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Bochum: AStA-Gelder für Israelhasser?

Am gestrigen Donnerstag haben sechs Mitglieder des Studierendenparlaments, die über die Liste der Grünen Hochschulgruppe (GHG) gewählt worden sind, erklärt, dass sie nicht mehr zur Grünen Hochschulgruppe gehören. Entgegen der Beschlüsse der Mitgliederversammlung der GHG vor der Wahl wollen sie verhindern, dass die bisherige AStA-Koalition fortgesetzt wird. Stattdessen wollen sie ihre im Namen der GHG erworbenen Mandate dazu zweckentfremden, um einen AStA mit der ‚Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure‘ (Nawi) und mit den Jusos zu bilden.

Das ist bekannt. Was dagegen bisher kaum jemand weiß: Bei den Parlamentariern, die nun die GHG-Stimmen für ihre eigenen Zwecke missbrauchen wollen, handelt es sich um Studierende, die der „Islamischen Studierenden Vereinigung Bochum“ nahestehen bzw. bei ihr Mitglied sind. Bei den Wahlen zum Autonomen AusländerInnenreferat des AStA sind sie in der Vergangenheit als „Internationale Liste“ angetreten. Diesen Namen wollen sie nach der Trennung von der Grünen Hochschulgruppe auch im Studierendenparlament verwenden. Die Linke Liste nennt die Vorgänge Stimmenklau und fordert den sofortigen Rücktritt der sechs Parlamentarier.

Die Parlamentarier, um die es geht sind unter anderem: Esra Arslan-Balci,  Wagma Sultansei, Ariya Fehrest-Avanloo und Fatih Cicek.

Warum brechen die sechs ehemaligen GHG-KandidatInnen mit der bisherigen AStA-Koalition?

Nach den Wahlen zum Studierendenparlament hat es Sondierungsgespräche zwischen den bisherigen AStA-Listen gegeben, bei denen die angeblichen Grünen unter anderem folgende Dinge gefordert haben – die aber natürlich vorher überhaupt keine Wahlkampf-Forderungen der Grünen Hochschulgruppe waren:

– Der neue AStA soll den bisherigen antireligiösen Konsens aus der Präambel des Koalitionsvertrag streichen

– Der neue AStA soll von seinem bisherigen Grundsatz abrücken, dass religiöse Aktivitäten nicht mit AStA-Geldern finanziert werden können

– Der neue AStA soll Ramadan-Fastenbrechfeiern mit gemeinsamem muslimischen Abendgebet finanzieren

– Der neue AStA soll die Islamische Studierenden Vereinigung (ISV) finanzieren

– Der neue AStA soll „israelkritische“ und „palästina-solidarische“ Veranstaltungen durchführen und entsprechende Referentinnen und Referenten finanzieren

– Der neue AStA soll ein Halal-Angebot in seinem Kulturcafé einführen

Die Linke Liste, die sich traditionell sehr stark gegen Antisemitismus engagiert, hat den muslimischen ParlamentarierInnen der GHG sehr weitreichende Kompromissangebote in diesen Fragen gemacht. Mit viel Bauchweh und viel interner Kritik in der Linken Liste wurden folgende Kompromisse angeboten:

– Statt wie bisher von einem „antireligiösen“ Konsens im AStA zu sprechen hat die LiLi vorgeschlagen, einen neuen Konsens zu formulieren, der dann sagt: Wir sind sekulärer AStA. Wir haben nichts gegen Religion, aber sie muss Privatsache bleiben. Es muss eine klare Trennung zwischen AStA-Arbeit und dem Engagement für religiöse Gruppen geben.

– Die Linke Liste bieb zwar ausdrücklich bei ihrer Position, dass studentische Gelder eigentlich nicht dazu benutzt werden sollen, um religiöse Gruppen zu finanzieren. Aber es sei ein Kompromiss vorstellbar, bei dem bestimmte kulturelle, nicht im Kern religiöse Veranstaltungen auch dann finanziert werden können, wenn sich religiöse Gruppen daran beteiligen.

– Auf der Karte des Kulturcafés können Speisen, die halal sind, zukünftig als solche gekennzeichnet werden. Bei der Weiterentwicklung des Angebots können Halal-Bedürfnisse auch eine Rolle spielen.

– Deutliche Ablehnung gab es dagegen bei dem Punkt, dass der AStA „israelkritische“ bzw. Veranstaltungen (und damit auf israelhassende ReferentInnen und deren Strukturen) finanziert. Die Linke Liste hat als Kompromiss vorgeschlagen, dass man sich darauf einigen könne, das Thema ganz aus der AStA-Arbeit rauszuhalten. Das würde heißen: Die ReferentInnen der Linken Liste verzichten zukünftig darauf, proisraelische bzw. solche Veranstaltungen zu organisieren, die palästinensischen Antisemitismus thematisieren. Im Gegenzug gibt es aber auch keine AStA-finanzierten Israel-Boykott-Veranstaltungen oder ähnliches.

Beim letzten Punkt haben die Parlamentarier, die sich jetzt wieder in der Öffentlichkeit „Internationale Liste“ nennen, deutlich gemacht, dass sie sich darauf nicht einlassen wollen. Die „Palästina-Solidarität“ sei ihnen zu wichtig.

Mit anderen Worten: Die Mitglieder der „Internationalen Liste“, die sich als KandidatInnen der Grünen Hochschulgruppe haben wählen lassen, verhindern eine Fortsetzung der bisherigen Koalition, weil sie Geld in die muslimische Israel-Hasser-Szene und zu konservativen muslimischen Vereinigungen wie der ISV fließen lassen wollen. Und weil sie unter dem Label der „Palästina-Solidarität“ antiisraelische Veranstaltungen organisieren wollen.

Es scheint klar zu sein, dass die „Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure“ und die Jusos keine Probleme damit haben, die religiösen und antiisraelischen Forderungen deutlich weitergehender zu erfüllen als die Linke Liste dazu bereit war. Zwei der vier Juso-ParlamentarierInnen stehen übrigens ebenfalls der „Internationalen Liste“ bzw. der „Islamischen Studierenden Vereinigung“ nahe, und die Liste Nawi freut sich wohl einfach wie die Schneekönige darüber, die Linken aus dem AStA kicken zu können, ein Bewusstsein für Antisemitismus haben die meiner Meinung nach nicht, und ob nun islamische Gruppen Kohle bekommen oder nicht scheint ihnen völlig wumpe.

Es könnte also gut sein, das die Ruhr-Uni in Zukunft eines der Zentren für antiisraelische Hetze im Ruhrgebiet sein wird.

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52 Kommentare zu “Bochum: AStA-Gelder für Israelhasser?

  • #1
    aschoe

    Danke für den informativen Artikel… Bleibt ja noch die Frage: War der GHG die Anti-Israelaktivitäten und der Religionsaktivismus der KandidatInnen im Vorfeld (in diesem Ausmaß) bekannt?

  • #2
    Arnold Voß

    So ist das nun mal, wenn sich religiöse Fanatiker egal welcher Coleur der Demokratie bedienen.

  • Pingback: Bochum: AStA-Gelder für Israelhasser? | Jihad Watch Deutschland

  • #4
    K

    Kurze Antwort: Ja.
    Z.B. war die Aufhebung der Säkularitätsklausel wohl bereits seit mindestens zwei Jahren ein Streitpunkt, und der bisher bestehende Konsens keine Veranstaltungen zum ‚Nahost‘-Konflikt mit ASTA-Geldern und -label durchzuführen wurde im vergangenen Dezember gebrochen (‚Montag Kontrovers, zumindest GHG-nah: http://ghgbochum.files.wordpress.com/2011/10/montag.jpg)

  • #5
    NAWI - Die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure

    Sehr geehrter Georg Kontekakis,

    in Ihrem Artikel bedienen Sie sich der Aussage „die Liste Nawi freut sich wohl einfach wie die Schneekönige darüber, die Linken aus dem AStA kicken zu können, ein Bewusstsein für Antisemitismus haben die nicht, und ob nun islamische Gruppen Kohle bekommen oder nicht scheint ihnen völlig wumpe.“. Dies ist faktisch und vermutlich wider besseren Wissens falsch. Die NAWI distanziert sich von Antisemitismus, Fremdenhass und Extremismus in all seinen Formen. Dies tun unsere angestrebten Bündnispartner ebenso.

    Desweiteren sind in der NAWI und GEWI ebenfalls jüdische Studenten vertreten, die im Gegensatz zum Autor keine Bedenken bzgl. einer solchen Koalition äußerten.

    Wir bitten daher um eine Veröffentlichung dieses Kommentars und eine Richtigstellung.

    Mit besten Grüßen,
    NAWI Hochschulgruppe

  • #6
    Arnold Voss

    Eine faire politische Diskussion über den Nahostkonflikt oder den sogenannten arabischen Frühling kann und sollte sehr wohl die Aufgabe einer Studentenvertretung sein. Aber das Studentenparlamentarier an einer multireligiösen und säkularen Hochschule fordern, dass ihre Religion mit Studentengeldern besonders gefördert wird, zeugt von einer tief sitzenden undemokratischen Gesinnung.

  • #7
    Stefan Laurin

    @Nawi: Im Gegensatz zu Georg glaube ich Euch, dass Euch das Thema Antisemitismus nicht egal ist bzw. ihr dafür ein Bewusstsein habt. Ich glaube aber auch, dass Ihr Euch gerade über den Tisch ziehen lasst und Eure Stimmen missbraucht werden. Und das finde ich schade.

  • #8
    Arnold Voss

    @ Nawi

    Sorry, dass ich mich wiederhole. Aber wie kann man als überzeugter Demokrat auch nur mit Leuten verhandeln, die an einer multireligiösen und säkularen Hochschule nicht nur die religiöse Neutralität der Studentenvetretung aufheben sondern von dort auch noch Gelder zur Förderung ihre eigenen Religion bzw. ihrer Vereinigungen abzweigen wollen?

  • #9
    Peter

    „Die NAWI distanziert sich von Antisemitismus, Fremdenhass und Extremismus in all seinen Formen. Dies tun unsere angestrebten Bündnispartner ebenso.

    Desweiteren sind in der NAWI und GEWI ebenfalls jüdische Studenten vertreten, die im Gegensatz zum Autor keine Bedenken bzgl. einer solchen Koalition äußerten.“

    Allein diese Sätze zeigen, dass NAWI und GEWI keinerlei Begriff von Antisemitismus haben, geschweige denn irgendeine Ahnung was sie denn da gerade reden.

  • #10
    Frank

    Wichtig wäre, säkulare Muslime, Aleviten, Kurden etc. und religionskritische Araber/Türken etc.in die Kritik einzubinden. Letztendlich müssen sich die Proteste wie in Tunesien gegen die Religiosierung/Islamisierung einer Hochschule richten.

    Dass man das nun ausgerechnet Naturwissenschaftlern sagen muss….. .Bei den „Geistigen“ hätte ich dergleichen Schwachsinn erwartet.

  • Pingback: Die Ruhr Uni, die Israelhasser, die Jusos und die SPD | Ruhrbarone

  • #12
    K

    @Frank: All dies ist im Rahmen des bisherigen ASTA geschehen.

    Z.B.: Veranstaltungen zum ‚arabischen Frühling‘ fanden bereits zu Beginn des letzten Jahres statt (http://poldi.blogsport.de/2011/05/30/revolution-in-tunesien-hintergruende-aktuelle-entwicklungen-und-perspektiven-2/ und http://poldi.blogsport.de/2011/05/30/zwischen-revolution-und-stillstand-zur-aktuellen-entwicklung-in-aegypten/) und eine ASTA-Delegation war im Sommer in Tunesien (http://www.asta-bochum.de/2011/09/asta-delegation-in-tunesien/).

    In den Reihen der Linken Liste wie der GHG (‚Minderheit‘) befinden sich genug Menschen mit sog. Migrationshintergrund oder ‚ausländische‘ Studierende, die sich nicht über die Zugehörigkeit zu irgendeinem Kollektivsubjekt definieren (lassen wollen).

  • #13
    Frank

    @K,

    das freut mich. Warum ist es dann möglich, das diese Studierenden, die offenbar ihren Schwerpunkt im Religiösen (und ihre Tätigkeit in der Durchsetzung religiöser Riten an der Uni) haben, so ohne weiteres aufgestellt wurden? Warum wollen die Jusos nun mit denen zusammenarbeiten?

    Warum sind die nicht zum RCDS gegangen? Dort würden sie ob ihrer patriarchalisch-archaischen Gesellschaftsauffassung doch besser hinpassen.

  • #14
    Karsten

    Ich möchte ganz deutlich klarstellen, dass in den Reihen der Grünen Hochschulgruppe antiisraelische Ansichten oder antisekulare Ansichten nicht vertreten werden. Deswegen sind die Kommentare von K eine Frechheit. Es gab im letzten Jahr eine AStA-Veranstaltung zum Israel/Palästina-Konflikt, die auf alleinigen Wunsch der Internationalen Liste stattgefunden hat. Auf dem Podium war sowohl eine pro-palästinensische, als auch eine pro-israelische Position vertreten und, um keine Zweifel aufkommen zu lassen, der pro-israelische Referent ist Mitglied der Grünen Hochschulgruppe und nicht der pro-palästinensische. In der Grünen Hochschulgruppe lagen die Positionen zu den Themen Religion und Israel immer näher an denen der Linken Liste, als an denen der Internationalen Liste. Dies ist auch einer der Gründe, warum sich die Grüne Hochschulgruppe von der Internationalen Liste getrennt hat.

  • #15
    gkjhsrc

    @Karsten: Ich glaube, du hast den Kommentar von K. missverstanden. K. antwortet auf den Kommentar #10 von Frank, der geschrieben hat:

    „Wichtig wäre, säkulare Muslime, Aleviten, Kurden etc. und religionskritische Araber/Türken etc.in die Kritik einzubinden. Letztendlich müssen sich die Proteste wie in Tunesien gegen die Religiosierung/Islamisierung einer Hochschule richten.“

    Darauf antwortet K.:

    „@Frank: All dies ist im Rahmen des bisherigen ASTA geschehen. […] In den Reihen der Linken Liste wie der GHG (‘Minderheit’) befinden sich genug Menschen mit sog. Migrationshintergrund oder ‘ausländische’ Studierende, die sich nicht über die Zugehörigkeit zu irgendeinem Kollektivsubjekt definieren (lassen wollen).“

    Also: Da ist überhaupt nichts eine Frechheit, sondern ihr seid einer Meinung!!!

  • #16
    Karsten

    @GKJHSRC: ich meinte gar nicht diesen kommentar, sondern diesen:

    „Kurze Antwort: Ja.
    Z.B. war die Aufhebung der Säkularitätsklausel wohl bereits seit mindestens zwei Jahren ein Streitpunkt, und der bisher bestehende Konsens keine Veranstaltungen zum ‘Nahost’-Konflikt mit ASTA-Geldern und -label durchzuführen wurde im vergangenen Dezember gebrochen (‘Montag Kontrovers, zumindest GHG-nah: http://ghgbochum.files.wordpress.com/2011/10/montag.jpg)“

    trotzdem denke ich auch, dass K und ich inhaltlich einer Meinung sind 🙂

  • #17
    K

    @Frank: So sich die im Artikel enthaltenen Informationen bestätigen sicherlich mehr als berechtigte Fragen, die du dann am besten der IL und den Jusos selbst stellen solltest.

    @Karsten: Um es ganz deutlich zu sagen: KEINESWEGS wollte ich den Eindruck erwecken „dass in den Reihen der Grünen Hochschulgruppe antiisraelische Ansichten oder antisekulare Ansichten (…) vertreten werden“ (#14).
    Wenn du sagst, dass „die Positionen zu den Themen Religion und Israel“ (#14) zu den Gründen für die Trennung der Grünen Hochschulgruppe von der Internationalen Liste gehören, dann umso besser.

  • #18
    Yaron

    Wie die Internationale Liste gerade auf ihrer Facebook-Seite bekannt gab wird es am Montag eine offizielle Pressemitteilung geben. Ich bin ja mal gespannt, ob sie in ihr klar Stellung bezieht zu a) dem vorgeworfenen Wahlbetrug und b) den antisemitischen und antiisraelischen Tendenzen in den eigenen Reihen. Ich habe den Eindruck, dass die Internationale Liste mit einem solchen Echo in der Öffentlichkeit nicht gerechnet hat.

  • #19
    Stefan Laurin

    @Yaron: Wie gut dass die IL bis Montag mit ihrer Pressemitteilung wartet. Wir werden noch nachlegen.

  • #20
    William

    Beachtlich!(oder auch nicht)
    Ich sehe im Moment einige schwerwiegende Vorwürfe im Raum stehen, andere sind wieder nicht so besonders.
    Artikel ohne jegliche „Web2.0-Ethik & Ästhetik“ Wo sind die Quellenlinks Leute?
    Vergeblich gesucht.

    Vorwurf1 „- Der neue AStA soll den bisherigen antireligiösen Konsens aus der Präambel des Koalitionsvertrag streichen“
    Wayne? Dass dieser Passus so formuliert ist und eine Kuriosität im ASten vergleich darstellt- geschenkt! Der Vorwurf an sich ist ein Eigentor. Wie kann eine öffentliche Körperschaft, die die verfasste Studierendenschaft vertreten soll „antireligiös“ sein? Muss man jetzt als Student bei Immatrikulation seine Konfession an der Tür abgeben damit der AStA auch seine Belange und Bedürfnisse an der Uni wahrnimmt?

    Vorwurf2 „Der neue AStA soll von seinem bisherigen Grundsatz abrücken, dass religiöse Aktivitäten nicht mit AStA-Geldern finanziert werden können“ Was gilt hier als „religiös“? Schwammiger Grundsatz. Oder?
    Siehe V1 & Es gibt eine Satzung oder Geschäftsordnung die regelt in welcher Form und welchen Inhalt eine Veranstaltung haben soll, wenn diese erfüllt sind (rassistischer & extremistischer Inhalt ausgeschlossen) dann ist es die Aufgabe eines AStAs dies richtig zu ermessen, sofern Antragssteller Studenten sind. Wenn der AStA dort Fehler begeht wird die Verfasste Studierendenschaft diesen schlicht abwählen. Das ist wohl Demokratie. Es geht nicht wenn man gerade eine Mehrheit hat, seine Gesinnung über die Gesamte Studierendenschaft zu stülpen. Sollte nicht das Kollektiv der Studierdenschaft und dieses zu fördern ausschlaggebend sein? Wenn ich ein christliches „Nächtenliebes-Event“ machen will und 1000€ für Material und Referenten brauche, müsste es obligatorisch sein für AStA & StuPa diesem Antrag stattzugeben.
    V3 „Der neue AStA soll Ramadan-Fastenbrechfeiern mit gemeinsamem muslimischen Abendgebet finanzieren.“
    Hoffe das „Fastenbrechfeiern“ mindestens einen Tippfehler beinhaltet, sonst fände ich das sehr unappetitlich. Ganzen Tag hungern und dann „brechfeiern“? Ansonsten sollte es Gefördert werden. Ob Weihnachtsessen oder Chanukka-Fest mit Gottesdienst oder sonst noch Gemeinsames Essen mit AStA und Studierendenschaft. Hauptsache wir essen gemeinsam, keiner ist ausgeschlossen und wir lernen uns alle besser kennen. Es steht mir doch frei ob ich bei dem Gottesdienst mitmache oder mich schon mal vom Buffet versorge bis die anderen fertig sind.

    V4″Der neue AStA soll die Islamische Studierenden Vereinigung (ISV) finanzieren“
    Wie jetzt?! Ernsthaft? ISV soll ein AStA-Referat werden? Doch wohl eher bei paar Referenten AE’s unterstützen wie bei Kurdischen Infoabenden und armänische Studenten Solidaritätsaufrufen.

    V5 „Der neue AStA soll “israelkritische” und “palästina-solidarische” Veranstaltungen durchführen und entsprechende Referentinnen und Referenten finanzieren“
    Der AStA sollte vor allem: Frontenbildung auf der Uni abbauen, Gemeinsamkeiten unterstreichen und Coexistenz fördern. Die genannten Schubladen “israelkritische und palästina-solidarische” Zeugen von einem siplifizierenden Denkmuster und einem Menschenlabeling das nach RTL-Nachmittagsprogramm schreit.
    Offtopic: Hab einen Nachbarn. Toller Typ, etwas cholerisch und wahlweise alternativer Herkunftsbeschreibung. Seine Eltern Spätaussiedler aus Russland mit Oma mütterlicherseits dem jüdischen Glauben zugehörig. Wenn ihm jemand im Supermarkt krumm kommt sagt er immer: „haben sie was gegen Russen?“ Er drängelt sich auch oft vor, dann kommt immer: Schalom, sind sie Antisemit oder was?“ Wenn es sehr dreckig wird dann kommt von ihm: „Hallo, wir sind das Volk! Solidarität dem Uhrzeit Kommunismus! Ich habe keine Zeit; Teile mit mir Deine!“ Danach zahlt er vornehmlich mit Visa. Verrückter Kerl, oder?

    „Der neue AStA soll ein Halal-Angebot in seinem Kulturcafé einführen“
    Ist das Kulturcafé eine Bananenrepublik? Dachte immer die Nachfrage regelt das Angebot und nicht umgekehrt. Wenn Bedarf besteht, warum also nicht?

    Ich bin jetzt wirklich sehr besorgt darüber wie die Institution AStA den irreparablen Schade von dieser nun eingeleiteten Schlammschlacht (mehr ist das nicht) auffangen soll.
    Wahrscheinlich ist dann eine Wahlbeteiligung von 8% an den Stupa Wahlen immer wahrscheinlicher.
    Schade wäre es…

  • #21
    Rudi

    Erstens:
    Der eigentliche Skandal wäre alles in allem, dass die Grünen über Jahre hinweg solche Leute als Stimmvieh benutzt haben (wenn die Anschuldigungen so stimmen).

    Zweitens:
    Die Linke Liste beklagt sich über die Verwendung von studentischen Geldern zugunsten bestimmter Gruppen? Ich hoffe, dass sich die Leute vom Institut für Sozialtheorie oder von der Roten Ruhr Uni gerade in Grund und Boden schämen.

    Drittens:
    Ich bin gespannt, womit die Ruhrbarone nachlegen.

  • Pingback: Geld für Religion und gegen Israel: Wollen Jusos an der Ruhr-Uni mit Islamisten koalieren? | Ruhrbarone

  • #23
    Arnold Voß

    @ William # 20

    Schon mals was von Menschen ohne Konfession gehört? Es sind mehr als ein Viertel der deutschen Bevölkerung und bei der Studentenschaft wahrscheinlich noch mehr!

    Sie widersprechen sich, wenn sie einerseits der Meinung sind, dass ein ASTA auch religiöse Veranstaltungen fördern darf, und andererseits schreiben: „Der AStA sollte vor allem: Frontenbildung auf der Uni abbauen, Gemeinsamkeiten unterstreichen und Coexistenz fördern“ .Letzteres geht nämlich nur, wenn er sich strikt religionsneutral verhält.

    Er hat deswegen auch nicht die religiösen Feiern/Veranstaltungen einer bestimmten Kirchengemeinschaft bzw. der Studenten die ihr angehören, zu unterstützen. Da können die ihre jeweiligen Kirchen fragen, aber nicht den ASTA einer staatlichen Universität, der von Studenten verschiedener Konfessionen und auch von nichtreligiösen Menschen gewählt und finanziert wird.

  • #24
    missuniverse

    das ist einseitig, polemisch und diffamierend..aber der auto des sogenannten „artikels“ ist sich dessen bestimmt bewusst.. hier werden personen diffamiert und die realitaet verzerrt!

    aber sowas ist man ja hierzulande gewöhnt…passt man sich der mehheitsmeinung nicht an, wird man geaechtet!

  • #25
    Lara

    Entschuldigt mal bitte! Wart ihr mal auf dem Campus und habt Kontakte zu den Studierenden, um zu wissen, wieviel von denen religiös sind oder nicht?! eine religiöse gruppe ist eine teil unserer gesellschaft und diese sollte man nicht unterbinden! Und ich bin mir ziemlich sicher, dass mehr als 50% der studierenden religiös sind oder sich irgendeiner religionsgemeinschaft gehörig fühlen. Es geht hier jetzt um Religion…wie krass diese comments einfach nur sind! Ich kann es nicht fassen, dass man ein teil der studierendenschaft ausschliessen will, nur weil sie vllt religiös sind und ein teil der studierendenschaft sein wollen. Sie zahlen nämlcih auch ihr Semesterbeitrag und von ihrem geld fließt auch was in den asta. deswegen sollten sie genauso vertreten werden, wie auch andere studierende. und ich kann mir nicht vorstellen, dass die IL sich nur den islamischen Studierenden hinwenden will. Sollen religiöse menschen vom campusleben ausgeschlossen werden?! am besten sollte man sie erst gar nicht immatrikulieren lassen. Das ist eine Frechheit und ist nicht produktiv für das vielefältige Campusleben! Traurig…hab mehr von den Studierenden erhofft.

  • #26
    Stefan Laurin

    @Lara: Es geht nicht um „Religion“. Es geht um Politik. Wenn die Jusos künftig fundamentalistische Gruppierungen an der Ruhr Uni dabei unterstützen wollen, gegen Israel zu hetzen, haben sie natürlich jedes Recht dazu. Nur sollten sie sich dann dazu bekennen und es ihren Wählern auch deutlich machen.
    Die Hauptforderung der Jusos im Wahlkampf war:

    1. Wir werden für eine Verbesserung der Toilettensituation an der RUB kämpfen. Studierendenparlament und AStA müssen dieses Thema umgehend auf die Agenda des Senats und des Bau- und Liegenschaftsbetriebs des Landes Nordrhein-Westfalen setzen.
    http://die-reklamation.com/unser-10-punkte-plan

    Bei der nächsten Wahl können sie ja als Punkt 1 angeben, dass sie sich für fundamentalistische Gruppen aller Religionen einsetzen wollen und Geld für die Hetze gegen Israel bereitstellen wollen. Mal schauen, wie viele Stimmen die Nachwuchsspezialdemokraten dann bekommen…

  • #27
    missuniverse

    wie definier ihr fundamentalistisch? was wollt ihr eigentlich zum ausdruck bringen? ausser gegen muslime zu hetzen?

  • #28
    Lara

    @Stefan: Ich frage dich dann mal was…Wer redet hier von fundamentalitischen Gruppen?! Wer sagt, dass es auf dem Campus irgendwo fundamentalistische Gruppen gibt?! Meinst du die ISV?! Warst du mal bei einem Vortrag der ISV?! Wusstest du, dass die ISV mit der CERES der Religionswissenschaften zusammenarbeitet, da sie mehr Informationsarbeit auf dem Campus leisten und auch kritische Themen aufgreifen. Ihr seid komplett verblendet und lasst euch manipulieren. Ihr habt euch nicht mal mit den ganzen Vereinen und Listen beschäftigt. Kennt ihr die Arbeit, die sie bis jetzt geleistet haben? Oder meinst du die Sachen ,die der Herr Kataktus auf die Welt setzt. Pure Hetze und Propaganda. Für mich ist es komplett diskriminierend! Unglaublich…

  • #29
    Stefan Laurin

    @Lara: Sorry, die Quellen im Text von Georg sind eindeutig. Das kannst Du Hetze nennen, ich nenne es Aufklärung. Georg hat einen guten Job gemacht.

  • #30
  • #31
    Stefan Laurin

    @missuniverse: Lies Dir den Text durch. Da stehen genug Argumente drin. Da hilft alles denunzieren nicht. Widerlegen Sie den Text doch einmal. Geht nicht? Tja, dann bleibt ja nur denunzieren.

  • #32
    missuniverse

    was soll ich denn wiederlegen? dass der autor lügt und verzerrt? er wird unterstellt und eine hetze gegen eine einzelperson gestartet..laecherlich..

    darf ein mensch die israelische politik nicht kritisieren? soviel ich weiss, leben wir in einem staat mit meinungsfreiheit 🙂

  • #33
    Stefan Laurin

    @missuniverse: Und weil wir in einem Staat leben der Meinungsfreiheit kennt, können wir auch die IL und einzelne Personen aus ihrer Mitte kritisieren.

  • #34
    Arnold Voss

    @ Lara # 25

    „Ich kann es nicht fassen, dass man ein teil der studierendenschaft ausschliessen will, nur weil sie vllt religiös sind und ein teil der studierendenschaft sein wollen.“

    Können sie nicht lesen? Niemand will hier Jemand wegen seiner Religionszugehörigkeit aussschließen. Es geht um religiöse Neutralität im Studentenparlament und um die Verhinderung und Bekämpfung von Antisemitismus.

    Die Universität ist keine Kirche! Hier kann jeder studieren, ob er glaubt oder nicht. Eine staatliche Universität ist in Deutschland der Vernunft und den Menschenrechten, bzw.dem Grundgesetz verpflichtet. Nicht einer bestimmten Religion geschweige denn dem Glauben als solchem.

    Religionsfreiheit bedeutet nicht nur die Freiheit für sondern auch von der Religion. Wenn also eine religiöse Meinung an der Universität die politische Oberhand übernimmt, dann sind nicht nur die anderen religiösen Meinungen ausgeschlossen sondern auch die Studierenden, die keiner Religion angehören. So einfach ist das.

    Was den Antisemitismus betrifft, verstösst er nicht nur gegen die Menschenrechte im Allgemeinen sondern auch und insbesondere gegen das Grundgesetz. Er hat Nirgendwo etwas zu suchen und natürlich auch nichts an einer Hochschule. Antisemiten, egal ob mit oder ohne religiöse Beweggründe, gehören deswegen zur recht aus der Gemeinschaft der Studierenden ausgeschlossen.

  • #35
    Arnold Voss

    @ missuniverse # 32

    Wir kritisieren hier immer wieder den Staat Israel bzw. seine Politik. Es wird hier auch niemand von uns daran gehindert, es zu tun. Wir dulden hier nur keine Antisemiten.

  • #36
    William

    Begriffstutzig.
    Wie nennt man eigentlich Vorwürfe ohne Beweisquellen Angabe?
    Wie nenne ich eine Handlung die man vorgibt dass jemand anderes diese macht?
    Wlchen begriff gibt es dafür wenn man jemandem etwas in den Mundlegt was er nie gesagt hat?
    Verleumdung? Üble Nachrede?
    soweit ich weiss ist das in Deutschland (nicht im StuPa) ein ein Straftatbestand. Schade das George keine Namen nennt. Sonst wär er locker anzeigbar. Nicht im StuPa oder beim Rektor sondern bei der Polizei.
    Bin ich der einzige der keine Quellenangaben in dieser Ruhr|Marone Hetzschrift findet?
    Mindestens schlechter Stil, wenn nicht sogar Rufmord aus niederen Beweggründen. Machtgeile, linksextremistische, antideutsche und klägliche Ideologiebessenheit.

  • #37
    Kai

    @William #36
    Quellenangaben? Ist das hier die Wikipedia? Ich glaube, dass es normal ist, dass Journalisten in solchen Fällen keine Namen angeben, da das wohl ein internes Gespräch war.
    Prinzipiell gibt es ja aber in dem Artikel nebenan eine Quelle, die sehr gut in dieses Bild passt.

    Zusammenfassend: Vorwürfe ohne Quellenangaben nennt man Journalismus.

  • #38
    William

    Keiner fordert einen Namen hier nur wenigstens eine spezifische Quelle.
    Keiner nimmt diesen Blog ernsthaft als ein nivestigativen Blog wahr.
    Keiner kauft den slogen mit dem „Journalisten bloggen das Revier“ ab.

    Vorwürfe ohne Quellenangaben nennt man Journalismus“ :))
    Ja bei BILD dir deine Meinung-„Journalisten“ bestimmt.
    Aber der Pressekodex sagt was anderes.
    http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/pressekodex.html

    Autor hetzt, macht Vorwürfe und kann keine Quellen angeben und von Gegendarstellung ganz zu schweigen.

    Eine Beleidigung der Inteligenz der Studierenden.
    Politikverdrossenheit, dessen machen sich die Macher dieses Blogs schuldig.
    Nicht alle politisch Linken teilen die Meinung der Antideutschen.

  • #39
    Dietmar F.

    Lustig, wie bei investigativ recherchierten Artikeln immer absurde Vorwürfe gegen die Ruhrbarone gemacht werden. Jedes Mal das gleiche Spiel, wenn demokratische Öffentlichkeit funktioniert. Und man merkt direkt, dass es offensichtlich diejenigen selbst sind, über die ungenehme Wahrheiten an die Öffentlichkeit kommen, die sowas schreiben. Getroffene Hunde bellen halt.

    Jedenfalls würde wohl kein normaler Ruhrbarone-Leser auf die Idee kommen, die Ruhrbarone als „machtgeile“, „linksextremistische“ „Hetzschrift“ zu bezeichnen, wie dieser „William“ es tut. 🙂 🙂 🙂 Hihi, so kann man auch zeigen, wer man ist.

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  • #49
    peter

    Wirklich lächerlich wie schnell sie vor den Moslems einknicken.AUsserdem dürfen die Gelder nur zum Wohl ALLER Studenten eingesetzt werden.Ich las letze Woche was von einer ASta die angeklagt worden sind weil sie es für ihre eigenen Interessen ausgegeben haben.

    Und zum HALAL(Betrug) THEMA:
    Islamische Zeitung kritisiert HALAL ABZOCKE!

    27.02.2012 Hintergrund: Zerstört das globale Halal-Business das Vertrauensverhältnis zwischen den Muslimen? Von Schaikh Habib Bewley

    Fragwürdige Amtsanmaßung?
    (iz). Wir leben in Zeiten, in denen der ­beste Rat das Innehalten ist, wenn sich die Masse auf einen Hype versteift. Oft genug verliert der Einzelne die dringend benötigte Fähigkeit zur Kritik.

    Aus bescheidenden Anfängen wuchsen das Halal-Siegel oder das entsprechende -Zertifikat rapide an. Heute sind sie Teil des Big Business und entwickelten sich zum Aspekt einer Indus­trie, die nach Angaben des Interna­tionalen Market Bureau of Canada ­einen Jahreswert von 560 Milliarden ­US-Dollar haben soll.

    Erstens hat alles als halal zu gelten, solange es keine eindeutigen Beweise dafür gibt, dass es haram ist. Dies wird durch die Worte Allahs angedeutet: „Er ist es, Der für euch alles, was auf der Erde ist, erschuf.“ (Al-Baqara, 29) Alles auf der Erde dient unserem Nießbrauch: Es ist halal; mit Ausnahme dessen, was Allah und Sein Gesandter verboten haben. Die Funktionsweise der Halal-Zertifizierung funktioniert nach dem genau gegenteili­gen Prinzip: Alles gilt als haram, ­solange es nicht als halal deklariert wird. Klar wird dies, wenn man sich die ­operativen Proze­duren dieser Einrichtungen betrachtet.

    Auf der Webseite einer solchen Einrichtung werden die folgenden Bedingungen für Unternehmen festgelegt, die von ihnen ein Zertifikat möchten: „Nur Halal-Lebensmittel und -Getränke, die von uns zertifiziert werden, dürfen serviert, verkauft, gelagert oder auf der untersuchten Einrichtung verarbeitet werden.“ Des Weiteren heißt es dort: „Sollten Einzelhändler Einkäufe tätigen, ist dies nur bei solchen Lieferanten erlaubt, die ausdrücklich von uns freigegeben wurden.“ Mit anderen Worten, die entsprechende Organisation untersagt Firmen, Geschäften und Restaurants den Einkauf der Waren aus anderen Quellen als jenen, die von ihr zertifiziert worden sind. Im Weiteren Sinne erklären sie alle, nicht von ihnen genehmigten Waren als nicht lizenziert – und demnach als ­haram. Damit machen sie genau das, was Allah uns untersagt hat, denn Er sagte: „O die ihr glaubt, verbietet nicht die guten Dinge, die Allah euch erlaubt hat, und übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter. Und esst von dem, womit Allah euch versorgt hat, als etwas Erlaubtem und Gutem, und fürchtet Allah, an Den ihr glaubt!“ (Al-Ma’ida, 87-88)

    Allah erlaubte uns weitaus mehr, als die Zertifizierer uns glauben machen ­wollen. So offenbarte Er beispielsweise: „Heute wurden euch alle guten Dinge erlaubt – das Essen der Leute, denen das Buch gegeben wurde, ist halal für euch (…) .“ Es gibt zwei Dinge in diesem Vers, die erwähnenswert sind. Zum ersten benutzt Allah das Wort „Tajjibat“, um das Essen der Leute des Buches zu beschrieben. Und es ist das gleiche Wort, das – wie in der Ajat – nicht als haram erklärt werden darf. Zweitens verwendet Er den Begriff „uhilla“, was „halal machen“ bedeutet. Qadi Abu Bakr ibn al-Arabi sprach über diesen Vers umfangreich in seinem Buch „Ahkam Al-Qur’an“. Im Verlauf seiner Diskussion sagte er, dass es egal ist, ob sie das Tier opfern oder nicht, solange es sich dabei um Juden oder Christen handelt und solange sie es korrekt ­schlachten. Dann ist das Fleisch halal für uns.

    „Ihre Opfertiere dürfen sogar dann gegessen werden, wenn sie einen anderen Namen als den von Allahs über ihnen aussprechen.“ Ihr gesamtes Essen ist halal für uns.

    Der Prophet selbst aß Fleisch bei Juden, ohne zu ­fragen, wie es geschlachtet wurde.

    Das zweite, betroffene Prinzip ist, dass Allah der Gesetzgeber ist. Es ist weder an uns, noch an den ‘Ulama, sich als diejeni­gen aufzuspielen, die Gesetze erlassen.

    Sie dürfen keine Urteile verkaufen, denn diese gehören nicht ihnen, sondern Allah.

    Daher dürfen sie auch keine Gebühren von den Leuten nehmen, um zu deklarieren, dass ihre Produkte halal ­seien.
    http://www.islamische-zeitung.de/?id=15564

    DAs zeigt mal wieder EINDEUTIG das HALAL Zertifikate sogar nach dem ISlam Unislamisch sind!Es bedarf auch keiner Ausnahmgenehmigungen für Halal Schlachtungen da sie unser Fleisch Essen dürfen was nichts anderes als Halal heisst!

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