Sondaschule, Samstag, 9.September, 15.30 Uhr, Sondaschule & Freunde, Gelsenkirchen
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Debatte: Ein bisschen Spaß muss sein!…Zeit
NRW: Justiz bekommt 42 neue Stellen für Loveparade-Prozessarade-Prozess…RP Online
NRW: 248 Eisenbahnbrücken sind dringend sanierungsbedürftig…RP Online
NRW: Reul bestreitet Kenntnis über Polizeipanne…General Anzeiger
NRW: Opposition pocht auf Auskunft im Fall Wend…RP Online
Debatte: Ethos, Pathos, Logos…taz
Debatte: Spannend ist nicht, ob die SPD verliert – sondern wie hoch…Welt
Debatte: Der Kampf um Gender…NZZ
Debatte: Zahl der antisemitischen Delikte in Deutschland steigt…Welt
Ruhrgebiet: SPD will das Ruhrgebiet pünktlich zur Wahl zurückgewinnen…Welt
Ruhrgebiet: 427 Meter zum Supermarkt…WAZ
Bochum: Maschinenbauer Eickhoff gerät erneut unter Druck…WAZ
Dortmund: Diskussion über Armut abgebrochen…WAZ
Duisburg: Eine Expedition in ein anderes Land…RP Online
Duisburg: Müllentsorger erstattet Gebühren…WAZ
Essen: Viel Lob für geplanten Wohnturm an der Huyssenallee…WAZ
Essen: Unverständnis für DGB-Kritik an Bundeswehr auf Stadtfest…WAZ

Auch die „rechte Querfrontpartei“ Deutsche Mitte wirbt um Stimmen für die Bundestagswahl – und das tut sie mit einem Video. In dem erzählt der Parteivorsitzende Christoph Hörstel viel Unsinn – und offenbart nebenbei, dass er auch im Erdkundeunterricht nicht die hellste Kerze auf der Torte war. Wichtigtuerisch listet Hörstel die Gegenden der Welt auf, in der angeblich Kriege geplant sind. Und verwechselt dabei die koreanische Halbinsel (Grüne Pfeil) mit Birma (Roter Pfeil). Wenn wir uns die Deutsche Mitte-Wähler etwas dümmer als ein trockenes Weißbrot vorstellen, wird es von denen kaum einen stören.
Atari Teenage Riot, Freitag, 8. September, 22.00 Uhr, Muk.e 17/FZW, Dortmund

NRW: AfD scheitert vor Wahlprüfungsausschuss…RP Online
NRW: Frauenhäuser müssen Tausende Hilfesuchende abweise…NRZ
Debatte: Demokratie in der Krise?…FAZ
Debatte: „Es wird Zeit, dass im Parlament wieder gestritten wird“…Cicero
Debatte: Warum ein grüner Pazifist zum AfD-„Heimatschützer“ wurde…Welt
Debatte: Die Kinder von der Krawallmacherstraße…FAZ
Debatte: In Deutschland wird mit Angst regiert…NZZ
Ruhrgebiet: Thyssenkrupp setzt aufs E-Auto – und warnt die Grünen…Welt
Bochum: „Die größte und stinkigste Blume der Welt“…WAZ
Dortmund: Martin Schulz besuchte Nordstadt-Kita…WAZ
Duisburg: Kandidaturen zeigen Integrationsprobleme…WAZ
Duisburg: Ein Erzieher betreut zehn Kinder…RP Online
Essen: DGB gegen Bundeswehr-Stand bei Essen Original…WAZ
Essen: Stadtwerke geben im Maskottchen-Streit mit der AfD nicht nach…WAZ

Olaf Kröck, der Intendant des Schauspielhauses Bochum, will, dass der Vertrag von Prinzregenttheater-Leiterin Romy Schmidt verlängert wird. Er sorgt sich um die Zukunft des Theaters.
Ruhrbarone: Romy Schmidts Vertrag wurde nicht verlängert. Sie haben sich öffentlich kritisch dazu geäußert.
Olaf Kröck: Es ist für mich als Intendant des Schauspielhauses Bochum ein Problem, eine Personalentscheidung eines anderen Theaters zu beurteilen. Das steht mir erst einmal nicht zu. Gleichermaßen: Der Begriff des Schauspielhauses als großer Bruder des Prinzregenttheaters taucht in diesem Zusammenhang ja immer wieder auf, also gibt es eine Verbindung zwischen diesen beiden Häusern. Und um im Bild zu bleiben: Wenn es der kleinen Schwester schlecht
Dead Lord, Donnerstag, 7. September, 20.00 Uhr, Underground, Köln

Bochum: Der Mann, der sogar die Kanzlerin zurechtwies…Welt
NRW: Regierung sieht keine Kungelei beim Hof Schulze Föcking…RP Online
NRW: Landesregierung feiert in Berlin…RP Online
NRW: Regierung prüft Sachleistungen für Asylbewerber…Ruhr Nachrichten
Debatte: Ich wähle Merkel. Sie soll mit absoluter Mehrheit regieren…Welt
Debatte: Energiewende – Das Prinzip Hoffnung…Novo
Debatte: Hickhack bei der ökosozialen Partei…taz
Bochum: Theater Rottstraße 5 zeigt bizarre Reise ins Wunderland…WAZ
Bochum: Ex-Geheimagent Werner Mauss wird der Prozess gemacht…Bild
Dortmund: Das sagt der künftige Betreiber der Phoenixhalle…WAZ
Duisburg: OB Sören Link will am 24. September wiedergewählt werden…WAZ
Essen: Fünf weitere Verkaufssonntage sind sicher…WAZ

Heute erschien in der WAZ ein ausführliches Interview mit Sybille-Broll-Pape und Susanne Muthig-Beilmann vom Vorstand der Theatervereins Prinzregent. In dem Beitrag ging es um die Gründe für die Nichtverlängerung des Vertrages von Romy Schmidt als Leiterin des Prinzregenttheaters. Gerade eben hat Romy Schmidt auf den WAZ-Beitrag reagiert:
Zu den heute in einem Zeitungsinterview aufgestellten Behauptungen des Vorstands des Trägervereins des Prinzregenttheaters möchte ich mich wie folgt äußern:
1. Mir wurde niemals während einer Sitzung des Trägervereins ein „Angebot“ einer Vertragsverlängerung vorgelegt – nicht schriftlich und nicht mündlich. Ein mündlicher Hinweis auf eine mögliche Weiterführung des Arbeitsverhältnisses erfolgte lediglich einmalig und unkonkret am Rande eines Arbeitsgerichtsprozesses einer Mitarbeiterin des Theaters betreffend. Das Gespräch fand auf der Straße vor dem Arbeitsgericht Bochum im Beisein eines Anwaltes des Vorstands statt. Zuerst wurde mir von Frau Muthig-Beilmann mit den Worten „Heute ist der Tag der schlechten Nachrichten“ die Nichtverlängerung meines Vertrages überreicht, gefolgt von einem mündlich vorgetragenen Angebot, meinen Vertrag um ein Jahr zu verbesserten Bezügen möglicherweise doch noch zu verlängern, jedoch nur, falls ich bestimmte Vorgaben und Regularien des Vorstandes berücksichtigen würde. In Form und Inhalt stellte das Gesagte in meinen Augen kein ernsthaftes Angebot dar, nicht zuletzt, da es ein „Wohlverhalten“ meinerseits im Hinblick auf meine Zusammenarbeit u.a. mit Behörden beinhaltete. Zu diesen Vorgängen kann ich mich aus rechtlichen Gründen nicht im Detail äußern, auch um das Theater sowie den Trägerverein zu schützen.
2. Als Grund für die Nichtverlängerung meines Vertrages wurde mir mitgeteilt, das Vertrauensverhältnis zu mir sei irreparabel zerstört, da ich vertrauliche Informationen an den Blog „Ruhrbarone“ weitergegeben hätte. Hierzu stelle ich fest, dass ich zu keinem Zeitpunkt vertrauliche Vorgänge oder Dokumente an welches Medium auch immer weitergegeben habe. Für diesen Vorwurf fehlt auch jeder Beleg. Zudem entwertet er das angebliche „Angebot“ zusätzlich.
3. Ein „Vertrauensbruch“ wurde mir erstmals seitens des Vorstandes vorgeworfen, als ich im Rahmen der bereits öffentlich zitierten Prüfung des Geschäftsjahres 2014 die von den Prüfern (der Bezirksregierung Arnsberg) angeforderten Dokumente übergab. Dieses sah ich als meine gesetzliche Pflicht als Geschäftsführerin an und hatte mich im Vorfeld entsprechend rechtlich beraten lassen, ebenso wie der Vorstand entsprechend von mir im Nachgang informiert wurde.
In eigener Sache:
Der Artikel über die finanziellen Unregelmäßigkeiten am Prinzregenttheater entstand ohne jeden Kontakt zu Romy Schmidt und dem Prinzregenttheater. Dafür gab es einen einfachen Grund: Die Vorfälle, um die es ging, trugen sich 2014 zu – ein Jahr, bevor Schmidt die Leitung des Hauses übernahm. Grundlage des Artikels war eine Anfrage der CDU, die offen im Ratsinformationssystem der Stadt Bochum stand. Anfragen gingen an die Bezirksregierung Arnsberg, die Stadt Bochum und Sibylle Broll-Pape raus. All das stand auch so damals im Artikel.

Von einer Bühne für die freie Theaterszene, getragen von vier Gruppen, wandelte sich das 1991 gegründete Prinzregenttheater zur Privatbühne von Sybille Broll-Pape. Der Streit um die Nichtverlängerung des Vertrages der jetzigen Leiterin Romy Schmidt und die Diskussion um die Rolle von Broll-Pape im Vorstand des das Theater tragenden Vereins sind gute Gründe, sich einmal die Geschichte des Prinzregenttheaters anzuschauen.
1991. Das ist lange her. Eine von den USA geführte Koalition befreite Kuwait von den irakischen Besatzern, Helmut Kohl wurde zum ersten gesamtdeutschen Bundeskanzler gewählt, der Bundestag beschloss den Umzug von Bonn nach Berlin und Guns n’ Roses veröffentlichten „Use Your Illusion I + II“. Und in Bochum? Die Stadt wurde damals noch von der SPD alleine regiert, der Oberbürgermeister hieß Heinz Eikelbeck und am 1. August begann das Geschäftsjahr des Theatervereins Prinz Regent. An die Idee des Vereins erinnert sich dessen erster