KJT: „Ich bin nicht Siegfried – Ein Nibelungenlied“

Steffen Happel als Josef - Foto: Birgit Hupfeld für das KJT
Steffen Happel als Josef – Foto: Birgit Hupfeld für das KJT

Ab heute möchte das Kinder- und Jugendtheater mit diesem Stück von Jürgen Flügge die vielschichtige Nibelungen-Sage hautnah erlebbar machen.

Josef vertreibt sich die Wartezeit bei einer Autogrammstunde, indem er den anderen Anwesenden erzählt, warum er gekommen ist: Als Fan von Marco hat Josef den Schauspieler auch in der Rolle des Siegfried in einem Film über die Nibelungen gesehen. Um seine Begeisterung für diese Sagengestalt richtig nachvollziehbar zu machen, spielt Josef für die Zuschauer den Film einfach nach.

„Motto der Produktion könnte ‚Weniger ist Mehr’ sein. Steffen Happel muss hier das machen, was Kinder im Spiel ständig tun: Aus dem Nichts alles erfinden“, erklärt Regisseurin Antje Siebers. Der Raum bestimme das Bühnenbild und viel mehr als die Gegenstände, die sich ohnehin in einem Café finden, habe der Schauspieler nichts zur Verfügung. Es ist Happels erstes Solostück, und trotzdem treten 13 Personen auf. „Ein sehr reiches Erzähltheater – nur auf Grund von Darstellungskraft entstehen andere Welten“, verspricht Siebers.

Ab 9 Jahren, Theatercafé des KJT, Premiere: 29. August, 19 Uhr

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2 Kommentare

  1. #1 | Martin Kaysh sagt am 29. August 2014 um 18:46 Uhr

    Da hat Dortmund doch einen würdigen Ersatz für die ausgefallene Laberenz-Inszenierung.
    http://www.derwesten.de/kultur/das-schauspiel-dortmund-setzt-die-nibelungen-ab-vor-der-premiere-id7830934.html

  2. #2 | Emelie Wendt sagt am 29. August 2014 um 21:59 Uhr

    Martin, da steht doch „Ich bin nicht Siegfried“. Dafür ist er aber großartig.

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