
Auf einer Wahlkampfveranstaltung der Linken in Berlin-Neukölln rappte Dahabflex am Samstag „Yalla Yalla Intifada“ und „Death to the IDF“. Der „Künstler“ war nicht unangekündigt auf die Bühne geraten: Der Bezirksverband hatte ihn zuvor ausdrücklich als Live-Act beworben. Nach Angaben des Tagesspiegels griff während des Auftritts niemand aus der Partei ein. Die Distanzierungen kamen am Sonntag. Glaubwürdig sind diese Distanzierungen nicht:
Die Überraschung von Die Linke über die Eskalation der Veranstaltung überrascht und ist nicht glaubhaft: Der Instagram-Account des eingeladenen Rappers lässt keine Fragen zu seiner Einstellung offen.
In seinen Songs geht es (unkritisch) um Stalin, Sprengsätze auf den Bundestag, Molotov-Cocktails und darum, die ganze Stadt in Brand zu setzen.
Dahabflex hat nicht all diese Stücke beim Wütend auf den Kapitalismus-Event der Linkspartei Neukölln aufgeführt. Man hätte aber gewarnt sein müssen.
„Wütend auf den Kapitalismus“
Wahlkampfveranstaltungen sind normalerweise dazu da, Kandidaten vorzustellen. Die Linke Neukölln bekam am Samstagabend beim Wütend auf den Kapitalismus-Event auf dem Herrfurthplatz noch zwei Parolen dazu: „Yalla Yalla Intifada – Westbank, Palästina, Gaza“ und „Death to the IDF“.
Nach einem Bericht des Tagesspiegels fielen die Sätze in dem Stück „Stop the Genocide“, das der Rapper Dahabflex gegen Ende der Veranstaltung spielte. Überraschend war das allenfalls für Menschen, die bei gebuchten Live-Acts grundsätzlich weder das Programm noch den Instagram-Account des Performers ansehen. Zahlreiche Besucher hätten getanzt und mitgesungen.
Der Neuköllner Linke-Vorsitzende Hermann Nehls sei während des Auftritts auf die Bühne gegangen und habe Fotos gemacht. Eine unmittelbare Intervention oder Distanzierung durch Parteivertreter habe es nicht gegeben.
Der Überraschungsgast, der keiner war
Wer vor der Veranstaltung auch nur sehr flüchtig durch Dahabflex’ Instagram-Account gescrollt hatte, brauchte für eine Prognose, wie dieser Auftritt aussehen würde, keine Glaskugel.
Rapper Dahabflex legt seine politische Ästhetik ungefähr so dezent aus wie ein Sexclub auf der Hamburger Reeperbahn seine Neonreklame.
Das, was Die Linke Neukölln als „stabile Musik“ bezeichnet:
- In einem Clip vom 25. Juli 2024 kündigt Dahabflex den Song „UdSSR“ mit den Worten „HEUTE 23:59 WIRD ES WIEDER ROT“ an. Das Video zeigt ihn in einer Jacke in den Farben Russlands samt Doppeladler; der Text handelt über Stalin, Kalaschnikows und Gewaltfantasien.
- In einem Video vom 22. Juni 2025 rappt er vor Palästina- und Sowjetfahnen.
- Der Refrain des kurz darauf veröffentlichten Stücks „Fck AfD“ erklärt das Ausknocken eines „Faschos“ zum Programm.
- In einem Clip vom 25. Juni 2026 zu „Faschos Jagen“ hält er eine Sowjetfahne (Hammer und Sichel sind bekanntermaßen beliebte Symbolik bei Vertretern der Linkspartei); der öffentlich wiedergegebene Songtext fantasiert von einem Sprengsatz auf den Bundestag, erklärt die Jagd auf Faschisten zum Sport und handelt davon, die ganze Stadt in Brand zu setzen.
Auch „Stop the Genocide“ bleibt nicht bei allgemeiner Palästinasolidarität. Der veröffentlichte Text beschwört die Intifada (sprich: Gewalt gegen Juden), zieht eine positive Parallele zur PFLP, nennt Leila Khaled als Stilvorbild und hantiert später mit Molotowcocktails, die durch Scheiben fliegen.

Leila Khaled ist dabei kein dekoratives Retro-Gesicht aus dem weltrevolutionären Devotionalienhandel. Das Bundesamt für Verfassungsschutz bezeichnet sie ausdrücklich als Terroristin, die für die PFLP aktiv und unter anderem an Flugzeugentführungen beteiligt war. Die PFLP wiederum lehnt Israels Existenz ab und offenbart nach Einschätzung des Amtes einen antisemitischen Charakter. An den Angriffen auf Israel am siebten Oktober 2023 war die PFLP beteiligt. Wer Khaled als Stilvorbild aufruft, greift also nicht zu einer folkloristischen Palästina-Chiffre, sondern ins Bildarchiv des politischen Terrors.
Im Song folgt auf „Death to the IDF“ die Versicherung, man sei nicht antisemitisch. Das ist eine bemerkenswerte Reihenfolge: erst das ganze Inventar auf den Tisch, dann das selbst ausgestellte Unbedenklichkeitszertifikat.
„Palästinasolidarität“ ist nicht per se antisemitisch, und eine rote Fahne ist noch kein Tatbestand. Entscheidend sind die Texte. Von einem unvorhersehbaren Ausrutscher lässt sich hier nur sprechen, wenn man die öffentlich zugängliche Produktbeschreibung konsequent ignoriert.
Die Linke Neukölln bestellte keinen Überraschungsgast. Sie bekam ziemlich genau den Act, den sie angekündigt hatte.
„Stabile Musik, stabile Kandidat:innen“
Dahabflex war kein spontaner Gast. Die Linke Neukölln hatte ihn am 22. August auf ihrem offiziellen Instagram-Account ausdrücklich als Live-Act angekündigt. Auf der Liste für „Wütend auf den Kapitalismus“ standen daneben zahlreiche Kandidaten und Unterstützer des Bezirksverbands.

Der Neuköllner Linke-Kandidat Philipp Dehne veröffentlichte am Abend ein Reel von der Bühne. Sein Text dazu: „Stabile Musik, stabile Kandidat:innen, stabiler Austausch grad am Herrfurthplatz in Neukölln.“ Das Reel belegt die Veranstaltung und die Beteiligung des Bezirksverbands; es enthält nicht die vom Tagesspiegel dokumentierten Parolen.

Kein Betriebsunfall, sondern eine Serie
Ein Auftritt macht nicht jede Zeile eines eingeladenen Künstlers automatisch zum Parteiprogramm. Das entlastet den Veranstalter aber nicht. Die Linke Neukölln hatte Dahabflex angekündigt, stellte ihm ihre Wahlkampfbühne zur Verfügung und griff nach den Berichten über „Death to the IDF“ nicht ein. Verantwortlich ist der Bezirksverband damit nicht für jede Überzeugung des Rappers, wohl aber für die eigene Bühne und das eigene Schweigen.
Und dieses Schweigen steht nicht allein. Die Linke produziert den Streit über Antisemitismus und Israel inzwischen mit einer Verlässlichkeit, die man sich bei der Berliner Verwaltung nur wünschen kann:
- Oktober 2024: Auf dem Landesparteitag der Berliner Linken wurde ein Antrag gegen Antisemitismus so verändert, dass die ausdrückliche Benennung des „eliminatorischen Antisemitismus“ von Hamas und Hisbollah verschwand. Die Antragsteller zogen den Text zurück; rund 40 Mitglieder, darunter Petra Pau, Klaus Lederer und Elke Breitenbach, verließen den Saal. Der Landesvorstand erklärte sich später selbst „bestürzt über den Ausgang des Landesparteitages“.
- Mai 2025: Das Parteivorstandsmitglied Ulrike Eifler verbreitete eine Karte Israels, Gazas und des Westjordanlands in den Farben der palästinensischen Flagge. Israel kam darin als eigener Staat nicht mehr vor. Der Parteivorstand distanzierte sich anschließend von Darstellungen, die Israels Existenz negieren oder seine Auslöschung propagieren, und verlangte deren Löschung. Immerhin: Der Feuerlöscher war vorhanden. Er kam nur wieder nach dem Brand.
- August 2025: Die Linke Neukölln veranstaltete ihr Solidaritätsfest „Neukölln steht zusammen für Palästina“ unter Beteiligung des Vereinigten Palästinensischen Nationalkomitees. Nach Angaben des Berliner Verfassungsschutzes arbeiten unter dieser Dachbezeichnung Anhänger von Hamas und PFLP zusammen. Der damalige Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, nannte die Zusammenarbeit „skandalös“. Der Bezirksverband wies die Einordnung zurück und erklärte, es habe keine Zusammenarbeit mit der Hamas gegeben.
- November 2025: Die Bundesschiedskommission bestätigte den Ausschluss von Ramsis Kilani. In der Entscheidung werden Äußerungen dokumentiert, in denen Kilani den Hamas-Überfall vom 7. Oktober 2023 als „klassischen Ausbruch kolonialer Gegengewalt“ bezeichnete und den von Vernichtungswillen getragenen Antisemitismus der Hamas bestritt. Anschließend besetzten Linke-Mitglieder aus Protest die Parteizentrale; auch der Neuköllner Bezirksverband kritisierte den Ausschluss.
- August 2026: Einen Tag vor dem Rapper-Auftritt kam es bei einem Wahlforum in der Dar-as-Salam-Moschee zum Streit über mögliche Hamas-Verbindungen des Moscheevorstehers. FDP-Spitzenkandidat Christoph Meyer zeigte dazu ein älteres Foto; die Moderatorin unterbrach ihn mehrfach. Linke-Spitzenkandidatin Elif Eralp erklärte anschließend: „Man muss auch über muslimisches Leben reden können, ohne über religiösen Fundamentalismus zu reden.“ Der Tagesspiegel berichtete, dafür habe sie Applaus erhalten und Meyer sei „abgewürgt“ worden. In einem Cicero-Interview warf Meyer der Linkspartei vor, den Wechsel zu „Wohlfühlthemen“ unterstützt zu haben. Dokumentiert ist, dass Eralp die konkrete Frage nach den möglichen Hamas-Verbindungen nicht aufgriff. Zwei Tage später forderte sie wegen des Rapper-Auftritts Konsequenzen.
Keiner dieser Vorgänge macht jedes Mitglied der Linken zum Antisemiten. In der Partei gibt es Menschen, die widersprochen, Konsequenzen verlangt oder die Partei aus Protest verlassen haben. Aber ein „Einzelfall“ mit fortlaufender Nummer heißt irgendwann Serie. Das Problem der Linken ist längst nicht mehr der Mangel an Distanzierungen. Es ist der Umstand, dass sie so regelmäßig gebraucht werden.
Die Distanzierungen kamen am nächsten Tag
Am Sonntag erklärte Hermann Nehls laut rbb24, der Song sei nicht Teil des vorher vereinbarten Programms gewesen. Aufrufe zur Gewalt gegen Personen seien nicht in Ordnung. Der Bezirksverband wolle den Vorgang intern aufarbeiten.
Die Berliner Spitzenkandidatin Elif Eralp, die nach Angaben des Tagesspiegels nicht bei der Veranstaltung war, verurteilte den Auftritt „aufs Schärfste“. In einem von Tagesschau und rbb24 wiedergegebenen Statement nannte sie Aufrufe zur Gewalt und zur Tötung von Menschen „absolut inakzeptabel“; die Verantwortlichen hätten sofort eingreifen müssen. Der Bezirksverband habe den Sänger eingeladen, deshalb erwarte sie Aufklärung und Konsequenzen. „Ich stehe klar für den Schutz von jüdischem Leben und gegen jede Form von Antisemitismus“, erklärte Eralp. Auch die Landesvorsitzende Kerstin Wolter verlangte eine Erklärung und Konsequenzen.
Diese Distanzierungen sind eindeutig, und sie gehören zur Geschichte. Sie beantworten allerdings nicht die Fragen, warum die Grenze erst am Tag nach dem Auftritt gezogen wurde und wieso nicht vor dem Event interveniert wurde.
Bei den Ruhrbaronen haben wir die politischen Verbindungen und Widersprüche der Linken Neukölln bereits ausführlich dokumentiert.
Und erst vor wenigen Tagen fiel beim Berliner Wahl-O-Mat auf, dass Antisemitismus in seinen 38 Thesen überhaupt nicht vorkommt. Der reale Wahlkampf hat diese Lücke nun auf seine Weise geschlossen.
Für die angekündigte interne Aufarbeitung hat der Bezirksverband immerhin reichlich Bildmaterial. Die eigene Einladung und das Reel vom Abend standen am Sonntag noch online. „Stabile Musik, stabile Kandidat:innen“, hatte Dehne geschrieben. Stabil war an diesem Abend vor allem die Kamera. Der politische Anstand wurde nachgereicht.
Auf ihrem Parteitag am 18. Januar 2025 versprach Die Linke: „Alle wollen regieren. Wir wollen verändern.“
Nach dieser Serie bleibt die Frage, ob diese „Die Linke“ koalitionsfähig ist – und was genau sie verändern will: ihren Umgang mit Antisemitismus oder nur die rote Linie, bis der nächste antisemitische Vorfall bequem hindurchpasst und es für den Senat trotzdem reicht?
Die Linke, islamistische Propagandisten und Palästina-Solidarität
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Die Linke Berlin-Neukölln — unterstützte → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025
Der Bezirksverband Die Linke Neukölln erklärte, das Soli-Kiez-Event am 09.08.2025 gemeinsam mit Vertretern der palästinensischen Community organisiert zu haben.
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BDS Berlin — Mitglied von → BDS-Bewegung
BDS Berlin ist eine Berliner Gruppierung innerhalb der internationalen BDS-Bewegung.
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Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024 — öffentlicher Programmkontext → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee
Die offizielle Unterstützerseite des Palästina-Kongresses 2024 nennt das VPNK als Unterstützer. Die Linke-Neukölln-Beziehung zum Kongress wird separat über ihren Solidaritätsbeschluss dokumentiert.
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Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024 — öffentlicher Programmkontext → BDS Berlin
Die offizielle Unterstützerseite des Palästina-Kongresses 2024 nennt BDS Berlin als Unterstützer. Die Linke-Neukölln-Beziehung zum Kongress wird separat über ihren Solidaritätsbeschluss dokumentiert.
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Die Linke Berlin-Neukölln — unterstützte → Die Linke Neukölln solidarisiert sich mit Palästina-Kongress – 13.04.2024
Die Mitgliederversammlung der Linken Neukölln solidarisierte sich am 13.04.2024 offiziell mit dem Palästina-Kongress 2024. Dies belegt Unterstützung des Ereignisses, nicht automatisch Zustimmung zu jeder Äußerung oder jeder Unterstützerorganisation.
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Ahmed Abed veröffentlicht Beitrag auf bds-kampagne.de – 17.06.2025 — öffentlicher Programmkontext → BDS-Bewegung
Der Beitrag erschien auf der Website der BDS-Kampagne und verteidigt BDS gegen die Einordnung durch Verfassungsschutzbehörden.
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Ahmed Abed — öffentlicher Programmkontext → Ahmed Abed veröffentlicht Beitrag auf bds-kampagne.de – 17.06.2025
Ahmed Abed ist als Autor des am 17.06.2025 auf bds-kampagne.de veröffentlichten Beitrags genannt.
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Ahmed Abed — politische Beziehung → BDS-Bewegung
Ahmed Abed vertrat BDS-Unterstützer in Gerichtsverfahren gegen Anti-BDS-Maßnahmen. Separat davon veröffentlichte bds-kampagne.de am 17.06.2025 einen namentlich von ihm verfassten Beitrag gegen die Verfassungsschutz-Einordnung von BDS. Anwaltliche Vertretung und eigene öffentliche Positionierung werden getrennt ausgewiesen; eine Mitgliedschaft in der BDS-Bewegung ist damit nicht behauptet.
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Ahmed Abed — aktuelle Führungsrolle → Die Linke Berlin-Neukölln
Ahmed Abed ist Fraktionsvorsitzender der Linken in der BVV Neukölln und wurde vom Bezirksverband als Bezirksbürgermeisterkandidat 2026 nominiert.
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Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — sonstige Beziehung → Volksfront zur Befreiung Palästinas
Laut Berliner Senat arbeiten Anhängerinnen und Anhänger der PFLP und der Hamas unter der Dachbezeichnung VPNK eng zusammen.
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Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — sonstige Beziehung → Hamas
Laut Berliner Senat arbeiten Anhängerinnen und Anhänger der Hamas und der PFLP unter der Dachbezeichnung VPNK eng zusammen. Dokumentiert wird die behördliche Einordnung zu Anhängern; daraus wird keine organisatorische Identität von VPNK und Hamas abgeleitet.
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Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee — öffentlicher Programmkontext → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025
Das VPNK war auf zwei Veranstaltungsflyern zusammen mit der AG Palästina-Soli der Linken Neukölln und weiteren Gruppen mutmaßlich als Veranstalter abgebildet.
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AG Palästina-Solidarität in der Linken Neukölln — öffentlicher Programmkontext → Soli-Kiez-Event „Neukölln steht zusammen für Palästina“ – 09.08.2025
Die AG Palästina-Solidarität der Linken Neukölln war laut Parteiangaben an der Organisation des Soli-Kiez-Events beteiligt und laut Berliner Senat auf Veranstaltungsflyern mutmaßlich als Veranstalter genannt.
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Die Linke Berlin-Neukölln — trat gemeinsam auf mit → Vereinigtes Palästinensisches Nationalkomitee
Die Linke Neukölln erklärte im August 2025, seit Monaten mit VPNK-Vertretern im Austausch zu stehen und gemeinsam auf die Straße zu gehen. Der Berliner Senat dokumentierte zudem die gemeinsame Nennung von VPNK und der Linke-AG auf Veranstaltungsflyern. Dies belegt Austausch und gemeinsame öffentliche Kontexte, nicht eine Mitgliedschaft oder Identität.
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AG Palästina-Solidarität in der Linken Neukölln — Mitglied von → Die Linke Berlin-Neukölln
Die AG Palästina-Solidarität ist eine offizielle Arbeitsgemeinschaft des Bezirksverbands Die Linke Neukölln.
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Die Linke Berlin-Neukölln — Mitglied von → Die Linke
Die Linke Neukölln ist der Neuköllner Bezirksverband der Partei Die Linke.
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Lea Reisner — Mitglied von → Die Linke
Lea Reisner ist laut offizieller Biografie des Deutschen Bundestages seit 2019 Mitglied der Partei Die Linke und gehört dem 21. Deutschen Bundestag als Abgeordnete der Linken an. Der Bezug wird als parlamentarischer Querstrang zum parteizentrierten Dossier geführt.
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Die Linke Neukölln nominiert Ahmed Abed als Bezirksbürgermeisterkandidaten – 17.01.2026 — geplante Führungsrolle → Ahmed Abed
Die Nominierung betrifft Ahmed Abed als Kandidaten für das Amt des Bezirksbürgermeisters von Neukölln.
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Die Linke Berlin-Neukölln — unterstützte → Die Linke Neukölln nominiert Ahmed Abed als Bezirksbürgermeisterkandidaten – 17.01.2026
Die Linke Neukölln nominierte Ahmed Abed im Januar 2026 als Bezirksbürgermeisterkandidaten.
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Lisa „Lizzy“ Schubert — sonstige Beziehung → Demonstration und Störung der Shalicar-Lesung Düsseldorf – 09.10.2025
Eine von Ruhrbarone veröffentlichte Bilddokumentation zeigt, dass Lisa Schubert einen Demonstrationsaufruf in einer Instagram-Story teilte. Das belegt weder ihre Anwesenheit noch eine Beteiligung an der Störung in der Synagoge.
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Lisa „Lizzy“ Schubert — trat gemeinsam auf mit → Mirze Edis
Gemeinsamer Auftritt bei einer öffentlichen Parteiveranstaltung am 21.08.2025. Dies belegt keine gemeinsame Mitgliedschaft in einer Palästina-Organisation.
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Mirze Edis — nahm teil an → Linke-Veranstaltung Fürstenplatz Düsseldorf – 21.08.2025
Mirze Edis trat laut Veranstaltungsbericht als Redner auf.
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Lisa „Lizzy“ Schubert — nahm teil an → Linke-Veranstaltung Fürstenplatz Düsseldorf – 21.08.2025
Lisa Schubert trat laut Veranstaltungsbericht als Rednerin auf.
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Lisa „Lizzy“ Schubert — Mitglied von → Die Linke
Lisa Schubert gehört als Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke an.
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Mirze Edis — sonstige Beziehung → Instagram-Reel von Mirze Edis – 27.08.2025
Edis teilte den Aufruf zur Demonstration „Zusammen für Gaza!“; die Bewertung der Musikauswahl stammt aus dem Ruhrbarone-Artikel.
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Mirze Edis — Mitglied von → Die Linke
Offizielle Parteizugehörigkeit und Bundestagsmandat für Die Linke.
Verzeichnis der veröffentlichten Quellen
- Ahmed Abed – Profil der Linksfraktion Neukölln
Offizielles Profil: Ahmed Abed wird als Fraktionsvorsitzender geführt; seit 2012 Rechtsanwalt in Neukölln.
- Antwort des Berliner Senats zur Veranstaltung der Linken Neukölln am 09.08.2025
Drucksache 19/23559. Dokumentiert die gemeinsame Flyer-Nennung von VPNK, EYE4PALESTINE, GAZA-Komitee und „Die Linke, AG Palästina-Soli, BV Neukölln“ als mutmaßliche Veranstalter. Der Senat erklärt, unter der Dachbezeichnung VPNK arbeiteten Hamas- und PFLP-Anhänger eng zusammen. Zugleich: Die Linke ist kein Beobachtungsobjekt; im unmittelbaren Veranstaltungskontext waren keine strafrechtlich relevanten Inhalte bekannt.
- Berliner Verfassungsschutzbericht 2024 – Mitteilung zu BDS Berlin
Behördliche Einordnung: BDS Berlin wird als erwiesen verfassungsfeindliche Bestrebung geführt; Begründung sind die nach Bewertung der Behörde das Existenzrecht Israels negierende Ideologie und die zentrale Rolle in der antiisraelischen Szene.
- Beschluss: Solidarität mit dem Palästina-Kongress
Offizieller Beschluss der Mitgliederversammlung, die sich mit dem Palästina-Kongress 2024 solidarisierte und das Vorgehen der Polizei kritisierte.
- Bundestag: Biografie Lisa Schubert
Offizielle Abgeordnetenseite. Nennt Partei, Ausschuss und die von Lisa Schubert selbst gemeldeten Mitgliedschaften, darunter Die Linke, DieLinke.SDS, ver.di und Rote Hilfe e.V. Der Bundestag kennzeichnet biografische Angaben als Selbstauskünfte.
- Bundestag: Biografie Mirze Edis
Amtliche Primärquelle für Mandat, Fraktion, Biografie, Ausschusstätigkeit und veröffentlichungspflichtige Angaben.
- Deutscher Bundestag: Biografie Lea Reisner
Offizielle Abgeordnetenbiografie. Weist Lea Reisner als Bundestagsabgeordnete der Partei Die Linke aus; unter den von ihr selbst angegebenen Mitgliedschaften wird Rote Hilfe e. V. genannt. Die Quelle belegt Mitgliedschaften, nicht die Übernahme sämtlicher Positionen der Organisation.
- Die Linke Neukölln: Ahmed Abed ist unser Bürgermeister für alle
Offizielle Mitteilung des Bezirksverbands zur Nominierung Ahmed Abeds als Bezirksbürgermeisterkandidat für die Wahl 2026.
- Dokumentation: Von Lisa Schubert geteilter Demonstrationsaufruf
Von Ruhrbarone veröffentlichte Bilddokumentation eines von Lisa Schubert geteilten Aufrufs zur Demonstration am 09.10.2025. Belegt das Teilen des Aufrufs, nicht ihre Anwesenheit bei der Demonstration und nicht eine Beteiligung an der Störung in der Synagoge.
- FAQ der AG Palästina-Solidarität zum Soli-Kiez-Event
Eigendarstellung des Bezirksverbands: Organisation des Events durch AG, Vorstand und Basismitglieder; seit Monaten Austausch mit VPNK-Vertretern und gemeinsame Demonstrationen. Die Seite weist die behördliche Hamas-Nähe-Einordnung zurück.
- Kollateralschaden Menschenrechte – Die Bundesrepublik gegen BDS
Namentlich Ahmed Abed zugeschriebener Beitrag auf bds-kampagne.de. Er kritisiert die Verfassungsschutz-Nennung von BDS als „Kriminalisierung“ und „neuen Tiefpunkt“ und argumentiert gegen die staatliche Anti-BDS-Politik.
- Mirze Edis: Offizielle Biografie
Eigenangabe zu politischer Tätigkeit und Funktionen; für Selbstbeschreibung geeignet, nicht als unabhängige Bewertung.
- NDZ: Mirze Edis und Lisa Schubert auf dem Fürstenplatz
Bericht über eine Veranstaltung der Linken am 21.08.2025 auf dem Düsseldorfer Fürstenplatz. Dokumentiert Auftritte von Mirze Edis und Lisa Schubert. Die Veranstaltung behandelte allgemeine soziale und politische Themen; sie ist kein Beleg für eine gemeinsame Palästina-Struktur.
- Palästina-Kongress 2024 – Unterstützerliste und Aufruf
Die offizielle Unterstützerseite nennt VPNK und BDS Berlin. Der Kongressaufruf fordert ausdrücklich eine breite Kampagne von Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen gegen Israel. Die Linke Neukölln solidarisierte sich per Mitgliederversammlungsbeschluss mit dem Kongress; dies wird als Unterstützung des Ereignisses, nicht automatisch jeder einzelnen Unterstützerorganisation, gewertet.
- Ruhrbarone: Instagram-Reel von Mirze Edis 27.08.2025
Dokumentiert einen Instagram-Repost und die darin verwendete Musikpassage. Die Deutung als Romantisierung von Raketenangriffen ist die redaktionelle Bewertung des Artikels.
- Ruhrbarone: Protest und Störung bei Arye-Shalicar-Lesung in Düsseldorf
Bericht zur Lesung am 09.10.2025 und zur Demonstration davor. Dokumentiert, dass Lisa Schubert einen Demonstrationsaufruf in einer Instagram-Story teilte, und nennt mehrere mobilisierende Organisationen. Wertende Einordnungen im Artikel sind als redaktionelle Bewertungen zu behandeln.
- VG Berlin: Beschluss des Bundestags zur BDS-Bewegung rechtmäßig
Pressemitteilung zum Urteil VG 2 K 79/20 über die Klage von BDS-Unterstützern gegen den Anti-BDS-Beschluss des Bundestags. Die Klage wurde abgewiesen; das Gericht betonte zugleich, der Bundestagsbeschluss treffe keine Aussage, alle BDS-Unterstützer seien Antisemiten.
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