Frühstück für Dortmund

Rathaus Dortmund
Rathaus Dortmund

Stadtverwaltung: Nur zwei gute Ideen bei 8000 Mitarbeitern…Der Westen
Flughafen: Ruhrgebiet-Airport peilt Zwei-Millionen-Marke an…Handelsblatt
Protest: Antifa demonstriert in Dortmund gegen Antisemitismus…Der Westen
BIG: Büros am U zu protzig…Radio91.2
Hilfe: Syrische Ärzte sammeln Geld und leisten Hilfe…Nordstadtblogger
BVB: Herr Zorc, was ist mit Reus und Real?…Bild
BVB: Piszczek sinnbildlich für die Klopp-Elf…Reviersport

Interreligiöse Mahnwache für die Meinungsfreiheit in Dortmund

Rabbiner Avichai Apel und Ahmad Aweimer vom Rat der Muslimischen Gemeinden standen gemeinsam am Banner der Mahnwache. Foto: Felix Huesmann
Rabbiner Avichai Apel und Ahmad Aweimer vom Rat der Muslimischen Gemeinden standen gemeinsam am Banner der Mahnwache. Foto: Felix Huesmann

Dem Aufruf des türkisch-islamischen Verbandes “DITIB” zu einer Mahnwache für Meinungsfreiheit folgten in Dortmund am Nachmittag etwa 120 Menschen. Die Mahnwache fand bewusst vor dem Gebäuder der „Ruhrnachrichten“ statt um die Solidarität mit Journalisten zu zeigen. Auch in anderen Städten fanden Mahnwachen vor  Mediengebäuden statt. Mit Schildern mit der Aufschrift “Wir alle sind Dortmund” gedachten sie den Opfern der Anschläge von Paris und traten für die Grundwerte der Freiheit der Meinung und der Presse ein.

Neben Mitgliedern und Vertretern der muslimischen Gemeinden nahmen auch Vertreter Christlicher Gemeinden und der Dortmunder Rabbiner Avichai Apel an der Mahnwache teil. Man wolle sich nicht von Fundamentalisten auseinanderdividieren lassen, so die Botschaft der Mahnwache. Ein Vertreter der muslimischen Gemeinden stellte klar: “In Paris wurden auch unsere Grundwerte angegriffen.”

Werbung
Werbung


Dortmund: Eisadler treffen am Sonntag zuhause auf die Bördeindianer

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Mit nur einem Spiel setzten die Eisadler Dortmund am Wochenende den Endspurt in der Doppelrunde der Regionalliga West fort. Sie empfangen am Sonntag ab 19 Uhr die Soester EG im Eissportzentrum an den Westfalenhallen.

Es ist bereits das vierte und damit letzte Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison. Die bisherigen drei Partien gingen alle an den Dortmunder Tabellenführer, aber besonders das Heimspiel der Eisadler Ende Oktober letzten Jahres verlief alles andere als glatt.

Continue Reading

Dortmund: Polizei lässt Nazikundgebung am Holocaustmahnmal zu

mahnmal_dortsfeld

Die Dortmunder Polizei lässt eine antisemitische Kundgebung der Nazi-Partei Die Rechte in unmittelbarer Nähe zum Holocaustmahnmal im Stadtteil Dorstfeld zu. Unter dem Motto „Kein Fußbreit den Zionisten“ werden die Nazis dort eine Gegenkundgebung zu einer Demonstration gegen Antisemitismus abhalten.

In einer Pressemiutteilung verurteilten Nazi-Gegner die  Politik der Dortmunder Polizei: „“Am 3. Januar hat die Polizei eine spontane Kundgebung gegen den Angriff auf das Holocaustmahnmal in der Silvesternacht verboten und der Anmelderin mit einer Anzeige gedroht. Es kann einfach nicht sein, dass die gleiche Polizei nun eine Kundgebung der Nazis gegen das Mahnmal und gegen eine antifaschistische Demonstration, die sich gegen diesen Vorfall wendet, erlaubt. Die Dortmunder Polizei zeigt zum wiederholten Mal, dass ihr jegliche
politische Sensibilität in Bezug auf den Antisemitismus, die nationalsozialistische Judenvernichtung und die heutige Nazipartei ‚Die Rechte‘ fehlt.“

Dortmund: Demonstration gegen Antisemitismus

nazis_islamisten_do
Die Dortmunder Neonazis Christian Meyer, Michael Brück und Lukas Bals auf einer islamistischen Demonstration im Sommer 2014 in Dortmund

Nicht erst seit der Hetze der Dortmunder Neonazis gegen Anne Frank und die berüchtigte Juden-Anfrage von Dennis Giemsch, dem Ratsmitglied Der Rechten, ist klar, das Dortmund ein Problem mit Antisemitismus hat. Im Sommer kam es immer wieder zu islamistischen Demonstrationen, auf denen offen gegen Juden gehetzt wurde: Zum Teil unter Beteiligung der Dortmunder Neonazis, die einmal auch mit dem Vorsitzenden der Linkspartei NRW, Ralf Michalowsky marschierten.

Am kommenden Freitag findet nun in Dortmund eine Demonstration gegen Antisemitismus statt. Sie startet um 18.00 Uhr an der Katharinentreppe gegenüber dem Hauptbahnhof und wird zum Wilhelmplatz nach Dorstfeld führen, wo in der Neujahrsnacht ein jüdischen Mahnmal geschändet wurde. Mehr Informationen gibt es hier.

Hakenkreuze an Privathaus eines Piraten

Hakenkreuze an Privathaus
Hakenkreuze an Privathaus

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde auf das Haus des Piraten Robert Rutkowski von Nazis ein feiger Anschlag verübt. Unbekannte Täter schmierten auf seine Hauswand mit weißer Farbe zwei große Hakenkreuze. Wieder einmal zeigen die Nazis in Dortmund, dass sie weder politisch handeln, noch argumentieren können. Sie sind nichts weiter als feige Schmierfinken.

Die Hakenkreuz sind innerhalb von zwei Wochen der zweite Versuch den engagierten Antifaschisten Rutkowski einzuschüchtern. Er ist Mitarbeiter der Landtagsfraktion der NRW- Piraten und seit vielen Jahren aktives Mitglied des Bündnisses BlockaDO. Das Bündnis hat zum großen Ärger der Rechten schon mehrfach Naziaufmärsche in Dortmund erfolgreich blockiert und konnte dadurch den ungehinderten Durchmarsch der Nazis durch die Stadt verhindern.

Todesanzeige
Todesanzeige

Bereits Ende Dezember hatten Nazis unter dem Pseudonym christian@DerWelder ihm und drei weiteren Personen, darunter Ruhrbaron Sebastian Weiermann, anonym einen makabren Tweet über Twitter zugeschickt. Angehängt war eine Todesanzeige mit dem Namen und dem angeblichen Todestag. Unterzeichnet ist die Anzeige mit Nationaler Widerstand jetzt! und Deutsche kauft bei (….).it , dem Internetversandhandel von NRW-Chef „Die Rechte“, Michi Brück, der auf dem Server des Parteikollegen Dennis Giemsch liegt. Mit Humor hat das nichts zu tun. Solche Taten sollen Menschen daran hindern, sich gegen Rechtsextremismus zu engagieren und sind der jämmerliche Versuch ein Klima der Angst in Dortmund zu schaffen. Doch ist Angst ist ein schlechter Ratgeber. Gut daher, dass Rutkowski die Verschandelung seiner Hausfassade erstaunlich gelassen sieht.

Continue Reading
Werbung
Werbung


Frühstück für Dortmund

Envio-Chef Dirk Neupert (links) vor Gericht
Envio-Chef Dirk Neupert (links) vor Gericht


Envio-Prozess:
Neue heftige Attacken gegen Gutachter…Der Westen
Innenstadt: Mahnwache für die Meinungsfreiheit…Der Westen
Journalismus: Zwei Jahre nach dem Ende der Rundschau…Nordstadtblogger
Künstlerhaus:  „I Wanna Be Your Dog“…Nordstadtblogger
BVB: Aussage von Niebaum erwartet…Welt
BVB: Der Kapitän steckt in schwerer See…Reviersport

Solidarität mit Charlie Hebdot: Religionen vereinen sich in Dortmund gegen den Hass

Religionen_gegen_HassDie Dortmunder Vertreter von drei großen Religionen – Judentum, Islam und Christentum – haben sich in Dortmund zusammengeschlossen und halten heute gemeinsam eine Mahnwache ab. Sie erklären: „Wir sind erschüttert über die Anschläge in Paris. Wir gedenken der Toten und ihrer Angehörigen. Wir begrüßen es, dass Dortmunder Muslime eine Mahnwache für Meinungsfreiheit und Meinungsvielfalt durchführen. Ein wichtiges Zeichen in diesen Tagen! Wir Dortmunderinnen und Dortmunder lassen uns nicht auseinander dividieren.“

Weiter heisst es in der Erklärung: „Hass und Gewalt lehnen wir ab. Ob Christen, Muslime oder Juden; egal welcher Weltanschauung wir anhängen, welchen kulturellen Hintergrund wir haben und wie verschieden wir sind: Wir stehen zusammen! Dortmund bleibt weltoffen und tolerant!“

Heute, Freitag, 16. Januar, 15:00 Uhr wird am Westenhellweg / Ecke Potgasse eine Mahnwache in Gedanken an den Anschlag in Paris und die Opfer abgehalten. Der Evangelischer Kirchenkreis, die Katholische Stadtkirche, der Rat Muslimischer Gemeinden Dortmund, die DITIB Moscheevereine und die Jüdische Kultusgemeinde laden dazu gemeinsam ein.