SPD Bochum wählt erwartungsgemäß Thomas Eiskirch zum OB-Kandidaten

Thomas Eiskirch (Foto: Martin Steffen)
Thomas Eiskirch (Foto: Martin Steffen)

Erwartungsgemäß wählte die SPD Bochum am Montag den 44-jährigen Landtagsabgeordneten und bisherigen Parteivorsitzenden Thomas Eiskirch zum Oberbürgermeister-Kandidaten der SPD.

Die Vertreterversammlung der Bochumer SPD kürte ihren Parteivorsitzenden Thomas Eiskirch mit 73,4 Prozent zum Kandidaten für die Wahlen zum Oberbürgermeister der Stadt Bochum im September. Eiskirch will die Chance nutzen, sein Ziel: Er möchte „Bürger-Oberbürgermeister von und für alle Bochumerinnen und Bochumer sein“.

Nachdem die bisherige Amtsinhaberin Ottilie Scholz erklärt hatte, dass sie nicht erneut kandidieren wird, begann in der SPD Bochum der für diesen Fall verabredete Entscheidungsprozess. Obwohl dieser schon lange vorher im Vorfeld mit den Stadtbezirken und Ortsvereinen abgestimmt war, kam es zu einigen Diskussionen in der Öffentlichkeit, wo das beschlossene Verfahren zum Teil kritisch hinterfragt wurde.

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Frühstück für Bochum

Karsten Finke, Revolutionärdarsteller und grüner Hinterbänkler
Karsten Finke Foto: Grüne Bochum

Politik: Karsten Finke legt sein Mandat nieder…Ruhr Nachrichten
Politik: Jetzt: Grün pur…Bo Alternativ
Politik: Monika Engel ist grüne OB-Kandidatin…Der Westen
Geldnot: Stadtpark bleibt trist…Der Westen
Immobilien: Baugrundstücke sind günstiger geworden…Radio Bochum
Uni: Jenseits von Staat und Kapital…Bo Alternativ
VfL: Kölns Bröker kein Thema…Reviersport

Grüne nicht radikal genug – Bochumer Ratsmitglied Karsten Finke legt Mandat nieder

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Das Rücktritsschreiben Foto: Pottblog live

 

In der vergangenen Woche sorgte das Grüne Ratsmitglied Karsten Finke aus Bochum mit Äusserungen zu den Ausschreitungen in Frankfurt für Aufsehen.  Unter anderem schrieb Finke in einem mittlerweile gelöschten Beitrag in seinem Blog Classlessandfree

Brennende Polizeiautos sind ideologisch gesehen eigentlich noch ganz gut vertretbar, denn hier wird der Staat als Solches angegriffen. Ähnlich ist es mit Sabotageaktionen gegen die Bundeswehr oder Vergleichbares.

Später distanzierte sich Finke wieder von seinen Äusserungen und stimmte einer gegen ihn gerichteten Resolution im Rat zu. Ein inhaltlicher Spagat zwischen individuellem Radikalismus und den pragmatischen Anforderungen einer regierenden Fraktion, dem er sich offenbar nicht mehr weiter aussetzen möchte.

 

 

SPD-Bochum: Von Bremen lernen, heisst siegen lernen

https://www.youtube.com/watch?v=uuXJsQu3Wqw

ich mag Bremen. Die Innenstadt ist schön, die Kneipenszene attraktiv, die Mietpreise überschaubar. Wenn da nicht Bremerhaven wäre, das nichts anderes ist als die nach Fisch stinkende Nordsee-Schwester von Wanne-Eickel, wäre Bremen ein kleines Paradies.

Das wird sich auch Thomas Eiskirch, seit gestern OB-Kandidat der Bochumer SPD gedacht haben. Und seine Bremen-Begeisterung ist so groß, dass  er gleich einen Slogan der dortigen Genossen übernommen hat :

Seine vier „Puzzleteile“ für Bochum, die er zum Kern seines Wahlkampfes und – im Falle der Wahl – auch im Amt machen wolle seien: Arbeit, Lernen, Wohnen, Leben.

Allen Freunden des ebenso  überflüssigen wie hochverschuldeten Stadtstaates kam das etwas bekannt vor: „Leben, arbeiten, lernen, wohnen …in Bremen und Bremerhaven“. war der Titel eines Kongresses der Bremer SPD im Dezember vergangenen Jahres.

Egal, wenn Bochum am Ende der Ära Eiskirch so aussieht wie Ostertor und Steintor ist alles ok. Wenn es hier so arm bleibt wie in Bremerhaven und es zusätzlich nach vergammelten Heringen riecht eher nicht.

Hinweis: Stefan Laurin ist Vorsitzender und einziges Mitglied der Initiative „Bürger für Wolfgang Wendland“  

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Frühstück für Bochum

Bochum Hauptbahnhof Foto: Philipp1414 Lizenz: CC 4.0
Bochum Hauptbahnhof Foto: Philipp1414 Lizenz: CC 4.0


Verkehr:
 Bahn will Service im Hauptbahnhof verbessern…Der Westen
Politik: Thomas Eiskirch soll heute zum OB-Kandidaten ernannt werden….Radio Bochum
Bildung: Heute bleiben die städtischen Kindertagesstätten geschlossen…Radio Bochum
Freizeit: Börse für Grubenlampen lockt Sammler…Der Westen
VfL: Duell der Enttäuschten…Bild
VfL: Verbeek kehrt nach Nürnberg zurück…Sport1

Der Ruhrpilot

Universität Duisburg-Essen
Universität Duisburg-Essen


NRW:
 Rätsel des verschwundenen Studenten…Welt
NRW: Kurden demonstrieren zum Neujahrsfest…RP Online
Debatte: TTIP – Eine Mischung aus Angst und Zufriedenheit…FAZ
Debatte: Von Feinden Allahs und Feinden Amazons…Welt
Debatte: Das Korrektiv der Migrantenkinder…Achse des Guten
Debatte: Kulturkampf in deutschen Klassenzimmern…Welt
Ruhrgebiet: Mammutprojekt RRX soll 30.000 Autofahrer in den Zug locken…Der Westen
Bochum: Kunstoase…Welt
Dortmund: Dauerprotest verschleißt Nazis…Nordstadtblogger
Essen: Alt-OB Wolfgang Reiniger rechnet mit Paß ab…Der Westen
Witten: Ausnahmezustand wegen Verschwörerkongress…Der Westen

Rechtspopulistische Parteien in Europa: Nutznießer der Krise?

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Die Krise in Europa hat neben den bekannten Erscheinungen, wie Armut und Sozialabbau, auch zu einem Erstarken von rechten bis offen rassistischen Parteien geführt. Die erschreckenden Wahlerfolge des Front National in Frankreich und der Alternative für Deutschland machen deutlich, dass es wieder salonfähig geworden ist Rechte Lösungsansätze anzubieten. Die Ursachen der Krise werden mitunter rassistisch erklärt. Auch neue Phänomene, wie Pegida schwimmen in diesem Fahrwasser, wenn tausende Menschen gegen den vermeintlichen Untergang des Abendlandes demonstrieren. Sie sind nur ein Teil des rassistischen bürgerlichen Engagements, von dem auch die AFD profitieren kann.

In der Veranstaltungen wollen wir die Erfolge der rechten Parteien und Bewegungen diskutieren. Wir wollen auch fragen, ob ein direkter Zusammenhang zwischen der Finanz- und Wirtschaftkrise und dem Erstarken dieser Parteien besteht und welche Rolle die Mittelschicht dabei spielt.

Sebastian Friedrich, Berlin, Aktivist und Publizist. Im Januar 2015 erschien „Der Aufstieg der AfD: Neokonservative Mobilmachung in Deutschland“

Montag, 23. März,  19.30 Uhr, Soziales Zentrum, Josephstraße 2 Bochum

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Frühstück für Bochum

Hauptverwaltung der Deutsche Annington, Bochum Foto: Maschinenjunge Lizenz: CC BY-SA 3.0
Hauptverwaltung der Deutsche Annington, Bochum Foto: Maschinenjunge Lizenz: CC BY-SA 3.0

Bochum: Aus Annington soll Vonovia werden…Welt
Sicherheit: Schlechte Stimmung bei der Feuerwehr Bochum…Ruhr Nachrichten
Politik: Grüne wollen Frau für OB-Wahl aufstellen…Der Westen
Vortrag: “Innere Sicherheit in NRW”…Pottblog
Uni: Wie riecht der Frühling?…Welt
Geld: 
Warnstreiks beginnen im Sozial- und Erziehungsdienst…Bo Alternativ
VfL: Der Klub muss sich neu erfinden…Reviersport

Bochum: Grüner Finke distanziert sich von sich selbst und unterstützt jetzt Polizei und Bundeswehr

Karsten Finke, Revolutionärdarsteller und grüner Hinterbänkler
Karsten Finke, Revolutionärdarsteller und grüner Hinterbänkler

Gestern äusserte sich das Bochumer Grünen Ratsmitglied  Karsten Finke  noch sehr verständnisvoll zu den Ausschreitungen in Frankfurt vor der EZB-Eröffnung. Der Verbalradikalist schwadronierte  in seinem Blog ein wenig vor sich hin:

Brennende Polizeiautos sind ideologisch gesehen eigentlich noch ganz gut vertretbar, denn hier wird der Staat als Solches angegriffen. Ähnlich ist es mit Sabotageaktionen gegen die Bundeswehr oder Vergleichbares.

Doch heute ist der als revolutionärer Tiger gesprungene Finke als Bettvorleger gelandet. Er stimmte soeben einer von CDU, FDP, UWG und den Freien Bürgern eingebrachten Resolution zu, in der er seine Unterstützung für die Bundeswehr und die Polizei bekundete, die er zuvor bereits im Rat angekündigt und als selbstverständlich bezeichnet hatte:

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