Anhörung zum Dortmunder Flughafen interessiert bislang kaum jemanden

Flghaf.Dort._Nacht_72Die Anhörung über die längeren Betriebszeiten für den Dortmunder Flughafen ist für die Gegner bislang eher enttäuschend verlaufen. Gerade mal 20, 30 Menschen verloren sich am ersten Tag auf den 2.000 Sitzplätzen in der Westfalenhalle 8. Ist der Widerstand gegen den Flughafen möglicherweise gar nicht so groß wie die Politik in Dortmund immer vermutet?

Johannes Kleinschnittger hat ganz vorne Platz genommen. Er ist der Wortführer der Dortmunder Bürgerinitiative gegen Fluglärm. Er hat von seinem Platz einen guten Blick aufs Podium. Dort sitzen 25 Experten, die sich der Befragung der Kritiker stellen. Das sind mehr Experten als Kritiker im Saal anwesend sind. Johannes Kleinschnittger überspielt seine Enttäuschung über die mangelnde Resonanz: „Ich bin nicht überrascht“, sagt er: „Heute geht es eher uim verfahrenstechnische Fragen, wenn morgen über Lärm oder übermorgen über den Wert der Immobilien gesprochen wird, dann erwarte ich mehr Besucher.“

Continue Reading

Frühstück

Steag-Kraftwerk Walsum Foto: Steag
Steag-Kraftwerk Walsum Foto: Steag

Steag: Stromkonzern Steag beschert Stadtwerken Millionen-Dividende…Der Westen

Stadt: Jugendamt zahlte zu Unrecht 111.363 Euro…Ruhr Nachrichten

Party: Topstars der Techno-Szene kommen am Samstag zur Mayday…Ruhr Nachrichten

BVB: Mario Götze wechselt von Borussia Dortmund (BVB) zum FC Bayern München…Pottblog

BVB II: Sponsor-Evonik startet durch die Hintertür zum Börsengang…Welt

 

Dortmund: Nazis rufen zur Teilnahme an Tierschutz-Demo auf

Nazi-Demonstration in Dortmund
Nazi-Demonstration in Dortmund

Wächst da zusammen, was zusammen gehört? Im Internet rufen die Dortmunder Nazis zur Teilnahme an einer Demonstration von Tierschützern gegen den Circus  Universal Renz auf.

Vom 25. April bis zum 5. Mai gastiert der Circus Universal Renz in Dortmund. Grund genug für Tierschützer gegen den Zirkus zu mobilisieren.  Dieses mal können sie sich über Verstärkung aus der Nazi-Szene freuen: Im Internet rufen Dortmunder Neonazis zur Teilnahme am Tierschutz-Protest auf:

Interessierte können sich dort eine eigene Meinung bilden, inwieweit die teils schwerwiegenden Vorwürfe von Tiermisshandlungen zutreffen und ggf. die Kritik an der Ausbeutung geschützter Tierarten durch die Unterhaltungsindustrie mittragen.

Und wer nun meint, die Nazis springen auf den hippen Tierschutz-Zug auf, irrt. Tierschutz haben sich die Nazis schon immer auf die Fahnen geschrieben. Nicht nur das Adolf Hitler ein begeisterter Vegetarier war, auch das erste Tierschutzgesetz wurde in Deutschland in der Nazizeit erlassen – schon im November 1933.

Wie vieles aus der Öko-Ecke hat auch der Tierschutz braune Wurzeln.

Werbung
Werbung


„Dortmund muss dringend eine neue Regelung für die Straßenprostitution finden“

Foto: Barbara Underberg
Foto: Barbara Underberg

Das Urteil eines in der Bundesrepublik einmaligen Prozesses, in dem sich eine Prostituierte ihr Recht erkämpft hat, liegt nun in schriftlicher Form vor. Es führt auf 30 Seiten das ausgewogene Urteil des Verwaltungsgerichtes Gelsenkirchen aus, das Jugendschutz, Anwohnerinteressen, öffentlichen Anstand und das Recht der Frauen auf freie Ausübung ihres Berufes in einem geschützten Bereich, gleichermaßen berücksichtigt. Ein wahrlich salomonisches Urteil. Ein Gastkommentar von Ulrike Märkel, Ratsmitgliede B90/Die Grünen Dortmund.

Für das Urteil, das der klagenden Prostituierte Dany K. umfassend Recht zuspricht, gibt es aus der Landespolitik große Zustimmung. Josefine Paul, frauenpolitische Sprecherin der Grünen im NRW-Landtag, bezeichnet die Klage als „einen mutigen Schritt“ vor dem sie Respekt hat und sieht die Anforderung einer Standortsuche an die Verwaltung in der Folge der richterlichen Entscheidung positiv: „Das Urteil macht deutlich, dass Kommunen sich nicht einfach aus ihrer Verantwortung stehlen können. Der berechtigte Fokus auf den Jugendschutz darf dabei nicht

Continue Reading

[FZW Dortmund – für Lüneburger & Millencolin gibt es noch Karten!]

2009-10-16_15-28-17_fzw_logo

Und wieder eine neue Woche mit vier Konzerten im FZW in Dortmund.

Für zwei gibt es leider keine Karten mehr:

Leslie Clio, die heute Abend im FZW die Bühne rocken wird, und auch New Model Army am Freitagabend ist bereits ausverkauft. Eine Band, die bei mir Erinnerungen weckt…. mein erstes Livekonzert überhaupt am 04.11.1998 in der Zeche Bochum !

Für die beiden anderen Konzerte sind aber noch Karten an der Abendkasse erhältlich

Pressefoto

Am 25.04.2013 um 19:30 Uhr präsentiert Visions

MILLENCOLIN
Support: KMPFSPRT

Die schwedischen Pop-Punker haben seit fünf Jahren kein reguläres Studioalbum veröffentlicht. „Machine 15“ war die letzte Platte der Schweden, die einer ausgedehnten Tour vorausging. Bisher haben Millencolin für dieses Jahr nur die Monster-Bash-Festivals in Berlin und München bestätigt, aber wer die Pioniere des melodiösen Skatepunks auf keinen Fall verpassen will, hat jetzt eine weitere Chance, sie zu sehen: Am Donnerstag im FZW in Dortmund.

Pressefoto

Und am Sonntag um 20 Uhr gibt Tom Lüneburger ein Zusatzkonzert im Fzw.

Bereits am 19.2. war er dort schon  mit seinem Freund Stoffel am Klavier zu Gast, und am 28.04.2013 besteht noch mal die Möglichkeit die beiden live zu erleben.

Weitere Informationen zu den Konzerten und Künstlern findet ihr auf der Seite des FZW!

Frühstück

nazi_moerderTerror: Die Angst der Migranten in der Nordstadt nach den NSU-Morden…Der Westen

Bundestagswahl: Kandidaten-Duell mit Sabine Poschmann und Steffen Kanitz…Ruhr Nachrichten

Polizei: Die Dr. h.c. Eva Ihnenfeldt Affaire…Pottblog

Ausstellung: Fotoschau „Stadt in Sicht“ soll U brummen lassen….Der Westen

BVB: Dortmund hatte schon Madrid im Kopf…RP Online

BVB II: Klopp sieht Borussia Dortmund bestens gerüstet…Welt

BVB III: Özil twittert: »Wir sind bereit für Dortmund…Bild

 

Werbung
Werbung


Nazigegner rufen trotz Verbot der 1. Mai Demo „Der Rechten“ zum Protest auf

Plakat1mai2013Am 1. Mai will die Nazipartei „Die Rechte“ in Dortmund demonstrieren. Die Polizei hat den Aufmarsch untersagt. Nazigegner rufen trotzdem zum Protest auf.

Unter dem Motto „„1. Mai Nazis stoppen – Es gibt 1000 Wege“ rufen Dortmunder Nazigegner trotz des Verbotes der Demo der Partei „Die Rechte“ zum Protest auf. der Grund: Sie halten es nicht für sicher, dass das von Dortmunds Polizeipräsident Norbert Wesseler ausgeprochene Verbot  der Nazi-Demo am 1. Mai bestand hat:

Anders als bei der jährlichen Demonstration Anfang September gibt es zum 1. Mai keine durchgehende Tradition von Demonstrationen, der letzte Aufmarsch zum 1. Mai fand 2007 statt. 2009 griffen Dortmunder Neonazis eine Demonstration des DGB an. Auch die Nazis wissen um diese wackelige Argumentation des Polizeipräsidenten Norbert Wesseler und haben bereits angekündigt Klage einzureichen.

Ob das Verbot wirklich keinen Bestand haben wird und die Argumentation Wesselers so wackelig ist, wage ich erst einmal zu bezweifeln. Wesseler hat einmal gesagt, dass er keine Nazi-Aufmärsche verbieten wird, wenn er keine gute Chance sieht, dass ein solches Verbot vor Gericht keinen Bestand haben wird. An diese Linie hat er sich bislang gehalten. Die Anzi-Demo Anfang September vergangenen Jahres wurde verboten und dieses Verbot hatte bestand. Ander Nazi-Veranstaltungen verbot er nicht, ließ aber immer Protest in Seh- und Hörweite zu – auch das hatte er  angekündigt als er den Job des Polizeipräsidenten Anfang 2012 antrat. Ein weiteres Indiz spricht dafür, dass sich Wesseler seiner Sache sicher ist: Das Verbot wurde weit vor dem Demonstrationstermin erlassen. Wesseler spekuliert also nicht darauf, dass den Nazis im Rahmen des Verfahrens Fehler unterlaufen sondern setzt ganz auf seine Argumentation, die 1.Mai Demo „Der Rechten“ steht in der Tradition der verbotenen Kameradschaften. Allerdings gilt wie immer der Satz: „Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.“

Mehr Infos zu den geplanten Gegenveranstaltungen gibt es hier.