aus dem Ruhrbarone-Artikel.

    2025-08-27 Zuverlässigkeit: 85%

  63. Mirze Edis — sonstige Beziehung → Facebook-Story von Mirze Edis – 14.10.2023

    Edis teilte den dokumentierten Beitrag in seiner Facebook-Story; die politische Bewertung stammt aus dem Ruhrbarone-Artikel.

    2023-10-14 Zuverlässigkeit: 85%

  64. Mirze Edis — Mitglied von → Die Linke

    Offizielle Parteizugehörigkeit und Bundestagsmandat für Die Linke.

    Zuverlässigkeit: 85%

Verzeichnis der veröffentlichten Quellen

In der App öffnen Autorenseite: Peter Ansmann
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