Steffen Happel als Josef – Foto: Birgit Hupfeld für das KJT
Ab heute möchte das Kinder- und Jugendtheater mit diesem Stück von Jürgen Flügge die vielschichtige Nibelungen-Sage hautnah erlebbar machen.
Josef vertreibt sich die Wartezeit bei einer Autogrammstunde, indem er den anderen Anwesenden erzählt, warum er gekommen ist: Als Fan von Marco hat Josef den Schauspieler auch in der Rolle des Siegfried in einem Film über die Nibelungen gesehen. Um seine Begeisterung für diese Sagengestalt richtig nachvollziehbar zu machen, spielt Josef für die Zuschauer den Film einfach nach.
9.23 Uhr: Die Kirche ist geräumt. Es gab zwei Festnahmen wegen des Vorwurfs der versuchten Tötung. Die nicht festgenommenen Besetzer werden nun erkennungsdienstlich behandelt. Alle haben Platzverbot bis Montag. Eine Anwältin der Besetzer hält den Vorwurf der versuchten Tötung fast eine Woche nach den Geschehnissen für ziemlich schwammig.
9.21 Uhr: Den anwesenden Politikern ist es nun von der Polizei erlaubt worden, sich das Geschehen an der Kirche von der gegenüberliegenden Straßenseite aus anzuschauen.
9.05: Die St. Albertus Magnus Kirche ist von der Polizei beschlagnahmt worden und wird nun geräumt. Zur Zeit werden Besetzer festgenommen. Der Tatvorwurf lautet versuchter Mord. Mehrerer Politiker, darunter die Piraten-Landtagsabgeordnete Birgit Rydlewski, sind vor Ort.
8.54 Uhr: Eine Hundertschaft der Bereitschaftspolizei ist zur Zeit vor der besetzten Kirche in der Dortmunder Nordstadt. Die Beamten führen eine Hausdurchsuchung durch. Grund sind die Steinwürfe auf Beamte und Rechtsradikale am vergangenem Samstag. Nach einer Nazi-Demonstration in der Innenstadt waren deren Teilnehmer vor die besetzte Kirche in der Enscheder Straße gezogen und wurden ebenso wie die nachrückende Polizei von den Besetzern mit Steinen beworfen. Ob aus der Hausdurchsuchung eine Räumung der St. Albertus Magnus Kirche wird, ist zur Zeit noch offen.
Lego: BrickCamp am Wochenende in Dortmund…Pottblog Verkehr: Dortmund ist die fahrrad-feindlichste Großstadt Deutschlands…Der Westen Wirtschaft: Kartellamt verhängt Millionenbuße gegen Firmen aus Dortmund und Mülheim…Der Westen Nazis: Kontroverse Debatte zwischen Polizei und Zivilgesellschaft…Nordstadtblogger Pilotenstreik: Auch Dortmund betroffen…Radio91.2 BVB: Irgendwo zwischen Titiwu und Lummerland…Schwatzgelb BVB: Dortmund will Kagawa zurückholen…Reviersport
Auch wenn sich der BVB inzwischen von ‚Lostopf 4‘ in ‚Lostopf 2‘ emporgearbeitet hat, die letzten, sportlich auf europäischer Bühne erfolgreich verlaufenen Jahre einen scheinbaren Vorteil bei der Gruppenauslosung zur Champions League gebracht haben, bekommt es die Borussia auch in dieser Saison wieder mit einer durchaus namhaften Konkurrenz in der Königsklasse des Europäischen Fußballs zu tun.
Die Auslosung in Monaco ergab für den Deutschen Vizemeister soeben folgende Gruppengegner: Arsenal London (Lostopf 1), Galatasaray Istanbul (Topf 3) und den RSC Anderlecht (Topf 4).
Auf Antrag der CDU-Fraktion gab es heute im Landtag NRW eine Aktuelle Stunde mit der vielsagenden Fragestellung, die fast wie ein Antwort klingt: „Polizisten in Dortmund von Linksautonomen mit Chemikalien angegriffen?“ Aber gibt es handfeste Beweise, dass es sich bei den Angreifern um „Linksautonome“ gehandelt hat? Der mündliche Bericht der Polizei im Landtag heute, lässt diesen Schluss jedenfalls nicht unbedingt zu. Solange die Straftäter aber nicht bekannt sind und die Straftaten nicht ermittelt und bewiesen wurden, sollte man von einer Vorverurteilung und Zuordnung der Gewalttäter zu einer bestimmten politischen Gruppe absehen. Auch hier gilt – im Zweifel für den Angeklagten.
Nazidemo in Dortmund am 23.08.20, Foto: Ulrike Märkel
Gegen zwei Mitglieder des Landtages (Piraten) wird wegen Verstöße gegen das Versammlungsrecht ermittelt. Die Versammlung an der Katharinentreppe und in der Schmiedingstrasse wurden von den beiden Landtagsabgeordneten Daniel Düngel und Birgit Rydlewski angemeldet.
Rydlewski wundert sich über die Ermittlungen: „Während der von mir angemeldeten Versammlung kam es nach meiner Kenntnis nicht zu Verstößen gegen das Versammlungsrecht. Auch als ich nach der Auflösung meiner Versammlung zur Katharinentreppe ging, wo mein Landtagskollege Daniel Düngel der Demo-Anmelder war, ist mir kein Verstoß aufgefallen. Gegen wen von uns genau die Polizei ermittelt, weiß ich nicht, denn ich habe es gerade erst aus der Presse erfahren. Wenn die Polizei gegen mich ermittelt sollte, würde ich erwarten, dass sie mich darüber informiert.“
Torsten Sommer (MdL), war ebenfalls vor Ort. „Wenn, wie ich es gerade auf Der Westen gelesen habe, gegen uns Piraten von der Polizei ermittelt wird und wir von der Strafanzeige erst aus den Medien erfahren, ist das eine echte Frechheit! Ich frage mich, ob die Polizei das als klugen Schachzug im Umgang mit Demonstranten und Anmeldern ansieht. Die Unschuldsvermutung wird durch die vorschnelle Veröffentlichung außer Kraft gesetzt – das ist wie eine Vorverurteilung. Ich möchte, dass erst einmal diejenigen informiert werden, gegen die Strafanzeige gestellt wurde. Mit Immunitätsregeln hat das nicht tun – nur mit Anstand!“
Gut möglich ist aber auch, dass auch noch andere eine Anzeige gegen die Piraten erstattet haben. Bei Nazi Demonstrationen in der Vergangenheit hatten beispielsweise Rechtsextreme mehrfach gegen Ratsmitglieder von „Bündnis 90/Die Grünen“ Anzeige erstattet. Die Ermittlungen wurden eingestellt.
Für die einen ist Edward Snowden ein Verräter – für die anderen ist er ein Held.
Das Schauspiel Dortmund beteiligt sich an der weltweiten Lesung mit dem Titel Freiheit und Anerkennung für Edward Snowden.
Die Lesung mit Andreas Beck ist Teil der vom Internationalen Literaturfestival Berlin initiierten „Worldwide Reading“, mit der auf die Verdienste Snowdens aufmerksam gemacht und dazu beigetragen werden soll, dass Snowden als freier Mann in die USA zurückkehren kann.
Montag, 8. September 2014, 19:30 Uhr Schauspielhaus Dortmund / Institut Der Eintritt ist frei
Auf der gestrigen Spieltags-Pressekonferenz, im Vorlauf des Auswärtsspiels des BVB am Freitag in Augsburg, schloss Dortmund-Coach Jürgen Klopp Neuverpflichtungen seines Clubs bis zum Ende der aktuellen Transferperiode (Anfang September) nicht kategorisch aus.
Der BVB hatte den Saisonstart gegen Bayer Leverkusen am letzten Wochenende bekanntlich mit 0:2 im Westfalenstadion ‚versemmelt‘ und leidet noch immer unter zahlreichen Verletzten und noch im Aufbautraining befindlichen Spielern im Kader.
Die Tatsache, dass Klopp kurzfristige Neuverpflichtungen nicht generell ausschloss befeuerte die Transfer-Spekulationen bei Fans und Medien neu. Besonders der Name Shinji Kagawa emotionalisiert dabei erneut die laufenden Diskussionen.
Update: Heute morgen wurden den Ruhrbaronen Fotos zugespielt, die beweisen, dass der langhaarige Nazi in seiner Faust ein Pfefferspray hält. Der Finger liegt eindeutig auf dem roten Druckkopf der Flasche. Bei Herunterdrücken tritt das Pfefferspray aus. Strafrechtlich wird es jetzt für ihn eng: Denn Pfefferspray („Reizstoffsprühgerät“) gilt als Waffe, wenn das Spray dazu bestimmt ist, „die Angriffs- oder Abwehrfähigkeit von Menschen zu beseitigen oder herabzusetzen.“ Das gilt für die dokumentierte Situation. Man kann also davon ausgehen, dass die Polizei ermitteln wird. Einen bewaffneten Angriff auf Journalisten findet niemand lustig – das Gericht bestimmt auch nicht.
Bewaffneter Naziangriff auf Journalisten mit Pfefferspray
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