Ratsherr von „Die Linke“ in Duisburg teilt antisemitischen Beitrag

Mirze Edis von Die Linke Duisburg (rechts) im Bundestagswahlkampf 2021; Foto: Peter Ansmann
Mirze Edis von Die Linke Duisburg (rechts) im Bundestagswahlkampf 2021; Foto: Peter Ansmann

Die Linke in Duisburg – bundesweit bekannt wegen antisemitischer Ausfälle in der Vergangenheit – bleibt sich treu:

Ratsherr Mirze Edis teilt aktuell einen Beitrag in seiner Facebook-Story, in der das Existenzrecht Israels verneint wird.

Aktuell ist in der Facebook-Story des Linken-Ratsherrn folgender Beitrag zu lesen:

Juden widersprechen dem Zionismus New York 12.10.2023 Rabbiner: Judentum ist eine Religion, Zionismus ist eine politische, nationalistische Ideologie, erst entstanden Ende des 19. Jahrhunderts. Der zionistische „Staat Israel“ widerspricht dem Judentum und der heiligen Schrift. Wir Juden unterstützen die legitimen Rechte der Palästinenser, die Besatzung Palästinas muss enden.#Friedensbewegung #Zionismus #Gaza #Palestine #Palästina #Palästinenser

Facebook-Story von Mirze Edis; Screenshot
Facebook-Story von Mirze Edis; Screenshot

Geteilt wurde ein Beitrag von „Die Rote Fahne“ auf X.

Anti-Israel-Propaganda auf X; Screenshot
Anti-Israel-Propaganda auf X; Screenshot

Was man zu dem Beitrag wissen muss: Neturei Karta, die jüdische Gruppierung die hier zu Wort kommt, ist nicht „das Judentum“ – sondern eine kleine Sekte. Netuei Karta verhält sich zum Judentum, wie die  frühere Endzeitsekte von David Koresh zum Christentum.

Neturei Karta ist eine ultraorthodoxe jüdische Gruppierung, die den Staat Israel ablehnt. Da die Tora es verbiete, das jüdische Exil zu beenden, lehnt diese Sekte den Staat Israel ab. Nur durch die Wiederkehr des Messias kann, so glaubt die Sekte, der Staat Israel wieder entstehen. Aus diesem Grunde, paktiert die Gruppe gerne mit den Antisemiten im iranischen Mullah-Regime und mit Neonazis.

Heute, eine Woche nach den Terrorangriffen auf Israel, teilt der Ratsherr einen Beitrag der „Roten Fahne“ in der das Existenzrecht des Staates Israel verneint wird. Das Statement einer Sekte wird als Beleg genommen wird, dass Juden gegen den Staat Israel seien.

Die Juden in Israel dürften das anders sehen. Aber die sind bei „Die Linke“ in Duisburg halt nicht relevant.

Die Duisburger Ratsfraktion von „Die Linke“ – sie bleibt sich in ihrer antisemitischen Tradition offensichtlich treu.

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